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Isny Aktuell 30.10.2019

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Isny aktuell Isny aktuell 30. Oktober 2019 12 Kluge Köpfe finden ihren Weg - In der nta Isny Isny (WS) - Zahlreiche junge Leute aus der Region kamen zum Informationstag in die naturwissenschaftlichtechnische Akademie (nta) nach Isny um sich über diverse Ausbildungsmöglichkeiten zum ...Assistenten zu informieren: Chemie (CTA), Pharmazie (PTA), Biotechnologie (BioTA), und Informatik (ITA). Meist kamen die jungen Leute mit einem Elternteil und wurden von Selma Helber, Mitarbeiterin in Verwaltung und Bibliothek, herzlich empfangen und auf die verschiedenen Infostände der Fachbereiche mit den Dozenten hingewiesen: Jürgen Novarra- CTA, Claudia Rothermel und Kirsten Hagel – PTA, Heinrich Wiesinger – BioTA und Xiaolin Zhou am Stand der ITA. Manche Jugendliche wollten in mehrere Fachgebiete hineinschnuppern, brachten noch wenig konkrete Berufsvorstellungen mit. Andere hatten schon konkretere Wünsche und wollten sich umfassend informieren. „Von unserer Seite wollen wir Anstöße geben, vielleicht etwas dazu beitragen, damit die jungen Leute zu einer fundierten, persönlichen Entscheidung finden. Der junge Mensch soll am Infotag Klarheit bekommen über die Möglichkeiten des nta-Angebots und über berufliche Perspektiven“, meint Jürgen Novarra zur grundsätzlichen Absicht. Selma Helber ergänzte, dass Interessenten in zwei Ausbildungsgängen die Möglichkeit hätten, die Schulgebühr über die ganze Ausbildungszeit an der nta zu sparen: im Berufsbild zum Assistenten der Informations- und Kommunikationstechnik (ITA) und zum chemisch-technischen Assistenten (CTA). Diese Sonderkonditionen würden aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften für die Anfänger mit Ausbildungsbeginn am 14. September 2020 gelten. Außerdem biete die nta einen Vorbereitungskurs zur Berufsfindung an zur Vermittlung der naturwissenschaftlichen Grundlagen in Theorie und Praxis. Dieses Angebot helfe Schulabgängern eventuelle Lücken zu schließen. Eine ideale Möglichkeit und Chance auch für solche Interessenten, deren Mama und Tochter beim Beratungsgespräch Pharmazeutisch Technischer Assistent bei Dozentin Kirsten Hagel Foto: Walter Schmid Schulzeit schon länger zurückliegt, um ihnen einen erfolgreichen Beginn und Abschluss der Ausbildung zu ermöglichen. Außerdem biete die nta, neben der zweijährigen Ausbildung zum technischen Assistenten die Option, gleichzeitig die Fachhochschulreife zu erwerben. Die PTA-Assistentenausbildung erstrecke sich allerdings auf zweieinhalb Jahre. Die meisten Jugendlichen wollten auch wissen, wo man beispielsweise nach Abschluss der Ausbildung Arbeit findet. Für die CTA wird genannt: in Forschung, Entwicklung und Produktion in allen Sparten der chemischen und pharmazeutischen Industrie, in der Lebensmittelherstellung, Kosmetik und in Umweltlaboratorien. Für die PTA wird genannt: in Apotheken, in der pharmazeutischen Industrie, bei Großhandlungen, Krankenkassen und in Gesundheitsbehörden. Für die BioTA: Forschung in der Industrie, in wissenschaftlichen Einrichtungen, Entwicklung und Produktion in Industrielaboren. Für die Informatik: in der Systemund Netz-Administration, in der Kundenberatung, im Web-Design und Entwicklung. Selma Helber macht die Interessenten auch darauf aufmerksam, dass in unserer „kleinen Stadt mit großem Flair“ Wohnmöglichkeiten in den nta-Wohnheimen zur Verfügung stehen. Die Vergabe erfolge nach Datum der Anmeldung. Informationen unter Tel. 07562- 97070 und info@nta-isny.de Geschäftsstelle Isny, Bergtorstr. 7, Tel. 07562 9721-0 E-Mail: anzeigen.isny@schwaebische.de Ihre private Kleinanzeige zum günstigen Preis Coupon einfach ausfüllen und per Fax senden an: 07562 9721-49 oder in Ihrer Isnyer Geschäftsstelle abgeben. Ihr Text ✁ Anzeigenschluss: jeweils Donnerstag, 12 Uhr vor Erscheinung. Überschrift + 2 Zeilen 6 e. Jede weitere Zeile 2 e. Name, Vorname Telefon Straße Nr. PLZ, Ort Chiffregebühr bei Abholung oder Postzusendung 8,– 1 inkl. MwSt. Die Chiffregebühr wird als Verwaltungspauschale auch erhoben, wenn keine Offerten eingehen. Bitte buchen Sie den Betrag von meinem Konto ab: IBAN Datum BIC Unterschrift

13 Isny aktuell 30. Oktober 2019 Isny aktuell Isnyer Herzwoche 2019 – „Plötzlicher Herztod - Wie kann ich mich davor schützen?“ NEUTRAUCHBURG – In der Klinik Schwabenland findet vom 4. bis 7. November wieder die Isnyer Herzwoche statt. Die Herzwochen werden jährlich von der Deutschen Herzstiftung bundesweit initiiert. In diesem Jahr geht es um den plötzlichen Herztod. In der Klinik Schwabenland werden zu diesem Thema aktuelle und lebensrettende Informationen in verschiedenen Vorträgen anschaulich und gut verständlich kommuniziert. Die Herzwoche wird von den Waldburg-Zeil Kliniken in Kooperation und mit Unterstützung der NTA Isny und der Schwäbischen Zeitung durchgeführt. Der plötzlich Herztod ist gar nicht so selten und kann auch Menschen ereilen, die keiner Risikogruppe zuzuordnen sind: Erst kürzlich erlitt ein Mann – später kam er zur Reha in die Klinik Schwabenland - beim Sport einen Herzstillstand. Glücklicherweise lösten seine Sportkollegen sogleich den Notruf aus und begannen mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Zum ISNY (WS) - Das Büchlein „Die Josefskapelle in der Isny-Vorstadt, ein Allgäuer Rokoko-Schatz – geheimnisvoll, einmalig, fromm“ ist durch das Kulturforum Isny e. V. in Kooperation mit dem Arbeitskreis Heimatpflege Isny neu aufgelegt worden und wurde in der letzten Heimatpflegesitzung vorgestellt. Die ersten beiden Auflagen von 2012 und 2014 waren längst vergriffen. Das Innere der Kapelle ist zwar zur Sicherung der Decke mit den vielen eindrücklichen Gemälden aus Bibel- und katholischer Kirchentradition, eingerüstet, umso wichtiger könnte für den Besucher der Kirchenführer sein mit wunderschönen Fotografien von Liane Menz und Hans Jäck. Die kunsthistorischen und kirchengeschichtlich-theologischen Erklärungen, einschließlich Vorstadtgeschichte, hat der ehemalige Direktor des Isnyer Gymnasiums, Gerhard Weisgerber geschrieben. Pfarrer Edgar Jans schreibt im Vorwort zur dritten Auflage: „Viele Menschen haben in unserer Josefskapelle Trost gesucht und auch Tränen vergossen... und manche kommen einfach um hier zu beten. Auch wenn die Kapelle mitten auf dem Friedhof steht, ist sie nicht so sehr eine Totenkapelle, sondern ein wunderschöner Ort der Stille, der Anbetung und des Lebens.“ Von vielen Besuchern wurde auch schon das gemalte, offene Fenster Wissen - was im Notfall zu tun ist, darüber kann man sich bei der Isnyer Herzwoche informieren. Foto: LI.KE Glück kam zu diesem Zeitpunkt gerade ein Radfahrer am Sportplatz vorbei, der sich mit Reanimation auskannte. Dieser übernahm dann die weiteren wiederbelebenden Maßnahmen, bis der Notarzt entdeckt in dem ein Vögele sitzt und hinausschaut in die Weite des blauen Himmels. „Das offene Fenster zum Himmel – welch wunderbares Bild. Der Himmel steht offen. Das gilt für die Verstorbenen, die in der Kapelle verabschiedet werden, das gilt auch für die Lebenden, die wir uns mit unseren Sorgen und Nöten, mit Wünschen und Fragen an den Vater im Him- eintraf. Durch die zügige Wiederbelebung, konnte der Patient von langfristigen Schäden, die durch Sauerstoffunterversorgung entstehen können, bewahrt werden. In der Vortragsreihe der Herzwoche wird der „Plötzliche Herztod“ aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet. Ursachen, Symptome und deren Behandlung werden erklärt. Die Vorbeugung ist ein weiteres Thema. Die Laienreanimation ist gefragt, wenn es zum Herzstillstand gekommen ist. Kunstführer zur Josefskapelle neu aufgelegt Titelbild des Büchleins mel wenden dürfen.“ Auf den ersten Seiten erfährt der Leser ganz viel über die Geschichte der einst eigenständigen katholischen Vorstadtgemeinde, die umgangssprachlich immer noch die Viehwoid ist. Auch der 4. April 1751 wird erwähnt, an dem – sehr pietätlos – der Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken in „Bufflers Garten“, dem evangelischen Friedhof eskaliert ist. Offensichtlich war dieser Vorfall der letzte Impuls zur Gründung eines eigenen, katholischen Friedhofs auf der Viehwoid, der dann mit der Kapelle dem Heiligen Josef geweiht wurde. Kunstmaler Franz Anton Dick hat 1753/54 die konfessionelle, ökumenische Weite mit dem Vögele im Fenster zart angedeutet. Der Himmel steht allen offen. Foto: Liane Menz Der 40 seitige, farbig bebilderte Kunstführer „Die Josefskapelle“ ist für 4,90 Euro erhältlich im Buchhandel, im katholischen Pfarrbüro, im Fotohaus Bucher und in der Kunsthalle im Schloss. Aber auch eine gesunde Ernährung unterstützt die Gesundheit des Herzens. Zu all dem können Interssierte vom 4. bis 7. November kostenlos in der Klinik Schwabenland Wissenswertes erfahren. Termine Montag, 4. November, um 19 Uhr mit Dr. Roman Schmucker, Chefarzt Kardiologie der Klinik Schwabenland „Plötzlicher Herztod – Ursachen und Behandlung“ Dienstag, 5. November, um 19 Uhr mit Prof. Dr. Kurt Grillenberger, NTA Isny „Plötzlicher Herztod – Medikamentöse Vorbeugung“ Mittwoch, 6. November, um 19 Uhr mit Prof. Dr. Wolfgang Dieing, Anästhesist und Leitender Notarzt „Plötzlicher Herztod – Rettung durch Wiederbelebung“ Donnerstag, 7. November, um 19 Uhr mit Gertrud Heim, Diätassistentin in der Klinik Schwabenland „Plötzlicher Herztod – Herzgesunde Ernährung“ Gruppe „55 plus“trifft sich NEUTRAUCHBURG - „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht – Selbstbestimmung oder überflüssig?“ Die meisten Menschen sind der Meinung, dass eine Patientenverfügung eine durchaus sinnvolle Angelegenheit ist, aber offenbar sehen sich nur die wenigsten in der Lage, diese so zu formulieren, dass sie möglichst hieb- und stichfest ist. Tatsächlich handelt es sich hier um eine so komplexe und schwierige Materie, dass Fachleute einhellig eine fundierte Beratung empfehlen, denn es hat sich gezeigt, dass weit mehr als die Hälfte aller Verfügungen so abgefasst ist, dass sie weder dem behandelnden Arzt noch den Angehörigen oder Vorsorgebevollmächtigten eine Hilfe bei oft schwierigen Entscheidungen bieten. Woran liegt das? Wo liegen die Tücken und Fallstricke bei der Abfassung einer Patientenverfügung? Was sollte man in jedem Fall beachten? Woher rühren die Ängste vor diesem Thema? Über diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht wird die Gruppe 55 plus bei ihrem nächsten Treffen am 5. November um 16.30 Uhr in der Klinik Alpenblick unter der Leitung von Dr. med. Erik Wenglein, Facharzt für psychosomatische Medizin, Psychoanalyse, Psychotherapie, Rehabilitationswesen mit verkehrsmedizinischer Qualifikation diskutieren.