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Laupheimer Anzeiger 04.11.2020

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Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 4. November 2020 ANZEIGEN Gefüllte Hänchenbrüstchen 1 kg 11,99 € Pfefferbeißer 100 g 1,39 € Altheimer Backbierschinken 100 g 1,29 € Zott Bayerntaler 45% Fett i. Tr 100 g –,99 € Bauer Diplomat 55% Fett i. Tr 100 g 1,35 € Wochenangebot von Dienstag, 10.11. bis Donnerstag, 12.11.2020 Schweinegulasch 1 kg 8,49 € Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de Allerlei Modisches kann man beim Kleider- und Nostalgiemarkt in Laupheim entdecken. Aber auch Kleidung aus früheren Zeiten wird angeboten. FOTO: BARBARA BRAIG Schick, charmant, nostalgisch Sammelzentrale Laupheim lädt vier Tage lang zum Kleider- und Nostalgiemarkt ein TAXI Bürgin Laupheim 07392 5880 Biberach 8299311 ➤ Taxifahrten (auch Großraumtaxi) ➤ Krankenfahrten (Rollstuhlgerecht ➤ Flughafentransfer ➤ Kurierfahrten ➤ Chemo-, Strahlen-, Dialysefahrten Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Angebot gültig vom 05.11. – 11.11.2020 Rinderbraten 100 g e 1,18 Frische Schälrippchen 100 g e –,48 Kassler Ripple 100 g e –,78 Sauerkraut (küchenfertig) 100 g e –,38 Fleischkäse grob oder fein 100 g e –,78 auch zum Selberbacken 1 Dose Bierwurst 400g Stück e 3,98 LAUPHEIM (bbr) - Jedes Jahr lädt die Sammelzentrale der „Aktion Hoffnung“ in Laupheim ein zum großen Kleiderund Nostalgiemarkt. Und auch in diesem November soll die Veranstaltung stattfinden – trotz Corona-Pandemie. Die Veranstalter sehen sich gut gerüstet und freuen sich auf Besucher. Dennoch läuft der Markt in diesem Jahr etwas anders ab als sonst. Die wichtigste Neuigkeit zuerst: Die Öffnungszeiten des Marktes wurden stark erweitert. Hatte er bislang lediglich am Freitag und Samstag geöffnet, wird der Zeitraum in diesem Jahr auf vier Tage ausgedehnt, und zwar von Donnerstag, 12. November, bis Montag, 16. November. Lediglich am Sonntag bleiben die Verkaufsräume geschlossen. „Insgesamt ist die Verkaufszeit so auf mehr als das Doppelte gewachsen“, erklärt Roman Engelhart, der Geschäftsführer der Sammelzentrale. Da die Sammelzentrale über eine Verkaufsfläche von rund 500 Quadratmetern verfügt, könne ein Verkauf auch unter verschärften Corona-Regeln stattfinden, so Engelhart. „In diesem Jahr haben wir das Angebot an Nostalgie-Bekleidung etwas reduziert“, sagt Birgit Rohmer vom Team der Sammelzentrale. Der Grund: „Die Theatergruppen, die sonst Kostüme bei uns kaufen, spielen dieses Jahr eher nicht. Und auch die Fasnet fällt voraussichtlich aus.“ Dafür sind neben trendiger Vintage-Mode mehr neuwertige, dem aktuellen Modegeschmack entsprechende Kleidungsstücke sowie Schuhe im Angebot. Ein weiterer Schwerpunkt ist Bekleidung im Outdoor- und Sportbereich, der von Fußball über Wandern bis zu Fitness einiges zu bieten hat. Dazu kommt ein Weihnachtsflohmarkt mit vielfältigen Deko-Artikeln für die Advents- und Weihnachtszeit, Abendgarderobe, Weißwäsche, Spitzen und Accessoires. Wichtig zu wissen: Egal, an welchem Tag die Besucher kommen: Ständig wird das Verkaufssortiment um neue Ware ergänzt. Wer also erst am Montag kommt, hat deshalb keine schlechtere Auswahl. Natürlich kommen auch Liebhaber von Kleidung aus längst vergangenen Tagen zum Zuge. „Wir haben auch einige Stücke für Sammler parat“, sagt Birgit Rohmer und öffnet vorsichtig einen leicht ausgebleichten Karton. Darin verbirgt sich ein „Knabenanzug“ aus Wolle, gefertigt von der Firma Bleyle, in Größe 140. „Das gute Stück ist fast 100 Jahre alt“, verrät Rohmer über das getragene, aber gut erhaltene Kleidungsstück in der damals wohl modischen Farbe „Hecht“ – heute würde man „mittelbraun“ dazu sagen. Erhalten sind auch die ausführliche Waschanleitung für den Anzug sowie hilfreiche Tipps, wie man diesen im Notfall reparieren und bei schnellem Wachstum des Trägers auch verlängern kann. Billig sind solche Raritäten allerdings nicht unbedingt. „Teilweise werden allein die Schachteln im Internet für 15 Euro gehandelt“, verrät Birgit Rohmer. Ohne Inhalt, versteht sich. Dennoch dürfte sich für den „Knabenanzug“ voraussichtlich ein Liebhaber finden. Und für viele der anderen zum Verkauf stehenden Kleidungsstücke bestimmt auch. Mit dem Erlös des Marktes werden wie immer Selbsthilfeprojekte der Missions- und Entwicklungshilfe sowie Versandkosten für Hilfssendungen bezuschusst. Öffnungszeiten des Kleiderund Nostalgiemarktes: Donnerstag/Freitag, 12./13. November: 9 bis 18 Uhr Samstag, 14. November: 9 bis 14 Uhr Montag, 16. November: 9.30 bis 17.30 Uhr Die Sammelzentrale weist schon jetzt auf den nächsten Sonderverkauf für Stoffe und Nähbedarf hin, der vom 21. bis 25. November stattfinden soll.

Laupheimer Anzeiger RATGEBER Mittwoch, 4. November 2020 Sicher Auto fahren durch Herbst und Winter Polizei gibt Tipps für Kauf von Winterreifen und Vorbereitung des Fahrzeugs auf die dunkle Jahreszeit REGION (red) - Die ersten Blätter fallen, und schon kann es glatt werden auf den Straßen. Jetzt ist es höchste Zeit für den Reifenwechsel. Das Polizeipräsidium Ulm gibt Tipps, worauf es beim Reifenkauf ankommt und was sonst zu Beginn der dunklen Jahreszeit für Autofahrer wichtig ist. „Auch in unserer Region kommen jedes Jahr Unfälle vor, die sich bei richtiger Bereifung vermutlich nicht ereignet hätten“, mahnt Joachim Schulz von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Ulm. Im Herbst sollte man deshalb rechtzeitig daran denken, Winterreifen aufzuziehen. Reifen sind das Bindeglied zwischen Straße und Auto. Damit ist die Bereifung ein wichtiger Sicherheitsfaktor im Straßenverkehr. Die Polizei empfiehlt deshalb, die Reifen den Witterungsbedingungen entsprechend anzupassen. „Winterreifen von O bis O“, also von Oktober bis Ostern: Dieser alte Merkspruch dient als Orientierung und allgemeine Empfehlung. „So sind Sie für plötzlichen Schneefall und Glatteis bestens gerüstet“, so die Polizei. Bereits wenn die durchschnittlichen Temperaturen unter sieben Grad fallen, sind Winterreifen gegenüber Sommerreifen im Vorteil. Grund dafür ist die spezielle Gummimischung bei Winterreifen. Diese sorgt dafür, dass die Reifen bei kühlen Temperaturen nicht so schnell verhärten, wodurch sie eine bessere Haftung haben. Teuer kann es für diejenigen werden, die im Winter mit den falschen Reifen unterwegs sind: Zwischen 60 und 120 Euro erwarten den Autofahrer, wenn er andere behindert, gefährdet oder einen Unfall ver- SZ-Vorschau ● Rübengeister erfreuen Passanten Zwar fällt das „Nightshopping“ der Werbegemeinschaft „Treffpunkt Laupheim“ aus, aber am kommenden Freitag werden trotzdem viele schöne Rübengeister die Stadt bevölkern. Die „Schwäbische Zeitung“ veröffentlicht Fotos von den vergänglichen Meisterwerken und ihren Schnitzern. Mit den richtigen Reifen kommt man besser durch den Winter. ursacht. Hinzu kommt noch ein Punkt in Flensburg. Aber auch dem Halter des Fahrzeugs drohen Sanktionen bei falscher Bereifung: 75 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ob man die richtigen Winterreifen besitzt, erkennt man schnell: Ein Blick auf die Außenseite des Reifens genügt. Somit müssen neu hergestellte Winterreifen über ein sogenanntes Alpine-Symbol verfügen. Dieses Symbol zeigt ein dreigezacktes Bergpiktogramm mit einer Schneeflocke in der Mitte. Zuvor gab es bis Ende 2017 alleine das M+S- Symbol. Dieses steht für „Matsch und Schnee“ und war bis zur zusätzlichen Einführung des Alpine-Symbols das Zeichen für Winterreifen. Alle Reifen mit M+S-Zeichen, aber ohne Alpine-Symbol dürfen bis zum 30. September 2024 jedoch weiterhin gefahren werden. Fehlen beide Symbole, sind die Reifen für kalte Jahreszeiten nicht geeignet. Wie alt ein Reifen ist, lässt sich anhand der letzten Zahlen hinter der auf der Reifenflanke angebrachten DOT-Nummer ablesen. Dabei handelt es sich bei den ersten zwei Ziffern um die Produktionswoche und bei den letzten zwei Ziffern um das Produktionsjahr. Mit der Zeit verändern sich die Eigenschaften von Autoreifen, und die Sicherheit nimmt mit zunehmendem Alter ab. Experten empfehlen deshalb, Reifen nicht länger als sechs Jahre zu nutzen. Im Gegensatz zu Sommerreifen haben Winterreifen klar erkennbare Lamellen. Lamellen sind feine, meist zickzackförmige Einschnitte im Profil, welche für optimalen Grip auf der Straße sorgen. So verlängert sich der Bremsweg auf schneebedeckter Fahrbahn durch abgefahrene Reifen enorm. Zum Vergleich bei einer Ausgangsgeschwindigkeit von 50 km/h: Bei einem neuen Reifen mit 8 Millimeter Profiltiefe beträgt der Bremsweg 26 Meter. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter sind es schon 38 Meter. Die Polizei empfiehlt deswegen eine Mindestprofiltiefe von 4 Millimeter. Neben dem Sommer- und Winterreifen gibt es als dritte Alternative den Ganzjahresreifen. Dieser Reifen ist rechtlich gesehen auch im Winter erlaubt. Auf diese Weise kann man theoretisch einen Reifensatz einsparen. Bei Schnee und Eis kann er aber nicht mit einem klassischen Winterreifen mithalten, weshalb man beim Kauf genau abwägen sollte. Jeder Autofahrer sollte auch sein Fahrzeug an sich für die dunklere Jahreszeit fit machen. So sollte die Beleuchtung auf ihren ordnungsgemäßen Zustand hin überprüft FOTO: ALEXANDER HEINL/DPA werden. Weiterhin sollte keiner mehr auf das Frostschutzmittel im Wasser der Scheibenwaschanlage verzichten. Bereits jetzt musste der ein oder andere Autofahrer am frühen Morgen die Scheiben von Eis befreien. Hierbei sollte auf die „Gucklochvariante“, die das Unfallrisiko um das Vielfache erhöht, verzichtet werden. Die Scheiben rundherum sind vor Antritt der Fahrt komplett von Eis zu befreien. „Wer jetzt noch vorausschauend und den Witterungsverhältnissen entsprechend fährt, kommt sicher ans Ziel“, meint die Polizei. Weitere Informationen rund um das Thema Verkehr gibt es auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet auf der Homepage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e. V.