Aufrufe
vor 1 Jahr

Laichinger Anzeiger 02.06.2021

  • Text
  • Laichingen
  • Juni
  • Laichinger
  • Telefon
  • Anzeiger
  • Woche
  • Blaubeuren
  • Westerheim
  • Personen
  • Angebot

Laichinger Anzeiger SERVICE Mittwoch, 2. Juni 2021 Der Landkreis ist beim Welterbetag dabei BLAUBEUREN/REGION (la) - 46 Denkmäler und Naturschutzgebiete in Deutschland hat die Unesco als Erbe der Menschheit anerkannt. Am Sonntag, 6. Juni, dem Unesco- Welterbetag, kann man sie alle zusammen entdecken, ohne extra anzureisen – online auf www.unesco-welterbetag.de. Mit dabei auf der digitalen Plattform ist auch die Welterbestätte „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Hier kann man am Sonntag die einzigartigen Höhlen und Fundorte virtuell besuchen. Exklusiven Einblick in die Themen Archäologie, Höhlen und Eiszeitkunst bieten zwei spannende Live-Formate: ein Online-Vortrag um 14 Uhr und eine Online-Führung um 16 Uhr. Für Kinder stehen Bastelvorlagen und Rätsel bereit, mit denen sie sich spielerisch Wissen rund um das Thema „Eiszeit“ aneignen können. Wer die eiszeitlichen Fundhöhlen auch real erleben möchte, findet im und um das Welterbegebiet viele abwechslungsreiche, gut ausgeschilderte Wander- und Radwege, die Am Sonntag ist Unesco-Welterbetag: Alle Denkmäler und Schutzgebiete können auch virtuell besucht werden Bei Asselfingen gibt es den Hohlenstein – auch ein Unesco-Welterbe. in die Welt der Eiszeitkünstler entführen. Dazu zählt auch der „Eiszeittäler-Radweg“, der Ach- und Lonetal miteinander verbindet und auf 75 Kilometern Fahrstrecke dazu einlädt, das gesamte Welterbe zu entdecken. Die Höhlen Geißenklösterle und Sirgenstein im Achtal sowie die Höhlen Hohlenstein und Bockstein im Lonetal liegen auf landschaftlich schöner Strecke und sind für Besucher frei zugänglich. Auch das Urgeschichtliche Museum (Urmu) in Blaubeuren und der Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen haben am Welterbetag für Einzelbesucherinnen und -besucher geöffnet. Dazu ist ein tagesaktueller negativer Schnelltest, oder ein Geimpften- oder Genesenen-Nachweis notwendig. Das Steinzeitdorf Ehrenstein, Teil des Unesco-Welterbes „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“, kann ebenfalls auf www.unesco-welterbetag.de erkundet werden. Ein umfangreiches digitales Angebot, bestehend aus Videos, die unter anderem dem Rätsel der Steinzeitscheiben aus dem Blautal auf den Grund geben, Audioguides und vielem mehr, FOTO: BURKERT IDEENREICH lässt die Steinzeit wiederaufleben. Das Unesco-Welterbe sei vielfältig, schreiben die Initiatorinnen und Initiatoren. Dennoch haben alle Welterbestätten, über 1000 weltweit, eines gemeinsam: Sie seien jeweils einmalig im globalen Vergleich und sie machen die gemeinsame Geschichte der Menschheit und ihres Planeten erlebbar. Die 46 Welterbestätten in Deutschland bieten am Unesco-Welterbetag am Sonntag, 6. Juni, Führungen und Erlebnisaktionen für Kinder und Erwachsene ebenso wie virtuelle Angebote an. Auf www.unescowelterbetag.de gibt es Livestreams, Interviews, digitale Rundgänge und vieles mehr. Unter dem Motto „Solidarität und Dialog“ zeigen die Welterbestätten, dass sie gerade in Krisenzeiten Orte der Begegnung und der internationalen Zusammenarbeit sind. Ein besonderes Highlight ist in diesem Jahr der bundesweite Fotowettbewerb #Welterbe- Verbindet. Egal ob Groß oder Klein, jede und jeder ist eingeladen, ein Foto mit der favorisierten Welterbestätte zu machen, es auf der Website www.unesco-welterbetag.de hochzuladen, mit einem Welterbe-Motiv zu versehen und es unter dem Hashtag #Welterbe- Verbindet über Facebook, Instagram oder Twitter zu teilen. Einsendeschluss ist der 6. Juni. Die Absenderinnen und Absender der originellsten drei Fotos erhalten je eine Tasche mit vielen bunten Giveaways aus Unesco-Welterbestätten. Ausführliche Teilnahmebedingungen stehen unter www.unesco-welterbetag.de/fotoaktion. Hilfe & Beratung ● Kinder- und Jugendtelefon des Deutschen Kinderschutzbundes, gebührenfrei, Europanummer: 116111 Telefonseelsorge, gebührenfrei, 0800/ 1110111, 0800/ 1110222 Weißer Ring - Hilfe für Kriminalitätsopfer, kostenfreie, bundesweite Rufnummer, 116006 Gewalt gegen Frauen, Hilfetelefon für Betroffene, Familienangehörige, Freunde und Fachkräfte, 0800/ 116016 Laichingen Ambulanter Pflegeservice, 07333/ 802168 Tafelladen Laichingen Im Bussen 11, Tel: 07333 924876, Di und Do 14 - 16.30 Uhr, OKV-Geschäftsstelle Uhlandstraße 11; Mo und Fr 9 - 12 Uhr; Mittwoch: 14 - 17 Uhr, Frau Riederer Tel.: 07333/ 95394-27, Fax: 07333/95394- 28; E-Mail: info@okv-laichinger-alb.de Service und Apotheken ● OKV-Zuhause Mo 9 - 11 Uhr, D: 15 - 17 Uhr, Koordinatorin: Frau Steißlinger, Tel.: 07333/9232400, Handy: 0162/3252119, E-Mail: zuhause@okv-laichinger-alb.de Diakonisches Beratungszentrum in der Geschäftsstelle des OKV Schuldnerberatung, Frau Fremdling und Frau Katzendorfer, Di 9 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr, Terminvereinbarung: Montag bis Mittwoch: 9 - 12 Uhr, Tel.: 07333/95394-29; E-Mail: schuldnerberatung@okv-laichinger-alb.de. Kur-, Sozial- und Lebensberatung Frau Rauscher, Montag: 9 - 12 Uhr, Do 14 - 17 Uhr; Terminvereinbarung: Tel.: 07381/4827 oder 07333/95394-29; E-Mail: sozialberatung@okv-laichingeralb.de Suchtberatung der Caritas Ulm in Kooperation mit dem Diakonieverband Herr Tiltscher, Mi 13 – 16 Uhr, 14-tägig; Tel.: 0731/17588-250; E-Mail: psb@caritas-ulm-alb-donau.de Habila, Marktplatz 23, Di 10-13 Uhr Kostenlose Beratungsgespräche, für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, 07333/ 942907514, Habila, Marktplatz 23, Do 16-18 Uhr Psychologische Beratungsstelle, Terminvereinbarung, Duceyer Platz 1, 07333/ 923355, Mi-Fr 9-12, 13-17 Uhr, Mo, Di 10-12, 15-17 Uhr Merklingen ASB Merklingen, Ambulanter Pflegedienst, 07337/ 9239010 Selbsthilfegruppen ● Blaubeuren Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Blaubeuren, Gesprächskreis für Betroffene und Angehörige bei Suchtproblemen, 07384/ 6226, 0152/ 51688612, Matthäus- Alber-Haus, Klosterstr. 12 (ungerade Wochen) www.freundeskreis-sucht-blaubeuren.de Laichingen Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe, für Betroffene und Angehörige bei Alkoholproblemen, 07333/ 923430, 07382/ 1670, Ev. Gemeindehaus, Gartenstr. 11 Apotheken ● Apotheken-Notdienstfinder, Festnetz: 0800/ 0022833 (kostenfrei), Handy: 22833 (max. 69 ct/Min), www.apotheken.de; Dienst von 8.30 bis 8.30 des folgenden Tags. Mittwoch, 2. Juni: Kloster-Apotheke Blaubeuren, Tel.: 07344 - 50 50, Karlstr. 30, 8 Seebach-Apotheke Geislingen, Tel.: 07331 - 6 47 48, Hohenstaufenstr. 18, Donnerstag, 3. Juni: Die Apotheke Westerheim, Tel.: 07333 - 69 09, Wiesensteiger Str. 9, Freitag, 4. Juni: Bahnhof-Apotheke Münsingen, Tel.: 07381 - 81 11, Bahnhofstr. 7, Rats-Apotheke Blaubeuren, Tel.: 07344 - 62 60, Karlstr. 1, Stern-Apotheke Geislingen- ,Tel.: 07331 - 6 45 79, Tälesbahnstr. 2, Samstag, 5. Juni: Alb-Apotheke Heroldstatt, Tel.: 07389 - 6 08, Am Berg 13, Wölk-Apotheke Geislingen, Tel.: 07331 - 6 32 44, Stuttgarter Str. 100, Sonntag, 6. Juni: Bahnhof-Apotheke Geislingen, Tel.: 07331 - 4 17 47, Bahnofstr. 57, Karls-Apotheke Blaubeuren, Tel.: 07344 - 69 43, Karlstr. 58, Römerstein-Apotheke Böhringen, Tel.: 07382 - 6 76, Aglishardter Str. 3, Montag, 7. Juni: Alte Apotheke Laichingen, Tel.: 07333 - 51 22, Platzgasse 1, Stadt-Apotheke Münsingen, Tel.: 07381 - 82 40, Marktplatz 11, Dienstag, 8. Juni: Fils-Apotheke Geislingen, Tel.: 07331 - 6 33 05, Überkinger Str. 59, Neue Apotheke Blaubeuren, Tel.: 07344 - 78 45, Ulmer Str. 26, Mittwoch, 9. Juni: Helfenstein-Apotheke Geislingen, Tel.: 07331 - 98 63 90, Eybstr. 16, Markt-Apotheke Laichingen, Tel.: 07333 - 55 84, Marktplatz 10,

Laichinger Anzeiger LAICHINGER ALB Mittwoch, 2. Juni 2021 Polizei warnt eindringlich vor Anlagebetrüger LAICHINGEN/REGION (la) - Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen im Internet ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen. Aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich registriert das Polizeipräsidium Reutlingen immer wieder Anzeigen zu Fällen des Geldanlagebetrugs. Wie bereits vereinzelt berichtet, waren die jeweiligen Opfer auf der Suche nach Geldanlagemöglichkeiten auf professionell wirkende und scheinbar von Prominenten beworbene Internetseiten gestoßen oder hatten E-Mails oder Anrufe mit entsprechender Werbung erhalten und anschließend Geld investiert. Erst als die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Kapitals und der versprochenen Gewinne verlangten und sich dies immer wieder verzögerte, bemerkten die Opfer den Betrug und erstatteten Anzeige. So wurde zum Beispiel ein Anleger aus dem Landkreis Esslingen seit Mitte 2020 um gut 250 000 Euro betrogen, bevor er nun Anzeige erstattete. Die Masche der Kriminellen beginnt damit, dass angebliche Anlageberater scheinbar lukrative Anlageangebote unterbreiten und schnelle Gewinne zum Beispiel mit finanziellen Differenzkontrakten (Contracts for Difference) oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe versprechen. Oder es werden – wie im aktuellen Fall – Gewinne durch den Tausch von Aktienpaketen in Aussicht gestellt. Nach einer ersten Investition gaukeln die kriminellen Betreiber der Seiten ihren Opfern Gewinne vor und bringen sie so zu weiteren Einlagen. Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder nie angelegt. Das Angebot, die Internetseite und das für das Opfer vermeintlich angelegte Kundenkonto sind nur ein Fake. Dazu verwenden die Täter oft missbräuchlich leicht abgewandelte Namen von anderen, tatsächlich existenten Firmen. Oft ziehen sich die Betrügereien über Monate hin, bis der Anleger schließlich die Auszahlung seines Guthabens verlangt. Dann fordern die Kriminellen oft noch eine vermeintliche Gebühr oder drohen mit dem Verlust der ohnehin bereits verlorenen Gelder, der nur durch eine neue Investition abgewendet werden könne. Anschließend brechen sie den Kontakt ab, die Internetseiten sind nicht mehr erreichbar und die Opfer verlieren hohe Geldbeträge. „Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an, Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen“, betont die Polizei und warnt.