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Laichinger Anzeiger 03.02.2021

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FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Waldbaden – tut auch im Winter gut! Die Lebensfreude hat sich irgendwohin verkrochen? Heiterkeit, Unbeschwertheit, Freude – wie buchstabiert man das nochmal? Versuchen Sie sich Kraft aus der Natur zu holen. Wie wäre es mit einem wohltuenden Waldspaziergang mit besonderem Augenmerk auf die Achtsamkeit und ein intensives Schärfen aller Sinne. Denn das genau versteht man unter dem Begriff „Waldbaden“. Shinrin Yoku (Eintauchen in die Waldatmosphäre) nennen es die Japaner, welche schon in den 1980er- Jahren wissenschaftliche Studien zum Thema Wald und Gesundheit entwickelten, die nachweisen, dass der Aufenthalt im Wald eine konkret heilende Wirkung hat. Das Einatmen der Waldatmosphäre ist in Japan eine offiziell anerkannte Methode zur Vorbeugung gegen Krankheiten, sowie zu deren unterstützender Behandlung. In immer mehr Studien wird auch hier zu Lande geforscht und nachgewiesen, dass sich der regelmäßige Aufenthalt im Wald deutlich positiv auf unsere körperliche und mentale Gesundheit und unser Immunsystem auswirkt. So werden zum Beispiel die Terpene (das sind gesunde Botenstoffe, welche Bäume und Pflanzen aussondern, um miteinander zu kommunizieren) von uns über die Haut und Atmung aufgenommen und bewirken, dass sich die Aktivität und der Anteil unserer körpereigenen Killerzellen im Blut erhöht. Auch wirkt sich der Aufenthalt im Wald beruhigend auf unsere Psyche aus und hilft, negativen Stress abzubauen. Funktioniert Waldbaden auch im Winter? Im Frühsommer ist der Terpengehalt im Wald besonders hoch, doch auch im Winter funktioniert Waldbaden ausgezeichnet. Ein schöner Winterwald verzaubert einen regelrecht. Beim Waldbaden sollte man sich voll und ganz auf das bewusste Wahrnehmen und Schärfen der Sinne konzentrieren. Dies geschieht am besten durch sehr langsames und achtsames Gehen. Beim Waldbaden kommt es also nicht auf einen langen Spaziergang an, sondern eher auf die intensive Wahrnehmung auf kurze Distanz. Was lässt sich im langsamen Gehen alles erkunden? Der modrige Geruch des Waldbodens? Das Vogelgezwitscher in den Baumkronen? Das saftige Grün eines Moosgeflechts? Wie fühlt es sich an? Die spürbare Feuchte und angenehme Frische der Luft? Ein weiteres zentrales Element beim Waldbaden ist die Atmung. Durch eine bewusste, ruhige, gleichmäßige und tiefe Bauchatmung wird unser Nerv der Ruhe, der Parasympathikus aktiviert, was den Puls und Blutdruck sinken lässt. Am besten lässt sich dies an einen Baum gelehnt üben. Denn das Einatmen der Waldluft geschieht ja in Symbiose mit den Bäumen. Es ist ein Geben und Nehmen. Wir geben unsere verbrauchte Luft an die Bäume ab und diese versorgen uns wiederum mit gefilterter sauerstoffreicher Luft. Unser Wald ist einer der kostbarsten Schätze, die wir auf der Welt haben. Er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen und dient uns zur Erholung. Ganz selbstverständlich sollte daher sein, dass man beim Waldbaden auf den vorgesehenen Waldwegen geht, um die Tiere möglichst wenig zu stören und ihnen ausreichend Schutz zu bieten. Besondere Rücksicht ist in der Brut- und Setzzeit (April bis Juni) und im Winter geboten. Auch sind die Bäume und Pflanzen durch ein empfindliches unterirdischen Pilzgeflecht miteinander verbunden, das nicht zerstört werden sollte. Bereits ein kurzer und regelmäßiger Aufenthalt im Wald kann eine bemerkenswerte Wirkung auf uns haben! Denn ein Nach-Draußen- Gehen ist immer auch ein Stück Nach-Innen-Gehen. Der Wald ist gleichsam Sinnund Kraftspender in unruhigen Zeiten! In diesem Sinne: sich in Achtsamkeit üben und auf in den Wald! VERENA ANDERS Weitere Infos für Interessierte: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. unter www.sdw.de Literatur: „Wald tut gut!“ Autoren Karin Greiner und Martin Kiem, atVerlag „Der Biophilia Effekt – Heilung aus dem Wald“ von Clemens Arvay

FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Regeneration mit Intuition und Empathie Tiere sind aus dem Leben von Liana Claß nicht wegzudenken. Aufgewachsen mit Hasen, Katzen, Meerschweinchen, Hamstern und Co. zog es sie auch schon immer zu den Großtieren. Im Alter von 25 Jahren erfüllte sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann den Traum vom eigenen Pferden. Schon früh hat die Laichingerin bemerkt, dass Naturheilkunde wenn ein Lebewesen körperliche oder seelische Probleme hatte – sei es Mensch oder Tier – Linderung oder gar Heilung verschaffen konnte. Lange beschäftigte sich Liana Claß mit dem Gedanken, diese Gabe auf ein Fundament zu stellen und machte eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und gleich im Anschluss die Zusatzausbildung der Veterinär-TCM-Akupunktur, beides mit Zertifizierung. Dieses Wissen, gepaart mit Intuition und Empathie ermöglicht es ihr, den Tieren auf natürlichem Wege über die spezielle Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu einem gesunden Leben zu verhelfen. Laufend ergänzt sie ihr Wissen in Fortbildungen. „Vor allem bei chronischen aber auch bei akuten Krankheitsfällen kann ich helfen“, erklärt die Tierheilpraktikerin. „Dazu gehören einfache Erkältungen genauso wie Allergien, Stoffwechselerkrankungen, Schmerztherapie, Hauterkrankungen sowie Störungen im Verdauungssystem und Bewegungsapparat“, zählt sie auf . Ebenso kann sie Kot- und Speichelproben oder Hautgeschabsel in ein Labor für Tierheilpraktiker zu Untersuchung schicken. Auch ist es möglich bei Hunden, Zahnstein ohne Narkose zu entfernen. Aber: „Der Besuch beim Tierheilpraktiker ersetzt nicht den Tierarzt“, betont sie. „In akuten Fällen wie einem Darmverschluss, aber auch bei vielen Krankheiten, Verletzungen und zum Beispiel einer Kastration ist der Tierarzt der erste Ansprechpartner. Meiner Meinung nach können sich Tierarzt und Tierheilpraktiker sehr gut ergänzen“. Bei der Behandlung ihrer vierbeinigen Patienten greift Liana Claß auf das Repertoire der Naturheilkunde zurück. Die Homöopathie findet genauso Verwendung wie Bachblüten, Schüssler Salze, die Kräuterheilkunde oder die anthroposophische Tiermedizin zur Stärkung der Selbstheilungskräfte. Bei Bedarf kommen auch Blutegel in Einsatz. Auch die Psyche des Tieres spielt bei Krankheitsbildern eine große Rolle. Allerbeste Erfahrungen hat die Tierheilpraktikerin mit Akupunktur gemacht, die sie mit Radionik kombiniert, einer Methode der Fern-Bioresonanz, der Redionik. Radionik beruhe auf der Funktionsweise der Quantenphysik, erklärt sie. „Die positiven Behandlungserfolge sprechen für sich“, sagt Liana Claß. „Da Radionik auch ohne Berührung des Tieres möglich ist, kann ich problemlos auch sehr scheue, wilde, ängstliche und in Herden lebende Tiere wie Schafe, Kühe behandeln.“ So könne sie aber auch Hund, Katze und Pferd, die unter zu starkem Stress durch Berührung, Medikamentengabe oder Injektionen leiden, wirkungsvoll in der Regeneration unterstützen, sagt sie. Dipl.-Ing. Breitensteinstraße 21 72587 Römerstein Beratung und Termine: T 0157 7405 8934 www.mobile-schmerztherapie-roemerstein.de für Groß- und Kleintiere Naturheilkunde Akupunktur WhatsApp 0157 34584756 Liana Claß · Tierheilpraktikerin Pichlerstr. 39 · 89150 Laichingen · Tel. 07333/8949919 info@tierheilpraxis-class.de · www.tierheilpraxis-class.de Liana Claß und ihr tiefenentspannter Australian Shepherd- Rüde Lennox. Foto: ezdesign