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Laupheimer Anzeiger 05.05.2021

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Sonderveröffentlichung

Sonderveröffentlichung GUT FÜR MICH Handhygiene – wir haben es in der Hand Seit über einem Jahr wäscht sich jeder die Hände intensiver, desinfiziert sie oft und sollte sie danach auch gut pflegen. REGION – Gute Handhygiene ist jedoch nicht erst seit der Corona-Pandemie wichtig. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich diesem Thema bereits 2009 gewidmet und den „Welttag der Handhygiene“ ins Leben gerufen, um speziell die Aufmerksamkeit des medizinischen und pflegerischen Personals auf die Wichtigkeit der Händehygiene zu lenken. Er wird seither jährlich am 5. Mai begangen. Dieses Datum wurde nicht ohne Grund gewählt: der 5.5. steht für zweimal fünf Finger. Laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) gewinnt dieser Tag in Zeiten der Pandemie noch stärker an Bedeutung. Die KBV unterstützt die Aktion und stellt Informationsmaterial für Ärzte zur Verfügung. Zum Schutz vor Infektionen gehört die Handhygiene zu den wichtigsten Maßnahmen. Wie wichtig richtiges Händewaschen ist, zeigt sich vor allem während der Pandemie. Was für uns eine Selbstverständlichkeit ist, dass sich medizinisches Personal vor Patientenkontakt die Hände wäscht und desinfiziert, war nicht immer so. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass die Sterblichkeit bei Eingriffen sehr hoch war. Einer, der das erkannte, war der aus Ungarn stammende Frauenarzt Ignaz Semmelweis, der 1846 bis 1849 im allgemeinen Krankenhaus in Wien arbeitete und die Ursache des Kindbettfiebers erkannte. Es gelang ihm, das Risiko dessen durch gründliche Reinigung und Desinfektion der Hände von medizinischem Personal zu senken. Seine These wurde allerdings nicht anerkannt und es brauchte noch viele Jahre und Studien, damit sich eine adäquate Handhygiene in der Medizin durchsetzen konnte. Handhygiene ist nicht nur Thema in der Medizin und Pflege, FOTO: FELIX KÄSTLE/DPA sondern seit Beginn der Pandemie „in aller Munde“. Sie ist Teil der AHA-Regeln geworden und beugt nicht nur Covid-19 sondern auch vielen weiteren Infektionskrankheiten vor, die über Hände übertragen werden. Deshalb ist es auch wichtig, den Kontakt von Händen zu Mund, Nase und Augen zu vermeiden, damit keine Erreger über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gibt auf der Internetseite www.infektionsschutz.de unter anderem Tipps, wie richtiges Händewaschen funktioniert, um die Übertragungswege von Krankheitserregern zu unterbrechen: 1. Hände unter fließendes Wasser halten. 2. Gründlich einseifen. Fingernägel nicht vergessen! 3. Seife an allen Stellen gut und sanft einreiben - für 20 bis 30 Sekunden. 4. Hände mit fließendem Wasser abspülen. Schließen des Wasserhahnes mit Ellbogen oder Einweghandtuch. 5. Hände sorgfältig – auch in den Fingerzwischenräumen - abtrocknen. Bei oftmaligem Waschen und Desinfizieren trocknen die Hände aus. Deshalb ist es wichtig, sie immer wieder mit einer Lotion oder Creme zu pflegen und zu verwöhnen. Jeder hat es also selbst in der Hand, wie er sich und auch andere vor Infektionen schützen kann. eko ANZEIGEN schwäbische.de/kleinanzeigen schwäbische.de/ kleinanzeigen Pflege – 24 h & Zuhause Höchste Qualität in der Betreuung In der gewohnten Umgebung bleiben können 24-Stunden-Betreuung ist bezahlbar Wir sind für Sie da! Norbert Striegler Mörikeweg 5 88471 Laupheim Tel. 0 73 92 . 184 76 info @ victum24.de www.victum24.de Wir helfen hier und jetzt Wir sind für sie da kompetent und menschlich Rufen Sie uns an unter: 07351 / 1509-0 07353 / 9844-0 07353 / 9844-0 www.asbbc.de Stationäre Pflege Seniorenzentrum „Sofie Weishaupt“ Seniorenzentrum „An der Rottum“ Ambulante Pflege pflegen, betreuen, beraten, entlasten Tagespflege Tagsüber versorgt - abends zu Hause Essen auf Rädern täglich ein warmes Mittagessen Haus - Not - Ruf schnelle Hilfe rund um die Uhr Erste-Hilfe-Kurse PKW- u. Rollstuhlfahrdienst für zum Betriebe Arzt, Krankenhaus und für den oder Führerschein Behandlung Alles aus einer Hand Arbeiter-Samariter-Bund Region Orsenhausen-Biberach Samariterweg 1-3 · 88477 Schwendi-Orsenhausen

Sonderveröffentlichung GESUND UND NAH Den Rücken entlasten Gesundes Gemüse und Obst aus der Region. Hofladen Botzenhard Mühlweg 6 88471 Baustetten Öffnungszeiten: Mo., Mi., Fr., 16:00 bis 18:30 Uhr Telefon: 07392 23 54 Fax 07392 9144360 Zu langes Sitzen kann zu Rückenproblemen führen. FOTO: ANDREYPOPOV AOK gibt Tipps für die richtige Haltung im Homeoffice. REGION - Die Covid-19-Pandemie bestimmt das öffentliche Leben und den Berufsalltag. Viele Unternehmen haben ihre Beschäftigten ins Homeoffice beordert, um Ansteckungen zu vermeiden. Doch oft ist die Einrichtung des Homeoffice nicht rückengerecht. Wie man mit einfachen Mitteln schmerzhafte Folgen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit vermeidet, erläutert Susanne Waber, Fachkraft im Rückenstudio der AOK Ulm-Biberach. Etwa jeder zehnte Beschäftigte war im Jahr 2019, so das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO), wegen Rückenschmerzen mindestens einmal krankgeschrieben. Die volkswirtschaftlichen Kosten gehen in die Milliarden. Viele Betriebe haben ihre Büroeinrichtungen deshalb nach ergonomischen Erfordernissen gestaltet. „Dies trifft jedoch selten auf die provisorischen Heimarbeitsplätze zu“, sagt Susanne Waber. „Oft stehen Laptop und Telefon einfach auf dem Küchen- oder Wohnzimmertisch, ohne dass auf die gesundheitlichen Folgen für den Haltungsapparat geachtet wird." Stundenlanges Sitzen, ungeeignete Möblierung und Fehlhaltungen können schon nach wenigen Tagen für erhebliche Probleme sorgen. „Häufig machen wir dabei einen runden Rücken, die Bauchmuskeln erschlaffen. Dadurch wird die Wirbelsäule, insbesondere die Bandscheiben, erheblich belastet. Dies führt zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge", so die Bewegungsfachkraft. Empfehlenswert ist dynamisches Sitzen: „Verändern Sie möglichst oft Ihre Haltung und wechseln zwischen vorgebeugter, aufrechter und zurückgelehnter Sitzhaltung“, sagt Susanne Waber. „Wer am Laptop arbeitet, hat vielleicht die Möglichkeit ihn auf eine Küchentheke zu stellen, sodass man auch im Stehen arbeiten kann.“ Sinnvoll sei es auch, zwischendurch die Hände im Nacken zu verschränken, sich zu strecken und weit nach hinten zu lehnen. „Außerdem hilft es, alle 20 bis 30 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen. Dies fördert die Durchblutung der Muskulatur und wirkt Verspannungen entgegen." Die Tipps von Susanne Waber für den Heimarbeitsplatz: Der Stuhl sollte höhenverstellbar sein, mit variabler Lehne und Sitzfläche. Am unteren Teil der Lehne sollte im Bereich der Lendenwirbelsäule eine Rückenstütze vorhanden sein. Ideal ist also ein Bürostuhl, der möglichst optimal auf die Körpergröße eingestellt werden kann, so dass Ober- und Unterschenkel einen Winkel von 90 Grad bilden. Die Höhe des Arbeitstisches so bemessen, dass Ober- und Unterarme ebenfalls einen Winkel von 90 Grad bilden. Die Füße sollten auf dem Boden oder einer Fußstütze stehen. Die Oberschenkel sollten nicht zwischen Sitzfläche und Arbeitstisch eingeklemmt sein. Den Monitor frontal aufstellen, wobei der Blick leicht nach unten gerichtet ist. Während der Arbeit möglichst häufig die Rückenlehne benutzen, um die Wirbelsäule zu entlasten. Dynamisch sitzen und die Sitzposition häufig wechseln: von der vorderen über die mittlere in die hintere Sitzhaltung. Das ist gut für die Wirbelsäule, für die Bandscheiben und vor allem für die Muskulatur. Weitere Tipps und Informationen sowie Bewegungsübungen, die sich gut in den Büroalltag integrieren lassen, finden Sie hier: www.aok-rueckenaktiv.de Quelle: AOK DINKELBERGER Ein saftiges Dinkelvollkornbrot, körnig im Biss mit ausgezeichneter Frischhaltung. Eine Alternative, um sich bewusst und ausgewogen zu ernähren.