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Laupheimer Anzeiger 17.06.2020

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Laupheimer Anzeiger LITERATUR Mittwoch, 17. Juni 2020 ANZEIGEN--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- AB 15.06.20 WIEDER MANDARIN BUFFET CHINA RESTAURANT R MAND ARIN Biberacher Str. 9 - 88471 Laupheim - Tel. 7392 914368 Öffnungszeiten Mo - So von 11.30 - 22.30 Uhr - keine Ruhetage ! MITTAGS-BUFFET 7,50 € ABEND-BUFFET 10,90 € (täglich ) (am Wochenende) Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot vom 18.06. bis 24.06.2020 Frische Schälripple 100 g e 0,48 Schweineschnitzel natur u. gewürzt 100 g e 0,88 Gerauchte Schinkenwurst 100 g e 0,88 Kasslerschinken 100 g e 0,98 Maultaschen 100 g e 0,88 1 Paar Weiße e 1,68 Sibratsgfäller Bergkäse (6 Mon. gereift) 100 g e 1,38 Fürs Leben gelernt Kinderbuch über Alltag während Corona verzückt Jungen und Mädchen Kinderbuch-Autorin Judith Henrich (oben Mitte) mit den Nachbarskindern in Baustetten, die mitunter ihr Erstwerk gelesen haben. FOTO: KAI SCHLICHTERMANN BAUSTETTEN (ksc) - Als Liara neulich hinter dem Haus in Baustetten auf dem Sprungtuch des Trampolins im Garten hüpfte, erhaschte ihr Blick den Himmel. Sie sah die Konturen der heranziehenden Wolken und plötzlich erkannte sie bekannte Formen. „Am Himmel waren ein Dino, ein Löwe, ein Einhorn und später sogar eine Spinne“, sagt Liara. Auf einmal erinnerte sich die Neunjährige, wo sich das Ganze so ähnlich abgespielt hatte: In einer fiktiven Geschichte in einem Buch, bei der ein Junge eine kleine Radtour mit seiner Familie unternommen hatte. Gemeinsam mit seinen Geschwistern und Eltern verfällt er beim Picknick in eine Wolkenträumerei. Der Junge liest ebenfalls aus den Gebilden am blauen Himmel und erkennt Tiere. Der Junge aus dem Buch, der sechsjährige Lukas, hat sich mit den Fantasien im Kopf von Liara verbunden. Grund dafür sind die eindrücklichen Schilderungen des Erzählers im Kinderbuch „Darum bleiben wir daheim“ der Baustetter Kinderbuch-Autorin Judith Henrich. Sie hat die Zeit in der Hochphase der Corona-Pandemie zu Hause genutzt, um die Alltagserfahrungen von Kindern und Familien während der Kontaktsperre zu verschiedensten Episoden zu verwandeln. Innerhalb von fünf Wochen hat sie das Buch geschrieben. Ursprünglich wollte sie es nur für ihren ältesten Sohn verfassen. Als Kindergärten, Schulen und Büros geschlossen hatten, hat die gelernte und praktizierende Steuerinspektorin schnell gemerkt, dass viele Familien und Kinder ähnliche Erfahrungen machen und machten. „Alle sind in der gleichen Situation während der Corona-Pandemie. Aber man kann seinen Alltag positiv gestalten. Wir sind in letzter Zeit als Familie zusammengewachsen.“ Nun will sie ein größeres Publikum für die Erzählung mit Reimen finden. Judith Henrich hat das Bedürfnis, das Buch mit anderen zu teilen. Nachdem sie ihr Erstlingswerk gemeinsam mit ihrem Mann editiert und lektoriert hatte – ohne professionelle Hilfe eines Verlags –, ließ sie einige Dutzend Exemplare drucken. Diese verteilte Judith Henrich an Freunde und Bekannte in Baustetten. So geriet das Werk in Liaras Hände. Aber dabei blieb es nicht. Liaras Vater, Bernd Maucher, hat auch laut aus dem Buch vorgelesen, damit auch Liaras Zwillingsbruder Linus und die vier anderen Geschwister von den Erzählungen hörten. „Sie waren begeistert“, sagt er, denn seiner Meinung nach hätten die Geschichten vermittelt, wie in schwierigen Zeiten einfache und doch so wichtige Dinge des Lebens wertgeschätzt würden. „Wir haben unsere Zeit während der Corona-Krise so gestaltet, dass sie einen Mehrwert hat“, erklärt Bernd Maucher. Das Buch habe einen Beitrag dazu geleistet. „Wir haben Dinge im Alltag unternommen, die wir sonst nicht machen, zum Beispiel Pflanzen gezüchtet. Diese Basics des Lebens haben den Kindern gutgetan“, meint der Familienvater. Die eingetopften Tomatensetzlinge stehen noch heute im Garten des Hauses in Baustetten und gedeihen. Inspiriert wurden Mauchers dabei vom Kapitel über das Pflanzen von Tomaten und Erdbeeren im eigenen Garten. Die Familie zögerte nicht, dasselbe zu tun. Noch heute ernten sie ein tägliches Kindergrinsen, wenn die Setzlinge wieder ein Stück gewachsen sind. Denn die Sicht der Kinder kommt in den Erzählungen zur Geltung, beispielsweise in den Reimen. „Mein Sohn reimt über alles. Ein Teil seiner Reimkunst findet sich im Buch wieder“, sagt Judith Henrich. Linus, Zwillingsbruder von Liara, berichtet von seiner Lieblingsgeschichte in dem Buch: der Waldausflug mit lustigem Ende. Diese war der Ideengeber für einen eigenen Ausflug mit den Geschwistern in den Forst. „Wir haben Federn gefunden und Blätter von Buchen, Birken und Eichen gesammelt. Später sahen wir auch Blumen und entdeckten einen Ameisenhaufen.“ Einige Objekte haben sie mit nach Hause genommen. Die Blätter trocknen nun und sind Erinnerungen zum Anfassen. Nach dem kleinen Abenteuer im Wald dienten die mitgebrachten Äste abends als dünne Holzstangen für das Stockbrot, das über dem Lagerfeuer am Haus brutzelte. „Als wir im Wald waren, merkten wir, dass uns fast das Gleiche passiert ist wie Lukas in der Geschichte. Vor lauter Entdeckungen im Wald haben wir vergessen zu essen und zu trinken“, sagt Linus. Obwohl die Kinder ihre Freunde vermisst haben, die sie in der Corona-Zeit nicht treffen durften, haben sie auch mithilfe des Kinderbuchs verstanden, wie sich das Virus verbreitet und dass es wichtig ist, andere vor der Erkrankung zu schützen. Nun geht es für viele Baustetter Kinder wieder in den Unterricht in der Schule. Trotzdem hätten sie auch ohne klassische Schulstunden etwas in den vergangenen Wochen gelernt, sagen Linus und Liara. Das Buch „Darum bleiben wir daheim“ war ein Teil davon. „Das waren tolle Geschichten. Schließlich mussten wir da keine Mathe- Aufgaben lösen“, sagt Linus. „Wir wünschen uns einen zweiten Teil des Buches.“

Laupheimer Anzeiger NATUR & UMWELT Mittwoch, 17. Juni 2020 „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet Familie Birk aus Walpertshofen beherbergt zahlreiche Mehl- und Rauchschwalben MIETINGEN (red) - 52 Schwalbenfamilien beherbergt Familie Birk in Walpertshofen. Im Stall nisten die umtriebigen Rauchschwalben, die an ihren langen Schwanzspießen zu erkennen sind. Ihnen hilft die Familie, indem sie immer wieder selbstgebastelte Nisthilfen anbietet, die dann von den Schwalben zu kunstvollen Nestern ausgebaut werden. Dafür ist die Familie nun vom Naturschutzbund (Nabu) mit der Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet worden. „Das ist Naturschutz pur, denn den Rauchschwalben machen neben dem Insektenschwund und der zunehmenden Versiegelung der Flächen auch die gestiegenen Hygienestandards in den Ställen zu schaffen, die ihre Ansiedlung oft ausschließen“, heißt es in der Mitteilung des Nabus. Auf dem Hof der Familie Birk kreisen aber auch Schwalben ohne die auffallenden Schwanzspieße. Blauschwarze Mehlschwalben, die gut an ihren leuchtend weißen Bäuchen und Bürzeln zu erkennen sind, nisten außen an den Ställen und Nebengebäuden. Um sie zu unterstützen, hat die Familie zahlreiche Nisthilfen aufgehängt. Aber da das Umfeld ideal ist, reichen diese Kunstnester nicht aus und zahlreiche Paare haben selbstgebaute Nester an diese angeschlossen, sodass eine lebhafte Kolonie entstanden ist. „Auch der Schutz der Mehlschwalben ist dringend, denn ihre Nester fallen, obwohl sie streng geschützt sind, immer wieder illegalen Renovierungsarbeiten zum Opfer“, lautet es in der SZ-Vorschau ● Vorzüge des Waldbadens Was es mit der japanischen Entspannungsmethode auf sich hat, das schaut sich die SZ einmal genauer an. Unterstützung aus der Luft Für die Laupheimer Feuerwehr ist die Drohne ein nützliches Hilfsmittel. Die SZ hat mit der Feuerwehr über die Möglichkeiten gesprochen. Melanie Birk mit der Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ des Nabus. FOTO: PRIVAT Redaktion: Barbara Braig Telefon 0 73 92/96 31-10 Telefax 07 51/29 55-99-7798 laupheimer.anzeiger @schwaebische.de Geschäftsstelle Mittelstraße 2 88471 Laupheim Telefon: 0 73 92/96 31-0 Meldung. Mit der Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ macht der Nabu seit vielen Jahren auf die Not, vor allem von Rauch- und Mehlschwalben, aufmerksam, die in der menschlichen Umgebung wohnen. Eine Plakette zeichnet Hausbesitzerinnen und -besitzer aus, die den Schwalben, die früher als Boten des Glücks galten, Obdach geben. „Wer am Haus oder im Garten die Möglichkeit hat, sollte Schwalben unterstützen – mit Pflanzen, die Insekten und damit indirekt Schwalben Nahrung bieten, mit Lehmpfützen als Baumaterial und mit Toleranz gegenüber ihren Nistplätzen an Gebäuden“, heißt es in der Mitteilung der Naturschützer. Auch die Meldung und damit Abwendung von illegalen Renovierungen und Gebäudeabbrüchen während der Brutzeit gehöre laut Nabu dazu. Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm ANZEIGEN--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DIGITALE SEHANALYSE In Laupheim nur bei uns: Kontaktlose Augenprüfung mit dem digitalen ZEISS-Sehanalyse-System Terminvereinbarung gerne unter 07392 / 5178 oder optik-herrmann@t-online.de "Bauen heißt Vertrauen .................wir sind der richtige Partner für Sie" • Holzbau • Dachsanierung • Holzhausbau • Innenausbau Mietingen – Baltringen Telefon 0 73 56 / 36 41 Fugentechnik Hagel • Silikon- und Hochbaufugen • Fugensanierungen • fugenlose Duschrückwand • Fliesenverlegung Telefon 0174-1 81 98 97 88480 Achstetten www.fugentechnik-hagel.de