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Laupheimer Anzeiger 10.02.2021

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Laupheimer Anzeiger NATUR & UMWELT Mittwoch, 10. Februar 2021 Das richtige Futter für Wildvögel im Winter Nach kalten Nächten haben die Tiere einen erhöhten Energiebedarf Heimische Vogelarten wie das Rotkehlchen freuen sich über eine gut gefüllte Futterstätte im Winter. FOTO: ANGELIKA WARMUTH/DPA REGION (red) - Für Amsel, Sperling, Rotkehlchen, Meisen und viele weitere Vogelarten machen Eis, Schnee und gefrorene Böden die Futtersuche schwer. Gerade in Ballungsräumen und intensiv genutzten landwirtschaftlichen Gebieten gibt es zudem immer weniger natürliche Nahrungsquellen. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) rät, Wildvögeln mit einer fachgerechten Fütterung durch die letzten Winterwochen zu helfen. Wenn für Weichfresser und Körnerfresser gleichermaßen passende Nahrung im Futterhäuschen liegt, dann sammeln sich häufig verschiedenste Wildvogelarten um die Futterstelle. Sogenannte Allesfresser wie Meise und Specht stellt man mit Fett-Körner-Mischungen zufrieden. Bei Weichfressern, zu denen Zaunkönig, Amsel und Star zählen, stehen tierische Kost und Beeren auf dem Speiseplan. Dazu gehören Insekten und Rosinen, aber auch Getreideflocken. Körnerfresser wie Fink und Sperling ernähren sich von Sonnenblumenkernen, Hanf und anderen Samen. „Nach besonders kalten Nächten haben Vögel einen erhöhten Energiebedarf, um ihre Körpertemperatur zu halten. Dann brauchen sie ein möglichst fetthaltiges Futter“, erklärt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Das energiereichere Winterfutter ist deshalb – je nach regionaler Wetterlage - bis in den März hinein angemessen. Mit der Temperatur Glühwürmchen ist der „Heimlichtuer“ des Jahres Noch sind die Leuchtkäfer hierzulande nicht gefährdet, doch ihr Lebensraum ist bedroht REGION (red) - Oft sind es unauffällige, unscheinbare Lebewesen, deren Besonderheiten man erst beim genauen Hinsehen wahrnimmt. BUND Baden- Württemberg und BUND Hessen küren deshalb gemeinsam zum ersten Mal den Heimlichtuer des Jahres. 2021 fiel die Wahl auf das Glühwürmchen. Tatsächlich sind Glühwürmchen keine Würmer, sondern Käfer, die leuchten. Daher werden sie auch Leuchtkäfer genannt. Die Tiere erzeugen das neongrüne Licht auf der Unterseite ihres Hinterleibs. Ein Enzym spaltet den Leuchtstoff; das unverkennbare neongrüne Licht entsteht. Die Käfer sind dabei effizient: 90 Prozent der chemischen Energie wird in Licht umgewandelt, nur 10 Prozent gehen verloren. Eine Glühbirne hingegen wandelt 95 Prozent des elektrischen Stroms in Wärme und nur fünf Prozent in Licht um. Selbst die besten Energiesparlampen können also mit den Der Große Leuchtkäfer FOTO: HERWIG WINTER/BUND Leuchtkäfern nicht mithalten. Die Weibchen der Glühwürmchen sind flügellos; ihre gleichförmigen Körpersegmente erinnern an die Ringe eines Regenwurms. Nur die Männchen sind eindeutig als Käfer zu erkennen und können fliegen. Im Frühsommer knipsen die Weibchen ihr Licht an, um Männchen anzulocken. Wenn es Nacht wird, erklimmen die flugunfähigen Weibchen einen Grashalm, beginnen zu leuchten und signalisieren so ihre Paarungsbereitschaft. Auf ihrer abendlichen Brautschau legen die Männchen bis zu einem Kilometer zurück. Ausgewachsen sind Glühwürmchen fast ausschließlich mit der Fortpflanzung beschäftigt: „enige Tage nach der Paarung sterben sie. Weltweit gibt es rund 2000 Arten; in Baden-Württemberg und Hessen sind drei Arten beheimatet: der Große Leuchtkäfer (Lampyris noctiluca), der Kleine Leuchtkäfer (Lamprohiza splendidula) und der Kurzflügel-Leuchtkäfer (Phosphaenus hemipterus). Als Lebensraum mögen sie besonders strukturreiche Waldränder von Laubund Mischwäldern, Bach- und Flussufer, aber auch feuchte Wiesen. Noch sind die Glühwürmchen in Baden-Württemberg und Hessen nicht gefährdet. Doch ihre Lebensräume sind durch den Verbrauch von Flächen für Urbanisierung, Industrialisierung und Intensivierung der Landwirtschaft bedroht. Gerade der Pestizideinsatz in der intensiven Landwirtschaft lässt die Bestände schwinden. Und speziell beim Glühwürmchen stören wir Menschen durch Lichtverschmutzung das Paarungsverhalten. Männchen und Weibchen finden nicht mehr zueinander, wenn die Nächte durch künstliche Beleuchtung zu hell sind. Die beiden Landesverbände des BUND setzen sich daher für den Schutz von naturnahen Laub- und Mischwäldern und für den Erhalt von Streuobstwiesen sowie die Reduzierung von Pestiziden ein. Die Larven der Leuchtkäfer sind bei Gärtnern sehr beliebt. Denn sie verspeisen hauptsächlich kleine Schnecken. Wer im eigenen Garten Glühwürmchen beherbergen möchte, sollte naturnahe Gärten mit heimischen, dicht wachsenden Laubgebüschen anlegen – je länger die Gebüschreihe und je breiter die Büsche, desto besser. ändert sich dann im Frühjahr der Futterbedarf der Vögel: Es muss nicht mehr so fettreich sein und auch nicht mehr so viel. Empfehlenswert ist es generell, jeweils nur Futter für ein bis zwei Tage anzubieten. So behalten Vogelfreunde den Überblick, und das Futterhaus oder Silo bleibt sauber. Ab Ende März sollten die Tiere dann nur noch spezielles Sommerfutter bekommen. Für alle Vogelarten und Jahreszeiten gibt es im Zoofachhandel eine umfangreiche Futterauswahl. Als passender Platz für die Vogelfütterung im Garten eignen sich Rasenflächen in der Nähe von Hecken oder Hauswänden. Dort können Vogelfreunde gut ein Futterhaus platzieren, in dem sich die gefiederten Freunde wohl fühlen und den Überblick behalten. Zu nah am Fenster sollte es aber nicht stehen, damit die Vögel im Anflug nicht versehentlich gegen die Scheibe fliegen. Außerdem muss es vor Katzen gesichert sein. Im Fachhandel gibt es dafür Metallrohre oder sehr glatt polierte Holzrohre als Ständer. Ein Futterhaus, das die Katze beobachten kann und das für sie erreichbar ist, werden die Vögel meiden. Der Fressplatz sollte täglich gereinigt und übrig gebliebenes Futter entfernt werden. Nehmen die Vögel durch Kot verunreinigtes Futter zu sich, können sich Krankheitserreger ausbreiten. Sitzstangen sind daher hygienischer als Plattformen, Silos sauberer als Futterhäuschen. Soll es dennoch ein Futterhäuschen sein, gibt es auch kleinere Varianten, die gut zugänglich sind und sich gründlich reinigen lassen. So erreichen Sie uns Laupheimer Anzeiger Anzeigenabteilung E-Mail: anzeigen.laupheim@ schwaebische.de Telefon: 07392/96 31 23 07392/96 31 21 Redaktion E-Mail: redaktion.laupheim@ schwaebische.de 07392/96 31 10 07392/96 31 15 Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm

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