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Kliniken magazin 2020/2021

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RKU Ulm Anzeige Hochleistungsmedizin und Spitzenrehabilitation unter einem Dach Im RKU steht der Patient im Mittelpunkt: Mehr als 10.000 Patienten werden dort jedes Jahr stationär behandelt 30 D ie RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm vereinen universitäre Hochleistungsmedizin in den Schwerpunkten Orthopädie und Neurologie mit einem herausragenden Angebot in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation unter einem Dach. Die Orthopädische Universitätsklinik am RKU mit ihrem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Heiko Reichel betreut alle Patienten mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane. „Wir bieten die gesamte Fülle der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten an und decken den kompletten Bereich der konservativen und operativen Orthopädie ab“, sagt der Leitende Oberarzt Prof. Dr. Thomas Kappe. Neben der Hüft- und Kniegelenksendoprothetik bilden die Wirbelsäulen-, Schulter-, Tumor- und Fußchirurgie sowie die Kinder- und Sportorthopädie operative Schwerpunkte. Jährlich werden über 1000 endoprothetische Eingriffe an Hüft- und Kniegelenk in der Klinik durchgeführt. Ein Höchstmaß an Erfahrung ist damit garantiert, um mit einem solchen Eingriff die Lebensqualität der Patienten deutlich zu verbessern. Roboterassistierte OP am Knie Seit Februar 2020 ist in der Klinik das neue OP-Robotersystem „Navio“ im Einsatz, das den Operateur bei der optimalen Implantation eines künstlichen Kniegelenks unterstützt. Mit Hilfe des Robotersystems kann die individuelle Anatomie des Knies während der OP exakt analysiert und der Prothesensitz dreidimensional geplant werden. Danach wird mit einer robotisch-gesteuerten Fräse – geführt von der Hand des Operateurs – das knöcherne Lager des Implantates zehntelmillimetergenau ausgefräst. Kapsel, Sehnen und Bänder des Knies werden dabei zuverlässig geschont. Die neue Technologie verspricht durch die extrem hohe Präzision eine bessere Gelenkfunktion nach der OP und wird im RKU von wissenschaftlichen Studien begleitet. Fast Track Surgery Gleichzeitig sollen die Patienten nach einer OP wieder schneller auf die Beine kommen: Dies ermöglicht „Enhanced Recovery“, eine neue Methodik, mit der die Patienten schneller mobilisiert und die stationäre Aufenthaltsdauer verkürzt werden kann – von durchschnittlich zehn auf fünf bis sieben Tage. Professor Reichel und sein Team haben die Konzepte zur Frühmobilisation wissenschaftlich begleitet und mitentwickelt. Dank minimalinvasiver Operationstechnik und schonender Narkosen können die Patienten schon wenige Stunden nach dem Eingriff wieder auf den Beinen stehen und die ersten Schritte gehen. Die Klinik ist seit 2014 als „EndoprothetikZentrum der Maximalversorgung“ zertifiziert – eine Auszeichnung, die nur wenige fachlich hervorragend positionierte Kliniken in Deutschland tragen. Querschnittgelähmtenzentrum „Das Querschnittgelähmtenzentrum mit über 50 Behandlungsplätzen bietet zahlreiche Therapiemöglichkeiten, die den Patienten bei der Wiedereingliederung helfen“, so Dr. Yorck-Bernhard Kalke, Sektionsleiter des Querschnittgelähmtenzentrums. Zum Beispiel arbeiten die Therapeuten mit einem Exoskelett: Der Gehroboter ermöglicht querschnittgelähmten Patienten aufrecht zu gehen, zu trainieren und wieder auf Augenhöhe mit gesunden Menschen zu sein. Neurologische Universitätsklinik Das gesamte Spektrum der Neurologie bietet die Neurologische Universitätsklinik Ulm am RKU unter ihrem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Dr. Albert C. Ludolph. Die Klinik verfügt über eine Überwachungsstation mit 27 Akutbetten für Schlagan-

Anzeige RKU Ulm ßend bei ihrer Rehabilitation im 2019 eröffneten Klinikhotel Recover. Das Hotel grenzt südlich an das Hauptgebäude des RKU an und verfügt über 51 Zimmer, davon 45 Komfort-Einzelzimmer und sechs Deluxe-Zimmer mit zusätzlichem Wohnbereich und eigener Kochzeile. Diese befinden sich in der obersten Etage des Hotels und bieten einen weitreichenden Ausblick auf die umliegende Natur. fallpatienten und andere neurologische Notfälle wie Epilepsien und Meningitis/ Hirnhautentzündungen (mehr als 4500 Notaufnahmen im Jahr 2019) sowie über eine Epilepsie-Monitoring Einheit. Das Behandlungskonzept ist eng auf die Patientenbedürfnisse abgestimmt – von der akutstationären Therapie bis zur Frührehabilitation und Anschlussheilbehandlung. Die zentrale Notaufnahme ist eine Organisationseinheit mit einem multiprofessionellen Team mit Schwerpunkt in der Schlaganfall-Versorgung. Die dazugehörige Stroke-Unit (Schlaganfall-Spezialeinheit) steht zur schnellen umfassenden Diagnostik und Therapie mit allen Möglichkeiten der modernen Hochleistungsmedizin (24 Stunden an sieben Wochentagen) und intensiver medizinischer Betreuung zur Verfügung. Mit Hilfe einer Angiographie-Anlage werden Blutgerinnsel, die nicht medikamentös aufgelöst werden können, thrombektomiert: Dabei wird ein kleiner Katheter in die verschlossenen Gefäße eingeführt, mit einem winzigen Ballon aufgeweitet, das Blutgerinnsel von innen verschlossen und herausgezogen. Die Versorgung von Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen (zum Beispiel Amyotrophe Lateralsklerose, Demenz, Parkinson) oder entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems (zum Beispiel Multiple Sklerose) bilden einen weiteren Behandlungsschwerpunkt. Die Neurogeriatrie und Neurologische Rehabilitation bietet eine hochmoderne Medizin und einen breiten, ganzheitlichen Ansatz zu mehr Lebensqualität und Selbstständigkeit. „Patienten aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland, kommen zu uns“, sagt der Leitende Oberarzt Prof. Dr. Jan Kassubek. Bei vielen Fragestellungen aus anderen medizinischen Disziplinen arbeitet die Neurologische Universitätsklinik erfolgreich mit weiteren Fachdisziplinen und anderen Universitätskliniken zusammen. Ein wesentliches wissenschaftliches Ziel verfolgt die Klinik mit der klinischen Erprobung neuer Therapieverfahren: Hierzu gibt es ein eigenes Klinisches Forschungszentrum mit mehr als 30 Beschäftigten. Rehabilitation im ZIR Nach dem stationären Klinikaufenthalt im RKU geht es für Patienten nahtlos über zu den Rehabilitationsmaßnahmen im Zentrum für Integrierte Rehabilitation (ZIR). Hier werden unter der Führung des Ärztlichen Direktors Dr. Rainer Eckhardt ganztägig ambulante und stationäre Rehabilitationsverfahren für Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane und nach Schlaganfällen durchgeführt. Grundlage ist dabei der ganzheitliche interdisziplinäre Ansatz, der die physischen, psychischen und sozialen Aspekte der Rehabilitation beinhaltet. Erholung im Klinikhotel Recover Einen angenehmen und erholsamen Aufenthalt erwartet die Patienten anschlie- Pflege im digitalen Wandel Mit der digitalen Patientenakte VMobil des Herstellers Advanova hat im RKU die Digitalisierung auf allen Stationen Einzug gehalten. VMobil ersetzt die klassische Papier-Patientenakte: Alle ärztlichen und pflegerischen Leistungen wie zum Beispiel Blutdruck, Temperatur oder Infusionsgaben werden mit einem Stift auf einem Tablet-Computer oder mobilen Laptopgeräten eingetragen und elektronisch dokumentiert. Spezielle Warn-Tools bei Allergien oder Wechselwirkungen von Medikamenten sorgen für mehr Patientensicherheit, entlasten die Pflege – und lassen gleichzeitig mehr Zeit für den Patienten. ■ Kontakt: RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm Telefon 0731 177-0 info@rku.de, www.rku.de 31