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Laupheimer Anzeiger 09.06.2021

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Laupheimer Anzeiger SPORT Mittwoch, 9. Juni 2021 ANZEIGEN Putenschnitzel 1 kg 10,99€ Fleischkäsbrät 1 kg 8,49€ Pizzaknacker 100 g 1,29€ Grober Bierschinken 100 g 1,39€ Ulmer Spatz 45% Fett i.Tr. 100 g 1,99€ Petrella 100 g 1,45€ Wochenangebot von Dienstag, 15.6. bis Donnerstag, 17.6.2021 Putengyros 1 kg 9,49 € Uhrmacher im Unruhezustand lässt auch IHRE Uhr wieder richtig ticken. - Hol- und Bringservice - Kostenvoranschlag gratis - Reparatur mit Garantie Achim Rolletschke Tel. 07351 5779291 Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Oh je, d‘r Rollada isch he der Meister Dobler hilft! • Rolladen • Markisen • Jalousien Alexander Dobler Rolladenbau Ulmer Str. 36 88447 Warthausen-Herrlishöfen Tel. 0 73 51 / 72 67 3 Zwei Laupheimer Bogenschützen bei den Finals in Berlin Pia Grab und Maik Szarszewski schießen sich auf die vordersten Plätze LAUPHEIM/BERLIN (red) - „Die Finals“ wurden erstmals an vier Tagen am vergangenen langen Wochenende in der Sportmetropole Berlin und der Metropolregion Rhein-Ruhr ausgetragen. Auch der Bogensport war wieder Bestandteil des Sportprogramms. Geschossen wurde auf einem hervorragend präparierten „Körnerplatz“ mit Sichtweite auf das Jugend- Internat von Hertha BSC Bei drehenden Winden und strahlendem Sonnenschein durften sich die zwei Schützen des BSC Laupheim beweisen. Mit einem siebten Platz bei den Juniorinnen war Pia Grab vom BSC Laupheim sehr zufrieden. Eine besondere Leistung zeigte Maik Szarszewski. Der Para-Bogensportler startete an der Seite der Nicht-Behinderten und belegte einen glänzenden elften Rang: „Der elfte Platz ist eine Hausnummer“, lobte Trainer Mathias Nagel. Und auch Szarszewski, der für Tokio qualifiziert ist und dort seine dritten Paralympics anstrebt, meinte: „Dafür, dass ich erst im Mai wieder angefangen habe zu trainieren, bin ich zufrieden.“ Lars-Oliver Seidel (Zweiter Vorstand) des BSC Laupheim freute sich sehr über das gute Ergebnis. „Dass die Schützen des BSC Laupheim trotz des eingeschränkten Trainings so eine Leistung abrufen konnten, ist bemerkenswert.“ Wegen der Corona-Verordnung konnte in der Vergangenheit nur einzeln und zeitlich getrennt trainiert werden. Ausnahmen gab es für Leistungssportler mit Trainer. „Für Maik Szarszewski also perfekte Trainingsbedingungen für die Paralympics in Tokio“, so Seidel. Die Finals 2021 in Berlin waren der Ersatz für den coronabedingten Ausfall der Deutschen Meisterschaft aus dem vergangenen Jahr. ARD und ZDF berichteten über 30 Stunden von 20 Sportarten in den Hauptprogrammen. Leider sind die Wettkämpfe dieses Jahr immer noch eingeschränkt. Als nächstes Ziel wäre die Württembergische Landesmeisterschaft in Welzheim. Nach den neuen Lockerungen dürfen Bogenschützen beim BSC Laupheim als „kontaktarmer Sport im Freien“ wieder 20 Personen trainieren. Pia Grab wurde bei der DM in Berlin siebte. FOTOS: PRIVAT Maik Szarszewski landete auf dem elften Platz und hat die Paralympics in Tokio im Blick

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 9. Juni 2021 Segensreich in der Seelsorgeeinheit „Unteres Rottal“ Pater Mathew feiert zehnjähriges Dienstjubiläum BURGRIEDEN- ACHSTETTEN (te) - Als sich Pater Mathew Edackancheriyil Anfang Juni 2011 in den sieben Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit (SE) „Unteres Rottal" als Verstärkung des Pastoralteams vorstellte, dachte er wohl selbst nicht im Traum daran, dass aus dieser neuen Aufgabe eine bereits ein Jahrzehnt andauernden Seelsorge in den schwäbische Gemeinden werden würde. Nach dem plötzlichen Tod von Pfarrer Johannes Weimar im Oktober 2010 kam die SE in große personelle Not. Umso verständlicher dann die Freude beim damaligen Leitenden Pfarrer Magnus Weiger, dass er ein Jahr später einen jungen Priester in Ausbildung bekommen hatte, der das große Wagnis eingegangen war, von Indien ins ferne Deutschland zu ziehen, um hier eine ihm völlig fremde Kultur kennenzulernen und sich auf Menschen und deren Sprache einzulassen. „Die personelle Situation wird sich jetzt mit Pater Mathew entspannen", zeigte sich damals Weiger bei der offiziellen Begrüßung in Sankt Alban Burgrieden und Sankt Oswald in Achstetten überaus zufrieden. Er freue sich auf eine gemeinsame Zeit, „die hoffentlich lange dauern wird". Und der Wunsch ging offensichtlich in Erfüllung. Und nach jetzigem Stand der Dinge wird Pater Mathew auch weiterhin wichtiges Mitglied im Pastoralteam bleiben. „Ich bleibe hier", sagte er auf eine entsprechende Frage von Gemeindemitgliedern, die diese Willensäußerung gerne zur Kenntnis genommen haben. Bestärkt wird er darin durch das freundschaftliche Geschenkübergabe in der St. Oswald-Kirche mit Andrea Wieland rechts und Pater Mathew. FOTO: SONJA NIEDERER und vertrauensvolle Miteinander im Pastoralteam mit Stefan Ziellenbach an der Spitze. Besonders angenehm empfindet Mathew ebenso die „lieben Menschen“, die er in allen sieben Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit kennenlernen durfte. Auf dieser Basis der Zusammenarbeit und Empathie möchte der immer bescheiden gebliebene Pater weiterhin die ihm aufgetragen Dienste bei Gottesdiensten in allen Kirchengemeinden, aber auch bei sonstigen freudigen und traurigen Anlässen, wie Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen, nach Kräften wahrnehmen. Längst hat sich sein Gaumen auch mit deutscher, respektive schwäbischer Kost angefreundet. „Schnitzel mit Pommes frites und Spätzle zählen zu meinen Lieblingsgerichten", bekannte Mathew, der der Einfachheit halber von den Gemeindemitgliedern mit dem Vornamen angesprochen wird. Den nunmehr zehnjährigen Dienst in der SE nahm auch Stefan Ziellenbach zum Anlass für einen Dank an seinen Mitbruder im priesterlichen Amt. "Menschen können wie ein Geschenk sein. Und so ist auch der Dienst von Pater Mathew in unserer Seelsorgeeinheit ein großes Geschenk, an welchem wir uns nun schon seit zehn Jahren erfreuen dürfen", schrieb Ziellenbach im Kirchenanzeiger. In den sieben Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit sei er als Pfarrvikar, Priester und vor allem als Mensch präsent. „Seine liebenswürdige, ruhige und korrekte Art hat ihm hier viele Herzen geöffnet. Sein Wirken ist im Pastoralteam sehr wichtig und unersetzlich - vor allem auch bei ungezählten persönlichen Begegnungen". Für den Mut, die Offenheit und für das kompetente Wirken und das persönliche christliche Glaubensbekenntnis bedankte sich Stefan Ziellenbach. „Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass Sie noch viele Jahre hier bei uns sind, denn Sie sind schon längst einer von uns geworden.“ Geboren am 18. Mai 1968 in Kerala im Süden von Indien, wuchs Mathew mit einem Bruder und zwei Schwestern im Schoß der Familie auf. Im Jahr 1983 beendete er die High School und ging zur indischen Provinz der Apostolischen Lebensgemeinschaft der Priester des Werkes des Heiligen Geistes. Nach einem zweijährigen Philosophiestudium und dem Studium der theologischen Fächer wurde Mathew 1993 zum Diakon und ein Jahr später zum Priester geweiht. Wenig später folgte die Ernennung zum Rektor, fünf Jahre leitete er das „Kleine Seminar in Pune, wo unter seinem Zutun ein eigenes Studienhaus gegründet wurde. Weitere Marksteine auf dem Lebensweg des heute 53- Jährigen waren etwa eine Pfarrvikarstelle in den USA, die Leitung als Pfarrer einer Pfarrei der Diözese Kannur in Indien. Schon bevor sich Pater Mathew von seiner Heimatstadt Kerala verabschiedete um sich einer neue Herausforderung zu stellen, befasste er sich mit der „so schweren deutschen Sprache", die er hier in seinem neuen Wirkungsort noch intensiver erlernen konnte. Eine gute Möglichkeit dazu bot ihm der frühere Rektor der Burgrieder Schule, Hans- Peter Dietrich. SZ-Vorschau ● Für jede Blutspende wird Geld gespendet LAUPHEIM - Die VR Bank Stiftung der Volksbank Raiffeisenbank Laupheim-Illertal ruft zur Teinahme an Blutspendeterminen auf – und belohnt jede Blutspende mit 20 Euro für einen guten Zweck. Alle noch ausstehenden Termine und Details im Überblick in der „Schwäbischen Zeitung“. Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm Kurz berichtet ● Erschließung von „Am Mäuerle“ verzögert sich LAUPHEIM (sz) - Wegen Lieferschwierigkeiten bei den Leitungen für das geplante Nahwärmenetz im Baugebiet „Am Mäuerle“ in Laupheim müssen nach Angaben der Stadtverwaltung die Erschließungsarbeiten für rund zwei Monate unterbrochen werden. Demnach teilte die EnBW Energie Baden-Württemberg , die das Nahwärmenetz bauen und betreiben wird, der Stadt mit, dass das Projekt vom derzeitigen Lieferengpass bei Kunststoffrohren betroffen ist. Ursprünglich war laut Stadtverwaltung geplant, im Anschluss an die derzeit laufende Verlegung der Wasserversorgung mit dem Einbau der Transportleitung für die Nahwärme zu beginnen. Sofern das Rohrmaterial zu diesem Zeitpunkt lieferbar ist, werden die Erschließungsarbeiten ab Mitte August fortgeführt. Die Fertigstellung des Baugebiets verschiebt sich dadurch mindestens bis Dezember 2021, abhängig von der Witterungslage gegebenfalls auch bis zum Frühjahr 2022.