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Laichinger Anzeiger 01.07.2020

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FACHLEUTE FÜR

FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Alternative Vorgehensweise bei Schmerzen Michael Aigner, Heilpraktiker für Psychotherapie in Westerheim, hat eine Behandlungsweise entwickelt, die schmerzlindernd und heilsam wirkt. Seine Patienten berichten oftmals nach wenigen Sitzungen von einer deutlichen Reduzierung der Schmerzen – und dies gänzlich ohne Schmerzmittel, Medikamente oder körperlichen Behandlungen. Ob Rücken-, Gelenk-, Kopf- oder Muskelschmerzen – seine Art mit diesen umzugehen, ist stets dieselbe und scheinbar wirkungsvoll. „Meine Empfindungsfokussierte Schmerztherapie hat bereits zahlreichen Patienten geholfen“, berichtet Aigner. Mit einer völlig anderen Vorgehensweise geht der 53-Jährige mit seinen Patienten deren Schmerzen an, um diese zu lindern. „Mit dem Gegenteil, wie wir im Allgemeinen mit Schmerzen umgehen“, berichtet Aigner. Und dieser Weg ist heilsam. So hat er beispielsweise einem 63- jährigen Mann, der eigentlich wegen eines Bandscheibenvorfalls Michael Aigner. hätte operiert werden FOTO: SU sollen, seinen Rückenschmerz genommen. Aigner kann auf zahlreiche Fälle zurückblicken, bei denen seine Behandlungsweise auch andere Beschwerden seiner Patienten erheblich vermindert hat. Der Heilpraktiker erhielt dafür von seinen Patienten zahlreiche Rückmeldungen – einige davon kann man auf seiner Homepage lesen. Aigners Sichtweise: „Unser Körper lässt uns nichts aus Zufall fühlen, er will uns mitteilen, wo etwas in uns nicht in Ordnung ist – unser Körper hat eine eigene Intelligenz. Alles in uns will wahrgenommen und gefühlt werden – so dass es heilen kann. Sonst würde es sich ja nicht bemerkbar machen. Geben wir dem, was wir fühlen, den notwendigen Raum, dann ist dies heilsam.“ Und Aigner fügt hinzu: „Das ist in etwa so, wie wenn an eine offene Wunde Licht und Luft kommt – dann kann sie viel besser heilen.“ Aigner aktiviert mit seiner „empfindungsfokussierten Schmerztherapie“ sozusagen die Selbstheilungskräfte seiner Patienten. „Was machen wir normalerweise mit Schmerzen?“, fragt Aigner provokant. „Wir unterdrücken sie, wollen sie verständlicherweise weghaben, betäuben sie oder lassen sie operativ entfernen.“ Tun wir jedoch alles „gegen“ unseren Schmerz, arbeiten wir im Grunde gegen uns selbst. Patienten berichten teilweise, dass nach einem operativen Eingriff entweder das Gelenk immer noch schmerze oder der Schmerz auf das gegenüberliegende Gelenk übergegangen sei. Diese Menschen können sich das nicht erklären – für Aigner ist jedoch der Fall nachvollziehbar. Seine Vorgehensweise erfordere einen äußerst sorgsamen und behutsamen Umgang mit dem Patienten. Aber Michael Aigner ist aufgrund seiner zahlreichen Behandlungen routiniert und hat seiner Methode jetzt mit „empfindungsfokussierte Schmerztherapie“ einen Namen gegeben. Auf die oft gestellte Frage hin, wie er diese Wirkung erzeuge, antwortet Aigner: „Mit dem absoluten Gegenteil, wie wir normalerweise mit Schmerzen und Beschwerden umgehen. Das ist noch nicht alles, aber ein Großteil des Rezepts.“ Was seine Patienten sonst noch erwartet, erfahren diese in seiner Praxis in Westerheim. Es ist jedoch keine physiotherapeutische Behandlung und somit haben er und seine Patienten ausreichend Abstand in Corona-Zeiten. Nähere Infos gibt es auf der Homepage www.heilpraxis-aigner.de Sorgentelefon Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei und Ängste und psychische Probleme können langsam aber sicher bedrohlich werden und schließlich auch zu körperlichen Schmerzen führen. Hier setzt Heilpraktiker Michael Aigner an, der jetzt in der Corona-Krise gerne ein Sorgen-Telefon für leidgeplagte Klienten mit zum Beispiel Rückenleiden oder Gelenkschmerzen anbietet. „In meiner Privatpraxis muss ich jeden Tag feststellen, wie die Corona-Krise den Menschen zusetzt“, sagt Michael Aigner. „Die Anforderungen und Spannungen sind mannigfaltig und haben oft erhebliche Einbußen an Lebensqualität zur Folge. Die Telefonsprechstunde ist Mittwoch, 8. Juli, von 16 bis 19 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 07333 / 950 49 04. Den Rücken trainieren REGION (khb) – „Jemanden den Rücken stärken“ ist eine Redensart, die jeder kennt. Wie andere Menschen uns helfen, uns unterstützen, uns eben den Rücken stärken, so stützen Wirbelsäule und Rückenmuskulatur unseren Körper. Aufrechte, straffe Körperhaltung ist ein Zeichen von Gesundheit, Stärke und Schönheit. Um uns diese Haltung zu ermöglichen, muss unser Rücken viel leisten. Mit gezieltem Rückentraining können wir ihm dabei helfen. Außerdem verhindert ein gesunder und gestärkter Rücken, dass Verspannungen auftreten, Schmerzen entstehen oder es gar zu Haltungsschäden kommt. Gemeinsames Training motiviert. Wenn es nach einem langen Arbeitstag zu diesem unangenehmen Ziehen im Nacken, an den Schultern oder am Rücken kommt, ist Rückentraining angesagt. Wer lange vor dem Bildschirm sitzt, einen stehenden Beruf hat oder in ungewöhnlichen Körperhaltungen arbeiten muss, kann mit einfachen Übungen seinem Rücken helfen, diese täglichen Strapazen besser zu überstehen. FOTO: SZ Egal ob es bereits im Rücken zwickt oder wirkungsvoll vorgebeugt werden soll, für sinnvolles Rückentraining reichen täglich zehn bis zwanzig Minuten, in denen der Rücken gestärkt, die eigene Körperwahrnehmung verbessert und das Wohlbefinden gesteigert wird. Dabei ist es wichtig, die relevanten Muskelgruppen im Rücken, also die lokalen Haltemuskeln und die globale Bewegungsmuskulatur, zu trainieren. Aktuelle Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass auch das Bindegewebe eine große Bedeutung für die Rückengesundheit hat und trainiert werden soll.

FACHLEUTE FÜR GESUNDHEIT, SCHÖNHEIT & WOHLBEFINDEN Kompetenz für Pflege von Körper & Geist Deutschland hat Rücken Rückenschmerzen sind zum großen Teil ein Phänomen unserer westlichen Gesellschaft. Unsere Wirbelsäule hält uns aufrecht, trägt das Gros unseres Körpergewichts und ist sowohl stabil als auch flexibel. Leider ist sie aber auch anfällig: Laut dem aktuellen DAK-Report 2018 hatten 75 Prozent aller Berufstätigen im vergangenen Jahr mindestens einmal Rückenschmerzen. Insgesamt sind Rückenprobleme der häufigste Grund für Krankschreibungen und Frühverrentung. Der Rücken - Die zentrale Stütze im Alltag Was soll ich denn noch alles schultern? Fall mir jetzt bloß nicht in den Rücken! Das Buckeln ist ja nicht auszuhalten! Viele unserer – häufig negativen Redewendungen – drehen sich um das Thema Rücken. Und das kommt nicht von ungefähr: Mindestens einmal im Leben leiden zwei Drittel der Bevölkerung an Rückenschmerzen. Viele vergessen oft, dass ein gesunder Rücken keine Selbstverständlichkeit ist. Kaum verwunderlich, da das komplexe System aus Knochen, Gelenken, 24 freien Wirbeln plus Kreuz- und Steißbein, Bandscheiben, Bändern und Muskeln doch so einiges an Belastungen aushalten und uns durchs Leben tragen muss. Früher oder später machen sich Beschwerden bemerkbar. Skoliose, Osteoporose, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss oder Muskelverspannungen… Das Volksleiden Rückenschmerzen hat ganz verschiedene Facetten. Und so komplex wie die Wirbelsäule selbst, sind auch die Ursachen für Beschwerden. Wir muten unserem Rücken im Alltag einfach zu viel zu. Wir sitzen zu viel, bewegen uns zu wenig. Dabei braucht ein gesundes Kreuz eine starke Muskulatur im Bereich Rücken, Bauch und Rumpf. Körpergewebe wie Muskeln und Bänder wiederum brauchen regelmäßige Belastung, um leistungsfähig zu bleiben. Schlechten Die Wirbelsäule ist ein komplexes System. Einfluss auf unsere Rückengesundheit haben auch andere Faktoren: zum Beispiel Übergewicht, Fehlbelastungen und falsche Ernährung. Stress und psychischen Druck mag der Rücken gleichfalls nicht und reagiert daher oft mit Muskelverspannungen und Schmerzen. Hinzu gesellt sich ein neumodischer Rückenfeind: das Smartphone. Bei der Nutzung sind Blick und Kopf nach unten gerichtet, teils stundenlang. Dabei nimmt die Belastung auf die Wirbelsäule, insbesondere den Nacken- und Schulterbereich, immens zu: Bei einem Neigungswinkel von 60 Grad sind es bis zu 27 Kilogramm an Zugkräften, die buchstäblich auf unseren Schultern lasten. „Text neck“, auf Deutsch Handy-Nacken, ist inzwischen ein unter Ärzten etabliertes Krankheitsbild. FOTO: CB Vorbeugen statt nachbehandeln Interessant: Laut Krankenkassenzentrale herrschte noch bis vor einigen Jahren die Meinung vor, dass ein möglichst gerader Rücken jegliche Symptome verhindern könne. Inzwischen geht man davon aus, dass möglichst der natürliche Bewegungsraum der Wirbelsäule genutzt werden sollte, um sie so gesund wie möglich zu halten. Wer nur auf seine gerade Haltung achtet, ist auf lange Sicht gesehen sogar anfälliger für Verletzungen. Doch wie kann man Rückenschmerzen im Allgemeinen vorbeugen? Hier einige Tipps: Die mittlerweile überall angebotene Rückenschule stärkt mit ihren Übungen die Rückenmuskulatur und damit auch die Wirbelsäule. Auch eine gesunde Lebensführung und Sport verringern das Risiko. Denn Übergewicht belastet den Rücken – gegebenenfalls kann also eine Gewichtsreduktion helfen. Sehr geeignet zur Prävention sind Sportarten wie Walken, Schwimmen und Radfahren, da hier der Rücken entlastet und die Ausdauer gestärkt wird. Auch eine gesunde Wechselbeziehung zwischen Spannung und Entspannung kann Rückenschmerzen verhindern. Sorgen Sie für ruhige Phasen nach Stress und Hektik. Die gute Nachricht: Viele gesetzliche Krankenkassen haben erkannt, dass gerade bei Rückenschmerzen eine Vorbeugung ebenso sinnvoll ist wie Heilung oder Bekämpfung der Symptome. Daher gewähren viele Krankenkassen Zuschüsse für Rückenkurse. Die Handhabung ist allerdings sehr unterschiedlich – erkundigen Sie sich am besten direkt bei ihrer Krankenkasse. Rückenschmerzen vorbeugen! 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen waren laut dem Robert Koch-Institut im Jahr 2012 in Deutschland übergewichtig. Die Zahl der übergewichtigen Erwachsenen stagniert zwar laut Experten, aber auf hohem Niveau. Ein weiterer Anstieg der Rückenprobleme ist daher fast vorprogrammiert. Übergewicht schadet dem Rücken Übergewicht gilt bei Experten als einer der wichtigsten Gründe für Rückenschmerzen. Die große Mehrheit der Fettleibigen leidet unter einer Bandscheibendegeneration, die sich mit zunehmendem Alter verschlimmert. Richtig Bewegen Besonders wichtig zur Vorbeugung eines Hexenschusses oder eines Bandscheibenvorfalls ist es, hektische und ruckartige Drehbewegungen zu unterlassen. Vor allem aber sollte man keine kombinierten Bück-Dreh-Bewegungen mit schweren Lasten vornehmen – dies kann fatale Folgen haben. Richtig Heben Häufig sind die Gründe für Rückenschmerzen ganz banal und können leicht vermieden werden– beispielsweise durch die richtige Haltung beim Heben. Wer einen Kasten Bier transportieren will, sollte beim Anheben mit geradem Rücken in die Knie gehen und die Last beim Transport dicht am Körper halten.