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Laupheimer Anzeiger 11.11.2020

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Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 11. November 2020 ANZEIGEN Allgäubraten 1 kg 10,49 € Gyros 1 kg 9,49 € Gekochte Rippchen 100 g –,95 € Lyoner 100 g –,99 € Käsesalat 100 g 1,09 € Käseaufschnitt 100 g 1,19 € Wochenangebot von Dienstag, 17.11. bis Donnerstag, 19.11.2020 Schwarzwurst 1 kg 8,99 € Im Rahmen einer Mitgliedschaft helfen wir u.a. Arbeitnehmer, Beamten, Rentnern in Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Lohnsteuersachen Lohnsteuerberatungsverbund e.V. – Lohnsteuerhilfeverein Beratungsstelle Ulmer Str. 25 88471 Laupheim Beratungsstellenleiter Roswitha Schiffer Telefon 07392/3029 e-mail Mo - Do 7:30 -17:30 Uhr Fr. 7:30 -15:30 Uhr r.schiffer@steuerbuero-schiffer.de "Bauen heißt Vertrauen .................wir sind der richtige Partner für Sie" • Holzbau • Dachsanierung • Holzhausbau • Innenausbau Mietingen – Baltringen Telefon 0 73 56 / 36 41 Brennholzverkauf 88471 Laupheim Uhlmannstraße 43 ☎ 07392 4771 0170 7328283 www.woerz-shk.de Die oberschwäbische Museumsbahn trotzt der Pandemie Öchsle bereitet mehr als 14000 Fahrgästen ein Vergnügen OCHSENHAUSEN – Die Museumsbahn Öchsle hat eine besondere Saison hinter sich. Wegen der Corona-Pandemie musste der offizielle Saisonstart auf den 5. Juli verschoben werden. Dennoch nutzten trotz großer Einschränkungen mehr als 14200 Personen bis zumMitte Oktober die Möglichkeit, mit dem Öchsle zwischen Warthausen und Ochsenhausen zu fahren. „Wir sind mit dieser Resonanz sehr zufrieden, obwohl wir damit nur etwa ein knappes Drittel der Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre erreicht haben“, sagt Andreas Albinger, Geschäftsführer der Bahnbetriebsgesellschaft des Öchsle. Andere Einrichtungen hätten noch deutlich mehr Probleme gehabt. Albinger erinnert sich auch sehr gern an die Verleihung des Bürgerpreises des Landesdenkmalstiftung Baden- Württemberg im September. „Das war eine sehr große Auszeichnung, insbesondere für die vielen Mitglieder und Helfer des Schmalspurvereins“, erklärt Albinger. „Das Geld, das wir dafür bekommen haben, werden wir wieder in die Restaurierung und Wartung unserer Fahrzeuge stecken“,freut sich auch der Vereinsvorsitzende Benny Bechter sehr über die Würdigung des Landes, die durch eine namhafte Spende der Kreissparkasse Biberach noch erhöht wurde. Mit einer Sonderfahrt am 28. Juni hatte die Saison begonnen, die am 11. Oktober endete. Im Juli wurde zunächst nur Sonntags gefahren, die Frequenz wurde im August bis Mitte September auf den Donnerstag ausgeweitet. Auf Fahrten am Samstag wurde gänzlich Die Öchsle-Museumsbahn fuhr trotz Corona 27 Mal durch die oberschwäbische Landschaft. FOTO: GERNOT RIECKER verzichtet, da diese Fahrten im großen Umfang von Gruppen und Busreisegästen genutzt werden. „Solche Gäste waren jedoch nicht zu erwarten“, so Bechter. So fuhr das Öchsle in diesem Jahr lediglich 27 Mal durch die oberschwäbische Landschaft, davon waren immerhin sechs Sonderfahrten. Dabei kam der Kindertag mit Zauberer Jo Brösele im August besonders gut an. Für viele große und kleine Besucher wurde die Fahrt mit dem Öchsle zu einem tollen Urlaubstag. Viele Sonderveranstaltungen und damit auch das große Bahnhofsfest in Ochsenhausen, dass alljährlich tausende Besucher angelockt hatte, mussten jedoch wegen Corona ausfallen. Der Verein und die Betreibergesellschaft hatten gemeinsam ein Hygienekonzept ausgearbeitet, das von den Fahrgästen sehr gut angenommen wurde. So musste eine Maske getragen werden und im Zug wurde auf eine Bewirtung verzichtet. Zudem wurden deutlich weniger Passagiere bei jeder Fahrt mitgenommen. „Wir hatten während der gesamten Saison keine Probleme oder Zwischenfälle. Unser Konzept hat sich voll bewährt“, betont Benny Bechter. Dennoch haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, die geplante Winterdampf-Nikolausfahrt aufgrund der neuen Corona- Reglen schon jetzt abzusagen. In den Wintermonaten wird sich der Verein in den beiden Lokschuppen in Ochsenhausen und Warthausen erneut um die Pflege und Wartung der Loks und Waggons kümmern – allerdings nach den gültigen Abstandsregeln und mit Mundschutz. „Wir hoffen dass wir im kommenden Jahr planmäßig am 1. Mai in die Saison 2021 starten können“, sagt Bechter, „und damit wieder für etwas häufigeres Vergnügen für unsere Fahrgäste sorgen können.“ INFO: Das Programm 2021 ist abhängig von der weiteren Entwicklung - Infos immer unter www.oechslebahn.de oder auf Facebook fb.me/oechslebahn Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot gültig vom 12.11. – 18.11.2020 Krustenbraten 100 g e –,68 Hackfleisch gemischt 100 g e –,68 Metzgerschinken 100 g e 1,18 Lyoner auch gestiftelt für Wurstsalat 100 g e –,88 Zungenwurst 100 g e –,88 1 Stange Hirschsalami Stück e 10,00 Rübengeister sind los LAUPHEIM (sz) - Groß, klein, schmal, breit, mal mit runden Augen, mal mit eckigen – viele Rübengeister sind am Freitagabend in der Laupheimer Innenstadt zum Leben erwacht. Die Mitglieder der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ hatten zuvor mehr als 200 Futterrüben an Kindergärten verteilt. Dort – oder daheim – haben die Jungen und Mädchen die Rüben in schaurige Geister verwandelt. „Ich freue mich, dass diese Aktion so stattfinden konnte“, freute sich Barbara Klause, Wirtschaftförderin der Stadt Laupheim. „Das muntert uns alle in diesen trüben Tagen ein bisschen auf.“ Zum Ambiente trugen auch die Laternen der Werbegemeinschaft bei. Foto: cdi

Laupheimer Anzeiger UMLAND Mittwoch, 11. November 2020 „Mei Herz des goht auf“ Die Geschwister Stefan und Sonja Neuberger produzieren Weihnachtslied im Studio ACHSTETTEN (cdi) - Schon als Kinder haben sie gemeinsam Musik gemacht: Stefan Neuberger, in Achstetten bekannt als Leiter des Kindergarten Sonnenau, und seine Schwester Sonja. Jetzt haben die beiden erstmals ein Weihnachtslied professionell im Studio aufgenommen: Erschienen ist der Titel „Mei Herz des goht auf“ am Freitag. Mit dem Stück wollen die Geschwister unterhalten, aber auch zum Nachdenken anregen. Musik ist die Sprache der Seele, meint Stefan Neuberger. Ein Ausdruck, um Ereignisse und Gefühle zu verarbeiten. Sie habe ihm in schwierigen Lebenssituationen geholfen, neue Kraft zu schöpfen. Außerdem gilt für Neuberger die Devise: „Wo gesungen wird, da lass dich nieder, böse Menschen kennen keine Lieder.“ „Wie eine kleine Jukebox“ – diese Worte beschreiben sie, erzählt Sonja Neuberger mit einem Schmunzeln. Die Familie habe früher immer viel gesungen. „Und auch heute, wenn alle zusammenkommen, kann es noch passieren, dass wir einfach dasitzen und singen“, sagt die Frau, die in Vöhringen lebt und als Erzieherin arbeitet. Als Kind habe sie sich oft in ihr Zimmer zurückgezogen, um Gitarre zu spielen. „Stefan ist dann irgendwann dazugekommen und hat sich das Gitarrespielen nach und nach selbst beigebracht. Seitdem machen wir gemeinsam Musik.“ Bei dem neuen Stück hat Sonja Neuberger die Zweitstimme eingesungen. Der Text stammt aus der Feder ihres Bruders. „Im August ist ein Freund auf mich zugekommen“, berichtet Stefan Neuberger. „Er meinte, er habe eine ganz tolle Melodie für ein Weihnachtslied komponiert“ – Machen schon seit der Kindheit gemeinsam Musik: die Geschwister Stefan und Sonja Neuberger. FOTO: PRIVAT und er wollte wissen, ob sich Neuberger vorstellen könnte, den Text zu schreiben. Auf Schwäbisch. Schließlich – er ist gerade beim Sandkastenbauen mit seinem Sohn – hört sich der Familienvater die Melodie an. Er überlegt, in welche Richtung der Text gehen könnte. Eher lustig? Besinnlich? Nachdenklich? Dann kommt die Erleuchtung, wie ein Geistesblitz. Innerhalb einer Stunde schreibt Stefan Neuberger den Text runter. „Wenn ich erstmal angefangen habe, sprudelt alles nur so aus mir heraus.“ Das Ergebnis ist ein Text, der die schönen Wintermomente in Erinnerung ruft, die jeder in seiner Kindheit hat. „Und wenn man sich als Erwachsener an diese Momente erinnert, dann geht einem das Herz auf“, sagt Neuberger – deshalb der Titel „Mei Herz des goht auf“. Alles richtig gemacht hätten er und seine Schwester, wenn die Menschen das Lied hören und für einen Moment ihre Alltagssorgen vergessen. „Wir sollten alle lernen, Weihnachten mit Kinderaugen zu sehen“, sagt Sonja Neuberger. „Dann gäbe es keinen Weihnachtsstress mehr.“ Als sich Stefan Neubergers elfjährige Stieftochter das Lied mit einer Freundin anhört, beschließen die beiden, einige Textpassagen herauszuschreiben. „Dann sind sie auf den Hof und auf die Straße und haben zu den Textpassagen mit Kreide Bilder auf den Asphalt gemalt“, erzählt Neuberger. Aus den Motiven, die er abfotografiert hat, ist letztlich das Musikvideo entstanden – dies hat sein 17-jähriger Sohn geschnitten, erzählt der Familienvater. „Ich habe ihn gefragt, woher er so etwas kann, für mich war das absolutes Neuland.“ Die Antwort seines Sohnes: „Ein Kumpel aus Berlin hat mir das gezeigt.“ Neuberger wunderte sich: „Wieso kennst du jemanden aus Berlin, der das kann?“ – „Wir spielen Online-Spiele, da lernt man auch Leute kennen“, habe sein Sohn erklärt. Dass die Aufnahme im Studio mit sehr viel Arbeit verbunden ist, hat die Geschwister überrascht. Knapp vier Stunden waren sie im Studio des Freundes, der die Melodie geschrieben hat. „Wenn man für sich Gitarre spielt, kann man ein bisschen tricksen“, berichtet Stefan Neuberger. Beispielsweise, indem man einen Ton in die Länge zieht oder ein bisschen verändert. „Das Studio hingegen ist gnadenlos“, ergänzt seine Schwester. „Wenn man nur einen halben Ton danebenliegt, hört man das sofort.“ Aber missen wollen die beiden die Erfahrung keineswegs. Im Gegenteil: „Es hat uns große Freude bereitet.“ Zu hören ist „Mei Herz des goht auf“ unter anderem auf Youtube unter www.youtube.com/ watch?v=Q2CDpTHrUbc SZ-Vorschau ● Die Geschichte des Kindergartens Sankt Georg BURGRIEDEN - Kinder sind das wichtigste Gut unserer Gesellschaft. Und damit sie gut betreut werden können, gibt es in der Rottalgemeinde ein befriedendes Angebot an Kindergärten. Die am längstem existierende Einrichtung ist der Sankt-Georg Kindergarten in Rot. Die SZ beleuchtet seine Geschichte. BIBERACH (tab) - Der Biberacher Landrat Heiko Schmid hat den Entwurf des Haushaltsplans des Landkreises für das Jahr 2021 dem Kreistag in einer ersten Lesung vorgelegt. Coronabedingt fand die Kreistagssitzung zum ersten Mal in Form einer Videokonferenz statt. Der Kreishaushalt hat ein Landkreis bleibt weiter schuldenfrei Erste Lesung des Kreistags wird digital abgehalten Volumen von 266 Million Euro. Davon belaufen sich die Aufwendungen im Sozialbereich auf knapp 162 Millionen Euro. Einmal mehr wird der Haushalt ohne Kredite finanziert. Der Landkreis bleibt damit weiterhin schuldenfrei. Landrat Heiko Schmid schlägt hingegen vor, die Kreisumlage um einen weiteren Punkt von derzeit 25 Prozentpunkte auf 24 Prozentpunkte zu senken. Der Hebesatz ist eine wichtige Kennzahl für die 45 Städte und Gemeinden, die eine Umlage an den Kreis zu zahlen haben. „Durch die Senkung werden die Städte und Gemeinden um insgesamt rund vier Millionen Euro entlastet und wir verschaffen den Städten und Gemeinden Spielräume in Zeiten von einbrechenden Steuereinnahmen“, so der Landrat. Getreu dem Motto „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not‘ muss der Landkreis Rücklagemn angreifen.