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Laupheimer Anzeiger 09.12.2020

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Laupheimer Anzeiger FREIZEIT Mittwoch, 9. Dezember 2020 ANZEIGEN Putenschnitzel 1 kg 10,99 € Fleischkäsbrät 1 kg 8,49 € Wacholderschinken 100 g 1,39 € Bauernbratwurst 100 g 1,19 € Käsesalat 100 g 1,09 € Rubachtaler-Bergkäse 45% Fett i. Tr 100 g 1,79 € Wochenangebot von Dienstag, 15. bis Donnerstag, 17.12.2020 Putengyros 1 kg 9,49 € TAXI Bürgin Laupheim 07392 5880 Biberach 8299311 BRENNHOLZ- VERKAUF 88471 Laupheim Uhlmannstraße 43 0 73 92 - 47 71 01 70 / 7 32 82 83 www.woerz-shk.de Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 Fax 98 04 24 E-Mail: info@metzgerei-angele.de mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Fax 9 79 23 68 Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de ➤ Taxifahrten (auch Großraumtaxi) ➤ Krankenfahrten (Rollstuhlgerecht ➤ Flughafentransfer ➤ Kurierfahrten ➤ Chemo-, Strahlen-, Dialysefahrten Im Rahmen einer Mitgliedschaft helfen wir u.a. Arbeitnehmer, Beamten, Rentnern in Lohnsteuersachen Lohnsteuerberatungsverbund e.V. – Lohnsteuerhilfeverein Beratungsstelle Ulmer Str. 25 88471 Laupheim Beratungsstellenleiter Roswitha Schiffer Telefon 07392/3029 e-mail Mo - Do 7:30 -17:30 Uhr Fr. 7:30 -15:30 Uhr r.schiffer@steuerbuero-schiffer.de Natur-Teppichböden? www.zink-natur.de Angebot gültig vom 10.12. – 16.12.2020 Kassler Ripple 100 g e –,78 Schweinebraten mager 100 g e –,78 Metzgerschinken 100 g e 1,18 Fleischkäse auch zum Selberbacken 100 g e –,78 Debrecziner 100 g e –,98 1 Dose Schinkenwurst 400 g Stück e 3,98 Liebe Kunden, gerne können Sie bei uns Ihre Weihnachtseinkäufe vorbestellen. Vorzugsweise schriftlich. Bitte vergessen Sie nicht eine Tel.-Nr. anzugeben. Wir melden uns bei evtl. Fragen oder zur Mitteilung Ihrer Abholnummer. Vielen Dank! Die neue Schwimmhalle bleibt leer Parkbad hat zu – Lediglich Schulsport darf weiterhin stattfinden Veranstaltungen fallen aus LAUPHEIM (red) - Aufgrund der aktuellen Corona-Lage kommt es zu weiteren Terminabsagen in Laupheim. So Im September freuten sie sich noch, dass das Parkbad wieder öffnen durfte. Jetzt müssen Jan Birkner (links) und Ulrich Möllmann auf Sicht fahren. ACHIV-FOTO: HELEN BELZ LAUPHEIM (vep) - Pünktlich zu Beginn der Wintersaison hatte das Parkbad Laupheim wieder seine Türen geöffnet – mit neuem Hygienekonzept für einen Winter mit der Corona-Pandemie. Doch nach eineinhalb Monaten Betrieb musste das Hallenbad Anfang November aufgrund der neuen Corona-Regeln wieder schließen. Lediglich für den Schulsport ist es weiterhin geöffnet. Trotz der erneuten Schließung und der weggebrochenen Einkünfte hat Ulrich Möllmann, Sachbearbeiter des Parkbads bei der Stadt Laupheim, keine Angst um die Zukunft des Bades. Die Ausgaben seien zwar um ein Vielfaches höher als die Einnahmen, sagt Möllmannn. „Aber ich glaube, dass wir durch das Herunterfahren des neuen Bereiches den Gesamtverlust ganz gut kompensieren können.“ Die Schulklassen benutzen im Moment nur die Becken im alten Trakt. Im neuen sind Heizung und Lüftung auf ein Minimum heruntergefahren – soweit es eben möglich ist. Denn das Wasser abzulassen, will Urlich Möllmann vermeiden. „Wir bräuchten sonst zwei Wochen Vorlaufzeit, bis wir wieder öffnen könnten“, sagt er. „Bis das Becken wieder vollgelaufen ist und zum Beispiel die Befilterung eingerichtet ist, dauert das schon eine Weile.“ Wenn es wieder erlaubt ist, sollen die Menschen aber sofort wieder schwimmen gehen können. Anders als im Frühjahr befindet sich das Personal momentan auch nicht in Kurzarbeit. Das würde keinen Sinn ergeben, sagt Möllmann. Mit Urlaub und Überstunden sei das gut zu regeln. Das Kassenpersonal unterstütze gerade das Amt für öffentliche Ordnung – vor allem in der Telefonarbeit. Und auch im Bad selbst gibt es genug zu tun. Neben Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten gehört auch die Reinigung dazu. Für den Schulsport ist das weiterhin nötig. Der findet während der Schließung bis 18. Dezember sogar in größerem Umfang statt. „Für die Schulklassen ist es einfach ein Stück Normalität“, sagt Jan Birkner, Leiter des Parkbads. „Wenigstens das stimmt uns hier positiv.“ Als Mitte September das Bad wieder geöffnet hatte, sei das für alle Mitarbeiter ein gutes Gefühl gewesen. Endlich sei ein Stück Normalität zurückgekehrt. Auch bei den Besuchern sei zu spüren gewesen, wie sehr ihnen das gut getan habe. Vor allem die älteren Gäste hätten ihre Ausflüge ins Schwimmbad sehr genossen. Dass die Menschen das Bad trotz der Pandemie angenommen hätten, kann auch Ulrich Möllmann bestätigen: „Wir waren im Oktober regelmäßig ausverkauft.“ Auch für November seien bereits Monatskarten verkauft worden. Das Geld dafür muss nun zurückgegeben werden. Dass jetzt wegen der Pandemie die Becken leer bleiben müssen, sei für viele Leute schade. In der Stadt werde Jan Birkner im Moment des Öfteren von ehemaligen Besuchern darauf angesprochen. Doch auch den Mitarbeitern habe die Schließung im November zu schaffen gemacht, erzählt Birkner. „Klar ist es traurig, aber die Schließung war notwendig.“ Dem stimmt auch Ulrich Möllmann zu, „auch wenn unser Hygienekonzept ausgereicht hätte.“ Für die nächsten Wochen heißt es jetzt: Auf Sicht fahren. Die Badbetreiber müssten die Entwicklungen genau beobachten und immer wieder neu reagieren. Wenn die Regelungen es erlauben, könne das Kurz berichtet ● fällt das traditionelle Nikolausturnen der Turnabteilung des TSV Laupheim, das für Sonntag, 13. Dezember, vorgesehen war, in diesem Jahr Parkbad innerhalb von einer Woche wieder geöffnet werden, sagt Birkner. Aber: „Was im Januar ist, können wir noch nicht sagen.“ Doch auch wenn das Bad noch länger geschlossen sein sollte, sieht Ulrich Möllmann die Zukunft gesichert. „Wir haben mit der Sanierung für die nächsten 40 Jahre investiert“, sagt er. „Jetzt für immer zu schließen, könnten wir uns gar nicht leisten.“ Über die Verluste, die das Corona-Jahr mit sich gebracht hat, könne im Moment außerdem noch keine Aussage getroffen werden. Denn: „Durch den Neubau haben wir noch keine verlässlichen Zahlen. Wir haben noch keine Erfahrungen damit gesammelt, wie sich der Realbetrieb auf Kosten wie Strom auswirkt.“ Die Angaben der Hersteller würden keine gesicherten Zahlen liefern. „Um da Berechnungen anstellen zu können, müssen wir mindestens ein bis zwei Jahre konstant arbeiten können.“ Durch die Schließung ist das momentan aber nicht möglich. Eine Erhöhung der Ticketpreise ist Möllmann zufolge im Moment nicht angedacht. Auch wenn dies Aufgabe des Gemeinderates sei. Stellen seien durch die Schließung des Bads und die entstehenden Verluste nicht betroffen. Im Gegenteil: Im kommenden Jahr bietet das Parkbad wieder einen Ausbildungsplatz an. aus. Auch der „Ball der Wirtschaft“, der im ersten Jahresdrittel 2021 hätte stattfinden sollen, ist bereits abgesagt.

Laupheimer Anzeiger NATUR & UMWELT Mittwoch, 9. Dezember 2020 „Weil es mir ein Herzensanliegen ist“ OB Rechle ist neuer Vorstandschef des Vereins Kommunen für biologische Vielfalt LAUPHEIM (red/ry) - Naturräume im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen erhalten und schaffen: Dafür setzt sich der Verein „Kommunen für biologische Vielfalt e. V.“ (Kommbio) ein. 272 Städte, Gemeinden und Landkreise aus allen Teilen Deutschlands sind inzwischen Mitglied. Vergangene Woche haben sie einen neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt: Laupheims Oberbürgermeister Gerold Rechle. „Der Vorstand ist auf mich zugekommen und ich habe eingewilligt, den Posten zu übernehmen, weil mir Biodiversität und ihr Schutz Herzensanliegen sind“, sagt Rechle. „Das ist ein Thema, das mich seit Jahren umtreibt.“ Der 2012 gegründete Verein Kommbio, dem die Stadt Laupheim 2018 beigetreten ist, hat seinen Sitz in Radolfzell. Alle Mitglieder haben eine Deklaration unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, sich für die biologische Vielfalt in ihrer Kommune einzusetzen. Neben vielen kleinen Gemeinden gehören dem Bündnis auch Großstädte wie Frankfurt, Hamburg und Hannover an. In diesem Jahr kam die Bundeshauptstadt Berlin dazu. Auf der erstmals online veranstalteten Mitgliederversammlung Ende November wurde Gerold Rechle zum Nachfolger von Jörg Sibbel, Bürgermeister in Eckernförde, gewählt. Sein Anliegen sei es, erklärte Rechle, dass die Zahl der Mitglieder weiter wächst: „Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Kommunen artenreicher und blütenreicher werden. Wir stärken damit nicht nur die Natur, sondern wir sorgen für eine bessere Lebensqualität in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Unsere Vision sind grüne Kommunen als hochwertiger Lebensraum für OB Gerold Rechle, hier mit einer von Schülerhand gebastelten Biene, ist jetzt Vorstandsvorsitzender des Vereins Kommunen für biologische Vielfalt. FOTO: ROLAND RAY Menschen, Tiere und Pflanzen.“ Das sei dringend geboten in einer Zeit, in der der Artenreichtum vieler Pflanzen und Tiere in Deutschland stark zurückgegangen ist. Auf der Internetseite des Vereins – www.kommbio.de – finden sich Beispiele aus der Praxis, wie Kommunen biologische Vielfalt fördern können. Der Verein veranstaltet auch den bundesweiten Wettbewerb „Naturstadt – Kommunen schaffen Vielfalt“, der vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Vorige Woche wurden 40 Mal 25 000 Euro Preisgeld für die Umsetzung von Projektideen zum Schutz von Insekten im Siedlungsbereich und zur Förderung von Stadtnatur vergeben. SZ-Vorschau ● Weites Fahren bis zur nächsten Apotheke Wer außerhalb der regulären Öffnungszeiten etwas aus der Apotheke braucht, muss unter Umständen weit fahren: Im Notdienstplan für Laupheim stehen neben den örtlichen Apotheken auch solche aus der weiteren Region. Die SZ hakt nach, warum das so ist. Überprüfung der Quarantänepflicht LAUPHEIM (red) - Im Zeitraum von Mittwoch, 9. Dezember, bis einschließlich Donnerstag, 10. Dezember, findet erneut in ganz Baden-Württemberg eine Schwerpunktaktion zur Überprüfung der Quarantänepflicht statt. Wie aus einer Pressemitteilung der städtischen Pressestelle hervorgeht, nimmt auch die Kurz berichtet ● Stadt Laupheim daran teil. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ortspolizeibehörde werden die Einhaltung der Quarantäneverpflichtungen überprüfen, wobei der Fokus auf Infiziertne und engen Kontaktpersonen liegt. Durch diese Schwerpunktaktion soll die Bevölkerung für die Wichtigkeit der Einhaltung der Quarantänepflicht sensibilisiert werden. Veranstaltungen in der Sana-Klinik fallen aus BIBERACH (red) - Wege der Corona-Lage muss das für Donnerstag, 10. Dezember, geplante Treffen der Frauenselbsthilfe nach Krebs Biberach entfallen. Auch der für 17. Dezember geplante Geburtsinformationsabend und die individuellen Kreißsaalführungen im Dezember in der Sanaklinik Biberach sind abgesagt. Kurz berichtet ● Weltgedenktag für verstorbene Kinder WARTHAUSEN (red) - Der Arbeitskreis „Trauer – Leben“ lädt zum Gedenken an die verstorbenen Kinder ein. Am Sonntag, 13. Dezember, um 18.30 Uhr treffen sich Eltern, Geschwister und Freunde im evangelischen Gemeindezentrum, Martin-Luther-Straße 6, in Warthausen zu einem ökumenischen Gottesdienst.