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Laupheimer Anzeiger 14.10.2020

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Laupheimer Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 14. Oktober 2020 Farbtupfer in der unteren Mittelstraße: Der Laupheimer Fahrradpool hat in Kooperation mit dem Jugendhaus ein peppiges Graffiti-Plakat von einem Spray-Künstler erhalten. FOTO: PRIVAT Stefan Neuberger ist einer von wenigen Kindergartenleitern. FOTO: CHRISTOPH DIERKING Carina Wielath leitet nun die Grundschule in Orsenhausen. FOTO: CLSC 35 Jahre ist Johannes Baur Mitglied des Ortschaftsrates Stetten gewesen, davon knapp 20 Jahre als Ortsvorsteher. Außerdem war er 15 Jahre Mitglied im Gemeinderat von Achstetten. Zu seiner Verabschiedung hat sich Baur eine Aufenthalts- und Schrauberhütte für die Akteure des Mountainbike-Parks in Stetten gewünscht. Dieser Wunsch ist jetzt in Erfüllung gegangen. FOTO: SONJA NIEDERER Ihr Bild der Woche Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab. Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG-Format mit einer Mindestauflösung von 500 kb an laupheimer.anzeiger @schwaebische.de mit einem kleinen Erklärtext (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie dem Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Wichtig ist auch, dass Sie Ihren vollen Namen sowie Telefonnummer mitschicken und die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Eine wahre Pracht sind die Blumen von Paula Branz in Untersulmetingen. Ihre Kinder haben dem LA ein Foto des blütenreichen Spektakels geschickt. FOTO: PRIVAT Andrea Hehnle (links), Abteilungsleiterin der Beratungsstelle für Familien bei der Caritas, und Ulrike Schuler (rechts), die als diplomierte Sozialpädagogin seit 25 Jahren im Frauenschutzhaus arbeitet, haben auf Einladung des Lions Clubs Laupheim von ihrer Arbeit erzählt und freuen sich über die Spendenzusage von Lions-Club-Präsidentin Karin Barring. FOTO: ELISABETH KOPRIVC Eine Ausbildung bei der Bank, ein Bachelor- und Masterstudium, ein Auslandssemester in Mexiko und eine Motorradreise durch den Himalaya: Joshua Hänn aus Schwendi hat schon einiges gesehen, gelernt und erlebt. Doch statt ins Büro zog es den 25-Jährigen an die Werkbank seines Opas. Ohne Schreinerlehre fertigt er dort seit einem halben Jahr individuelle und nachhaltige Esstische. FOTO: FELIZITAS EGLOF

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 14. Oktober 2020 Bei Rentschler entsteht Wirkstoff gegen Corona Die Laupheimer produzieren für den Mainzer Impfstoff-Entwickler Biontech LAUPHEIM (red/ry) - Rentschler Biopharma fällt beim Kampf gegen das Coronavirus eine wichtige Rolle zu: Das Laupheimer Familienunternehmen übernimmt entscheidende Arbeitsschritte bei der Produktion eines CO- VID-19-Impfstoffkandidaten, den das Mainzer Unternehmen Biontech und der Pharmakonzern Pfizer entwickelt haben. Das gab Rentschler am Donnerstag bekannt. Der Wirkstoff mit der Bezeichnung BNT162b2 ist mRNAbasiert. Das heißt, er enthält genetische Informationen des Erregers. Ziel der Impfung ist es, im menschlichen Organismus die Produktion eines Antigens anzuregen und das Immunsystem so gegen die Infektion durch das Virus zu wappnen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat den Zulassungsprozess des Impfstoffs eingeleitet. Im Rahmen der Kooperation mit Biontech werde man für wesentliche Aspekte der Produktion von BNT162b2 verantwortlich sein, erklärte Rentschler Biopharma. Aus dem gentechnisch hergestellten Ausgangsmaterial werden die Laupheimer 01 Produktion von mRNA Ein DNA-Abschnitt dient als Datenträger einer präzisen Bauanleitung, mit der der menschliche Körper versteht, wie er das Virus abwehren kann. Die Bauanleitung wird in Messenger RNA, kurz mRNA, übersetzt. Dieser Prozess findet in so genannten Bioreaktoren statt und jede so produzierte mRNA-Kopie enthält dabei den gleichen Bauplan. So entsteht ein Impfstoff. Verunreinigungen, die aufgrund des Herstellungsprozesses vorhanden sind, mithilfe eines speziellen Verfahrens entfernen. Das Ergebnis ist hochreiner Wirkstoff. Gleichzeitig könne die Ausbeute von mRNA, die sich aus dem ursprünglichen Herstellungsschritt gewinnen lässt, maximiert werden. Der Wirkstoff wird dann steril abgefüllt. Im Werk in Laupheim richtet Rentschler eine eigene mRNA- Produktionssuite für die Herstellung von COVID-19-Impf- 02 cGMP Arzneimittelherstellung Im nächsten Schritt wird das Gemisch aus dem Bioreaktor mittels eines speziellen Verfahrens bei Rentschler Biopharma aufgereinigt, um sämtliche Produktionsrückstände zu entfernen. Das Resultat ist eine hochkonzentrierte Flüssigkeit mit reiner mRNA. Dieser Wirkstoff wird steril abgefüllt und verlässt die Produktionsstätte von Rentschler Biopharma zur Weiterverarbeitung. 03 Arzneimittelformulierung Um die sensible mRNA im menschlichen Körper vor dem Verfall zu schützen, wird sie in Lipid-Nanopartikel verpackt. Diese Kügelchen tragen zusätzlich dazu bei, dass die mRNA im menschlichen Körper die richtigen Zellen verlässlich erreicht. Dort löst die mRNA die Produktion eines Antigens entsprechend des Bauplanes aus und wappnet das Immunsystem so gegen die Infektion durch das Virus. 04 Abfüllung Im letzten Schritt des Herstellungsprozesses wird der mRNA-Impfstoff zu Anwendung in Fläschchen abgefüllt. Anschließend erfolgt eine nochmalige Qualitätsprüfung, bevor der Impfstoff verpackt und in die Welt verschickt wird. Um der Pandemie ein Ende zu bereiten, ist es essenziell, qualitativ hochwertige, sichere und wirksame Impfstoffe möglichst schnell und in großen Mengen verfügbar zu machen. INFOGRAFIK: RENTSCHLER BIOPHARMA stoffen ein. So könne man je nach Bedarf Kapaziäten, Personal und Ausrüstung bereitstellen, ohne dass dies Auswirkungen auf andere laufende Projekte habe. „Es ist uns eine Ehre, Biontechs ,Project Lightspeed’ und die Arbeit bei der Entwicklung dieses hochinnovativen mRNA-Impfstoffs unterstützen zu können“, wird Rentschler-Geschäftsführer Frank Mathias in einer Pressemitteilung zitiert. Als Dienstleister mit jahrzehntelanger Erfahrung sehe sich Rentschler bestens gerüstet, „Biontechs bahnbrechende Wissenschaft in die medizinische Realität zu übertragen, und wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, unseren Beitrag zur Bekämpfung des Virus zu leisten“. Den Mitarbeitern bei Rentschler Biopharma liege sehr viel „an diesem immens wichtigen Projekt“. Für den erfolgreichen Kampf gegen die Pandemie sei es essenziell, qualitativ hochwertige Impfstoffe verfügbar zu machen, schnell und in großen Mengen. Kurz berichtet ● Alles rund um erneuerbare Energien LAUPHEIM (red) - In der Außenstelle der Energieagentur Biberach in Laupheim haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit, sich rund um erneuerbare Energien, energieeffiziente Neubauten und Altbausanierung sowie deren Förderung und Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Auch Fragen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Energiepass werden beantwortet. Zur persönlichen Beratung durch die unabhängigen Energieberater sollten Unterlagen zum Strom- und Energieverbrauch, eine Wohnflächenberechnung, die Messprotokolle des BSFM und die Baupläne mitgebracht werden. Die nächsten Beratungstermine finden am Donnerstag, 22. Oktober, sowie Donnerstag, 19. November, jeweils ab 14 Uhr im Rathaus Laupheim, Zimmer 204, statt. An einer Beratung Interessierte können sich unter Telefon 07392/704251 oder per E-Mail an ingrid.lauber@laupheim.de anmelden. ANZEIGEN NEU Natcha Thaimassage Mittelstr. 24, 2. Stock, 88471 Laupheim Terminvereinbarung und Geschenkgutscheine Tel.: 07392 9279488 oder 0174 3545224 www.natchathaimassage.de AKTION! 20% auf Fassadenfarbe Profi-Qualität Angebot gültig vom 14.10.2020 bis 31.10.2020 Maler Klotz Sebastianstr. 4, 88471 Laupheim info@malerKlotz.de, www.malerKlotz.de