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KUR|land 01.04.2020

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4 | Grüß Gott | Inhalt Grüß Gott in Bad Waldsee Klinikdirektor Erwin Lohmer heißt die Gäste der Kur- und Bäderstadt willkommen » Inhalt Anzeigen.................................................................................2 Coronavirus legt Bad Waldsee lahm .........................................3 Grüß Gott | Inhaltsverzeichnis.................................................4 Kurseelsorge: Passionszeit und Ostern gehören zusammen.......5 Kur- und Rehaseelsorge in Bad Waldsee.............................6 | 7 Einkaufsführer | Waldsee-Karte..........................................8| 9 Anzeigen.............................................................................. 10 Bad Waldsee ist eine von weltweit 2200 Fairtrade-Städten.... 11 Städtische Rehakliniken: Auslandsärzte und Bürokratie....12| 13 Bad Waldsee wird eine „Marke“............................................. 14 Anzeigen | Von A – Z............................................................ 15 Autoseite.............................................................................. 16 Titelbild Rolf Schultes Osterglocken verkünden, dass der Frühling auch in Bad Waldsee bald in voller Blüte stehen wird. Impressum: Redaktion: Sabine Ziegler, Tel. 07524/9787-14 · s.ziegler@drumlin.de verantwortlich Wolfgang Heyer, Redaktionsleitung Anzeigen: Schwäbische Zeitung Bad Waldsee GmbH & Co. KG · Wurzacher Str. 47 Bad Waldsee, Tina Leins, 0172/8579474, kurland-anzeigen@gmx.de; verantwortlich Markus Fürst, Verlagsleiter Herstellung: DWS-Mack GmbH · Biberacher Str. 126 · Bad Waldsee Tel. 07524/408-0 · Fax 07524/408-15 Verlag: Schwäbische Zeitung Bad Waldsee GmbH & Co. KG · Bad Waldsee Geschäftsführer: Michael Meyer-Böhm Erwin Lohmer ist Direktor der Klinik im Hofgarten Bad Waldsee Liebe Gäste, liebe Leserinnen und Leser, Corona ist in unserer Mitte, schränkt auch uns ein. Geplante Veranstaltungen fallen aus, Schulen und Kindergärten schließen. Niemand weiß, wie lange die Situation so anhalten wird. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir uns alle den behördlichen Anweisungen unterziehen und auch mit uns selbstkritisch verfahren, ohne Angst und Panik in unserem Tun. Und zwar so diszipliniert, wie dies auch der ein oder andere in der Fastenzeit handhabt. Haben auch Sie gefastet? Wenn ja, dann gehen Sie gemeinsam mit mir auf die Zielgerade zu. Schon Mitte des Monats dürfen wir das Osterfest, und damit das Ende der Fastenzeit begrüßen. Hier können wir das Leben wieder etwas genießen mit Ostereiern, Schokohasen, Osterkränzen und anderen Süßigkeiten. Wir bringen Sie ins Kurland! Tina Leins Telefon Mobil Kurland-anzeigen@gmx.de Wussten Sie, dass an Ostern mehr Schokolade gegessen wird als im Vergleich zu Weihnachten? Man könnte es kaum vermuten, da die Adventszeit doch deutlich länger geht. Tatsächlich isst aber der Durchschnittsdeutsche 1,1 Kilogramm Schokolade an Ostern. In der Weihnachts- und Adventszeit wird aufgrund der Konkurrenzprodukte deutlich weniger konsumiert. Das Erfreuliche an der Osterzeit ist, dass das Wetter wieder deutlich besser wird. Das bedeutet, wir können uns die angegessenen Pfunde wieder langsam mit mehr Bewegung abtrainieren. Und bei schönem Wetter fällt einem dies doch deutlich leichter als in der kalten Jahreszeit. Auch ich werde mich auf mein Fahrrad schwingen und ein paar Runden durch das schöne Bad Waldsee drehen, sofern die aktuelle Situation dies zulässt. Noch bin ich ganz „oldschool“ unterwegs, aber einige meiner Mitarbeiter sind schon stolze Besitzer eines flotten E-Bikes. Die Beschäftigten der Waldburg-Zeil Kliniken können diese über den Arbeitgeber leasen. Eine sehr gute Sache finde ich! Vielleicht muss ich mir selber noch zu Ostern ein Ostergeschenk machen? Aber ganz egal, welches Geschenk der Osterhase Ihnen ins Nest legt: Ich wünsche Ihnen in diesen schwierigen Tagen alles Gute und Gesundheit - und auf jeden Fall ein schönes Osterfest! Ihr Erwin Lohmer

Kurseelsorge | 5 Das eine nicht ohne das andere Pfarrer Wolfgang Bertl über die Passionszeit und das lichterfüllte Ostern in Zeiten der Corona-Krise Wolfgang Bertl ist Pfarrer in Bad Waldsee Liebe Leserinnen und Leser, so schön war es bisher! Da war erst die Fasnet. Und da ging es in Bad Waldsee wieder richtig rund. Kein Wunder, dass die Narren am Ende kräftig weinen, denn dann kommt die die eher düstere Passionszeit - zumindest, wenn man sich auf das Kirchenjahr einlässt. Und dann geht das auch noch sieben Wochen, bis dann mit Ostern endlich wieder ein fröhlicherer Ton in der Kirche herrscht. Ich habe mir ernsthaft überlegt, ob ich nicht gleich etwas über Ostern schreiben soll. Warum muss in den christlichen Kirchen immer so viel von Leiden die Rede sein? Muss man sich so lange Zeit immer wieder daran erinnern, wie die letzten Tage von Jesus waren? Das war ja grausam genug. Ist das Leben nicht oft von alleine dunkel genug, muss man dann auch immer noch davon reden? Wie dünn diese „fröhliche“ Oberfläche ist, das zeigt sich jetzt, da ein Virus das ganze gewohnte Leben fast auf Null stellt. Und da kommt auf einmal Panik auf. Nein, ohne die Passionszeit wäre auch Ostern nur brüchig und oberflächlich, könnte in so einer Zeit nicht Halt geben, wo alles ins Wanken kommt. Dabei war die Tatsache, dass Jesus am Kreuz gestorben ist, von Anfang an anstößig, da wollte man nicht dran denken. Dass Jesus nicht im Triumphzug die ganze Welt für sich eingenommen hat, das war schon schlimm genug. Dass er dann aber auch an Karfreitag noch gekreuzigt wurde, das war Christinnen und Christen schon von Anfang an irgendwie peinlich. In den Katakomben Roms finden Sie deshalb fast nur Darstellungen davon, wie Jesus Kranke geheilt hat, wie er Wunder getan hat. Das Kreuz, da müssen Sie schon länger suchen. Klar, Karfreitag ist auf den ersten Blick wirklich nichts Schönes. Und doch ist er das, was den christlichen Glauben von allem anderen unterscheidet. Nicht mehr wir müssen unser Leben für Gott geben, sondern Gott hat sich in seinem Sohn für uns dahingegeben. Was nützt mir ein triumphierender Jesus von Nazareth, wenn ich selbst am Boden bin? Da ist mir der leidende Christus nah. Gerade im Garten Gethsemane kann man ihm begegnen als wahrem Menschen. Wie hat er gebetet, seinen Vater angefleht, dass er den bitteren Kelch doch an ihm vorübergehen lassen solle. Und alle seine Freunde haben ihn allein gelassen. Sie haben geschlafen, wo er sie doch so gebraucht hätte. Und Jesus hat Angst, Todesangst. Er steht nicht wie ein antiker Held über der ganzen Sache. In Jesus hat Gott selbst das alles durchlebt: Angst, Schmerzen, Verzweiflung, Todeskampf. Er kennt das alles und er scheute nicht davor zurück. Im Gegenteil. Gerade da ist er an unserer Seite, auch wenn wir es oft nicht spüren. Ganz im Sinne der Jahreslosung: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“ Und Gott sei Dank ist dann auch schon Ostern am Horizont. Gott lässt uns im Leiden und im Tod und erst recht nicht in der gegenwärtigen Krise alleine, aber er macht dem auch ein Ende. Denn wo Gott dem Tod begegnet, da hat er verloren, wie wir es dann an Ostern feiern werden. Karfreitag und Ostern zusammen, sie rücken auch die Angst vor Viren und anderem ins rechte Licht - in das Licht des Gottes, der an unserer Seite ist. Ihr Pfarrer Wolfgang Bertl Licht und Schatten liegen nah beieinander und deshalb wäre Ostern ohne die Passionszeit nur brüchig. Foto: Rolf Schultes Gottesdienstzeiten: Aufgrund der Corona-Krise kommt es auch zu Ausfällen beim Gottesdienst- und Kurseelsorge-Angebot. Beachten Sie dazu bitte die aktuellen Hinweise in der Schwäbischen Zeitung und die Aushänge in den Rehakliniken. Kath. Pfarrkirche St. Peter: Eucharistiefeier: Samstag, 19 Uhr; Sonntag, 9:30 Uhr und 11 Uhr; Rosenkranz: Sonntag, 17:30 Uhr Ev. Kirche (Burghalde): Sonntag, 9:30 Uhr Abendmahl jeden 3. Sonntag im Monat Ökum. Gottesdienste: Samstag: 17:00 Uhr, Maximilianbad (Kapelle); 19:00 Uhr, Klinik im Hofgarten (Säulenhalle); 19:00 Uhr Waldsee-Therme (Vortragsraum) ___________________________ Programm Kur- & Reha-Seelsorge: Montag: 16:30 Uhr Sinnvoll leben, Maximilianbad (Kapelle); 19:30 Uhr Meditation, Therme (Vortagsraum); 20:00 Uhr, Vortrag, Therme (Vortragsraum). Dienstag: 16:30 Uhr, Sinnvoll leben, Mayenbad (M1); 19:30 Uhr Meditation, Hofgarten (Säulenhalle); 20:00 Uhr Vortrag, Hofgarten (Säulenhalle). Mittwoch: 16:30 Uhr Sinnvoll leben, Hofgarten (Säulenhalle); 19:30 Uhr, Meditation, Maximilianbad (Kapelle); 20:00 Uhr Vortrag, Maximilianbad (Kapelle). ___________________________ Die Kur- und Reha-Seelsorger: Katholisch: Egon Wieland Kur- & Reha-Seelsorge Telefon 07524/4041-12 egonwieland@kurseelsorge-bw.de www.kurseelsorge-bw.de Klosterhof 1 (Eingang 4) 88339 Bad Waldsee Evangelisch: Pfarrerin Verena Engels Finkenweg 9 88339 Bad Waldsee Telefon 07524/40940 – 22 Mail: Verena.Engels@elkw.de Telefax 07564/948786