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KUR|land 01.03.2020

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6 | Kurort „Alle

6 | Kurort „Alle Projekte waren wichtig“ Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk tritt nach 16 Jahren im Amt seinen Ruhestand an Bad Waldsee - Bürgermeister Roland Weinschenk tritt nach16 Jahren an der Spitze der Kurstadt Anfang April seinen Ruhestand an. Neben vielen anderen kommunalpolitischen Themen lagen ihm auch die Entwicklung von Rehabilitation und Tourismus sowie die Akutversorgung im Waldseer Krankenhaus am Herzen. KURLAND-Redakteurin Sabine Ziegler bat das Stadtoberhaupt zum Abschiedsinterview. Während Ihrer beiden Legislaturperioden wurden in den Städtischen Rehakliniken viele Millionen Euro investiert. Was war für Sie persönlich das „Highlight“? Ich möchte hier ganz bewusst kein einzelnes Vorhaben als Höhepunkt herausheben, sondern mehr die Summe aller Maßnahmen als Ganzes. Alle Projekte waren wichtige Beiträge zur Attraktivitätserhaltung unserer Gesundheitsstadt. Neben der Rehabilitation bringt auch der Tourismus viele Menschen in die oberschwäbische Stadt. Welche Weichen haben Sie für eine zukunftsfähige touristische Der Bau der Sauna- und Wellnesslandschaft beim Gesundheitszentrum Waldsee-Therme zählt zu den größeren Projekten, die in der Amtszeit von Roland Weinschenk umgesetzt wurden. Entwicklung gestellt? Auch hier haben wir uns immer wieder bemüht, durch gezielte Maßnahmen den Reiz unserer Stadt für Tagestouristen zu erhalten. Hier möchte ich beispielhaft den „Stadtsee-Aktiv-Weg“ nennen, der schon einige Jahre von zahlreichen Besuchern sehr gut angenommen wird. Vorausgesetzt, wir erhalten den Förderzuschlag für unser geplantes Gradierwerk auf der Krankenhauswiese beim Stadtsee, gehe ich davon aus, dass dies zur weiteren Attraktivitätssteigerung unserer Stadt beitragen wird. Im Kreistag haben Sie sich eingesetzt für den Erhalt des Waldseer Krankenhauses, das mit den Rehakliniken kooperiert. Wie sehen Sie die Zukunft der Akutklinik? Ich sehe unser Krankenhaus in der derzeitigen Konstellation, auch durch die personelle Aufstellung insbesondere in den Abteilungen Chirurgie und Innere Medizin, sehr gut aufgestellt. Wenn auch die Verantwortlichen des Kreistages weiterhin zum Krankenhaus Bad Waldsee stehen und die Bereitschaft zu investieren vorhanden ist, dann ist mir um unserer Krankenhaus nicht bange. Natürlich unter dem Blickwinkel betrachtet, dass sich in der Gesundheitspolitik nichts Gravierendes ändert. Im Ruhestand dürften Sie nun Zeit haben, die Vorzüge der Bäderstadt zu genießen - oder nehmen Sie andere Urlaubsziele ins Visier? Nach 16 Jahren an der Spitze der Kurstadt Bad Waldsee scheidet Bürgermeister Roland Weinschenk Anfang April aus seinem Amt und tritt in den Ruhestand. Fotos (2): Rolf Schultes Die Vorzüge unserer Bäderund Gesundheitsstadt wusste ich auch bisher schon sehr zu schätzen. Ansonsten freue ich mich auf eine freie Gestaltung meiner Zeit ohne Einflüsse von außen.

Kurseelsorge | 7 Fastenzeit ist Trainingszeit Pfarrer Thomas Bucher über Papst Franziskus als „Fastenbegleiter“ der kommenden Wochen Thomas Bucher ist Pfarrer der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee Liebe Leserinnen und Leser, um es gleich zu sagen: Ich bin ein großer Fan von Papst Franziskus und so besteht mein Fastenvorsatz in diesem Jahr darin, mich jeden Tag von ihm inspirieren zu lassen. „7 Wochen mit Papst Franziskus - Der Fastenbegleiter“, so lautet das Büchlein, welches mich derzeit begleitet. Franziskus versteht die Fastenzeit als Trainingszeit und schreibt folgendes: „Jesus bittet uns, ihm das ganze Leben hindurch zu folgen, er bittet uns, seine Jünger zu sein, in seiner Mannschaft zu spielen. Nun, was macht ein Spieler, wenn er in eine Mannschaft berufen wird? Er muss trainieren, viel trainieren. Genauso ist unser Leben. Jesus bietet uns etwas Größeres als den Weltcup! Jesus bietet uns die Möglichkeit eines fruchtbaren Lebens, eines glücklichen Lebens... Aber er verlangt von uns..., dass wir trainieren, um in Form zu bleiben, um allen Situationen des Lebens ohne Angst zu begegnen und dabei unseren Glauben zu bezeugen.“ Konkret bedeute das, immer wieder neu zur Menschlichkeit zurückzukehren, barmherzig zu sein und sich von Mitmenschlichkeit anrühren zu lassen. Das geschieht aber nicht von alleine. Sondern jeden Tag, wenn ich anfange, am Ort, wo ich lebe, Schritt für Schritt mein Leben neu auszurichten. Wichtig dabei: „Worte allein sind nutzlos“, bringt Papst Franziskus es auf den Punkt: „Ich gestehe euch, dass es mich manchmal ein bisschen allergisch macht oder - um es nicht so fein auszudrücken - ich könnte aus der Haut fahren, wenn ich hochtönende Reden mit all diesen Worten höre und jemand, der den Redner kennt, sagt: Was für ein Lügner Du bist! Darum, wenn du ein Wort sagst, engagiere dich im Sinn dieses Wortes! Arbeite damit Tag für Tag! Opfere dich dafür auf! Engagiere dich!“ Das Fasten kann dabei eine Hilfe sein, aber so Papst Franziskus: „Wir müssen aufpassen, dass wir kein rein formales Fasten praktizieren oder ein Fasten, das uns in » Fasten hilft uns, das Herz zu trainieren « Wirklichkeit ‘satt‘ werden lässt, weil wir uns dann mit uns selbst im Reinen fühlen. Das Fasten hat einen Sinn, wenn es wirklich unsere Sicherheit in Frage stellt und auch wenn daraus eine Wohltat für die anderen hervorgeht, wenn es uns hilft, den Stil des guten Samariters zu pflegen, der sich über den Bruder in Schwierigkeiten beugt und sich um ihn kümmert. Das Fasten beinhaltet die Entscheidung für einen maßvollen Lebensstil; ein Leben das nicht verschwendet, ein Leben, das nicht ‘wegwirft‘. Fasten hilft uns, das Herz für das Wesentliche und das Teilen zu trainieren.“ Das Herz zu trainieren tut ja bekanntlich nicht nur uns selber gut, sondern auch allen, die mit uns zu tun haben. So wünsche ich Ihnen und mir eine gute Trainingszeit! Ihr Pfarrer Thomas Bucher Sieben Wochen Fasten hat durchaus seine inspirierenden Seiten und schafft Platz für Neues. Foto: Rolf Schultes Gottesdienstzeiten: Kath. Pfarrkirche St. Peter: Eucharistiefeier: Samstag, 19 Uhr; Sonntag, 9.30 Uhr und 11 Uhr; Rosenkranz: Sonntag, 17.30 Uhr Ev. Kirche (Burghalde): Sonntag, 9.30 Uhr Abendmahl jeden 3. Sonntag im Monat Ökum. Gottesdienste: Samstag: 17 Uhr, Maximilianbad (Kapelle); 19 Uhr, Klinik im Hofgarten (Säulenhalle); 19 Uhr Waldsee-Therme (Vortragsraum) ___________________________ Programm Kur- & Reha-Seelsorge: Montag: 16.30 Uhr Sinnvoll leben, Maximilianbad (Kapelle); 19.30 Uhr Meditation, Therme (Vortagsraum); 20 Uhr, Vortrag, Therme (Vortragsraum). Dienstag: 16.30 Uhr, Sinnvoll leben, Mayenbad (M1); 19.30 Uhr Meditation, Hofgarten (Säulenhalle); 20 Uhr Vortrag, Hofgarten (Säulenhalle). Mittwoch: 16.30 Uhr Sinnvoll leben, Hofgarten (Säulenhalle); 19.30 Uhr, Meditation, Maximilianbad (Kapelle); 20 Uhr Vortrag, Maximilianbad (Kapelle). ___________________________ Die Kur- und Reha-Seelsorger: Katholisch: Egon Wieland Kur- & Reha-Seelsorge Telefon 07524/4041-12 egonwieland@kurseelsorge-bw.de www.kurseelsorge-bw.de Klosterhof 1 (Eingang 4) 88339 Bad Waldsee Evangelisch: Pfarrerin Verena Engels Finkenweg 9 88339 Bad Waldsee Telefon 07524/40940 – 22 Mail: Verena.Engels@elkw.de Telefax 07564/948786