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Laupheimer Anzeiger 03.03.2021

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Laupheimer Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 3. März 2021 Sonnenaufgang über Laupheim, fotografiert von den Bahngleisen jenseits der Dürnach aus: In der vergangenen Woche trübte nur ein wenig Sahara-Staub die Vorfrühlings-Euphorie. FOTO: BARBARA BRAIG Ihr Bild der Woche Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab. Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG-Format mit einer Mindestauflösung von 500 kb an laupheimer.anzeiger @schwaebische.de mit einem kleinen Erklärtext (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie dem Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Wichtig ist auch, dass Sie Ihren vollen Namen sowie Telefonnummer mitschicken und die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Ende Oktober gehen bei MSR in Untersulmetingen die Lichter aus. FOTO: BARBARA BRAIG „Bei einer kleinen Wanderung wurden wir am Ortsrand von Hüttisheim ganz genau beäugt“, schreibt LA-Leser Manfred Ott aus Achstetten. FOTO: MANFRED OTT Bei Sägearbeiten zu Hause wurde am Samstag einem Schwendier ein Finger abgetrennt. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann in ein Stuttgarter Krankenhaus. FOTO: BERND BAUR Immer wieder steht bei Jürgen Fahleker in Oberholzheim das Wasser auf dem Grundstück. Von der Gemeinde fühlt er sich im Stich gelassen. FOTO: PRIVAT

Laupheimer Anzeiger LAUPHEIM Mittwoch, 3. März 2021 LAUPHEIM (ry) - Am 2. März hat das von der Stadt eingerichtete Corona-Antigen-Schnelltestzentrum in der früheren Rentschler-Zentrale (Mittelstraße 18) den Betrieb aufgenommen. Ohne Terminvergabe können sich alle Laupheimerinnen und Laupheimer sowie alle Menschen, die in Laupheim arbeiten, kostenlos auf Corona testen lassen. Benedikt Graf legt behutsam eine Hand auf den Kopf seines Bruders Maximilian und führt bei ihm einen Wattetupfer ins linke Nasenloch ein. Bis zu einer Kerbe schiebt er den dünnen Plastikstab vor, dreht ihn ein paar Mal und zieht ihn wieder heraus. Besonders angenehm ist die Prozedur für ihn nicht, jedoch in wenigen Sekunden überstanden. Benedikt taucht den Abstrich in ein Röhrchen mit einer Pufferlösung und gibt einige Tropfen auf einen Reagenzträger. „In 15 Minuten kennen wir das Ergebnis“, sagt Isabella Jägg, Ausbilderin beim DRK-Kreisverband Nach 15 Minuten herrscht Gewissheit Am 2. März ist das städtische Corona-Schnelltestzentrum gestartet – Am Samstag wurden die Einsatzkräfte geschult In Schutzanzügen üben die Teams den Schnelltest. Benedikt Graf führt den Wattetupfer ein, sein Bruder Maximilian hält still. FOTO: ROLAND RAY Biberach. Drei Achter-Teams hat Isabella Jägg am Samstag beim DRK in Laupheim auf ihren Einsatz vorbereitet. Das Gros der Mannschaft stellen Mitglieder der DRK-Bereitschaft und Mitarbeiterinnen hiesiger Arztpraxen. Nach der Schulung sammeln sich die Teilnehmer im Hof des Gebäudes Mittelstraße 18. Feuerwehrkommandant Andreas Bochtler und Dr. David Albrecht nehmen sie in Empfang. Bochtler leitet das städtische Amt für Brand- und Bevölkerungsschutz, welches federführend das Schnelltestzentrum organisiert hat. Albrecht ist verantwortlich für den medizinischen Part. Gemeinsam spielen sie mit den achtköpfigen Teams die Abläufe durch. Zweimal pro Woche wird ab sofort im Gebäude Mittelstraße 18 getestet, dienstags von 17 bis 20 Uhr und samstags von 13 bis 16 Uhr. „Wir möchten all denen ein Testangebot machen, die sonst keines hätten“, sagt David Albrecht. Eine vorherige Anmeldung braucht es nicht – „wir wollen für die breite Masse einen niederschwelligen, unkomplizierten Zugang schaffen“, betont Andreas Bochtler. Man sei sehr gespannt, wie viele Menschen kommen. Auf hundert pro Testtag sind die Organisatoren fürs Erste eingerichtet; „sollten wir überrannt werden, steuern wir nach“. Das Ziel ist klar definiert: Es geht darum, mit dem Virus infizierte Personen zu identifizieren und zu isolieren und dadurch Infektionsketten zu kappen. „Wir wollen so die nationale Teststrategie ergänzen“, sagt David Albrecht. Wer negativ getestet wird, sei in diesem Augenblick zu 95 Prozent nicht infektiös – „aber das ist natürlich eine Momentaufnahme“. Was die Kosten der Aktion betrifft, ist die Stadt in Vorleistung gegangen. Eine Erstattung durch das Land wird erwartet. Testen lassen kann sich jeder, der symptomfrei und nicht Kontaktperson ist und keine andere Möglichkeit hat. Im Besonderen ist an Menschen gedacht, die einen wichtigen Anlass haben (etwa einen Besuch bei Angehörigen, die zur Risikogruppe zählen) oder sich versichern wollen, nicht an einer asymptomatischen Infektion zu leiden. Wer anderweitig testberechtigt ist, beispielsweise Lehrer und Erzieher, sollte das Testangebot in den Arztpraxen wahrnehmen, bittet die Stadt. ANZEIGE MAXIMILIAN‘S GEWINNSPIEL MAXIMILIAN‘S GEWINNSPIEL 1 Bestellen Sie im Zeitraum vom 03.03.2021 bis zum 05.04.2021 in unserem Restaurant Maximilian Ihre Speisen zum Abholen oder nutzen Sie unseren Lieferservice. Zu jeder Bestellung erhalten Sie eine Gewinnspielkarte. Mehr Karten, umso höhere Chance. 2 3