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Laupheimer Anzeiger 06.05.2020

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Laupheimer Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 6. Mai 2020 Thilo Matits kauft regelmäßig für die Wohngemeinschaft Felix in Schwendi ein. Die Übergabe der Waren findet vor der Haustüre statt. FOTO: WOHNGEMEINSCHAFT FELIX/ST. ELISABETH-STIFTUNG Das traditionelle Maiwecken in Hüttisheim erfolgte in diesem Jahr als Musik am Fenster, vom Balkon aus oder vor dem Haus. FOTOS: ANTON ENDERLE Gastronomen haben es derzeit schwer, da sie ihre Restaurants nicht für Gäste öffnen dürfen. Viele haben jedoch einen Abholservice eingerichtet. So auch Peter Maier von der Gartenwirtschaft „Gerberwiesen“ in Schwendi. FOTO: BERND BAUR Im Storchennest auf dem Dach der Kronenbrauerei in Laupheim kündigt sich Nachwuchs an. FOTO: PAUL EBLE Ihr Bild der Woche Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab, ob Vereinsausflug, Kindergartenoder Schulfest. Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG-Format mit einer Mindestauflösung von 500 kb an laupheimer.anzeiger @schwaebische.de mit einem kleinen Erklärtext (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie dem Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Wichtig ist auch, dass Sie Ihren vollen Namen sowie Telefonnummer mitschicken und die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Thomas Strobel und seine Auszubildende Özlem Mahir haben derzeit weniger zu tun: Die Menschen scheuen den Zahnarztbesuch in Zeiten von Corona. FOTO: PRIVAT Der prächtige Zierkirschbaum in Weihungszell sieht nicht nur toll aus – er wird in diesen Tagen auch umschwärmt von vielerlei Insekten. FOTO: CLEMENS SCHENK Eigentlich sollten ja keine Maibäume gestellt werden in diesem Jahr. In Obersulmetingen haben Unbekannte dennoch diesen schönen Frühlingsboten aufgestellt. FOTO: SIEGFRIED SCHNEIDER

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 6. Mai 2020 LAUPHEIM (ry) - Ende 2020 schließt die Kirche den katholischen Kindergarten Sankt Theresia – Stand heute – für immer. Sankt Theresia sei dringend sanierungsbedürftig, schrieb Kirchenpfleger Eugen Moll im Juli 2016 der Stadtverwaltung. „Vor dem Hintergrund zunehmender Eltern-Nachfragen zum baulichen Zustand“ habe der Kirchengemeinderat beschlossen, die zweigruppige Einrichtung in der Richard- Wagner-Straße zu ertüchtigen. Die Stadt möge das im Haushaltsjahr 2017 berücksichtigen und, wie vertraglich vereinbart, 70 Prozent der nicht durch Zuschüsse gedeckten Investitionskosten übernehmen, eine gute halbe Million Euro. Die Stadt habe dann deutlich gemacht, dass sie einer Sanierung von Sankt Theresia zumindest zum damaligen Zeitpunkt negativ gegenüber stehe, weil damit keine zusätzlichen Kapazitäten geschaffen würden, hat Eugen Moll protokolliert. Möglicherweise stehe der Kindergarten auch den Ideen des Stadtplanungsamts im Was ist das Grundstück Sankt Theresia wert? Katholische Gemeinde will an die Stadt verkaufen, eine Einigung steht aus – Kindergarten schließt Ende 2020 Der katholische Kindergarten Sankt Theresia in der Richard-Wagner-Straße soll Ende 2020 geschlossen werden. FOTO: ROLAND RAY Weg, folgerte er. 2015 hatte der Gemeinderat den Bebauungsplan „Musikerviertel“ auf den Weg gebracht; darin komme zum Ausdruck, das kirchliche Grundstück sei prädestiniert für eine Nachverdichtung. Im Oktober 2016 lehnte die Ratsmehrheit eine städtische Beteiligung an einer reinen Sanierung ab und beschloss, den Standort Sankt Theresia aufzugeben. Gleichwohl erklärte sich die Kirchengemeinde in einem Positionspapier grundsätzlich bereit, die Betriebsträgerschaft für eine neue, dreibis viergruppige Kita in Laupheim zu übernehmen. Im Mai 2019 bot sie der Stadt das Grundstück an der Richard-Wagner-Straße samt Kindergartengebäude zum Kauf an. Der Gemeinderat lehnte ab, weil der Preis als zu hoch erschien. Stattdessen schlug OB Gerold Rechle der Kirchengemeinde vor, den Standort zu belassen und Sankt Theresia zu sanieren. Die Stadt sei „sehr gerne bereit“, ihren Anteil an den Investitionskosten zu tragen. „Wir haben uns über die Kehrtwende gewundert“, sagt Eugen Moll. Allerdings winkte nun der Verwaltungsausschuss des Kirchengemeinderats ab: Eine Sanierung im Bestand und zu den Bedingungen des geltenden Finanzierungsvertrags könne man nicht mitgehen. Man sei aktuell nicht in der Lage, eine Investition in Sankt Theresia mit 30 Prozent Kostenanteil zu stemmen, signalisierte Eugen Moll dem OB im Juli 2019, und: „Die Kirchengemeinde ist auf den Verkauf des Grundstücks angewiesen.“ Der Ausschuss müsse sich „leider vorbehalten, dem Kirchengemeinderat die Kündigung des Kindergartenvertrags bezüglich der Einrichtung Sankt Theresia vorzuschlagen“. Das ist noch vor Weihnachten geschehen. „Bis 31. Dezember 2020 läuft der Betrieb weiter“, sagt Eugen Moll. Übergangslösungen seien denkbar. Die Stadtverwaltung teilte auf SZ-Anfrage mit, man sei dabei, für die Ende des Jahres verbliebenen Kinder „anderweitig eine adäquate Betreuungseinrichtung zu schaffen“. Das Gemeindehaus-Projekt ist mit vier Millionen Euro veranschlagt. Die katholische Gemeinde hat angekündigt, davon rund eine Million durch den Verkauf von Grundvermögen finanzieren zu wollen. Seit Monaten verhandeln die Kirchengemeinde und die Stadt nun über das Kindergartenareal, eine Einigung steht aus. „Das Problem ist der Preis“, erläutert Moll. Momentan handelt es sich um eine Gemeinbedarfsfläche und unbebaubare Grünfläche. Sollte jedoch das Bebauungsplanverfahren „Musikerviertel“ wieder aufgegriffen und zu Ende geführt werden, erführe das 3500 Quadratmeter große Grundstück eine erhebliche Wertsteigerung, dessen ist Moll sich sicher. Deshalb liege die Preisvorstellung der Kirchengemeinde „Richtung Bauland“. OB Rechle bestätigt: „Wir sind in Verhandlungen.“ Das Bebauungsplanverfahren „Musikerviertel“ ruhe seit Jahren – „wir haben immer gesagt, wir warten die Neugestaltung der Kapellenstraße ab, an die der rechtsgültige Bebauungsplan in Teilen heranreicht, um die Bezüge zu haben. Aber da sind wir noch nicht so weit.“ Das sei die Basis des städtischen Gebots. Graf Laupheim Radstraße 3 und Leibnizstraße 5 Tel.: 0 73 92 / 22 69 Filiale: 0 73 92 / 96 75 75 Hauptgeschäft Radstraße tägl. durchgehend geöffnet Angebote von Montag, 04.05. bis Samstag, 09.05.2020 Schweinefilet 100 g 1,05 3 Schinkenwurst auch geschnitten für Wurstsalat 100 g 1,09 3 Krakauer 100 g 1,09 3 Geschmorte Schweinebäckle 2 Port. 9,90 3 Lieferservice: Di. + Fr. Nachmittag, Vorbestellung bitte am Vortag aufgeben.