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Laupheimer Anzeiger 19.05.2021

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Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 19. Mai 2021 ANZEIGEN Gemischtes Hackfleisch 1 kg 9,49 € Bratwürste 100 g 0,99 € Lyoner 100 g 1,09 € Bauernbratwürste 100 g 1,19 € Edamer 40% Fett i. Tr. 100 g 0,85 € Stilfser 50% Fett i. Tr. 100 g 1,79 € Nach Pfingsten bleibt unser Geschäft am Dienstag und Mittwoch geschlossen. Ab Donnerstag, 27. Mai sind wir wieder für sie da Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Die Glocken der Kreuzbergkirche läuten bald wieder SCHÖNEBÜRG (beb) - Seit etwa drei Jahren sind die drei Glocken der Kreuzbergkirche in Schönebürg stumm. Schuld daran ist eine veraltete und defekte Glockensteuerung. Doch schon nächste Woche könnte vom Kreuzberg wieder Kirchengeläut zu hören sein. Seit Montag werden entsprechende Arbeiten in der ehemaligen Wallfahrtskirche in Angriff genommen. Der Verein Kreuzbergkirche e. V. hat sich dieses Projekts angenommen. Der Glockenturm der Kreuzbergkirche ist aus Ziegelmauerwerk errichtet. Er steht an der Westwand des Kirchengebäudes. In der Glockenstube des Turms sind zwei Eichenholzglockenstühle übereinander aufgebaut. Im unteren hängt die größte Glocke mit einem Gewicht von 581 Kilogramm. Im oberen Glockenstuhl hängt die Glocke drei (247 Kilogramm) über der mittleren Glocke (402 Kilogramm). So weit, so gut. Auf den Klang der drei Bronzeglocken müssen die Schönebürger allerdings seit fast drei Jahren verzichten. Denn die Elektronik macht einen Strich durch die Rechnung. „Die Glockensteuerung ist zurzeit nicht funktionstüchtig, sie muss vermutlich gänzlich ersetzt werden“, heißt es in einem Gutachten, das Roman Schmid erstellt hat. Der Glockensachverständige der Diözese Rottenburg- Stuttgart hat die Glocken- und Läuteanlage der Kreuzbergkirche am 3. März unter die Lupe genommen und in seinem Bericht einige Maßnahmen aufgelistet, die für einen Wiederbetrieb der Glocken unabdingbar sind. „Wir sind an der Geschichte schon eine Weile dran“, erklärt Artur Hegenauer. Er ist Stiftungsvorstand der Stiftung Elisabethenpflege Schönebürg, in deren Besitz die Kreuzbergkirche ist. Die Stiftung könne die Kosten für die Sanierung der Glockenanlage, die mit knapp 20 000 Euro beziffert werden, aber nicht bezahlen. Es wäre also fortan eine Kirche ohne Klang. „Dann fehlt etwas“, verweist Markus Schmidberger auf die Bedeutung und Geschichte der Kreuzbergkirche, nicht nur in früheren Wallfahrtszeiten. Schmidberger ist Mitglied im Stiftungsrat und eines von etwa 80 Mitgliedern des Vereins Die defekte Glockensteuerung wird saniert Die Glocken der Kreuzbergkirche in Schönebürg werden schon nächste Woche wieder läuten. FOTO: BERND BAUR Kreuzbergkirche e. V. Dieser Verein will die anstehende Sanierung stemmen, einen Zuschuss von der Diözese gibt es nicht. Auch mit Eigenengagement bringt sich der Verein ein. So hat Markus Schmidberger in den vergangenen Wochen im Glockenturm gewerkelt und neue stabile Holzriemenböden verlegt. Um sicherheitstechnische Bedenken, den Turmaufgang betreffend, auszuräumen, wurden die alten Holzleitern durch Metallleitern mit Prüfsiegel ersetzt. Auch das bisherige Fehlen einer Beleuchtung in der Glockenstube ist mittlerweile Vergangenheit. Somit stehen jetzt noch die Restarbeiten der Sanierung an. Diese werden am Montag in Angriff genommen. Dazu werden Mitarbeiter der Firma Elektro-Rehm und Experten der Heilbronner Glockengießerei Bachert vor Ort sein. Die drei Glocken der Kreuzbergkirche waren 1988 von dieser Gießerei hergestellt worden. Im selben Jahr wurden sie auf dem Kreuzberg geweiht. Die Vinzentinerinnen hatten sich für die Neubeschaffung der Glocken damals stark gemacht, nachdem im Zweiten Weltkrieg das gesamte Geläut eingeschmolzen worden war. Lediglich eine Eisenhartgussglocke war bis 1988 als Ersatz im Turm aufgehängt. An dem Geläut der drei neuen Glocken konnten sich die Ordensschwestern seinerzeit nur kurze Zeit erfreuen. Denn ebenfalls 1988 wurden sie vom Kreuzberg ins Mutterhaus nach Untermarchtal abgezogen. Die Installation einer neuen Glockensteuerung und eines Schaltkastens und das Zentrieren und Überarbeiten von zwei Klöppeln wollen die Handwerker am Montag erledigen. Um die Glocken dann in Betrieb zu nehmen, müssen sie einige Versuche mit unregelmäßigem Läuten ausführen. Schon im Juni könnten die Glocken dann aber wieder die Menschen mit „normalem“ Geläut zu Gottesdiensten in die Kreuzbergkirche rufen. In der 1895 erbauten Wallfahrtskirche zur Mutter von der immerwährenden Hilfe sollen während der bald beginnenden Innenrenovierung der Schönebürger Kirche Sankt Gallus Ausweich-Gottesdienste gefeiert werden. „Der Zeitpunkt für die Glockensanierung passt deshalb ganz gut“, findet Markus Schmidberger. Ihm ist es ein Anliegen, dass die Kreuzbergkirche wieder vermehrt in das Bewusstsein der Gläubigen gerückt wird.

Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 19. Mai 2021 Neue Klinik geht am 11. September in Betrieb Beim Thema Bauverzögerungen widerspricht Klinikbetreiber Sana einem Medienbericht BIBERACH (gem) - Der Zeitpunkt steht nun fest: Ab Samstag, 11. September, werden Patienten in Biberach in der neuen Sana-Klinik im Hauderboschen versorgt. Dies teilte der Klinikbetreiber jetzt mit. Zwar habe es in den vergangenen Monaten Bauverzögerungen gegeben. Dass nicht erfolgte Zahlungen an den Generalübernehmer Vamed, der die Klinik baut, die Ursache dafür seien – wie in einem Medienbericht behauptet – bestreitet Sana jedoch. Der SWR hatte am Dienstagnachmittag in einer Onlinemeldung berichtet, dass Streit ums Geld der Grund dafür sei, dass es zu Verzögerungen beim Bau der neuen Klinik gekommen sei und berief sich dabei auf eine Auskunft des Biberacher Landrats Heiko Schmid. So habe der Generalübernehmer den Klinikbetreiber Sana mehrmals zu Nachzahlungen aufgefordert, weil Bauleistungen aufwendiger gewesen seien. Teilweise seien Bauarbeiten deswegen eingestellt worden. Die entsprechende Meldung war auf der SWR-Homepage allerdings am Dienstagabend nicht mehr zu finden. Auch Landrat Schmid wollte die genannten Ausführungen gegenüber der SZ so nicht bestätigen: „Gegenüber früheren Planungen hat sich die Fertigstellung des Klinikgebäudes in Biberach immer weiter verzögert. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, zuletzt hat sicherlich auch die Corona- Pandemie noch dazu beigetragen.“ Er gehe aber weiter fest davon aus, dass die zuletzt zugesagte Inbetriebnahme zum 11. September stattfinden werde, so Schmid. Am 11. September soll die neue Sana-Klinik in Biberach in Betrieb gehen. „Bauverzögerungen aufgrund nicht erfolgter Zahlungen hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben“, teilte eine Sana- Sprecherin der „Schwäbischen Zeitung“ mit. Das bestätigte auch ein Sprecher des Generalübernehmers Vamed. Die bauliche Fertigstellung und damit die interne Übergabe des Gebäudekomplexes an die Sana-Kliniken habe sich im Januar, auch infolge der Auswirkungen der Corona-Pandemie, verschoben. „Davon unberührt war und ist jedoch der Inbetriebnahmezeitpunkt des neuen Klinikums“, so die Pressesprecherin. Die Patientenversorgung finde ab dem 11. September planmäßig am neuen Standort statt. „Die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH ist allen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Vamed vertragskonform nachgekommen. Die Arbeiten wurden zu keinem Zeitpunkt seitens der Vamed eingestellt“, teilt der Klinikbetreiber mit. Ob die ursprünglich genannten Baukosten von rund 100 Millionen Euro eingehalten werden können, lässt Sana derzeit offen. Die Arbeiten am Klinikneubau erfolgten derzeit innerhalb des veranschlagten Kostenrahmens, so die Pressesprecherin. Kostensteigerungen oder -änderungen seien im Verlauf von komplexen Bauvorhaben allerdings vollkommen normal, wobei etwaige Mehrkosten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden können. Die Vorbereitungen für das hochkomplexe Umzugsmanagement und den Inbetriebnahmeprozess des neuen Klinikums laufen laut Sana derzeit auf Hochtouren und gehen zügig voran. „Dementsprechend ist die Verlagerung der Patientenversorgung auf den Hauderboschen auch weiterhin für den 11. September geplant“, teilt der Klinikbetreiber mit. Mit allen internen und externen Beteiligten sollen die kommenden Monate effektiv FOTO: SANA-KLINIK genutzt werden, um den Start im neuen Zentralkrankenhaus bestmöglich vorzubereiten. Organisatorisch seien die Arbeitsgruppen auf einem sehr guten Weg, um die Verlagerung der Patienten in das neue Klinikum geregelt und koordiniert ablaufen zu lassen. „Bei dieser Mammutaufgabe schwingt natürlich auch eine große Menge Respekt mit, insgesamt überwiegen aber die Freude und auch die Neugierde auf das, was kommt, und auf die Chancen, die die neuen Strukturen auf dem Gesundheitscampus am Hauderboschen eröffnen werden“, so die Sana-Sprecherin. SZ-Vorschau ● Festspiele Burgrieden proben für neue Saison BURGRIEDEN (sisc) - Damit zum Start in die neue Festspielsaison mit dem Stück „Old Surehand“ alles nach Plan läuft, wird schon jetzt fleißig geprobt. So stehen etwa Reit- und Schusstrainings an. Die „Schwäbische Zeitung“ gibt vorab einen Einblick in die Vorbereitungen. Ryanair baut Angebot in Memmingen weiter aus Riga in Lettland und Billund in Dänemark stehen ab November auf dem Flugplan MEMMINGEN (sz) - Das Thema Reisen rückt wieder mehr in den Fokus. Dem Flughafen Memmingen beschert dies zwei neue Flugverbindungen: Ab November geht es mit Ryanair ins dänische Billund und in die lettische Hauptstadt. Riga erweist sich als idealer Ausgangspunkt für eine Rundreise durch die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Kultur und Geschichte, unberührte Naturlandschaften und die Sandstrände der Ostsee prägen die Region. Ab 1. November verbindet Ryanair Memmingen am Montag und am Freitag nonstop mit Riga. Einen Tag später steht erstmals Billund auf dem Flugplan. Die dänische Stadt, die von Ryanair stets am Dienstag und am Samstag angeflogen wird, verfügt über den zweitgrößten Flughafen des Landes. Größte touristische Attraktion ist der international bekannte Freizeitpark Legoland. „Beide neuen Strecken eröffnen Urlaubern aus unserer Region attraktive Reisemöglichkeiten“, erläutert Airport- Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Aber sie können auch dazu beitragen, neue Gästeschichten für das Allgäu und die angrenzenden Nachbarn zu erschließen.“ Mit dem Start im November böten sich wintersportbegeisterten Dänen und Letten neue Möglichkeiten. Im Sommer sei mit Urlaubsreisen in beiden Richtungen zu rechnen.