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Laupheimer Anzeiger 20.01.2021

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Laupheimer Anzeiger KULTUR Mittwoch, 20. Januar 2021 ANZEIGEN Gyros 1 kg 9,49 € Schnitzelröllchen 3 Stück 4,50 € 4 Stück 5,30 € Käsekrainer 100 g 1,29 € Gurkenlyoner 100 g 1,09 € Zott Bayerntaler 45% Fett i.Tr 100 g –,99 € Wildblumenkäse 50% Fett i.Tr 100 g 1,89 € Wochenangebot von Dienstag, 26.1. bis Donnerstag, 28.1.2021 Husarentopf 1 kg 8,99 € "Bauen heißt Vertrauen .................wir sind der richtige Partner für Sie" • Holzbau • Dachsanierung • Holzhausbau • Innenausbau Mietingen – Baltringen Telefon 0 73 56 / 36 41 Uhrmacher im Unruhezustand lässt auch IHRE Uhr wieder richtig ticken. - Hol- und Bringservice - Kostenvoranschlag gratis - Reparatur mit Garantie Achim Rolletschke Tel. 07351 5779291 Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de 625 000 Euro Zuschuss für die neue Dauerausstellung Museum wird aus dem Kulturhaushalt des Bundes gefördert – Michael Koch scheidet als Pädagogischer Leiter zum Ende des Schuljahrs aus Die Dauerausstellung des Museums zur Geschichte von Christen und Juden soll in den nächsten Jahren erneuert werden. Unser Bild zeigt den Museumsleiter Michael Niemetz bei einer Führung. FOTO: THILO BERGMANN LAUPHEIM - (ry) Gute Kunde aus Berlin: Der Bund fördert die Erneuerung der Dauerausstellung im Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden mit 625 000 Euro. Das hat der Biberacher CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Rief kürzlich mitgeteilt. Der Zuschuss entspricht rund 50 Prozent der veranschlagten zuwendungsfähigen Kosten. Das Geld fließt aus dem Programm „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“. Damit sollen Einrichtungen und Institutionen gefördert werden, die prägend für das nationale Kulturerbe sind. Für die Region sei die Bewilligung eine gute Nachricht zum Jahresbeginn, so Josef Rief – „gerade in diesen schwierigen Zeiten“. Man habe im Haushaltsausschuss des Bundestags dafür gesorgt, dass auch im Kulturbereich die Mittel in der Corona-Krise erhöht werden. Formuliert hat den Förderantrag das Haus der Geschichte Baden-Württemberg (HdG), dem Laupheimer Museum seit vielen Jahren über eine Kooperation verbunden. Der Ansatz des Museums sei einzigartig, sagt die HdG-Chefin Paula Lutum-Lenger – „auf dieses Alleinstellungsmerkmal haben wir abgehoben“. Das HdG hat sich auch bereiterklärt, eine Konzeption für die künftige Dauerausstellung im Schloss Großlaupheim zu entwickeln, und will einen wissenschaftlichen Mitarbeiter für das Projekt abstellen: Rainer Linder. Er hat bereits das Konzept für die Dokumentations- und Gedenkstätte entworfen, die im ehemaligen Leichenhaus am jüdischen Friedhof eingerichtet wurde. Cornelia Hecht-Zeiler begleitet das Projekt; sie hat schon die heutige Dauerausstellung mit aufgebaut. Die Gesamtkosten sind mit rund 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Im städtischen Haushalt 2021 ist eine Finanzierungsrate von 367 000 Euro vorgesehen. Der Pädagogische Leiter des Museums zur Geschichte von Christen und Juden, Michael Koch, scheidet nach vier Jahren auf dieser Position mit Ende dieses Schuljahres aus, informierte der Museumsleiter Michael Niemetz die Stadträte. Koch hatte seinen Vertrag zuletzt um ein Jahr verlängert. Ob das Arbeitsverhältnis erneut fortgesetzt oder die Stelle nahtlos wiederbesetzt werden kann, darüber müsse Oberbürgermeister Gerold Rechle jetzt mit dem Regierungspräsidium Tübingen sprechen. Zu klären ist, ob das Land grundsätzlich bereit ist, der Stadt Laupheim vom nächsten Schuljahr an im Rahmen des Lehrerprogramms wieder einen Pädagogen für das Museum zuzuweisen. Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot gültig vom 21.01. – 27.01.2021 Schweinelende natur oder gefüllt 100 g e 1,28 Sauerbraten 100 g e 1,28 Sulzen Stück e 2,48 Debrecziner 100 g e –,98 Gerauchte Schinkenwurst 100 g e –,98 1 Dose 400 g Leberwurst Stück e 3,48 Vorab Flächen prüfen LAUPHEIM (red) - Gerade in Städten ist die Nachfrage nach zukünftigen Wohn- und Gewerbegebieten sehr hoch. Das IT-Planungswerkzeug „Projekt- Check“ ermöglicht es, schnell, einfach und kostenfrei Flächen und Alternativflächen zu prüfen. Darauf weist die Stadt Laupheim in einer Pressemitteilung hin. Ob für Entwicklungsgesellschaften oder Planungsbüros, für die Lehre an Hochschulen oder für jede einzelne Kommune, das Programm biete eine Vielzahl an Optionen, heißt es in dem Schreiben. So könnten Flächen auf Risiko-Kriterien geprüft Kurz berichtet ● und zudem bestimmte Aspekte für Gewerbe- und Wohnflächen abgefragt werden. „Projekt- Check“ bezieht unter anderem die Einwohner- und Arbeitsplatzentwicklung mit ein, vergleicht die Erreichbarkeit innerhalb des angefragten Gebietes und den Verkehr im Umfeld. Durch die Prüfung können Flächen vorab auf eine bestmögliche Nutzung abgefragt werden. Auch die Stadt Laupheim nutzt dieses Programm. Insbesondere, da Laupheim seit Jahren einen sehr starken Zuwachs an Neubürgerinnen und Neubürger verzeichnet, sei es für die Stadtplanung unerlässlich, passende Wohn- und Gewerbeflächen zu prüfen, zu planen und auszuweisen. Doch „Projekt-Check“ ist ebenso für die Bürgerinnen und Bürger unter dem dazugehörigen Programm „Web-Check“ verfügbar. Diese und weitere Informationen können unter der folgenden Seite https://www.laupheim.de /bauen-wirtschaft/bauen-undplanen/stadtplanung aufgerufen werden. „Das Programm gibt den Bürgerinnen und Bürgern ein Gefühl für die unterschiedlichen Kriterien, die es bei der Flächenbestimmung zu beachten gibt“, erklärt die Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind.

Laupheimer Anzeiger RETTUNGSWESEN Mittwoch, 20. Januar 2021 Bessere Kommunikation für die Retter Der DRK-Kreisverband stellt von analogem Funk auf Digitalfunk um SZ-Vorschau ● Nachtschicht in Laupheim Sie sind trotz Ausgangssperre unterwegs: Menschen, die nachts arbeiten müssen. Was ist das für ein Gefühl, auf leeren Straßen unterwegs zu sein? Neue Gesichter Die katholische Kirchengemeinde begrüßt zwei neue Gesichter in ihrer Verwaltung. Die SZ stellt sie vor. Rauschfrei und mit Notruftaste: Der DRK-Kreisverband stellt von analogem Funk auf Digitalfunk um. BIBERACH (red) - Das Deutsche Rote Kreuz nutzt künftig eine andere Technologie zum Funken: Die Einsatzkräfte werden untereinander und mit der Leitstelle über Digitalfunk kommunizieren. Der DRK- Kreisverband Biberach stellt in den nächsten Monaten sukzessive die Systeme um. Die Integrierte Leitstelle in Biberach hat die Umrüstung bereits abgeschlossen. „Der Digitalfunk soll viele Vorteile bringen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Rauschfrei klingt der neue Funk. „Glasklar, als stünde man im Raum“, sagt Edgar Quade, Leiter der Integrierten Leitstelle Biberach. Digitalfunk verbessert die Sprach- und Empfangsqualität, ist abhörsicher durch Verschlüsselung, und die Geräte verfügen über eine Notruffunktion. Beim DRK-Kreisverband Biberach werden die neuen Geräte derzeit flächendeckend in Betrieb genommen und die Mitarbeiter geschult: „Die neue Technologie war ja schon lange im Gespräch“, sagt Michael Mutschler, Geschäftsführer und zuständig für den Rettungsdienst. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt damit arbeiten können.“ In den kommenden Monaten sollen alle 27 Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes und des Krankentransports umgestellt werden. In jedes Fahrzeug wird ein Funkgerät fest eingebaut. Zusätzlich hat jedes Team ein Handfunkgerät, das am Gürtel getragen werden kann. Auch die ehrenamtlichen DRK-Kräfte im Kreis bekommen nach und nach neue Digitalfunk-Geräte, berichtet der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Alexander Schirmer. „Die gemeinsame Technologie ist wichtig, damit Hauptund Ehrenamt auch weiterhin eng verzahnt zusammenarbeiten können.“ Die Integrierte Leitstelle als Herz der Kommunikation ist bereit für diese Umstellung. Hier wurden die Weichen schon vor Jahren gestellt. Als die Integrierte Leitstelle 2019 nach ihrer umfassenden Modernisierung mit viel neuer Technologie an den Start ging, war der Digitalfunk vorbereitet und in die Systeme eingebunden. Per Richtfunk ist die Integrierte Leitstelle an das digitale Funknetz angebunden. Schritt für Schritt werden weitere Voraussetzungen geschaffen. In den nächsten Wochen werden die Anwenderinnen und Anwender geschult, teils online, in kleinen Kursen mit viel Abstand, coronagerecht. Parallel waren erste Geräte im Probebetrieb unterwegs, um Erfahrungen zu sammeln. Das alte System wird vorerst nicht abgeschafft, sondern soll als Rückfallebene kurze Zeit parallel laufen. Weil noch nicht alle in der Region von analog auf digital umgestellt haben, muss sichergestellt sein, dass in der Übergangsphase weiterhin mit allen kommuniziert werden kann. Die neuen Handfunkgeräte bringen auch ein Plus an Sicherheit für die Rettungskräfte. Immer öfter sind die DRK- Kräfte im Einsatz Gefahren ausgesetzt, werden bedroht oder erleben Gewalt. Die neuen Funkgeräte sind deshalb mit FOTO: THOMAS WARNACK einer Notruftaste ausgestattet. Sobald man diese Taste drückt, wird automatisch die nächste Leitstelle alarmiert. Eine Verbindung wird aufgebaut, ein Freisprech-Kontakt, für den man keine weiteren Tasten mehr bedienen muss. Im Alltag werde der Rettungsdienst mit der neuen Technologie besser arbeiten und schneller kommunizieren können, sagt das DRK. Tatsächlich hatten sich beim analogen Funk über die Jahre einige Schwächen gezeigt: schlechte Netzabdeckung gerade in ländlichen Gebieten, Funkstörungen bei bestimmten Wetterlagen, veraltete Technik und zwischenzeitlich auch ein Mangel an Ersatzteilen. All das soll nun bald der Vergangenheit angehören. Das neue Funknetz sei stabil und gilt als sehr gut. Die Polizei nutzt es bereits seit einigen Jahren. Digitalfunk ermöglicht vieles, was es bislang nicht gab: beispielsweise die Zusammenschaltung einzelner Nutzer zu Rufgruppen oder die Schaltung von Rufgruppen. Solche Rufgruppen können speziell bei großen Einsätzen, Flächenoder Großschadenslagen sinnvoll werden, wo man auch Polizei und Feuerwehr in dieselbe Gruppe holt und eine gegenseitige Kommunikation möglich ist. Insofern sollte der Digitalfunk zu einer effizienteren Einsatzorganisation und Disposition von Einsatzkräften führen, hofft man beim DRK.