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Laupheimer Anzeiger 12.05.2021

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Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 12. Mai 2021 ANZEIGEN Schweinehalssteak 1kg 9,99 € Grober und feiner Fleischkäse 100g 1,05 € Jägerkränzle 100g 1,09 € Tortenbrie 60% Fett i.Tr. 100g 0,89 € Donautaler Butterkäse 45% Fett i.Tr. 100g 0,89 € Wochenangebot von Dienstag, 18.5. bis Donnerstag, 20.5.2021 Tellersülze Stück 3,10 € HARTAN SPARWOCHEN Zwillings-Geschwister-Wagen mit Zubehör Komplettpreis 1824.00 € bei uns nur 1645.00 € Mercedes GTX MB Sport Kombi-Kinderwagen mit Zubehör Komplettpreis 1265.00 € bei uns nur 1065.00 € Belly Button Naturprodukt mit Zubehör Komplettpreis 1066.00 € bei uns nur 966.00 € Oh je, d‘r Rollada isch he der Meister Dobler hilft! • Rolladen • Markisen • Jalousien Alexander Dobler Rolladenbau Ulmer Str. 36 88447 Warthausen-Herrlishöfen Tel. 0 73 51 / 72 67 3 Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Wir haben geöffnet Tel. 07351/3207509 www.babyexclusiv.de Öffungungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. von 10-12.30 Uhr und 14-18 Uhr, Mi. 10-13 Uhr Samstag nur nach Vereinbarung Uhrmacher im Unruhezustand lässt auch IHRE Uhr wieder richtig ticken. - Hol- und Bringservice - Kostenvoranschlag gratis - Reparatur mit Garantie Achim Rolletschke Tel. 07351 5779291 Ein Feldversuch mit Test und App Diese App aus der Region könnte den Zugang zu Geschäften für Getestete, Genesene und Geimpfte erleichtern – Wie sie funktioniert und wie ein Einkauf künftig ablaufen könnte An dem Feldversuch mit der App nehmen Geschäfte der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ teil, darunter Fahrrad Rommel. Unser Bild zeigt Klaus Rommel (links), der den QR- Code von App-Entwickler Marcel Schick (rechts) scannt. FOTO: SIMON SCHWÖRER LAUPHEIM (sis) - Es ist ein verregneter Donnerstagnachmittag, an dem Marcel Schick mit seinem Auto unter einem Pavillon an der Bühlerhalle in Laupheim hält. Seinem Wagen nähert sich eine in weiß gekleidete Person, das Gesicht verhüllt mit Maske und Skibrille. Ihr streckt Schick aus dem Autofenster sein Smartphone entgegen. Darauf: ein QR-Code. Den scannt die Person ab und es kann losgehen: Sie nimmt einen Rachenabstrich von Schick. Eine Viertelstunde später ist das Ergebnis des Corona- Schnelltests auf der App: Es ist negativ. Schick selbst hat die Smartphone-Anwendung entwickelt. Und er hat Großes vor. Dafür arbeitet der 20-jährige Student aus Bronnen mit Sascha und Tanja Bone zusammen, die das Testzentrum an der Bühlerhalle betreiben. Denn mit der „StayGreen“-App können nicht nur Testtermine gemacht werden. Sie könnte auch den künftigen Einkauf erleichtern. Denn sobald es die Corona-Inzidenzen im Landkreis wieder zulassen, könnten Geschäfte wieder für Kunden öffnen. Am Eingang könnten diese dann einen von der App generierten QR-Code abscannen und sofort sehen, ob der Kunde eintreten darf oder nicht. Das könnte etwa der Fall sein, wenn ein aktuelles negatives Corona-Testergebnis vorliegt, er geimpft oder von einer Corona-Erkrankung genesen ist. Dann leuchtet die App beim Scan grün auf. Nach dem Motto: „Grün kann gehen, Rot bleibt stehen.“ Zwar gebe es in seiner Teststelle wie in anderen in Laupheim auch ein offizielles Test- Zertifikat, sagt Sascha Bone. Darüber hinaus könne über die App ein QR-Code angezeigt werden, der den Zugang deutlich vereinfache. Die App funktioniere in der Praxis besser als etwa ausgedruckte Zertifikate. Wo dort beim Einlass etwa noch umständlich verglichen werden müsse, ob der Test noch aktuell sei und ob die Daten des Kunden richtig seien, zeige die App direkt Grün oder Rot an. Profitieren sollen von der App vor allem die Laupheimer Einzelhändler. Darum hat Schick mit Geschäften der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ jetzt einen Feldversuch gestartet. So machen von außen an die Geschäfte angebrachte Aufkleber auf die App aufmerksam. Auch die Händler sollen in die Funktionen der App eingewiesen werden, ehe sie künftig zum Einsatz kommen kann. Am Feldversuch nimmt auch Klaus Rommel mit seinem Fahrradgeschäft teil. Trotz des Fahrradbooms in der Pandemie wünscht er sich wieder mehr Normalität und setzt dabei auch Hoffnung in die App. „Sie kann helfen, die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen.“ Und das bedeute eben für alle wieder mehr Freiheit. Weiter geht es ins Schuhhaus Braig. Darin darf Iris Braig aktuell keine Kunden empfangen. „Sobald aber Click & Meet möglich wird, ist die App super“, sagt sie. Zwar funktioniert bei ihr die App im Vor-Ort-Test nicht auf Anhieb, dennoch sieht Braig die Anwendung positiv. „Ich denke, dass heute jeder unter 60 mit so einer App umgehen kann“, glaubt sie. „Und sie vereinfacht und beschleunigt den Zugang für die Kunden.“ Das sind die Vorteile, die sich auch Software-Entwickler Marcel Schick und Sascha Bone von der App versprechen. Rund 4700 Zugriffe auf die App kann Schick bisher verzeichnen. Im Gegensatz zu den Impfzertifikaten, auf denen viele persönliche Daten der Getesteten zu finden seien, biete der QR-Code über die App für den Einlass in ein Geschäft mehr Schutz und nutze für die Verifizierung nur die nötigsten Daten. Missbrauch der App – etwa die Weitergabe eines QR-Codes an andere – soll laut Schick dadurch vermieden werden, dass sich der Code in kurzen Zeitabständen ständig erneuert und die alte Version ungültig wird. Sein Geld verdient Bone im Testzentrum mit den Abstrichen, deren Kosten er von der Kassenärztlichen Vereinigung erstattet bekommt. Mit der App kann er sich künftig aber auch Dienstleistungsverträge mit Kommunen vorstellen, bei denen etwa pro Zertifikat-Erstellung bezahlt wird. Und laut Bone haben sowohl Kommunen als auch Unternehmen bereits Interesse an der App bekundet, die es zum kostenlosen Download für Android- Smartphones gibt, aber dort noch nicht auf allen Geräten problemlos läuft. Für iPhones soll eine App folgen. In Laupheim will Sascha Bone die App auch den anderen Schnelltestzentren kostenfrei zur Verfügung stellen. Harry Remane, Vorsitzender von „Treffpunkt Laupheim“, erhofft sich von der App einen leichten Zugang für Kunden in die Geschäfte. „Dann haben wir im Einzelhandel wieder mehr Chancen zu überleben.“ Künftig könnten alle „Treffpunkt“-Mitglieder auf die App setzen. Auch Remane muss sich für den Feldversuch mit der App vertraut machen. Am Sportgeschäft hängt neben dem Sticker der „StayGreen“- App bereits der QR-Code der bekannten Luca-App. Remane: „Ich setze auf viele Varianten. Je mehr, desto besser.“

Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 12. Mai 2021 Erste Gartenbesitzer holen sich Zuschuss So viel ist im Maselheimer Fördertopf – So läuft das Programm MASELHEIM (bvl) - Wer seinen Garten insektenfreundlich bepflanzt, wird belohnt. Das ist die Idee hinter dem neuen Zuschussprogramm der Gemeinde Maselheim. 30 Euro können Gartenbesitzerinnen und -besitzer einmalig beantragen. Im März startete das Programm „Insektenfreundliche Gemeinde“ – so funktioniert es und so lief es an. Mit 8000 Euro füllt die Gemeinde in diesem Jahr den Topf für das Pflanzprogramm, das der Arbeitskreis insektenfreundliche Gemeinde entwickelt hat. 6000 Euro davon sind für die direkten Zuschüsse vorgesehen, 2000 Euro für die Ausgabe von Samentütchen. Seit 1. März können Bürger die Tütchen im Rathaus und den Ortsverwaltungen abholen. Eines reicht für fünf bis zehn Quadratmeter Pflanzfläche, das Saatgut stammt von einem regionalen Anbieter. Wer einen heimischen Obstbaum oder Stauden pflanzt, kann einen Zuschuss von 30 Euro beantragen. Die Summe gibt es pro Grundstück einmal. Mindestens 30 Euro müssen die Gartenbesitzerinnen und -besitzer investiert haben. Mit einer Kopie der Rechnung und einem Foto der Pflanzen belegen sie ihren Einkauf. Auf der Homepage der Gemeinde finden alle, die überlegen, welche Stauden sie pflanzen könnten, eine Liste mit rund 70 Vorschlägen für unterschiedliche Gärten von sonnigen Flächen mit kiesigem Untergrund bis zu halbschattigen oder schattigen mit normalem Gartenboden. 23 Anträge auf den Pflanzzuschuss seien seit 1. März bei der Gemeinde eingereicht worden, berichtet Kämmerin Marion Bailer. Dass die Nachfrage zügig anläuft, wundert SZ-Vorschau ● Friedhofsgebühren in Laupheim steigen LAUPHEIM - Sterben in Laupheim wird teurer: Am Montag hat der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats höhere Friedhofsgebühren beschlossen – sie steigen zum 1. Juli. Künftig wird eine neue Bestattungsform angeboten. Alle Einzelheiten dazu in der „Schwäbischen Zeitung“. Beliebt bei Hobbygärtnern und Insekten: Lavendel. Für den Pflanzenkauf gibt Maselheim einen Zuschuss. sie nicht. „Es ist schließlich Pflanzzeit.“ 14 Mal wurde der Zuschuss für Bäume und neun Mal der für Stauden beantragt, sagt Marion Bailer. Nicht nur aus den Neubaugebieten, wo Hausbesitzerinnen und -besitzer dabei sind, ihre Gärten anzulegen, sondern auch aus den Altbaugebieten gingen Anträge ein, erzählt sie. Die Leute BALTRINGEN (red) - Die Bauarbeiten auf der K 7527 zwischen Schemmerberg und Baltringen gehen voran. Ab Montag, 17. Mai, wird der Belag zwischen der Einmündung der Schemmerberger Straße und der Zufahrt zum Gewerbegebiet von Baltringen erneuert. Die Arbeiten werden innerhalb von zwei Wochen ausgeführt. hätten teilweise auch mehr als 30 Euro investiert, das zeigten die Rechnungen. „Wir bekommen herrliche Fotos. Das klappt hervorragend“, berichtet Marion Bailer über das Prozedere. Auch die Samentütchen sind offensichtlich gefragt. „Das wird sehr gut angenommen, die Menschen kommen vorbei und holen sich die Päckchen“, sagt Marion Bailer. Das Programm ist erst einmal für ein Jahr angelegt. Ob es 2022 wieder aufgelegt werde, sei noch offen, so die Kämmerin. Nach Erfahrung von Matthias Wucherer vom Netzwerk Blühende Landschaft sind solche kommunalen Programme bisher noch etwas Besonderes. FOTO: BIRGIT VAN LAAK Sie würden erfahrungsgemäß gut angenommen, sagt er. Der Erfolg, Wildbienen und andere Insekten im Garten zu sehen, motiviere die Leute. „Sie freuen sich und machen weiter. Beim nächsten Einkauf achten sie wieder darauf, insektenfreundliche Pflanzen auszuwählen.“ Das erzeuge eine Positivspirale. Autofahrer müssen noch mit Behinderungen rechnen Kreisstraße zwischen Baltringen und Schemmerberg voraussichtlich im Sommer offen Hierzu wird die Kreisstraße in diesem Bereich, zusätzlich zu der bereits vorhandenen Sperrung zwischen Schemmerberg und Baltringen, voll gesperrt. Das Gewerbegebiet von Baltringen ist in diesem Zeitraum nur über Schemmerberg auf einem Provisorium zu erreichen. Die Umleitung wird ausgeschildert. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet von Schemmerberg ist nicht betroffen. Ab Montag, 31. Mai, ist die Zufahrt zum Gewerbegebiet von Baltringen wieder möglich. Die Kreisstraße K 7527 zwischen dem Gewerbegebiet von Schemmerberg und dem Gewerbegebiet von Baltringen bleibt bis zur Fertigstellung im Sommer 2021 vollständig gesperrt. Die großräumige Umleitung über Schemmerhofen und Äpfingen, sowie die Umleitung für den Radverkehr bleiben bestehen. Das Straßenamt und die ausführende Firma sind bestrebt, die Arbeiten zügig auszuführen und die Behinderungen so gering wie möglich zu halten.