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Kliniken magazin 2020/2021

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Oberschwabenklinik

Oberschwabenklinik Anzeige Sichere Prostata-Diagnostik durch MRT und Ultraschall Die Klinik für Urologie am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg bietet die Fusionsbiopsie an können, ist eine MRT-Bildgebung der Prostata. Die von Prof. Dr. Martin Heuschmid geleitete Klinik für Radiologie am EK verfügt über einen solchen MR-Tomographen. Über das digitale Bildsystem PACS sind alle bildgebenden Geräte innerhalb der OSK miteinander vernetzt. Bei der Ultraschalldiagnostik erzeugt eine Sonde ein dreidimensionales Bild der Prostata. Bei der nach einem auffälligen Befund über den Enddarm durchgeführten systematischen Prostatabiopsie werden mindestens zwölf bis vierzehn zylinderförmige Gewebeproben aus verschiedenen Abschnitten entnommen. Dem Arzt steht bei der Fusionsbiopsie zusätzlich das MRT-Bild und damit die derzeit genaueste Methode zur Darstellung krebsverdächtiger Bereiche in der Prostata zur Verfügung. Die MRT-Bilder und die Sonographie-Bilder werden virtuell übereinandergelegt. So können markierte krebsverdächtige Stellen im Gegensatz zum bisherigen Verfahren genauer visualisiert und punktgenau mit der Nadel angesteuert werden. „Wir können mit der Fusionsmethode viel zielgerichteter biopsieren“, sagt Prof. Jentzmik. „In einigen Fällen lässt sich auch ganz auf eine Biopsie verzichten, wenn es die MRT-Bildgebung im Vorfeld bereits gibt“, berichtet er. Die Fusionsbiopsie ermögliche insgesamt treffsicherere Aussagen als in der Vergangenheit, ob ein Prostatakarzinom vorhanden und, wenn ja, wie aggressiv es ist. Die MRT-Untersuchung als Teil der Fusionsbiopsie ist allerdings noch nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten. Im Einzelfall kann die Kostenübernahme geklärt werden. 28 Prof. Dr. Florian Jentzmik (rechts) und Pflegefachkraft Natalie Petrovic am Gerät zur Fusionsbiopsie der Prostata. Bild: Oberschwabenklinik Seit knapp einem Jahr bietet die Klinik für Urologie am St. Elisabethen-Klinikum in Ravensburg die Fusionsbiopsie zur Prostatadiagnostik an. Über 100 Männer haben diese Möglichkeit bisher wahrgenommen, berichtet Chefarzt Prof. Dr. Florian Jentzmik. Eine beständig wachsende Resonanz, mit der er durchweg zufrieden ist. Die erst seit wenigen Jahren praktizierte Methode gilt als die zuverlässigste, um ein Prostatakarzinom zu entdecken oder auszuschließen. Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung bei Männern und zweithäufigste durch Krebs bedingte Todesursache. Entsprechend wichtig ist eine sichere Diagnostik. Der Begriff „Fusion“ deutet bereits darauf hin, dass zwei Methoden miteinander kombiniert werden, sagt Prof. Jentzmik: die Magnetresonanztomographie (MRT) und die herkömmliche Ultraschalldiagnostik. Indem das Gerät beide Bilder übereinanderlegt, kombiniert es die Vorteile beider Darstellungsmöglichkeiten. Eine „signifikante Verbesserung“, gemessen an der Vergangenheit, so Prof. Jentzmik. Voraussetzung, um diese Methode anbieten zu Leistungsbereiche der Klinik für Urologie: - Diagnostisches Zentrum Urologie - Fusionsbiopsie - Urologische Onkologie (Prostatakarzinomzentrum, Nierentumore, Blasentumore, Hodentumore, Peniskarzinom, Urothelkarzinom, Nebennierentumore, Weichteilsarkome) - Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung - Endourologie - Steinzentrum (Behandlung von Nieren- und Harnleitersteinen; nichtinvasive Zertrümmerung mit ESWL-Gerät) - Kinderurologie - Inkontinenzurologie - Plastisch-Chirurgische Urologie ■ Kontakt St. Elisabethen-Klinikum Ravensburg Klinik für Urologie Chefarzt: Prof. Dr. med. Florian Jentzmik Telefon 0751 87-2819 www.oberschwabenklinik.de

Anzeige Rehaklinik Überruh Einzigartiges Reha-Programm Verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation bei chronischer Herzschwäche Die Herzschwäche oder auch Herzinsuffizienz beziehungsweise Herzmuskelschwäche ist eine Volkskrankheit. In Deutschland sind circa 1,8 Millionen Menschen davon betroffen. Mit Dr. med. Thomas Bösch Chefarzt mehr als 45.000 Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Notfallmedizin / Diagnose eine der Menschen ist diese Sozialmedizin, Ernährungsmedizin DAEM/ häufigsten Gründe DEGEM für einen stationären Krankenhausaufenthalt. Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz mangels Pumpleistung nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Menge an Blut zu pumpen, so dass der Organismus nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden kann. Dieses Problem kann dramatisch und akut auftreten (akute Herzinsuffizienz) oder sich langsam chronisch entwickeln (chronische Herzinsuffizienz). Oft wird die chronische Herzinsuffizienz lange nicht ernst genommen, manchmal gar nicht diagnostiziert und die Symptome werden auf das fortgeschrittene Alter des Patienten geschoben. Für Patienten mit chronischer Herzschwäche gibt es in der Rehaklinik Überruh in Is- ny-Bolsternang ein ganz spezielles, deutschlandweit einzigartiges Rehabilitationsprogramm, das sogenannte „Verhaltensmedizinisch Orientierte Rehabilitationskonzept“. Dabei werden klassische Therapieinhalte einer rein körperlichen Reha wie Sporttherapie, physikalische Therapie, Ernährungstherapie, Ergotherapie sowie Gesundheitstraining mit einer engen psychologischen Verhaltenstherapie kombiniert. In unserer stationären Behandlung können die wesentlichen Grundbedingungen einer internistischen psychosomatischen Rehabilitation, nämlich das Erlernen einer möglichst weitgehenden Autonomie des Patienten, erreicht werden. Wir in der Überruh verstehen Autonomie als erfolgreiche Selbstorganisation mit der Folge möglichst vollständiger Integration in die Umwelt, die soziale Mitwelt und / oder sogar wieder bei jüngeren chronisch herzinsuffizienten Patienten in die Arbeitswelt. Viele unserer chronisch herzschwachen Patienten entwickeln im Laufe der Erkrankung eine psychische Begleiterkrankung. Die häufigsten psychischen Begleiterkrankungen sind dabei eine Angststörung, eine Anpassungsstörung oder sogar depressive Episoden. Alle Patienten einer solchen verhaltensmedizinisch orientierenden Rehabilitationsgruppe werden von erfahrenen Psychologen in einzel- und gruppentherapeutischen Behandlungen während der gesamten Dauer der stationären Rehabilitation betreut. Dabei steht das Behandeln von begleitenden Angsterkrankungen oder stressbedingter Symptomatik im Vordergrund. Der Patient soll wieder an sich glauben lernen und Vertrauen in den eigenen Körper bekommen. Das Besondere dieses Therapieangebotes besteht darin, dass eine sehr enge interdisziplinäre Teamarbeit zwischen den verschiedenen medizinischen Berufsgruppen in der Rehaklinik Überruh stattfindet, um den hohen Anforderungen der körperlichen und psychischen Rehabilitation im Rahmen des verhaltensmedizinisch orientierten Konzeptes gerecht zu werden. Ganz wichtig für diese Patienten ist es zu erlernen, mit Stress umzugehen und den eigenen Körper wieder zu erfahren. Neben den psychologischen Therapien erfolgen fast tägliche, den Symptomen des Patienten angepasste, wohl dosierte Ausdauertrainingsformen sowie auch ein individuelles Muskelaufbautraining. Als weiteren Schwerpunkt der Rehaklinik Überruh, im Rahmen ihrer Zertifizierung als Lehrklinik für Ernährungsmedizin, führen wir ein strukturiertes Ernährungstherapieprogramm für diese Patienten durch, um insbesondere mit unserer mediterranen Ernährungsform dem Patienten Spaß am Essen und Trinken zu erhalten und somit die Lebensqualität zu verbessern. ■ Kontakt Rehaklinik Überruh Überruh 1, 88316 Isny Telefon 07562 75-340 t.boesch@rehaklinik-ueberruh.de www.rehaklinik-ueberruh.de 29