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Laupheimer Anzeiger 16.06.2021

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Laupheimer Anzeiger SERVICE Mittwoch, 16. Juni 2021 Einweg-Masken richtig entsorgen Ein aktueller Ökotipp Masken müssen nach Gebrauch entsprechend entsorgt werden. FOTO: CHRISTIN KLOSE REGION (red) - Seit Beginn der Pandemie landen Atemschutzmasken vermehrt in der Natur und verunstalten dadurch nicht nur das Landschaftsbild, sondern sind auch eine Gefahr für Tiere. Mit einem einfachen Trick kann jede*r auch fremde Masken aufheben, ohne sich zu gefährden. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist seit Mitte Januar 2021 in Baden-Württemberg in vielen Bereichen des öffentlichen Raums Pflicht. Diese Masken sehen die Hersteller als Einmalprodukte vor. Dementsprechend können sie nicht gewaschen werden, sondern sollen nach Gebrauch entsorgt werden. Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass in der Corona-Krise in Deutschland jährlich bis zu 12 Milliarden Atemschutzmasken benötigt werden. Der BUND Baden-Württemberg betrachtet diese Prognose mit Sorge, denn die Einweg-Masken landen nicht selten auf dem Gehweg oder im Gebüsch statt in der Mülltonne. Vor allem für Vögel und Fische können achtlos weggeworfene oder verlorengegangene Masken zur tödlichen Gefahr werden, wenn sie sich in den Gummibändern verfangen oder sie mit Futter verwechseln. Auch noch Jahre später bleiben sie ein Problem, weil das aus Polyester und Polypropylen hergestellte Material lange braucht, bis es sich vollständig zersetzt. Gelangen die Masken in Flüsse und enden als Plastikmüll im Meer, zerfallen sie dort zu Mikroplastik und gelangen so in die Nahrungskette vieler Meereslebewesen. Wie entsorgt man eine getragene Mund-Nasen-Bedeckung korrekt? „Vermutlich werfen nur wenige Menschen ihre Masken absichtlich einfach in die Natur. Oftmals fallen sie unbemerkt aus Jacken- oder Hosentaschen“, beschreibt Fritz Mielert, Umweltreferent des BUND Baden-Württemberg, das Problem. Daher ist es wichtig, die Mund-Nasen-Bedeckung sicher zu verstauen. Nach dem Tragen sollte der Mund-Nasen-Schutz sowohl aus Umweltschutz- als auch aus Hygienegründen sachgerecht entsorgt werden. „Durch die vielen Einwegverpackungen und Kaffeebecher sind die öffentlichen Mülleimer gerade in Coronazeiten oft sehr voll. Gleichzeitig plündern Tiere immer wieder schlecht verschlossene Mülleimer oder der Wind verweht den Abfall. Bitte bedenken Sie dies, bevor Sie Ihre gebrauchte Maske dort entsorgen. Im Zweifelsfall nehmen Sie sie besser wieder mit und entsorgen sie daheim ordnungsgemäß im Restmüll. Obwohl sie auch aus Kunststofffasern bestehen, zählen sie nicht zu den Verpackungen und gehören somit nicht in den gelben Sack oder in die gelbe Tonne“, erklärt Fritz Mielert. Im Restmüll werden auch kontaminierte Masken am Ende durch Verbrennung sicher entsorgt. Wo keine medizinischen Mund-Nasen-Bedeckungen vorgeschrieben sind, ist es empfehlenswert, waschbare Masken zu tragen, die mehrmals verwendet werden können. So kann jede*r der Umwelt zuliebe das Müllaufkommen durch Atemschutzmasken reduzieren. Wie kann ich Masken von anderen Menschen aufheben, ohne sie zu berühren? Wer in seiner Umgebung Müll einsammeln möchte, kann sich einfach zwei gebrauchte Tüten oder Ähnliches nehmen, die eine Hand in die eine Tüte stülpen, damit die Maske aufheben, die Maske in die andere Tüte legen und die Hand aus beiden Tüten ziehen. Nun sollten in einer Tüte eine Maske und die Tüte sein, die Sie als Handschuh verwendet haben. Beim nächsten Mal stecken Sie Ihre Hand wieder in die eine Tüte und heben wie gehabt die Maske so auf. Dadurch berühren Sie die Masken nie mit den bloßen Händen. Leicht verknotet können Sie die Tüten auch bei der nächsten Putzaktion wieder mitnehmen. Einweghandschuhe sind zwar praktisch, verstärken das Abfallproblem jedoch zusätzlich. Digitaler Impfnachweis hat keine Priorität Hausärzte warnen: „Die Politik darf keine falschen Erwartungen wecken“ Der internationale Impfausweis bleibt ein wichtiges Dokument. REGION (red) - „Der gelbe Impfpass ist ein gültiges Dokument, mit dem wir Hausärztinnen und Hausärzte seit Jahrzehnten arbeiten. Wer aus Bequemlichkeit lieber einen digitalen Impfnachweis auf seinem Smartphone haben möchte, kann dies gerne tun, aber ohne den Praxen einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand aufzubürden“, erklärt Dr. Markus Beier. Der Landesvorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes stellt deshalb klar: „Wir Hausärztinnen und Hausärzte sind nicht das Passamt der Nation. Wir warnen deshalb die Politik entschieden davor, bei den Patientinnen und Patienten falsche Erwartungen zu wecken.“ Um für den digitalen Impfnachweis einen QR-Code automatisch in der Praxis generieren zu können, müssen die Softwareanbieter der sogenannten Patientenverwaltungssysteme erst entsprechende Updates programmieren. „Nach unseren Informationen ist damit frühestens ab Juli zu rechnen, weil zum Schutz der Patientendaten hohe Sicherheitsstandards berücksichtigt werden müssen. Bis die Updates dann auf den einzelnen Rechnern in den Praxen installiert sind, wird ebenfalls noch einmal Zeit vergehen“, so Dr. Beier. Eine Zwischenlösung, die FOTO: SOPHIA KEMBOWSKI das Robert-Koch-Institut vorgestellt hat, lehnen Bayerns Hausärztinnen und Hausärzte ab. „Dabei müssen die Daten der geimpften Patienten manuell eingegeben werden. Das ist in unserem Arbeitsalltag nicht darstellbar. Unser Auftrag ist es nicht, digitale Impfnachweise auszustellen, sondern die hausärztliche Versorgung unserer Patienten sicherzustellen“, stellt Dr. Beier klar und ergänzt: „Von unseren Patienten bekommen wir großen Zuspruch, dass wir uns auf unsere Kernaufgabe konzentrieren und uns nicht zum Spielball der Bürokratie machen lassen.“ Es sei deshalb wenig hilfreich, wenn die Politik an den Fakten vorbei Versprechungen mache, die dann bei allen Beteiligten für Ärger und Frust sorgten. Dr. Beier: „Nachdem unsere MFAs noch immer keine Wertschätzung durch die Politik in Form eines Coronabonus erhalten haben, tendiert deren Bereitschaft, zusätzliche Aufgaben außerhalb der medizinischen Versorgung zu übernehmen, gegen null. Und dafür haben wir Hausärzte, aber auch unsere Patienten vollstes Verständnis.“

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