Aufrufe
vor 9 Monaten

Laupheimer Anzeiger 03.02.2021

  • Text
  • Laupheim
  • Immobilien
  • Laupheimer
  • Februar
  • Mangold
  • Tobias
  • Anzeiger
  • Herzlichen
  • Privat
  • Immobilie

Laupheimer Anzeiger VERANSTALTUNGEN Mittwoch, 3. Februar 2021 ANZEIGEN Hähnchenkeulen 1 kg 5,99 € Schweinehals 1 kg 8,99 € Fleischsalat 250 g Becher 1,99 € Paprikalyoner 100 g 1,19 € Grünländer 48% Fett i.Tr 100 g 1,25 € Schmugglerkäse 50% Fett i.Tr 100 g 1,59 € Wochenangebot von Dienstag, 9.2. bis Donnerstag, 11.2.2021 Schweinekoteletts 1 kg 7,49 € TAXI Bürgin Laupheim 07392 5880 Biberach 8299311 Bauernweg 20 89195 Staig/Altheim Tel.: 0 73 46 – 83 49 Fax: 0 73 46 – 30 73 81 eMail: info@metzgerei-edel.de ➤ Taxifahrten (auch Großraumtaxi) ➤ Krankenfahrten (Rollstuhlgerecht ➤ Flughafentransfer ➤ Kurierfahrten ➤ Chemo-, Strahlen-, Dialysefahrten Wir sind für Sie da – unsere aktuellen Öffnungszeiten Montag – geschlossen (vorübergehend bis Ende Februar) Dienstag–Freitag: 09.00 – 18.00 Uhr Samstag: 09.00 – 14.00 Uhr Landschlächterei Angele Walpertshofen Telefon 0 73 53 / 9 80 40 Fax: 07353/980424 E-Mail: info@metzgerei-angele.de mit Filiale „Um’s Eck Markt“ Danziger Str. 62, Laupheim Telefon 0 73 92 /62 01 Fax: 07392/9792368 Angebot gültig vom 04.02. – 10.02.2021 Jägerpfanne 100 g e –,88 Frische Schälrippchen 100 g e –,48 Gefüllter Schweinebauch 100 g e –,88 Metzgerschinken 100 g e 1,18 1 Dose Schinkenwurst 400 g Stück e 3,98 Cabanossi 100 g e 1,28 Narren zieht es ins Internet Musikerball und Brauchtumsabend gibt es heuer in digitaler Form LAUPHEIM (vep) - Eine Hexe mit Holzmaske sitzt an einem Tisch und weint. Eine zweite Hexe kommt dazu, tröstet sie kurz. So beginnt ein Video der Schlosshexen Laupheim, das die Zunft auf Facebook veröffentlicht hat. Fasnet 2021? Einfach zum Heulen... Die Laupheimer Narren haben ihre Veranstaltungen abgesagt und planen um – Brauchtumsabend und Musikerball ziehen ins Internet. ● „Der Musikerball ist eine Traditionsveranstaltung“, sagt Frank Schneider, Vorsitzender des Vereins Stadtkapelle Laupheim. „Wir bedauern sehr, dass er dieses Jahr nicht stattfinden kann.“ Einen kleinen Beitrag zur Fasnetsstimmung wollen die Musikerinnen und Musiker trotzdem leisten. Von Schneiders Stellvertreter Dennis Barth kam die Idee, den Ball mit einem Video online stattfinden zu lassen. Premiere ist am Samstag, 13. Februar, um 20 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Vereins. Aber auch danach können ihn sich Interessierte auf der Plattform anschauen. Etwa 30 Minuten soll das Video lang sein und sowohl ältere als auch neue Beiträge enthalten. Es gibt eine Moderation; die United-Dance-Band habe ein Lied aufgenommen, und auch ein humoristischer Beitrag erwarte die Zuschauer, sagt Schneider. ● Auch die Kräha-Weiber feiern am 6. Februar online. Die Laupheimer Fasnetszunft hat sich mit den Hölla-Hexa Ehingen, den Stoibeisser Kirchdorf/ Iller und Burra Hexa Schmiechen zusammengeschlossen. Unter dem Motto „Fasnet im Herzen“ gestalten sie einen interaktiven Brauchtumsabend. „Die Organisation für so einen Abend wäre allein gar nicht stemmbar“, sagt Bernd Wörz von den Kräha-Weibern. Schon die Moderatoren sitzen an zwei unterschiedlichen Orten, zwei DJs legen Musik auf. Auf der Livevideo-Plattform Twitch sollen sich die Zuschauer interaktiv beteiligen können. Eine virtuelle Bar werde es ebenfalls geben, sagt Wörz. Um all das zu organisieren, kommt Unterstützung von einem Youtuber aus der Region: LordVarus ist vor allem durch seine Youtube- Videos bekannt geworden, in denen er Onlinespiele spielt. Die Idee stammt von den Kräha-Weibern und den Hölla-Hexa. „Wir wollen alle das Brauchtum pflegen“, sagt Wörz. Grußworte soll es auch von weiter her Auf den Spuren der Fasnet 2021 in Laupheim. geben, mit kurzen Videos aus Mexiko, Spanien, der Schweiz und Belgien, aber auch von Gruppen aus Deutschland. Die Zünfte wollen außerdem Spenden für das Kinderhospiz in Stuttgart sammeln. ● Die Laup’r Waidäg haben sich gegen Onlineveranstaltungen entschieden. „Unsere Fasnet lebt vom Kontakt zu den Menschen“, sagt Zunftmeister Daniel Scheffold. In normalen Jahren nehmen die Hästräger an kleinen Veranstaltungen teil oder kommen in Kontakt mit vielen Menschen. Über den Bildschirm gestalte sich das schwierig. Alternativen gibt es in diesem Jahr wenige. Die Stimmung sei deshalb derzeit etwas gedrückt, sagt Schäfer, betont aber: „Wir müssen da durch, wie alle anderen auch.“ Einzelne Mitglieder würden es sich aber wahrscheinlich nicht nehmen lassen, an der Fasnet mit dem Häs durch die Stadt zu ziehen. Mit einer Aktion wollen die Närrinnen und Narren trotzdem an die Laupheimer Fasnets-Traditionen erinnern: In der oberen Mittelstraße haben Waidäg und Kräha-Weiber Linden zu Narrenbäumen umdekoriert. ● Auch die Dalabudl aus Untersulmetingen wollen einen Baum in der Mittelstraße schmücken. „Er soll auf unser Häs abgestimmt sein“, sagt Schriftführerin Simone Schäfer. Masken zum selber Basteln und Ausmalen befinden sich in der Narrenpost, die die Zunft an die Kindergärten verteilt. Auch ein Rezept für Wolfstatzen und eine Geschichte über den Dalabudl zum Vorlesen können die Kinder dort finden. Für die Grundschulkinder gibt es außerdem ein Kreuzworträtsel und einen Lückentext zum Ausfüllen. „Es ist so ein bisschen ein Rundumpaket, wie man zu Hause Fasnet feiern kann“, sagt Schäfer. Dazu zählt auch eine Fensterschmückaktion. Die schönsten FOTO: BARBARA BRAIG Fotos werden auf dem Instagram-Kanal der Zunft veröffentlicht. Veranstaltungen haben die Dalabudl in dieser Saison nicht geplant. Sitzungen finden virtuell statt. Es gebe aber einige Rückmeldungen von Fasnetspartys zu Hause – im Rahmen der Corona-Verordnungen. ● Die Dürnach-Hexen haben den Christbaum auf dem Rathausplatz in einen Narrenbaum umgewandelt. Viel mehr steht diese Saison jedoch nicht im Kalender der Zunft. Dementsprechend sei auch die Stimmung eher gedrückt, sagt Zunftmeister Thomas Schaich. Dennoch wollen die Hexen auf andere Weise ein bisschen Fasnetsstimmung aufkommen lassen. An einem Wochenende im Januar zogen die Närrinnen und Narren alle mal ihr Häs an. „Dann haben die Mitglieder Aufnahmen gemacht und wir haben die zu einem Video zusammengeschnitten“, sagt Schaich. Online sind keine Veranstaltungen geplant. Bei mehr als 100 Mitgliedern sei das nicht möglich, sagt Schaich. ● Zurück bei den Schlosshexen Auch sie haben dieses Jahr keine Veranstaltungen geplant. Ihre Hoffnungen liegen auf der fasnet 2022. dann soll auch das 20-jährige Bestehen nachgefeiert werden. Interaktiver Brauchtumsabend am 6. Februar um 20 Uhr: Aktive Teilnahme erforderlich Um aktiv teilnehmen zu können, müssen Sie sich bei Twitch anmelden. Sie können den Stream aber auch passiv verfolgen. Nähere Infos finden Sie unter ●» www.fasnetimherzen.de Zu sehen ist der Musikerball ab 13. Februar, 20 Uhr als Video auf dem Youtube-Kanal der Stadtkapelle: Sklaupheim

Laupheimer Anzeiger RATGEBER Mittwoch, 3. Februar 2021 Wenn jungen Menschen Sinn im Leben fehlt Online-Beratungsangebot „U25“ der Caritas kümmert sich um suizidgefährdete Jugendliche BIBERACH (tab) - Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei jungen Menschen. Offen darüber gesprochen wird in unserer Gesellschaft kaum. Selbsttötung ist immer noch ein großes Tabuthema. Deshalb ist die Arbeit von „U25“, dem Online-Beratungsangebot der Caritas für suizidgefährdete Jugendliche, so wichtig. Seit mehr als fünf Jahren gibt es dieses Angebot bereits in Biberach, vor Kurzem wurde es auch in Bad Saulgau etabliert. Vor allem während der Corona-Pandemie melden sich viele junge Menschen per E-Mail. Isolation und fehlende soziale Kontakte machen ihnen zu schaffen. Neben „U25“ gibt es bei der Caritas Biberach-Saulgau seit Beginn der Corona-Krise ein weiteres Projekt. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ können sich Jugendliche und junge Erwachsene ebenfalls per E-Mail und anonym melden, die aufgrund der aktuellen Situation und den Kontaktbeschränkungen nicht klarkommen. „Während der Corona-Pandemie haben wir bei ,U25’ gemerkt, dass sich die Probleme etwas verlagern“, sagt Elisa Brancato, die seit Anfang des Jahres gemeinsam mit Nelli Wilhelm und Daniela Fiedler für „U25“ zuständig ist. „Deshalb können sich auch junge Menschen bei uns melden, die zwar keine Suizidgedanken haben, aber dennoch jemanden zum Reden brauchen.“ Vielen erscheine das Leben gerade sinnlos. Und mit anhaltenden Kontaktbeschränkungen werden die Anfragen in diesem Bereich wohl auch noch zunehmen, sagt Elisa Brancato. Beide Beratungsangebote funktionieren anonym, ganz einfach per E-Mail und nach SZ-Vorschau ● Landtagswahl In wenigen Wochen steht die Landtagswahl in Baden-Württemberg an. Die „Schwäbische Zeitung“ berichtet im Vorfeld umfassend über Parteien, Kandidaten und den Ablauf der Wahl, der in Zeiten der Corona-Pandemie etwas anders sein dürfte. „U25“ ist ein wichtiges Angebot in der Caritasregion Biberach-Saulgau. Hier können sich suizidgefährdete Jugendliche anonym und online melden. FOTO: PRIVAT dem sogenannten Peerprinzip. Peerberatung bedeutet, dass die Ratsuchenden von etwa gleich alten Jugendlichen beraten werden. Dafür werden die sogenannten Peers zuvor in einer sechsmonatigen Ausbildung auf die Beratungstätigkeit vorbereitet. So hat das auch bei Elisa Brancato angefangen. „2016 habe ich selbst die Peerausbildung in Biberach gemacht und bin so zu ,U25’ gekommen“, sagt die 23-Jährige aus Riedlingen. In Weingarten hat sie Soziale Arbeit studiert und schreibt gerade noch an ihrer Bachelor-Arbeit. „Dass ich nun fest bei ,U25’ bin, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die Arbeit bedeutet mir sehr viel, ich habe so viele Erfahrungen auch für mein eigenes Leben gesammelt“, sagt sie. „Auch wenn die Thematik nicht immer einfach ist, ist es doch schön, Menschen in einer Krise ein offenes Ohr und Hilfe anbieten zu können.“ Insgesamt gibt es aktuell 23 Peers in Biberach und Bad Saulgau, die sich mit den Anliegen und Problemen der jungen Menschen befassen. Erst am vergangenen Samstag hat eine neue Peerausbildung in Bad LAUPHEIM (red) - Um sich in Ulm oder Ummendorf gegen das Coronavirus impfen zu lassen, muss zuvor telefonisch oder per E-Mail ein Termin vereinbart werden. Das ist gerade für Senioren, die keine Unterstützung durch Angehörige haben, besonders herausfordernd. Die Stadtverwaltung Laupheim möchte diesen Personenkreis unterstützen. „Die Terminvergabe gestaltet sich derzeit sehr schwierig, denn die Nachfrage nach dem Impfstoff übersteigt bei Weitem das Angebot“, heißt es in einer Pressemitteilung des Rathauses. Senioren, die bei der Terminvereinbarung Unterstützung benötigen, können sich bei der Stadtverwaltung telefonisch unter Saulgau begonnen. „Bei uns läuft aufgrund der Corona-Krise natürlich gerade alles online“, sagt Elisa Brancato. „Sobald die Regeln gelockert werden und man sich wieder treffen kann, freuen wir uns schon auf die persönlichen Gruppentreffen, denn das ist wichtig für den Zusammenhalt.“ Die Verantwortlichen von „U25“ sind unter anderem auf Spenden angewiesen. In der Region gibt es einige Unterstützer. So habe die Sparda- Bank beispielsweise kürzlich 2000 Euro gespendet. „Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt 07392/9680014, 9680017 oder 9680024 melden. Die Leitungen sind von Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr besetzt. Folgendes ist zu beachten: Interessierte Senioren können sich melden und ihre Daten angeben, jedoch werden die Termine nicht direkt vereinbart. Die Telefonnummer dient zunächst zur Aufnahme der Daten, die für die Elisa Brancato. „Ohne die finanzielle Unterstützung wären wir nicht so gut aufgestellt, jede Spende ist für uns wertvoll.“ Es würde auch einige Menschen geben, die anonym an „U25“ spenden. Weitere Infos über „U25“ und die Peerausbildung gibt es unter der Telefonnummer 07351/34951207 oder per E-Mail an: u25@caritasbiberach-saulgau.de Zur E-Mail-Beratung geht es online unter: www.u25-biberach.de Stadt unterstützt Senioren in puncto Impftermine Angebot richtet sich speziell an über 80-Jährige, die keine Unterstützung von Angehörigen haben Anmeldung benötigt werden. Die Termine werden dann separat von den Rathaus-Mitarbeitern ausgemacht; die Interessierten erhalten anschließend ein Anschreiben per Post mit dem jeweiligen Ort und Impfdatum. Das Angebot richtet sich speziell an über 80-Jährige, die Hilfe bei der Terminvereinbarung brauchen.