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Laupheimer Anzeiger 12.08.2020

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Laupheimer Anzeiger RATGEBER Mittwoch, 12. August 2020 Wichtige Tipps für die Hitzewelle DRK rät: Täglich mehr als zwei Liter trinken REGION (red) - Die aktuelle Hitzewelle mit konstant hohen Temperaturen von tagsüber mehr als 30 Grad birgt erhebliche gesundheitliche Gefahren. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) rechnet deshalb vermehrt mit Hitzenotfällen – besonders bei älteren oder kranken Menschen. DRK-Bundesarzt Professor Dr. Peter Sefrin gibt Tipps und rät: „Wichtig ist bei Hitze, mehr zu trinken.“ Die tägliche Trinkmenge von rund 1,5 bis 2 Litern sollte mindestens um einen Liter erhöht werden. Die Trinkmenge ist aber auch von der körperlichen Aktivität abhängig – wer in der Hitze arbeitet, muss mehr trinken. Da bei älteren Menschen oft das Durstgefühl verloren geht, haben sie schon unter normalen Umständen kaum eigenen Antrieb zu trinken. Bei Hitze verschärft sich das Problem, denn es wird mehr Flüssigkeit durch Schwitzen ausgeschieden. Kranke Menschen sind bei Hitze ebenfalls besonders ge- Das heiße Wetter kann die Gesundheit belasten. fährdet, da bestimmte Medikamente entwässernd wirken. Der Alkoholkonsum sollte unbedingt eingeschränkt werden, da er – bei Jung und Alt – zu vermehrtem Flüssigkeitsverlust führt. Vorsicht vor direkter Sonneneinstrahlung, warnt Sefrin. FOTO: SVEN HOPPE/DPA „Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne und körperliche Anstrengungen. Bewegungen in warmer Umgebung bedeuten eine Doppelbelastung des Kreislaufs.“ Kleinkinder und Senioren dürfen keinesfalls der direkten Sonne ausgesetzt werden. Deshalb ist der Sonnenhut für kleine Kinder und ältere Menschen, eventuell mit einem Nackenschutz, ein Muss. Bei Aktivitäten im Freien unbedingt an Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor und lichtdichte Kleidung denken, die den Schweiß aufnehmen kann und wärmedurchlässig ist. Wohnräume sollten möglichst kühl gehalten und am Abend oder in der Früh gut durchlüftet werden. Tagsüber sollte das Eindringen von Wärme durch zugezogene Vorhänge, geschlossene Fenster und Türen verhindert werden. Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können Kopfschmerzen, Schwindel, aber auch ernste Kreislaufprobleme wie ein plötzlicher Kreislaufkollaps sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie Apfelsaftschorle. Durch das Ablegen überflüssiger oder das Öffnen beengender Kleidung kann ein Wärmestau verhindert werden. Sorgen Sie bei Hitzschlag oder Hitzeerschöpfung für Kühlung durch kalte Umschläge und das Zufächeln von Luft. Wenn sich der Zustand der oder des Betroffenen durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht bessert, sollte man den Rettungsdienst unter Telefon 112 rufen. Heiße Fahrt, kühler Kopf Der ADAC rät Autofahrern, die Hitze nicht zu unterschätzen Der ADAC gibt Tipps gegen die Hitze im Auto. REGION (red) - Gerade Autofahrer dürfen die Hitze nicht unterschätzen, da sie den Kreislauf belastet und sich somit auf die Leistung am Steuer auswirken kann. Technikexperte Christian Schäfer vom ADAC Württemberg gibt Tipps, wie man trotz hoher Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrt. Das geparkte Auto wird rasch zum Backofen. Im Innenraum sind bis zu 60 Grad Celsius möglich. Deswegen rät Schäfer, das Fahrzeug nach Möglichkeit im Schatten abzustellen. „Denken Sie auch an den Verlauf der Sonne.“ Ebenfalls hilfreich: „Die Frostschutz-Folie vom Winter kann man gut als Abschottung gegen die Hitze nutzen.“ Sitze und Lenkräder, gerade wenn sie aus Leder seien, lassen sich mit einem Handtuch vor der Sonne schützen. Wer mit kurzer Hose oder Rock einsteigt, sollte zunächst „mit der Hand“ vorfühlen, um sich nicht weh zu tun. Generell empfiehlt Schäfer, erst einmal alle Türen zu öffnen, damit die heiße Luft aus dem Inneren ausströmen kann. Nicht erlaubt ist, bei stehendem Auto den Motor zu starten und die Klimaanlage laufen zu lassen. Achtung: Wird ein Auto mit heruntergekurbelten Fenstern zurückgelassen, könnte die Polizei es zur Sicherung des Eigentums abschleppen lassen. Während der Fahrt ist es ratsam, die Klimaanlage so einzustellen, dass sie im Vergleich zur Außentemperatur nur um FOTO: ADAC PFALZ E.V. fünf bis maximal acht Grad kühler läuft. Sonst steigt die Erkältungsgefahr und der Kreislauf wird beim Aussteigen zu stark belastet. Auch eine einmalige Stoßlüftung zehn bis fünfzehn Minuten nach Fahrtbeginn hilft nach Angaben des Technikexperten, um die Temperaturen im Innenraum erträglicher zu machen. Der Luftstrom der Klimaanlage sollte nicht auf das Gesicht gerichtet sein. Sonst bestehe die Gefahr, dass die Augen beginnen zu brennen, man blinzelt häufiger, die Konzentration ist gestört. Der Abgasstrang im Unterboden verursacht bei Hitze hohe Temperaturen, die in den Fahrgastraum abstrahlen. Deswegen sollte man die Klimaanlage bei Langstrecken zum Fußraum hin ausrichten. Was man auch nicht unterschätzen sollte, ist das Thema UV-Strahlung. Zwar schützt die Frontscheibe weitestgehend vor schädlichen Sonnenstrahlen. Allerdings lassen die Seitenscheiben die UV-A-Strahlung durch, die im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen kann. Es ist nur erlaubt, die hinteren Seitenscheiben mit einer speziellen Schutzfolie zu bekleben, die nicht nur vor UV-, sondern auch vor Infrarot-Strahlung schützt. Hierbei ist zu beachten, dass die Folien einer „Allgemeinen Bauartgenehmigung“ unterliegen. Zu guter Letzt noch der Appell von Schäfer, Kinder und Tiere bei heißen Temperaturen niemals im Auto zurückzulassen. So erreichen Sie uns Laupheimer Anzeiger Anzeigenabteilung E-Mail: anzeigen.laupheim@ schwaebische.de Telefon: 07392/96 31 23 07392/96 31 21 Redaktion E-Mail: redaktion.laupheim@ schwaebische.de 07392/96 31 10 07392/96 31 15 Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm

Wir Mutmacher aus Schwendi Schwendi mit Bußmannshausen mit Kleinschafhausen Großschafhausen Orsenhausen Sießen im Wald mit Hörenhausen und Weihungszell Schönebürg SONDERVERÖFFENTLICHUNG Großer gesellschaftlicher Zusammenhalt Seit fast einem halben Jahr beeinflusst ein Virus unser Leben. Es hat unseren Alltag in den ersten Wochen richtiggehend auf den Kopf gestellt und noch nie Dagewesenes gefordert. Wie ging Schwendi bisher durch die Corona-Krise? Wodurch und durch wen haben die Menschen Mut bekommen, durchzuhalten und wieder Kraft zu tanken? SCHWENDI – Bürgermeister Wolfgang Späth hat ein großes Lob parat: „Alle haben sich an die vorgeschriebenen Richtlinien gehalten. Vonseiten der Bürger war jederzeit Verständnis vorhanden.“ Sowohl Privatpersonen als auch Vereine hielten – und halten sich weiterhin – an Auflagen und Hygieneverordnungen. Das Rathaus musste seine Türen für einige Wochen schließen, war jedoch für die Bürger per Telefon und E-Mail erreichbar. „Auf diesem Wege konnten persönliche Termine angefragt und ermöglicht werden“, berichtet der Schultes und ergänzt: „Dringende Dinge konnten somit erledigt werden. Für die Bürger war klar, dass andere Themen warten mussten.“ Über das Amtsblatt und die Homepage, auf der die aktuellen Informationen zu lesen sind, hat die Gemeinde mit den Einwohnern kommuniziert. Zusätzlich wird im Amtsblatt weiterhin mit kleinen Bildchen Auch unter Corona-Bedingungen ist das Bürgerbüro für die Einwohner da: Silvia Polster und Stefanie Wohnhaas mit Bürgermeister Wolfgang Späth (von links nach rechts). FOTO: EKO auf die Hygienerichtlinien hingewiesen. Für Personen, die Hilfe benötigen, zum Beispiel für Einkäufe oder Arzttermine, wurde eine Hotline eingerichtet. In den einzelnen Teilgemeinden haben sich spontan viele Personen bereiterklärt, bei Bedarf Menschen zu helfen. Die Ortsvorsteher und der Bürgermeister erklären, dass diese Helferteams nicht tätig werden mussten. In ganz Schwendi war der gesellschaftliche Zusammenhalt groß. „Man hat nach einander geschaut und aufeinander gut aufgepasst“, erklärt Späth zufrieden. Orsenhausens Ortsvorsteher Dr. Werner Jans ist darüber auch erfreut, dass Nachbarschaftshilfe und Familienzusammenhalt auf dem Dorf noch gut ausgeprägt sind, besonders in der Krise: „Etlichen älteren oder gefährdeten Personen wurde so Unterstützung angeboten.“ Dem kann Paula Scheffold, seine Amtskollegin aus Schönebürg, nur zustimmen. Sie empfand die Gespräche, die sich aus zufälligen Begegnungen, selbstverständlich mit Abstand und Mundschutz, ergaben, für die Menschen sehr wichtig und hat gerne ihr Ohr dem Zuhörer geliehen. Sie ergänzt: „Mutmachend für die Bevölkerung war auf jeden Fall die Öffnung des Freibads am 1. Juli. Viele Menschen, vor allem Familien, waren darüber sehr erfreut, im Sommer eine Abkühlung und Abwechslung zu haben.“ 073 53 / 9844-0 073 53 / 9844-0 Gönnen Sie sich ein ruhiges Wochenende, machen Sie einen Telefon 07353 3013 · www.pflegeheim-danner.com Altenpflege Danner · Gartenstr. 27 · 88477 Schwendi Lassen Sie sich begeistern Acrylcolorbeschichtung Sandra Heinz heißt die Gäste im kleinen Biergarten im Freibad herzlich willkommen. FOTO: ELISABETH KOPRIVC Und Sandra Heinz, die Betreiberin des Kiosks SaVa, bereitet mit ihrer Liebe zur Gastronomie den Gästen Freude. Ein kleiner Biergarten mit wechselnden Angeboten ergänzt das Freibad zu einer kleinen Sommeroase. eko