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Laichinger Anzeiger 04.11.2020

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Laichinger Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 4. November 2020 Zweite Fußgängerüberweg in Heroldstatt entsteht. FOTO: STEIDLE Sie zogen an Halloween durch Heroldstatt. FOTO: STEIDLE Kinder des evangelischen Kindergartens Krone in Laichingen verabschieden ihre Erzieherin Monika Schwenk in der Albanskirche. FOTO: SCHOLZ An Allerheiligen wurde der Toten gedacht – So auch auf dem Friedhof in Westerheim. FOTO: SCHOLZ Die Ferienwohnung von Lotte und Jakob Staudenmeyer in Merklingen wurde vom Deutschen Tourismusverband mit vier Sternen ausgezeichnet. FOTO: SCHOLZ Der Arbeiter-Samariter-Bund Region Alb & Stauferland in Merklingen kann in Zukunft hilfsbedürftige Menschen noch besser unterstützen – durch eine Fahrzeugspende. FOTO: HANSELMANN Sie haben ein „Bild der Woche“? Liebe Leserinnen, liebe Leser, Sie haben ein besonders schönes Foto, das Sie gerne an dieser Stelle veröffentlicht sehen möchten? Gerne drucken wir dieses auf unserer Seite „Bilder der Woche“ honorarfrei ab, ob Vereinsausflug, Kindergarten- oder Schulfest. Bitte schicken Sie maximal zwei Fotos im JPG- Format mit einer Bildgröße von mindestens 500 kb an redaktion.laichingen@schwaebische.de mit einer kleinen Bildunterschrift (zwei bis drei Sätze), was auf dem Bild zu sehen ist sowie den Namen des Fotografen/der Fotografin. Die Veröffentlichung ist abhängig von der Qualität des Fotos und dem vorhandenen Platz. Wichtig ist auch, dass die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind und diese keine gewerblichen Zwecke verfolgen. Ein letztes Mal rückte die Feuerwehrabteilung Laichingen zur Altpapiersammlung aus. Ab dem Jahr 2021 wird das Angebot eingestellt. FOTO: SCHOLZ Jüngst veranstaltete der Flugsportverein Laichingen wieder sein traditionelles Abfliegen zum Ende der Saison. Daniel Baur gewann das Abfliegen. FOTO: FSV

Laichinger Anzeiger SERVICE Mittwoch, 4. November 2020 Cafés schließen BLAUBEUREN/EHINGEN/ LANGENAU (la) - Die Restaurants und Cafés in den Gesundheitszentren Blaubeuren, Ehingen und Lagenau bleiben voraussichtlich bis Ende November für die Öffentlichkeit geschlossen. Es gibt es jedoch laut Mitteilung die Möglichkeit, in diesen Cafés Speisen und Getränke zur Mitnahme und zum Verzehr außerhalb der Gesundheitszentren zu erwerben. Die aktuellen Öffnungszeiten stehen auf der Internetseite www.adk-gmbh.de So erreichen Sie uns Laichinger Anzeiger Redaktion 07333/9657-20 Fax 0751/2955-99-7698 redaktion.laichingen@ schwaebische.de Anzeigen gewerbliche Anzeigen Telefon 07333/9657-11 Telefax 0751/2955-99-7699 anzeigen.laichingen @schwaebische.de private Kleinanzeigen Telefon 0751/2955-5444 Abonnement Telefon 0751/2955-5555 Geschäftsstelle Marktplatz 25/1, 89150 Laichingen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 13 Uhr ●» schwäbische.de Laichinger Anzeiger Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für die Laichinger Alb erscheint jeden Mittwoch kostenlos in die Haushalte mit einer Auflage von 12.885 Exemplaren Redaktionsleiterin: Maike Scholz Verlag: Schwäbische Zeitung Laichingen GmbH & Co. KG Geschäftsleitung: Jens Backhaus Verlagsleiterin: Kathrin Schüle (verantwortlich für Anzeigen) Anschrift: Marktplatz 25/1, 89150 Laichingen, Telefon 07333/9657-0 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co. Ulm Heimischen Schmetterlingen geht es noch gut – trotzdem brauchen sie Hilfe Das ist das Ergebnis eines Workshops über die „Anforderungen an ein Lichtwaldkonzept“ in der Blaubeurer Stadthalle Unter Beifall von Bürgermeister Jörg Seibold enthüllen Professor Thomas Gottschalk von der Hochschule für Forstwirtschaft (links) und Revierförster Ferdinand Menholz (Mitte) die neue Informationstafel zu Waldschmetterlingen im Tiefental. FOTO: SUSANNE HENSEL BLAUBEUREN/MERKLINGEN (la) - Die Wälder werden dichter, die Schmetterlinge weniger – so lauten zwei der Kernaussagen des Workshops „Anforderungen an ein Lichtwaldkonzept“, den die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg in der Blaubeurer Stadthalle veranstaltet hat. Doch das Fazit der Veranstaltung war in Bezug auf den Schutz der heimischen Waldschmetterlinge alles andere als negativ. Die Revierförster Ferdinand Menholz und Matthias Bechler zeigten, dass in ihren Revieren in den vergangenen Jahren bereits erste Maßnahmen zum Schutz von Waldschmetterlingen umgesetzt worden sind. Damit sich Radfahrer und Wanderer über die Schmetterlingsvielfalt im Wald und notwendige Schutzmaßnahmen informieren können, hat die Hochschule für Forstwirtschaft Infotafeln erstellt, die an vier Stellen im Kreis zu sehen sind: im Tiefental unterhalb der Sontheimer Höhle, im oberen Eistal, am Schelklinger „Jägerwegle“ und im Weiten Tal bei Allmendingen. Man könne von den Tafeln noch Einiges lernen, meinte auch Jörg Seibold, Bürgermeister der Stadt Blaubeuren, der die neue Infotafel im Tiefental zusammen mit Professor Thomas Gottschalk und Revierleiter Menholz enthüllte und die gute Zusammenarbeit von Stadt und Hochschule lobte. Die Tafeln enthalten Informationen zum Blauschwarzen Eisvogel und weiteren lokalen Besonderheiten der Schmetterlingsfauna. Spaziergänger, die selbst einen der seltenen Falter entdecken, können ihre Beobachtung an eisvogel@hs-rottenburg.de melden und so einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Datenerhebung leisten. Professor Thomas Gottschalk wies auf die außergewöhnliche Schmetterlingsvielfalt hin, die im Alb-Donau-Kreis noch vorhanden sei und unbedingt erhalten werden müsse. Viele Schmetterlingsarten, die lichte Waldlebensräume bewohnen, sind akut gefährdet, wie auch Heiko Hinneberg, Projekt-Mitarbeiter an der Hochschule für Forstwirtschaft, am Beispiel des Blauschwarzen Eisvogels aufzeigte. Diese Tagfalterart kommt deutschlandweit nur noch auf der Schwäbischen Alb vor. Das größte Vorkommen befindet sich bei Merklingen, doch auch dort sind die Falterzahlen im kritischen Bereich und es wären dringend Schutzmaßnahmen nötig, um die seltene Art zu erhalten. Dr. Jan Duvenhorst, Fachdienstleiter für Forst und Naturschutz beim Landratsamt erläuterte, in seinem Vortrag, welche rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Konzeption von Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. „Wald muss Wald bleiben“, so seine Aussage. Es besteht jedoch von Seiten der Forstbehörde ein großes Interesse, lichte Lebensräume für Schmetterlinge und weitere seltene Arten bereitzustellen, sofern die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen passen. ANZEIGEN