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Laupheimer Anzeiger 11.11.2020

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Laupheimer Anzeiger TIPP Mittwoch, 11. November 2020 Autofahrten auf ein Minimum beschränken Corona und Autofahren: Das rät der ADAC Württemberg nach den Lockdown-Regeln Der ADAC gibt Rat zum Thema Autofahren mit Mund-Nase-Bedeckung. STUTTGART (red) - Nach Inkrafttreten der neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie rät der ADAC Württemberg auch beim Autofahren zu besonderer Vorsicht. Der Beschluss von Bund und Ländern erlaubt Treffen in der Öffentlichkeit nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes (maximal zehn Personen). „Wir empfehlen, auch gemeinsame Autofahrten mit Personen außerhalb der Familie und des eigenen Hausstands auf ein Minimum zu beschränken", rät Frank Epple, Clubsyndikus des ADAC Württemberg. Auf nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sollten Menschen innerhalb Deutschlands derzeit generell verzichten. Das gilt gleichermaßen für überregionale tagestouristische Ausflüge und Reisen ins Ausland. Bei unbedingt notwendigen Autofahrten mit Personen aus fremden Haushalten rät der ADAC Württemberg zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes im Fahrzeug. Dabei muss der Fahrer darauf achten, dass das Gesicht erkennbar bleibt. Ansonsten droht unter Umständen ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro. „Bei handelsüblichen, richtig angelegten Masken sollte es kein Problem geben, weil das Gesicht damit im Normalfall noch zu erkennen ist. Ordnungswidrig ist es erst dann, wenn das Gesicht so verhüllt wird, dass es nicht mehr erkennbar ist", sagt ADAC Jurist Epple. Dies könne beispielsweise bei der Nutzung weiterer Accessoires wie dem Tragen einer Sonnenbrille oder einer Mütze der Fall sein. Darüber hinaus sollten Brillenträger beachten, dass je nach Beschaffenheit des Mund-Nase-Schutzes beim Tragen die Gläser beschlagen können. Die Masken FOTO: JENS SCHIERENBECK/DPA dürfen die Sicht beim Autofahren nicht beeinträchtigen. An der Tankstelle empfiehlt der Club, auch als Nicht-Dieselfahrer die bereitgestellten Diesel-Handschuhe zu verwenden oder eigene Handschuhe mitzuführen und beim Bezahlen im Kassenbereich auf den Mindestabstand von 1,5 Meter zu achten. Zudem gilt an Tankstellen ebenfalls die Maskenpflicht. Fahrten zur Werkstatt, in die Waschanlage oder zum TÜV sind nach wie vor möglich. Derzeit sehen die neuen Corona-Einschränkungen keine Schließungen vor. Wichtig auch hier: Vor Ort die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten und idealerweise eine Maske tragen. Wer beim Carsharing auf Nummer sicher gehen will, kann den Innenraum desinfizieren. Dazu genügen nach Auskunft des Bundesamtes für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) normale Flüssigseifen oder Geschirrspülmittel. Hier dürfen jedoch keine aggressiven Mittel verwendet werden. Nach eigenen Angaben haben die Carsharing-Anbieter ihre Reinigungsintervalle verkürzt. Die ADAC leistet trotz gewisser Einschränkungen durch Covid-19 auch während des neuerlichen Lockdowns Pannenhilfe für havarierte Mitglieder. Alle Fahrer des ADAC sind informiert und angehalten, sich an die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygienevorschriften zu halten. BIBERACH (gem) - Der Familienzirkus Renz sitzt weiterhin auf einer Wiese an der Biberacher Nordwest-Umfahrung fest. Ein vermeintlich besseres Gelände in Rißegg hat sich bei genauerer Betrachtung als ungeeignet für den Zirkus erwiesen, um dort länger bleiben zu können. Dennoch hat sich nach der Berichterstattung in der „Schwäbischen Zeitung“ zu Beginn der Woche einiges getan, wie Angela Renz, die Frau des Zirkusdirektors, in einem Telefonat schilderte. Wie berichtet, hat sich die Situation seit dem Teil-Lockdown für die zehnköpfige Zirkusfamilie und ihre rund 30 Tiere, darunter vier Steppenkamele, Pferde und auch Hunde, zugespitzt. Weil der Zirkus mindestens den ganzen November keine Vorstellungen geben darf, fehlen die Einnahmen, um Menschen und Tiere versorgen und die laufenden Kosten bestreiten zu können. Zudem erweist sich die Wiese So geht es dem gestrandeten Familienzirkus Worauf die Zirkusfamilie Renz jetzt hofft - Unternehmen steckt weiter in Biberach fest Auch vier Steppenkamele, hier mit Zirkusdirektor Karl Heinz Renz in der Manege, gehören zu dem kleinen Familienzirkus, der seit Ende Oktober in Biberach festsitzt und auf Hilfe angewiesen ist. FOTO: GERD MÄGERLE an der Ernst-Ottenbacher-Straße, auf der der Zirkus aktuell steht, auf längere Sicht als ungeeignet. „Ideal wäre ein befestigter oder geschotterter Platz, auf dem wir unsere acht Wagen zusammenstellen und das Stallzelt aufbauen können“, sagte Angela Renz. Die Stadtverwaltung hatte als Alternative ein Gelände beim Kinderhaus in Rißegg angeboten. „Wir dachten erst, dass es sich gut eignet, haben aber dann gemerkt, dass der Boden sehr weich ist und wir einsinken würden, wenn es regnet und wir dort länger bleiben müssen“, so Angela Renz. Deswegen habe man sich entschlossen, zunächst einmal an der Nordwest-Umfahrung zu bleiben, zumal der Landwirt, dem die Wiese gehört, dem Zirkus inzwischen die tägliche Platzmiete erlassen hat. Auch einen Stromanschluss habe man inzwischen, sodass man nicht mehr auf den Generator angewiesen sei. „Wenn jemand aber ein geeignetes Gelände hat, sind wir für jeden Hinweis dankbar“, sagt Angela Renz. Geholfen haben der Zirkusfamilie einige SZ-Leser aber nach dem ersten Zeitungsbericht mit Geld- und Sachspenden. Unter anderem habe ein Geschäft für Tiernahrung Futter vorbeigebracht. „Wir sind den Menschen für alles sehr, sehr dankbar“, sagt Angela Renz. Dennoch hoffen ihre Familie und die Tiere auf weitere Unterstützung der Bürger, weil sie bisher keine staatlichen Hilfsgelder erhalten. Rund 150 Euro brauche der Zirkus pro Tag, um sich über Wasser halten zu können. „Wir freuen uns über kleine Geldspenden genauso wie über Bauern, die uns zum Beispiel Heu oder Hafer für die Tiere zur Verfügung stellen können“, sagt Angela Renz. Der Plan sei, zunächst bis Ende des Monats in Biberach zu bleiben. Jetzt weiterzuziehen, verursache nur weitere Kosten, ohne diese durch Zirkusvorstellungen wieder einspielen zu können. „Wir hoffen sehr, dass der Lockdown für uns im Dezember wieder zu Ende ist und wir wieder auftreten dürfen“, so Angela Renz. Ob das so kommt, ist derzeit alles andere als sicher. „Wenn ich sehe, wie die Corona-Zahlen täglich steigen, wird mir angst und bange“, sagt sie.

Sonderveröffentlichung GUT FÜR MICH Geistig fit bleiben Wir helfen hier und jetzt Ein Gesellschaftsspiel mit Kindern hält geistig fit und macht viel Spaß. In der Pflege tätige Menschen haben in erster Linie die Aufgabe, die zu betreuende Person in dem Bereich zu unterstützen, den sie selbst nicht mehr leisten kann. Das betrifft hauptsächlich körperliche Einschränkungen, aber sie sind darüber hinaus auch aktiv, den Pflegenden geistig fit zu halten. REGION – Der Helfende gibt Unterstützung bei der täglichen Körperpflege, bei medizinischer Pflege oder bei Tätigkeiten im Haus, wenn der Pflegende noch in den eigenen vier Wänden wohnt. Immerhin werden in Deutschland drei Viertel der über drei Millionen pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut. Oft sind es die Angehörigen, die diesen Dienst übernehmen. Ihnen ist es meist ein großes Anliegen, die pflegende Person auch geistig fit zu halten und verbringen viel Zeit mit dem Angehörigen. Aber nicht nur der Verwandte, sondern auch das Fachpersonal von Pflegediensten, Angestellte in den Pflegeheimen oder in der Kurzzeitpflege geben der „Fitness für den Kopf“ ausreichend Raum. Die Pflegebedürftigen werden zum einen zu täglichen Handgriffen animiert, zum anderen zu Freizeitbeschäftigungen motiviert, die bei eventuellen körperlichen Einschränkungen noch möglich sind. Manchmal wird Saisonales gebastelt oder gemeinsam gesungen, was gerne angenommen wird. Auch ein Gesellschaftsspiel, vielleicht mit Enkeln im häuslichen Umfeld oder in einer Einrichtung mit anderen Senioren, oder das Lesen der Zeitung tragen zur geistigen Fitness bei. In Einrichtungen sind es auch helfende Hände eines In Seniorenheimen und Tagespflegeeinrichtungen kommen Gesang und Bewegung nicht zu kurz. FOTO: ROLAND RASEMANN FOTO: KORINTH, SEBASTIAN Freundeskreises oder eines Vereins, die sich auf diesem Gebiet einbringen und den Alltag der Pflegebedürftigen auflockern. Aber auch körperliche Aktivität belebt den Geist. Vielleicht ist das Tänzchen auf dem Parkett aufgrund eines physischen Gebrechens nicht mehr möglich. Dann könnte ein kleiner Spaziergang oder eine angeleitete Turnübung die passende Betätigung sein. Auch die Handgriffe der Körperhygiene sind eine physische Betätigung und für manch einen bereits eine Herausforderung. Dass man für die geistige Fitness einiges tun kann, bekräftigt auch das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP), das Menschen, die in der Pflege aktiv sind, auf seinem Internetportal Tipps gibt. Dort findet man nicht nur für geistige und körperliche Aktivitäten Rat. Die Beibehaltung sozialer Kontakte wird ebenfalls als essentiell empfunden. Sie spielen ebenso eine Rolle zum Schutz geistiger Fähigkeiten. Da kann es wichtig sein, zum Beispiel mit Hilfe eines Fahrdienstes mal raus zu kommen, um Besorgungen zu machen. Ein Treffen mit Freunden ist in der jetzigen Situation, so wie wir es gewohnt waren, leider nicht möglich. Aber vielleicht kann man Kaffee und Kuchen mitnehmen oder in der herbstlichen Sonne ein Eis genießen. eko Wir sind für sie da kompetent und menschlich Rufen Sie uns an unter: 07351 / 1509-0 07353 / 9844-0 Stationäre Pflege Seniorenzentrum „Sofie Weishaupt“ Seniorenzentrum „An der Rottum“ Ambulante Pflege pflegen, betreuen, beraten, entlasten Tagespflege Tagsüber versorgt - abends zu Hause Essen auf Rädern täglich ein warmes Mittagessen Haus - Not - Ruf schnelle Hilfe rund um die Uhr PKW- u. Rollstuhlfahrdienst zum Arzt, Krankenhaus oder Behandlung Alles aus einer Hand Arbeiter-Samariter-Bund Region Orsenhausen-Biberach Samariterweg 1-3 · 88477 Schwendi-Orsenhausen Gönnen Sie sich ein ruhiges Wochenende, machen Sie einen Telefon 07353 3013 · www.pflegeheim-danner.com Altenpflege Danner · Gartenstr. 27 · 88477 Schwendi Manu´s Fahrservice mit Herz kompetent und zuverlässig Rufen Sie uns an, wir fahren Sie zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus und nach Hause zur Chemotherapie und Bestrahlung zur Reha und Kur zur Dialyse www.asbbc.de Pflege – 24 h & Zuhause Höchste Qualität in der Betreuung In der gewohnten Umgebung bleiben können 24-Stunden-Betreuung ist bezahlbar Wir sind für Sie da! Norbert Striegler Mörikeweg 5 88471 Laupheim Tel. 0 73 92 . 184 76 info @ victum24.de www.victum24.de im PKW oder Rollstuhlfahrzeug Vertragspartner aller Krankenkassen 07353 / 982597 - Info@manus-fahrservice.de