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Kliniken magazin 2020/2021

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Alb-Donau Klinikum

Alb-Donau Klinikum Anzeige Roboterassistierte Knieprothesen Bessere Ergebnisse und weniger Schmerzen bei Kniegelenksersatzoperationen 10 Arthrose geplagte Menschen können ein Lied von den Schmerzen und Einschränkungen im Alltag singen. Im Anfangsstadium helfen konservative Maßnahmen. Reichen diese nicht aus, setzt das Alb-Donau Klinikum Ehingen auf eine Reihe gelenkerhaltender Operationen. Bringen diese Maßnahmen nicht die gewünschte Verbesserung, können die Patienten bei der anstehenden Kniegelenksersatzoperation auf die neueste Technik vertrauen. Denn die Klinik setzt seit Dezember 2019 als erste in Baden-Württemberg das Roboterarmsystem Mako bei Kniegelenksersatzoperationen ein. Die Vorteile für die Patienten sind spürbar: • weitere Verbesserung der Patientensicherheit • bessere Beweglichkeit des Gelenks • weniger Schmerzen • kürzere Aufenthaltszeit im Krankenhaus • internationalen Studien zufolge weniger Physiotherapie in den Wochen nach der Operation • schnellere Wiederaufnahme der Alltagstätigkeiten In der Vergangenheit gab es immer wieder neue Methoden, doch keines dieser Verfahren konnte bessere OP-Ergebnisse bewirken. Anders die roboterassistierte Prof. Dr. Michael Kramer, Chefarzt der Chirurgischen Klinik in Ehingen OP-Technik, die seit mehr als zehn Jahren in den USA eingesetzt wird und nun Deutschland erobert. Die Patienten haben weniger Schmerzen, eine bessere Beweglichkeit und eine höhere Zufriedenheit mit ihrer Prothese. Der Operateur kann in der Mako Software die OP-Planung bearbeiten und die von ihm freigegebene Planung wird dann am OP-Tag auf den Mako gespielt. Ein Mako-Spezialist kümmert sich während der OP um den sicheren und effizienten Einsatz des Systems – der Chirurg kann sich auf seine Arbeit am Patienten konzentrieren. Die Operateure sehen auf dem Monitor an einem 3D Modell, wie viel sie noch sägen müssen, um die auf die patientenindividuelle Anatomie angepasste Planung 1:1 umzusetzen. Dabei arbeitet die elektronische Säge mit einer ausgesprochen hohen Präzision – sie ist 0,5 Millimeter beziehungsweise 1 Grad genau. „Der Roboter ist für uns ein wichtiges Werkzeug, das es uns erlaubt, noch präziser zu operieren und ein besseres Ergebnis für unsere Patienten zu erreichen. Aber der Operateur behält jederzeit die Kontrolle. Mako bietet uns eine Art Spurhalteassistent – wir bekommen eine optische und haptische Rückmeldung beim Sägen“, erklärt Prof. Dr. Michael Kramer, Chefarzt der Chirurgischen Klinik in Ehingen. Die Ergebnisse der ersten Operationen bestätigen die Studien. „Der Schmerzmittelverbrauch ist deutlich geringer und auch die 90 Grad Beweglichkeit wird schneller erreicht, so Kramer. „Was mir aber noch wichtiger ist, die Patienten sind oft überrascht, wie gut es ihnen nach der OP geht. Viele haben uns beim Kontrolltermin erzählt, wie begeistert die Physiotherapeuten in der Reha waren und dass sie im Gespräch mit Mitpatienten gesehen haben, dass viele selbst am Ende der Reha noch mehr Schmerzen und Einschränkungen haben. Das zeigt mir, dass wir das ursprünglich anvisierte Ziel einer höheren Das Roboterarmsystem Mako kommt bei Kniegelenksersatzoperationen zum Einsatz. Patientenzufriedenheit wirklich erreichen können.“ Der erfahrene Kniechirurg und das roboterarmassistierte Mako System – diese Kombination sorgt für noch mehr Patientensicherheit. Vier Chirurgen bieten die OP in Ehingen an. Patienten mit Interesse an einer Mako OP können sich über die speziell dafür eingerichtete Telefonnummer 07391 586-5550 informieren. ■ Kontakt Alb-Donau Klinikum Ehingen Spitalstraße 29 89584 Ehingen www.adk-gmbh.de

Anzeige Alb-Donau Klinikum Rheuma im Netzwerk behandeln Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) bringt Vorteile für Rheumapatienten Rheuma hat viele Gesichter – mehr als 300 Einzelerkrankungen, die mit chronischen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder chronischen Entzündungen am ganzen Körper einhergehen können, werden unter dem Begriff Rheuma zusammengefasst. Darunter sind häufig vorkommende beziehungsweise bekannte wie die rheumatoide Arthritis oder der Morbus Bechterew, aber auch solche, die ein nicht auf Rheuma spezialisierter Arzt nur selten zu Gesicht bekommt. Die vielfältigen Verläufe und Symptome, die mit rheumatologischen Erkrankungen auch innerer Organe einhergehen, erfordern eine Versorgung durch spezialisierte Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen. Damit der Patient von einer solchen Versorgung profitieren kann, müssen diese Ärzte vernetzt arbeiten und Behandlungsschritte aufeinander abstimmen. Um dies zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber im Jahr 2018 die Möglichkeiten einer ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) für Rheumapatienten geschaffen. Dr. med. Steffen Briem, Chefarzt der Inneren Medizin im Alb-Donau Klinikum Langenau. Bilder: Alb-Donau Klinikum Seit dem 1. Juli gibt es in der Region Ulm ein ASV Team, das von der Klinik für Innere Medizin des Alb-Donau Klinikum Langenau geleitet wird. Das so genannte Kernteam besteht aus Rheumatologen, Hautärzten, Nierenfachärzten, Lungenfachärzten und Orthopäden mit rheumatologischer Spezialisierung. Darüber hinaus können bei Bedarf Ärzte aus 16 weiteren Fachrichtungen eingebunden werden. Die Ärzte des Kern-Teams koordinieren die Behandlungen und sind Ansprechpartner für die Patienten. Insgesamt sind zum Start 55 Ärzte und 6 Kliniken Teil der ASV Alb-Donau/Ulm. Was bedeutet ASV? Ambulant heißt, dass die Behandlungen von niedergelassenen Ärzten des Netzwerks, aber auch ambulant im Krankenhaus erbracht werden können. Spezial-fachärztlich weist auf die hohe Qualifikation der Teammitglieder hin. Der Gesetzgeber hat hier Mindestanforderungen formuliert, um eine hohe Behandlungsqualität zu ermöglichen. Durch die Vernetzung der Teammitglieder sind schnelle Facharzttermine innerhalb des Netzwerks möglich, zudem tauschen sich Behandler über die Erkrankung ihrer Patienten und die nächsten Behandlungsschritte aus. Im Ergebnis entsteht durch diesen interdisziplinären Ansatz eine hochwertige Versorgung, die den weiteren Verlauf dieser chronischen Erkrankungen verbessern und sogar einen sonst oft zwingend erforderlichen stationären Aufenthalt vermeiden helfen kann. Wie kommt der Patient in das ASV Netzwerk? Er kann von seinem Hausarzt zu einem Arzt des Kernteams überwiesen werden. Solange er die Voraussetzungen der ASV erfüllt, kann er im Netzwerk interdisziplinär behandelt werden. Im Gegenzug wird er gebeten, bei Fragestellungen rund um seine Rheumaerkrankung seinen Kernteamarzt als ‚Lotsen‘ im ASV-Team zu akzeptieren, bei dem alle Informationen zusammenlaufen. ■ Kontakt Alb-Donau Klinikum Langenau Karlstraße 45 89129 Langenau www.adk-gmbh.de 11