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Laichinger Anzeiger 05.08.2020

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FACHLEUTE FÜR

FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Die Haut gut vor Sonne und Stichen schützen Heil durch die heiße Jahreszeit Die Sonne kitzelt auf der Haut, Bienen summen in der Luft und es blüht, wohin man schaut: Der Sommer ist da. Jetzt lädt das warme Wetter zur Gartenarbeit, zum Sonnenbaden, Grillen, zu Fahrradtouren und vielem mehr ein. Allerdings kann es bei diesen Vergnügungen auch leicht zu kleinen Blessuren kommen. „Vor allem die Haut wird im Sommer vielfach strapaziert“, weiß Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Hier seien besondere Vorsicht und gewissenhafte Pflege erforderlich. Beruhigende Wirkstoffe nach UV-Überdosis An oberster Stelle stehe dabei der UV-Schutz. „Schon vor dem Rausgehen sollte man täglich eine Creme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 auftragen“, rät der Apotheker: „Es gibt medizinischen Sonnenschutz, der etwa dem weißen Hautkrebs vorbeugen kann.“ Wer wiederum unter Sonnenallergie leide, greife am besten zu fett- und emulgatorfreien Produkten. Hat man trotz aller Vorsicht ein paar UV-Strahlen zu viel abbekommen, ist eine darauf abgestimmte After- Sun-Pflege gefragt. „Lotionen mit Wirkstoffen wie Vitamin E, Dexpanthenol, Glycerin, Thermalwasser, Karitébutter oder Aloe vera beruhigen gereizte und gerötete Haut“, erklärt der Experte. Sonnenschutz für Haut und Kopf. Von Peelings oder austrocknenden Reinigungsschäumen und Ähnlichem lässt man jetzt lieber die Finger. Menschen mit sensibler Haut sollten sich gezielt in einer gut informierten Apotheke beraten lassen. Bei allergischen Reaktionen können frei verkäufliche Gele mit Antihistaminika oder Hydrocortison effektiv lindern und Entzündungen hemmen - die helfen auch bei stark geschwollenen Insektenstichen. Mückenabwehr und Brandsalbe „Schutz vor Mücken und Zecken ist jetzt ebenfalls ein wichtiger Faktor“, betont Apotheker Vongehr. „Dafür stehen verschiedene gut verträgliche Repellents zum Auftragen zur Verfügung.“ FOTO: DPA/CHRISTIN KLOSE Grillfans, die gern mit Feuer oder Gas spielen“, sollten vorsichtshalber immer eine Brandsalbe in der Hausapotheke haben. Zu guter Letzt können auch die Augen und Schleimhäute im Sommer unter grellem Sonnenlicht und Zugluft durch offene Autofenster oder Klimaanlagen leiden. Befeuchtende und beruhigende Augentropfen etwa mit Euphrasia, Hyaluron oder Augentrost seien dann Mittel der Wahl, wie der Apotheker empfiehlt. Und natürlich: Sonnenbrille nicht vergessen! (DJD) Wie Groß und Klein gut und gesund durch die warme Jahreszeit kommen Sonnenschein und milde Temperaturen: Das schöne Wetter lockt uns hinaus in den Garten, auf den Balkon, in den Park oder verleitet uns einfach dazu, die Fenster weit zu öffnen. Doch mit der warmen Jahreszeit kommen auch ungeliebte Plagegeister und typische Sommerleiden wieder zum Vorschein. So machen Stechmücken und Co. gerade den Kleinen oft ganz schön zu schaffen. Insektenstiche und Sommerinfekte Hautreaktionen auf Stiche von Mücken sind meist durch eine allergische Reaktion auf Proteine des Insektenspeichels bedingt. Bei etwa 75 Prozent der Betroffenen bildet sich als Sofortreaktion eine Quaddel, die anschwillt, juckt und sich rötet. Insbesondere das Jucken kann bei unseren Kleinsten häufig dazu führen, dass sie sich vermehrt kratzen, was eine schmerzhafte Entzündungsreaktion fördert und noch mehr Beschwerden verursachen kann. Bei Stichen von Mücken, Bremsen oder Wespen sowie Sonnenbrand kann beispielsweise Combudoron Gel von Weleda mit Auszügen aus Arnika und der Kleinen Brennnessel kühlen und Schmerzen, Jucken und Rötungen lindern. Und ein bewährter Tipp zum Trösten : Pusten hilft! Denn dadurch schenken wir dem Kind Aufmerksamkeit und es spürt, dass das „Aua“ ernst genommen wird. Darüber hinaus hat Pusten einen kleinen kühlenden Effekt. Auch wenn die Urlaubszeit in diesem Jahr anders verbracht wird als sonst, fordern uns nicht nur Insekten heraus. Erkältungen oder erste Symptome eines Sommerinfektes sind bei Klein und Groß in der warmen Jahreszeit nicht selten. Eine Unterkühlung durch langes Sitzen auf der Terrasse kann uns schon bei Temperaturen um 15 Grad Celsius ereilen. Darüber hinaus kann es bei Freizeitaktivitäten schnell zu Schürfwunden und blauen Flecken kommen, auch da ist Abhilfe gefragt. Mit Pflanzenkraft und Notfallausstattung Jetzt wichtig: die Familienapotheke im Sommer einem Check zu unterziehen. Empfehlenswert sind eine Wundsalbe, sowie ein Präparat gegen stumpfe Verletzungen, um Schwellungen zu mildern. Darüber hinaus sollte die Notfallausstattung immer auch eine Schere und Verbandsmaterial, ein Fieberthermometer, eine Zeckenzange, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Kühlkissen und eine Wärmflasche enthalten. (DJD)

FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Viel trinken! Nur bei ausreichender Flüssigkeitsversorgung sind Menschen vital und leistungsfähig. Doch gerade bei der Arbeit vergessen viele Beschäftigte, genug Wasser zu trinken. Wichtig ist vor allem, regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken, damit die Konzentration nicht leidet oder Kopfschmerzen entstehen. „Trinkrituale“ und Apps helfen dabei. Der Körper scheidet über die Haut, Nieren, Darm und Lunge bis zu 2,5 Liter Wasser pro Tag aus. Die empfohlene tägliche Wasseraufnahme beträgt daher ebenfalls 2,5 Liter. Knapp ein Drittel davon wird üblicherweise aus dem Wasseranteil der Speisen aufgenommen. Rund 300 Milliliter entstehen als Oxidationswasser im Stoffwechsel. Die restlichen zwei Drittel müssen Getränke beisteuern, informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Je nach körperlicher Belastung und Außentemperatur oder bei trockener Büroluft sollte deutlich mehr getrunken werden, ebenso bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus oder nach dem Verzehr sehr salzhaltiger Speisen. Gesunde Erwachsene sollten passend zu ihrem Körpergewicht ausreichend trinken. Nur so werden alle Körperfunktionen zuverlässig unterstützt. Als Faustregel gilt: Ein erwachsener Mensch benötigt etwa 30 bis 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht am Tag. Das heißt, eine Frau, die 60 Kilo wiegt, sollte zum Beispiel 1,8 bis 2,4 Liter am Tag trinken. Wasser ist der ideale Durstlöscher Trinkwasser liefert nicht nur Flüssigkeit, sondern auch Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Natrium oder Kalium, die für den Körper lebensnotwendig sind. Leitungswasser aus dem öffentlichen Wassernetz zählt in Deutschland zu den am besten überwachten Lebensmitteln und kann in der Regel bedenkenlos getrunken werden. Ganz im Trend liegen Trinkwassersprudler. Dabei wird Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt. Ein Vorteil bei großem Verbrauch im Unternehmen: Mit einer Leitungswasserzapfstelle sparen Betriebe den Aufwand für den An- und Abtransport großer Mengen an Getränkekästen und den dafür erforderlichen Platzbedarf ein. Wichtig: Trinkwassersprudler und Wasserspender müssen regelmäßig gereinigt werden. (AOK) Superfood aus der Region Exotische Superfoods von Goji bis Açaí liegen im Trend. Doch was ist mit heimischen Superfoods? Die AOK zeigt regionale Alternativen auf. Was sind „Superfoods“? Als „Superfoods" werden Lebensmittel bezeichnet, in denen besonders viele Vitamine und/ oder Mineralstoffe sowie Pflanzenstoffe enthalten sind. Sie werden selten frisch, sondern meist getrocknet, als Püree oder Extrakt angeboten. Oft sind sie auch in verarbeiteten Lebensmitteln enthalten – etwa im Chiasamen-Brötchen. Superfoods sind außerdem häufig in Rezepten für trendige Lebensmittel – wie Müsli oder Smoothies – vorgesehen. Goji und Co. werden zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Pulver verkauft. Aber auch heimische Beeren können ein Superfood sein. Gut zu wissen: Auch wenn der Begriff Superfoods schon seit einiger Zeit verwendet wird, gibt es keine gesetzliche Definition davon. Heimisches Superfood aus Baden-Württemberg Goji- oder Açaí-Beeren aus dem Supermarkt sind meistens teuer. Weitaus günstiger sind heimische Beeren, die auch bei Träuble in allen Farben. uns in Baden-Württemberg wachsen. Erdbeeren und Co. können locker mit exotischen Superfoods mithalten und sind wahre Nährstoffbomben. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn du Beeren saisonal und aus der Region kaufst oder selbst anbaust und pflückst, schonst du damit gleichzeitig noch das Klima. Durch die kurzen Transportwege gehen Vitamine in heimischem Obst auch nicht so schnell verloren. Beeren enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, darunter Ballaststoffe, Pflanzenstoffe und Mineralstoffe. Je nach Sorte liefern sie unterschiedliche Mengen an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Kalium, Calcium, Phosphor, Carotin, Folsäure, Pektin, Silizium, Anthocyane, Antioxidantien, Eisen, Magnesium und Zink. FOTO: ALEX9500 , VIA WWW.IMAGO-IMAGES.DE Superfood-Beeren im Überblick: · In Erdbeeren steckt eine große Menge Folsäure, die der Körper unter anderem für die Zellteilung benötigt. · Johannisbeeren und Stachelbeeren enthalten eine hohe Menge an Vitamin C und stärken damit unser Immunsystem. · In Himbeeren steckt der Ballaststoff Pektin. Dieser Inhaltsstoff kann eine gesunde Verdauung unterstützen. · Brombeeren enthalten besonders viel Vitamin A, das unter anderem für die Netzhaut, Haut und Schleimhäute wichtig ist. · Heidelbeeren enthalten viel Vitamin E. Wie auch Vitamin C zählt Vitamin E zu den sogenannten Antioxydanzien. Diese Stoffe schalten freie Radikale aus und können so den Körper schützen. (AOK)