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Laupheimer Anzeiger 05.05.2021

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Laupheimer Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 5. Mai 2021 Das traditionelle Tagwachtblasen in Sießen am 1. Mai fiel der Pandemie zum Opfer. FOTO: CLEMENS SCHENK Ellen Ströbele aus Baustetten hat mit ihrem Bild „Bau dir keine Mauern“ beim Malwettbewerb in der Altersgruppe V den ersten Preis gewonnen. FOTO: VRLI Jonas Lang (Mitte) von der BCE-Gewerkschaft war der Hauptredner bei der Maikundgebung in Biberach. FOTO: JOSEF ASSFALG Ihr Bild der Woche Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab, ob Vereinsausflug, Kindergarten- oder Schulfest. Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG-Format mit einer Mindestauflösung von 500 kb an laupheimer.anzeiger @schwaebische.de mit einem kleinen Erklärtext (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie dem Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Auch die Wallfahrt nach Bihlafingen musste in diesem Jahr abgesagt werden. FOTO: BERND BAUR Kinder ließen sich den Spaß am 1. Mai auch durch Pandemie und schlechtes Wetter nicht nehmen. FOTO: BERND BAUR Wichtig ist auch, dass Sie Ihren vollen Namen sowie Telefonnummer mitschicken und die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. In Hüttisheim wurde ein Familien-Maibaum gestellt. FOTO: SON Oberst Christian Mayer, Kommodore des HSG 64, freut sich über eine Pause für sein Geschwader. FOTO: BUNDESWEHR

Laupheimer Anzeiger KULTUR Mittwoch, 5. Mai 2021 GALMUTSHÖFEN (gem) - Fotograf Andreas Reiner aus Galmutshöfen behandelt in seinen Arbeiten Themen, die für viele als Tabubereiche gelten: Tod, Behinderung, Krankheit. Was treibt ihn an? Wie stark beeinflusst die eigene Biografie sein Arbeiten? Regisseur Jo Müller will das ergründen und begleitet Andreas Reiner nun seit fast einem Jahr mit einem Kamerateam. Daraus entsteht ein 90- minütiger Dokumentarfilm, der im nächsten Frühjahr ins Kino kommen soll. Andreas Reiner steht in der Kunstsammlung des Museums Biberach. Von oben leuchten zwei große Scheinwerfer die Szenerie aus, zwei Kameras sind auf ihn gerichtet. Hinter ihm an der Wand hängen Schwarz-Weiß-Fotografien von Biberacher Wirten in ihren leeren Kneipen. Reiner hat sie gemacht, kurz nachdem die Gastronomen im März 2020 im ersten Lockdown schließen mussten. „Ich dachte, ich muss das dokumentieren. In der Kneipe findet ansonsten das Leben statt, aber wie sieht es dort jetzt aus?“ ANZEIGEN Ein Film über einen Unangepassten Fotograf Andreas Reiner steht im Mittelpunkt einer Doku, die 2022 ins Kino kommen soll Dreharbeiten im Museum Biberach: Regisseur Jo Müller (l.) interviewt Andreas Reiner vor seinen Fotografien über Gastwirte im Corona-Lockdown. Diese hängen künftig in der Sammlung des Museums. Aus dem Filmmaterial entsteht eine Dokumentation über den Fotografen. FOTO: GERD MÄGERLE „Ich bin nicht der Typ, der sich gern selbst sieht, am liebsten würde ich mich eigentlich irgendwo verstecken“, sagt der 53-Jährige zur Überwindung, die es ihn mitunter kostet, vor der Kamera zu stehen und zu reden. Inzwischen habe er aber eine 20-minütige Vorabfassung des Films über ihn schon mal zu sehen bekommen. „Und das hat mich echt bewegt, berührt.“ Regisseur Jo Müller ist bekannt für seine Dokumentarfilme, beispielsweise über Roland Emmerich, Die Fantastischen Vier oder über Hollywood-Pionier Carl Laemmle. Für den SWR dreht er regelmäßig die Reportagereihe „Expedition in die Heimat“. Zuletzt arbeitete er für seine SWR-Miniserie „Rauhnächte“ mit dem Dramatischen Verein Biberach zusammen. Für „Expedition in die Heimat“ berichtete er 2018 auch über die Arbeit von Andreas Reiner und war fasziniert – von dessen Fotos, aber auch von der Unangepasstheit des Fotografen. „Er fängt in seinen Bildern das Leben so ein, wie man das sonst bei wenigen sieht. Da ist nichts Gelacktes oder Gekünsteltes. Er spielt dabei nicht den Oberlehrer oder versucht, Schuldgefühle zu erzeugen. Alles spricht für sich“, sagt er. Mehrmals habe er sich danach mit Andreas Reiner in seinem Wohnort Galmutshöfen getroffen und mit ihm die Pläne für einen Dokumentarfilm konkretisiert. „Das ist ein Herzensprojekt, bei dem uns keiner reinredet und das wir so machen, wie wir es machen wollen“, sagt Müller. „Wir haben aktuell noch niemanden, der uns den Film abkauft. Wir haben jetzt mal einen Kinostart im Frühjahr 2022 geplant und hoffen auch auf eine Fernsehausstrahlung“, sagt Regisseur Müller. Rund zwei Jahre wird die Arbeit an dem Film bis dahin gedauert haben. „Das kann man normalerweise nicht machen, weil es sich nicht rentiert, aber manchmal muss man solche Dinge einfach tun.“ Das Filmteam begleitet Andreas Reiner bei verschiedenen Fotoprojekten, unter anderem in einem Krematorium, wo er persönliche Dinge fotografiert, die Verstorbenen mit in den Sarg gelegt werden. Ein anderes Mal sind sie bei einem Treffen mit einem Schwerverbrecher dabei, den der Fotograf porträtiert. Die Filmleute sind mit Andreas Reiner auch in der Psychiatrie oder begleiten ihn bei einem Projekt über Frauen, die an einem Lipödem leiden. Für den erfahrenen Regisseur und das Kamerateam mitunter Situationen, die sie an ihre Grenzen bringen. Für den Fotografen die einmalige Chance, nicht nur seine Fotografien zu zeigen, sondern auch zu erklären. „Meine Bilder beginnen dadurch zu sprechen“, sagt Andreas Reiner auf die Frage, warum er sich auf das Filmprojekt eingelassen hat, nachdem er den Regisseur und seine Pläne zunächst ausgelacht habe: „Wer will das denn sehen?“ Graf Metzgerei Schweinefilet auch gefüllt, Laupheim Radstraße 3 und Leibnizstraße 5 Tel.: 0 73 92 / 22 69 Filiale: 0 73 92 / 96 75 75 Hauptgeschäft Radstraße tägl. durchgehend geöffnet Angebote vom 03.05. bis 08.05.2021 Kräuter-Brät o. griechische Art 100 g 1,19 3 Delikatess Leberwurst auch mit Bärlauch oder Preiselbeeren 100 g 1,09 3 Bierwurst 100 g 1,09 3 Sauerbraten zart geschmort in feiner Soße 2 Port.10,90 3 TAXI Bürgin Laupheim 07392 5880 Biberach 07351 8299311 Fahrer gesucht m/w/d ➤ Taxifahrten (auch Großraumtaxi) ➤ Krankenfahrten (Rollstuhlgerecht ➤ Flughafentransfer ➤ Kurierfahrten ➤ Chemo-, Strahlen-, Dialysefahrten