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Laichinger Anzeiger 03.02.2021

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Laichinger Anzeiger BILDER DER WOCHE Mittwoch, 3. Februar 2021 Bärbel Kohn hat Drosseln beim Frühstücken in Nachbars Garten beobachtet. FOTO: KOHN Franziska Hohl und Tina Walter mit IGF-Fasnetstüten. FOTO: PR Blautopf am Freitag gegen 12 Uhr. FOTO: PR Der morgendliche Blick von der Hagsbuch-Loipe aus FOTO: ROLAND GAISSER Blautopf am Samstag gegen 12 Uhr FOTO: PF Die schönen Fasnetshexen des Rekrutenjahrgangs 2000/2001 aus Westerheim. FOTOS: STEIDLE Blautopf am Sonntag gegen 12 Uhr FOTO: PF Majestätisch thronen die sechs Fasnetshexen mitten in Westerheim beim Rathaus.

Laichinger Anzeiger HEROLDSTATT/INGSTETTEN Mittwoch, 3. Februar 2021 Diese Holz-Möbel wurden gestohlen Diebstahl im Staatswald zwischen Heroldstatt und Ingstetten So erreichen Sie uns Laichinger Anzeiger Redaktion 07333/9657-20 Fax 0751/2955-99-7698 redaktion.laichingen@ schwaebische.de Anzeigen gewerbliche Anzeigen Telefon 07333/9657-11 Telefax 0751/2955-99-7699 anzeigen.laichingen @schwaebische.de private Kleinanzeigen Telefon 0751/2955-5444 Abonnement Telefon 0751/2955-5555 Geschäftsstelle Marktplatz 25/1, 89150 Laichingen Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 - 13 Uhr ●» schwäbische.de Laichinger Anzeiger Die Wochenzeitung der Schwäbischen Zeitung für die Laichinger Alb erscheint jeden Mittwoch kostenlos in die Haushalte mit einer Auflage von 12.850 Exemplaren Redaktionsleiterin: Maike Scholz Verlag: Schwäbische Zeitung Laichingen GmbH & Co. KG Geschäftsleitung: Jens Backhaus Verlagsleiterin: Kathrin Schüle (verantwortlich für Anzeigen) Anschrift: Marktplatz 25/1, 89150 Laichingen, Telefon 07333/9657-0 Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co. Ulm Die jetzt verschwundenen Sitzmöbel weisen eine originelle Form auf. Bei dem Tisch, der auf dem oberen Bild zu sehen ist, handelt es sich nicht um den verschwundenen, sondern um ein sehr ähnliches Exemplar. HEROLDSTATT/INGSTETTEN (la) - Forstrevier-Leiter Matthias Bechler aus Ingstetten staunte nicht schlecht, als er vor der Lindenhütte im Staatswald zwischen Heroldstatt und Ingstetten stand: Von der Grillstelle ist eine rustikale Sitzgruppe aus Holz verschwunden, die seine Waldarbeiter selbst gebaut hatten. Dabei muss schweres Gerät zum Einsatz gekommen sein. Bechler erklärt zu dem Vorfall: „Die Freiluft-Möbel sind so schwer, dass es selbst für vier starke Männer ein Problem gewesen wäre, den großen Tisch und die Sessel aus massivem Holz auch nur einen Meter weit weg zu bewegen.“ Revierförster Bechler vermutet deswegen, dass zum Abtransport der Holzmöbel ein Schlepper mit Frontlader oder ein Lastwagen notwendig war. Mit solchen Fahrzeugen und Gerätschaften anzurücken, kann nicht ganz unauffällig gewesen sein. Es wäre nicht ungewöhnlich, wenn das jemand bemerkt hätte. „Der Wald hat tausend Augen“, sagt Matthias Bechler. Er hofft, dass sich Zeugen melden, die den dreisten SZ Diebstahl gesehen haben und dass die einzigartigen Möbelstücke vielleicht doch wieder auftauchen. Denkbar ist das schon, denn Förster Bechler hatte vor einem Jahr einen ähnlichen Fall. Damals war ein historischer Grenzstein verschwunden – eine echte Rarität, denn es handelte sich um einen „Königsstein“. Er wurde zum Andenken an den württembergischen König Friedrich I gesetzt, der 1807 bei einer Treibjagd im Tiefental war. Genau an der Stelle, wo später der Stein gesetzt wurde, hatte er damals seinen Jagdstand. Nach einem Zeitungsartikel mit Foto tauchte der sogenannte Königsstein wieder auf. Eine Frau hatte sich gemeldet, die den Stein auf einem Gartenmarkt gekauft hatte und dessen Odyssee auch nicht erklären konnte. Aber, und das war die Hauptsache, der Königsstein war wieder da und steht seither an seinem angestammten Platz. Förster Bechler hofft nun, dass auch seine hölzerne Sitzgruppe wieder auftaucht. Die Grillstelle an der Lindenhütte gilt als eine der beliebtesten in der ganzen Region. Sie ist Treffpunkt für Familien und Wandergruppen, die an den rustikalen Sitzmöbeln ihre Freude hatten. Die Möbel sind eine echte Besonderheit, denn die fünf Waldarbeiter von Förster Bechler haben sie selbst gefertigt und ihnen eine ausgefallene Form gegeben. Die Sessel aus Massivholz wurden mit der Motorsäge aus einer abgestorbenen Esche herausgesägt, die an der Hausener Steige gefällt worden war, weil sie gefährlich nahe an der Landstraße stand. Der rustikale Tisch wurde aus Eichenbrettern gefertigt. Alle Teile der Sitzgruppe haben eine markante, unverwechselbare Form. „Ich würde die Möbel sofort wiedererkennen. Für uns ist das Verschwinden dieses Staatseigentums ein großer Verlust, besonders auch für die Familien und Wandergruppen, die sich dort gerne niedergelassen haben. Revierförster Bechler hat inzwischen Anzeige bei der Polizei erstattet. Wer die Diebe beim Abtransport beobachtet hat oder weiß, wo die Möbel stehen, sollte sich an das Polizeirevier Schelklingen oder an das Forstrevier Ingstetten wenden. Revierförster Matthias Bechler, Ingstetten, Telefon 0162-6140924 oder per E-Mail an matthias.bechler@forstbw.de oder Polizeirevier Schelklingen, Telefon 07394- 933880.