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Laupheimer Anzeiger 13.11.2019

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Laupheimer Anzeiger AUS DER WIRTSCHAFT Mittwoch, 13. November 2019 Rentschler baut den US-Standort aus 2020 geht ein 500-Liter-Bioreaktor in Betrieb – Weitergehende Expansionspläne So erreichen Sie uns Anzeigen und Beilagen LAUPHEIM (ry) - Seit Jahresbeginn ist das Familienunternehmen Rentschler Biopharma mit einem eigenen Entwicklungsund Produktionsstandort in den USA vertreten. In Milford, nahe Boston, kauften die Laupheimer ein Werk des amerikanischen Pharmakonzerns Shire. Der Ausbau hat begonnen. Mitte 2020 will Rentschler in Milford einen 500-Liter-Bioreaktor zur Protein-Gewinnung aus Zellkulturen in Betrieb nehmen. Es handelt sich um einen Single-Use-Bioreaktor. Die Nährlösung, in der Zellkulturen sich vermehren und den gewünschten Wirkstoff herstellen, wird hier nicht in ein Edelstahlgefäß eingefüllt, das nach jedem Produktionsprozess aufwendig gesäubert werden muss, sondern in einen Kunststoffbehälter, der nach einer Anwendung ausgedient hat. Das ermöglicht schnellere Wechsel und verringert das Risiko von Verunreinigungen. Der neue Reaktor wird derzeit für den Betrieb vorbereitet. „Unsere Kunden können die- Seit Jahresbeginn ist das Laupheimer Unternehmen Rentschler Biopharma mit einem eigenen Entwicklungs- und Produktionsstandort an der amerikanischen Ostküste vertreten. FOTO: RENTSCHLER sen bereits buchen“, erklärt Rentschler-Pressesprecherin Cora Kaiser. Darüber hinaus laufen am Standort Milford neue Projekte in der Bioprozessentwicklung; unter anderem geht es um hochkomplexe Wirkstoffe wie zum Beispiel multispezifische Antikörper. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie gleichzeitig an mehrere Zielstrukturen binden und somit das eigene Immunsystem bei der Abwehr von Krankheiten noch effizienter unterstützen können. Weitergehende Expansionspläne für Milford verfolgen das Ziel, die Reaktorkapazitäten weiter auszuweiten, um dem steigenden Bedarf der Kunden an Biopharmazeutika gerecht zu werden, und zusätzliche Labore zu schaffen, nicht zuletzt mit Blick auf die sogenannten „New Modalities“. Das sind innovative, biotechnologisch erzeugte Wirkstoffe, mit deren Hilfe sich zum Beispiel genetische Defekte, die Krankheiten auslösen, durch eine Gentherapie ausgleichen lassen. Die amerikanische Firmentochter von Rentschler Biopharma beschäftigt aktuell rund 80 Menschen. „Im Zuge unserer Expansionsabsichten sind wir auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern“, sagt Kaiser. Michael Lenz Telefon 0 73 92 / 96 31-28 Dora Tech Telefon 07392 / 96 31-27 Steffen Hennek Telefon 07392 / 96 31-30 Petra Reiff Telefon 07392 / 96 31-21 Telefax alle 07 51 / 29 55-99-7799 E-Mail allgemein anzeigen.laupheim@ schwaebische.de