Aufrufe
vor 1 Jahr

Laupheimer Anzeiger 03.06.2020

  • Text
  • Laupheim
  • Laupheimer
  • Juni
  • Telefon
  • Anzeiger
  • Bilder
  • Menschen
  • Celan
  • Stadt
  • Villa

Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 3. Juni 2020 ANZEIGEN--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fugentechnik Hagel • Silikon- und Hochbaufugen • Fugensanierungen • fugenlose Duschrückwand • Fliesenverlegung Telefon 0174-1 81 98 97 88480 Achstetten www.fugentechnik-hagel.de Garagentore, Antriebe & Federn liefert & montiert Fa. Habdank, Hüttisheim, 0172/6139608 „My Brother is My Enemy“ – so heißt dieses Werk des Künstlers Shaarbek Amankul aus Kirgistan. Es stammt aus dem Jahr 2017. FOTO: SHAARBEK AMANKUL Allgemeinarztpraxis Dr. med. Klaus Andräs Kapellenstr. 9, 88471 Laupheim Tel. 0 73 92 / 89 38 Urlaub vom 15.06. bis 26.06.2020 Ab 29. Juni 2020 sind wir in gewohnter Weise wieder für Sie da. Villa Rot verlängert Ausstellung „Wald.Wolf.Wildnis“: Was Museumsbesucher erwartet – Kurzführungen an Sonntagen BURGRIEDEN (sz) - Viele Veranstaltungen sind wegen der Corona-Pandemie ausgefallen, doch inzwischen können Kulturbetriebe wieder aufatmen – so auch das Museum Villa Rot in Burgrieden, das ihre Ausstellung „Wald.Wolf.Wildnis.“ noch bis zum 20. September verlängert hat. Führungen mit begrenzter Personenzahl sind möglich, teilt das Museum mit. Selbstverständlich würden alle Maßnahmen für den Infektionsschutz beachtet. Was Besucher der Ausstellung erwartet, darüber informiert die Villa Rot in einer Pressemitteilung. Der Wolf kehrt zurück in unsere Wälder. Laut einem Bericht des Bundesamtes für Naturschutz sollen aktuell mehr als 100 Rudel in Deutschland leben. Was als positives Zeichen eines sich erholenden Ökosystems gelesen werden könnte, schürt in Realität zahlreiche alte und neue Ängste. Die Vorstellungen von der blutrünstigen und hinterlistigen Bestie, die sich aus Grimm- ’schen Märchen und mittelalterlichen Legenden speisen, scheinen tief in uns verwurzelt. Wie kaum ein anderes Tier ist der Wolf Sinnbild für das Wilde, das nicht domestiziert und damit unberechenbar und gefährlich ist, erklärt das Museum. Gleichzeitig dienten Darstellungen des freiheitsliebenden Tiers als Projektionsfläche für eine Sehnsucht nach der Rückkehr zu einem natürlichen Urzustand, in dem sich unberührte Wildnis und menschliche Zivilisation gleichwertig gegenüberstünden. Die Ausstellung, die von der Malerin Gisela Krohn initiiert wurde, nimmt die Rückkehr des Wolfes zum Anlass, um sich mit dem ambivalenten Verhältnis vom Menschen zum Wald und zur Wildnis zu beschäftigen. Die gezeigten Werke der 22 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler, Designerinnen und Softwareentwickler visualisieren die verschiedenen Aspekte des Themas und zeigen den Wolf und andere Tiere im Spannungsfeld zwischen Mythos, Faszination und Angst, heißt es in der Pressemitteilung der Villa Rot. Ziel der Werkschau und des Begleitprogramms ist ein aufgeklärter Blick auf den Wolf und die Hinterfragung der Bedeutung von Wildnis für unsere Zeit. Unter den ausstellenden Künsterinnen und Künstlern sind Shaarbek Amankul, Alexandra Bart, Babette Boucher und Jonas Brinker. Das Museum Villa Rot ist geöffnet von Mittwoch bis Samstag, von 14 bis 17 Uhr, sowie am Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr. An den Führungssonntagen (7. Juni, 5. Juli, 2. August, 6. September) bietet das Museum Kurzführungen an. Diese beginnen zu jeder halben Stunden im Zeitfenster zwischen 11.30 und 16.30 Uhr. Erlaubt sind höchstens sechs Teilnehmer, die Kosten betragen 1 Euro pro Person. Anmeldung unter Telefon 07392/ 8335, per E-Mail an info@villa-rot.de oder über das Anmeldeformular auf der Museums-Homepage unter www.villa-rot.de

Laupheimer Anzeiger SOZIALES ENGAGEMENT Mittwoch, 3. Juni 2020 Freiwillige engagieren sich nicht nur für Risikogruppen Über das Corona-Hilfsangebot „Laupheim hilft“ hat die Laupheimer Sammelzentrale fleißige Hände gefunden ANZEIGEN--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- LAUPHEIM (chre) - Die Corona- Pandemie stellt das gewohnte Leben auf den Kopf – vor allem für Corona-Risikogruppen hat der Shutdown im März eine enorme Herausforderung bedeutet. Doch schnell gründeten sich Initiativen, die vom Coronavirus betroffenen oder gefährdeten Menschen helfen wollten. Die Welle der Solidarität erfasste auch Laupheim, prompt organisierten sich Freiwillige und engagierten sich auf der Internet-Plattform „Laupheim hilft“. Eine Bilanz. „Momentan melden sich kaum noch Hilfsbedürftige“, sagt Moritz Hamberger, einer der Initiatoren von „Laupheim hilft“. Die Internet-Plattform ging aus einer Schülerinitiative hervor und kristallisierte sich als die Anlaufstelle für Unterstützung in Zeiten des Corona- Virus in Laupheim heraus. In den vergangenen Tagen habe er zwar noch Hilfe an eine Frau vermittelt, aber die Anfragen sind mittlerweile rückläufig. Seit Beginn der Pandemie hat es keinen Zeitpunkt gegeben, an dem die Nachfrage nach Hilfe das Angebot überstiegen hat. Rund 170 Menschen hatten in den vergangenen Monaten angeboten, verschiedene Dienste für Risikogruppen zu übernehmen: Einkaufen, Botengänge, Gassi gehen und Weiteres. „Mittlerweile sind es deutlich weniger Helfer als noch während des Lockdowns“, sagt der 24-Jährige. Für viele der Freiwilligen sei mit den Lockerungen in den letzten Wochen ein Stück weit Normalität eingekehrt – sie haben ihre Arbeit wieder aufnehmen können oder sind zurück an die Uni oder Schulen gekehrt. SZ-Vorschau ● Rund ums Auto In der SZ-Serie „Heilig’s Blechle“ erzählen Journalisten und Leser der „Schwäbischen Zeitung“ besondere Geschichten über ihr Auto. Im Blick Die SZ porträtiert einen Mann, der unter einer Augenkrankheit leidet. Wie lebt es sich mit Retinitis pigmentosa? In Initiativen wie „Laupheim hilft“ haben sich unzählige Freiwillige organisiert: Für die Risikogruppen übernehmen sie unter anderem den Wocheneinkauf. FABIAN SOMMER/DPA „Genügend Kapazitäten wären allerdings immer noch vorhanden“, fügt Hamberger hinzu. Er sieht derzeit keinen Grund, das Hilfsangebot einzustellen: „Wir werden unsere Hilfe auf jeden Fall weiter anbieten.“ Immerhin eines ist gewiss: Ein Ende der Corona-Krise ist nach wie vor nicht ins Sicht und Risikogruppen brauchen weiterhin besondere Unterstützung. Ein Teil der Helfer hat sich seit Mitte März noch anderweitig bei der Sammelzentrale der Aktion Hoffnung engagiert, wo dringend fleißige Hände benötigt wurden, erklärt Roman Engelhart, Leiter der Sammelzentrale. „Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben Kleidung sortiert, gefaltet und verpackt.“ Zweimal die Woche haben die Freiwilligen vormittags die Aufgabe der Ehrenamtlichen übernommen, die gewöhnlich gespendete oder gesammelte Kleidung für den Schiffstransport mit dem Container vorbereiten. Redaktion: Barbara Braig Telefon 0 73 92/96 31-10 Telefax 07 51/29 55-99-7798 laupheimer.anzeiger @schwaebische.de Geschäftsstelle Mittelstraße 2 88471 Laupheim Telefon: 0 73 92/96 31-0 „Unsere Sortiergruppen bestehen überwiegend aus älteren Menschen“, sagt Engelhart. Die meisten von ihnen gehören zu einer der Risikogruppen, dementsprechend lag der Betrieb zunächst auf Eis. Zwar habe es keine Sammlungen gegeben, die zahlreichen Kleiderspenden wurden aber weiterhin angenommen. „Die Mitarbeit der jungen Leute war für uns sehr wertvoll, ansonsten hätten wir den Container nach Brasilien nicht verschicken können.“ Denn: Die Importlizenz für den Container war bereits beantragt und wäre ansonsten verfallen. Die Hilfslieferung wurde am Mittwoch auf den Weg in das Erzbistum Porto Alegre im Bundesstaat Rio Grande do Sul gebracht. Dort werden die rund 25 Tonnen Kleidung abgeladen und per Lastwagen in andere Diözesen weiterverteilt. „Ende Juni wird es im Süden Brasiliens kalt, die Menschen, die in Wellblechhütten wohnen, sind gottfroh über die warme Kleidung.“ Laupheimer Anzeiger Der Laupheimer Anzeiger erscheint in der Schwäbischen Zeitung Laupheim GmbH & Co. KG Anschrift: 88471 Laupheim, Mittelstraße 2 Geschäftsführung: Juliana Rapp Verlagsleiter: Michael Lenz Verantwortlich für Anzeigen Redaktion: Roland Ray (verantwortlich), Barbara Braig Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 72 vom 01.01.2020 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co., Ulm