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Isny Aktuell 29.04.2020

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Isny aktuell Isny aktuell 29. April 2020 10 Spendenprojekt „Schulbrot“ beim Bäcker Mayer ISNY - Während der Fastenzeit 2020 gab es beim Bäcker Mayer das Dinkel Urkorn-Brot 500 g als „Schulbrot“ zu kaufen. Beim Kauf des „Schulbrots“ wurden automatisch 0,50 Euro an das Spendenprojekt „Eine Schule für die Kinder in Batambouré in Togo“ gespendet. v.l.n.r.: Gebhard Mayer, Seraphine Mayer-Wagner (Bäckerei Mayer), Gerlinde Brünz (Tukolere Wamu). Foto: Bäckerei Mayer vensburg hat die Bäckerei Mayer eine Spende von 2000,00 Euro für das Projekt erhalten. Gemeinsam wurden dann 7600,00 Euro an Tukolere Wamu e.V. gespendet. Das Ergebnis ist beeindruckend, wenn man bedenkt dass die Spendenaktion in einer schwierigen Zeit stattgefunden hat. „Wir haben in den Filialen weniger Kunden, somit waren wir uns nicht sicher wie die Spendenaktion angenommen wurde. Umso erfreulicher ist es, dass die Aktion so erfolgreich war!“, so Seraphine Mayer-Wagner. „Mit dem Spendenbetrag bauen wir eine Schule für die Kinder in Batamboueré in Togo. In der Schule werden 378 Schüler von 14 Lehrern unterrichtet. Das Dorf Batamboueré liegt acht Kilometer km von Dapaong im Norden Togos in einer sehr trockenen Region. Derzeit ist das Schulgebäude eine Strohhütte, was je nach Wetterlage fast unzumutbar ist. Zum Teil regnet es heftig, im Dezember und Januar ist es sehr heiß und staubig. Mit dem neuen Gebäude soll den Kindern eine gute Schulbildung ermöglicht werden. Hiermit möchten wir uns von Herzen bei allen Schulbrot-Käufern und bei unseren engagierten Mitarbeitern sowie dem Kreistag bedanken. Ohne Sie, könnten wir jetzt nicht eine Spende über 7600,00 Euro überreichen! Vielen Dank. Eure Bäckerfamilie Mayer Andreas, Bernadette, Seraphine, Gebhard, Lukretia und Sascha“ Alle helfen beim Schulhausbau mit. Fotos: Tukolere Wamu Insgesamt wurden 4424 Schulbrote verkauft. Die Familie Mayer verdoppelte den Betrag, so dass gemeinsam mit den Kunden 1,00 Euro pro Schulbrot gespendet wurde. Zusätzlich wurden Spendenboxen in allen Filialen aufgestellt. Hier kamen nochmals 1161,08 Euro zusammen. Im Rahmen der alljährlichen humanitären Aktion des Kreistag des Landkreis Ra- Die Schüler in Batamboueré Die Welt dreht sich weiter - Freiwilligendienste von Mariphil ISNY - MARIPHIL ermöglicht auch dieses Jahr Freiwilligendienste und Praktika auf den Philippinen. „Die Corona Krise hat uns voll im Griff und überlagert momentan fast alles“, so der Vorstand des Hilfsprojekt MARIPHIL, Martin Riester. „Das führt auch dazu, dass viele Menschen den perspektivischen Blick für die Zukunft nur noch verschwommen oder gar nicht mehr haben. Diese Unsicherheit betrifft auch viele junge Menschen, die beispielsweise nach dem Abitur die Welt bereisen oder einen Freiwilligendienst im Ausland absolvieren wollten. „Geht das überhaupt dieses Jahr?“ - ist eine sehr häufig an uns gestellte Frage. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), mit dem MARIPHIL als zertifizierte Entsendeorganisation im Rahmen des Freiwilligenprogramms „weltwärts“ eng zusammenarbeitet, geht davon aus, dass solche Entsendungen auch dieses Jahr möglich sein werden. Bisher werden 13 junge Menschen mit MARIPHIL ein solches Freiwilligenjahr Freiwillige probieren den Kopfschmuck der Eingeborenen auf Iloilo auf den Philippinen antreten. Losgehen wird es wahrscheinlich dieses Jahr einen Monat später Ende August, da in manchen Bundesländern die mündlichen Abi -Prüfungen wohl bis Ende Juli dauern können. Foto: Mariphil Vom Waisenhaus, in dem Findelkinder aufgenommen und betreut werden, über die Arbeit mit indigenen Völkern oder dem Kampf gegen Kinderarbeit bis hin zu Nachhilfe für benachteiligte Kinder gibt es bei MARIPHIL ein weites Spektrum an Möglichkeiten. „Über unsere Projektpartner auf den Philippinen, mit denen wir schon viele Jahre zusammenarbeiten, können wir jungen Menschen einen solchen Einsatz mit finanzieller Unterstützung durch den Bund anbieten“, so Riester. Über den Link https://www.freiwilligfreiwillig.de/anbieter/ hilfsprojekt-mariphil-ev sind die möglichen Einsatzstellen näher beschrieben. Wem ein ganzes Jahr jedoch zu lange erscheint, der kann im MARIPHIL Kinderdorf ab September 2020 ein sog. „freies Praktikum“ ab einer Dauer von 6 Monaten absolvieren. MARIPHIL arbeitet auch mit vielen Hochschulen zusammen, wo junge Menschen soziale Arbeit studieren und ihr Praxissemester auf den Philippinen absolvieren können. Für vertiefende Informationen oder Fragen zu solchen Einsätzen steht Martin Riester als Vorstandsvorsitzender unter der Tel. Nr. 015206653855 gerne zur Verfügung. Mehr dazu auf der Hmepage von Mariphil unter www.mariphil.net

11 Isny aktuell 29. April 2020 Isny aktuell Vergissmeinnicht für Isnyer Senioren Isny – Am Montag, 20. April wurden Senioren in Isny und Umgebung mit kleinen Blumengrüßen überrascht. Mit 400 Vergissmeinnicht wollten die Stadt Isny, die Mutmacher Isny und die Isny Marketing GmbH den älteren Menschen eine Freude machen. „Gerade die älteren Menschen in unserer Stadt sind von der Corona-Krise betroffen, für sie ist es eine besonders schwere Zeit“ erklärte Bürgermeister Rainer Magenreuter. Als Erste nahm Anita Thalau, Direktorin des Haus Sonnenhalde, die Blumen für ihre Bewohner und Bewohnerinnen in Empfang. „Wegen der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten fehlt vielen Senioren der Kontakt zu Verwandten, die Gespräche mit der Familie und auch die kleinen Spaziergänge in der Natur kommen viel zu kurz“, betont Jochen Rimmele, Diakon und Initiator der Aktion Mutmacher. „Die Die Bewohner des Haus Sonnenhalde freuen sich über die Blumengrüße: Gerda Söllner, Barbara von Schlippenbach und Maria Botzenhardt (v.l.n.) Foto: privat Vergissmeinnicht sollen ein Zeichen der Verbundenheit sein. Den Senioren soll Mut gemacht und gezeigt werden, dass die Kirchengemeinden und die Isnyer Bürgerschaft an sie denken.“ Knapp 300 Blumentöpfe erhielten die Bewohner der Häuser Sonnenhalde, St. Elisabethstift, St. Leonhard, Catharina in Eisenharz und das Altenhilfezentrum Strauß. Weitere Vergissmeinnicht gingen an die kirchliche Sozialstation für Hilfsbedürftige, die vom mobilen Dienst versorgt werden. Jochen Rimmele organisiert außerdem die Verteilung der Blumengrüße an zu Hause lebende Senioren über den Geburtstagsbesuchsdienst der Gemeindecaritas und katholischen Seelsorgeeinheit Isny. Die 400 Vergissmeinnicht wurden bei der hiesigen Gärtnerei Gutmair bestellt und finanziert von den Spenden, die beim Verkauf der Isnymasken zusammenkamen. Vom Verkaufspreis (10,50 Euro pro Stück) gehen 9,70 Euro an die Näherei Tarhan, die mit dem Auftrag der Stadt in der Krisenzeit weiterarbeiten kann. Die restlichen 80 Cent werden von der Stadt mit je 20 Cent bezuschusst, so dass pro Maske ein Euro an Spendengeld zusammenkommt. Bis vergangenen Mittwoch wurden bereits mehr als 900 Isnymasken verkauft. Stadt und IMG freuen sich über so viel Zuspruch zu den Isnymasken: „Wir sind froh, dass dadurch eines der hiesigen Unternehmen unterstützt wird und dass mit dem Spendenanteil nun solch eine tolle, mutmachende Aktion zustande kommt“, erklärt Katrin Mechler vom Büro für Stadtmarketing. Informationen hierzu sind zu finden unter: www.isny-katholisch.de Neophyten erkennen und bekämpfen: Staudenknöteriche Stadt Isny – Immer wieder wandern Pflanzen ins heimische Ökosystem ein. Ihre Verbreitung sollte unbedingt verhindert werden. Die Stadt Isny zahlt bei einigen Arten die Entsorgung auf dem Wertstoffhof. Ein Merkmal eingewanderter Pflanzen, der sogenannten Neophyten, ist, dass sie sich sehr schnell verbreiten, Monokulturen bilden und dabei die heimische Pflanzen- und Tierwelt verdrängen. Überdies sind sie oft giftig oder hochallergen Zu den Neophyten zählen die Staudenknöteriche (Fallopia japonica, Fallopia sachalinensis, Fallopia x bohemica), die in China, Korea und Japan zuhause sind. Es handelt sich um eine extrem schnellwüchsige und wuchernde Pflanze, die sommergrün, ausdauernd und krautig ist. Dank seiner Rhizome (Wurzelstock mit Ausläufern) können schnell dichte Staudenknöterich Foto: Alexandra Haug und ausgedehnte Bestände entstehen. Der Zuwachs kann bis zu 30 cm pro Tag betragen. Der Boden unter den dichten Beständen wird derart beschattet, dass selbst Gras abstirbt. Standort dieser Knöteriche sind nasse, sogar zeitweise überflutete, nährstoffreiche, meist kalkarme, tonige Kies- oder Schotterböden, wie sie häufig an Gewässerufern vorhanden sind. Die Pflanze ist ungiftig aber durch ihr Wuchern verdrängt sie einheimische Arten und sollte deshalb unbedingt an der Ausbreitung gehindert werden. Was sich allerdings nicht ganz einfach gestaltet. Monatliches Mähen bis zu achtmal im Jahr sorgt dafür, dass die unterirdischen Sprossteile auf Dauer (nach mehrjährigem Mähne) „verhungern“. Eine Möglichkeit ist auch die Abdeckung mit schwarzer Kunststofffolie, die mangels Licht verhindert, dass die Stängel austreiben. Die Flächen mehrfach im Jahr mit Ziegen zu beweiden, hilft ebenfalls, den Wuchs einzudämmen. Eine Entsorgung der Pflanzen darf nicht über den Hauskompost erfolgen, denn dies würde die Verbreitung eher fördern. Allein kleine Pflanzenteile, die Kontakt zum Boden bekommen, können wurzeln und so zur Ausbreitung der Art beitragen. Eine fachgerechte Kompostierung (Heißrotte) ist erforderlich. Die Anlieferung (in verschlossenen Säcken) auf dem Wertstoffhof Weidach ist kostenlos. Privater Tanz in den Mai mit „Dis-TANZ“ ISNY - Die Europäische Stiftung Tanzen ruft zum ganz privaten Tanz in den Mai auf – viele Tanzschulen in Deutschland und Österreich unterstützen die Aktion – auch MAGG Die Tanzschule ( ADTV )in Isny. Der 30. April ist sozusagen der höchste Feiertag für alle, die paarweises Tanzen lieben. Denn am Vorabend zum 1. Mai treffen sie sich in ihrer Tanzschule, um den Tanz in den Mai zu feiern. In diesem Jahr wird das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich sein. Doch die Tanzlehrerinnen und Tanzlehrer denken gar nicht daran, die Füße still zu halten: Wenn Tanzen in der großen Gruppe und in den schön ausgestatteten Räumen in der Tanzschule nicht möglich ist, dann wird eben die Tanzidee in die schön ausgestatten Wohnzimmer der Republik gebracht. Die Aktion „Dis-TANZ auf der Zeitung“ läuft noch bis zum 1. Mai, auch MAGG Die Tanzschule ( ADTV ) in Isny macht mit. Gabriele Kampe, Vorstandsmitglied der Europäischen Stiftung Tanzen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Gesellschaftstanz zu fördern, erklärt die Idee: „Wir wissen, dass entspanntes paarweises Tanzen nicht viel Platz braucht. Tanzen ist überall da möglich, wo Musik läuft und Menschen zusammen sind. Und das ist momentan vor allem in den eigenen vier Wänden. So bleiben wir gesund und haben Spaß dabei.“ Bereits seit der Schließung der Tanzschulen im Rahmen der Corona-Bekämpfung sind die Tanz- Jeder kann mitmachen, einfach anmelden . Foto: Magg lehren- den kreativ und haben sich viele Aktionen überlegt, um ihre Tanzschülerinnen und Tanzschüler auch zu Hause zu betreuen: Vom Tanzwohnzimmer mit Tanzvideos auf der Homepage, von persönlichen Telefonaten mit den Gästen bis hin zu Kooperationen mit anderen Gewerbetreibenden: Wie Dienstleistung auch in Krisenzeiten gestaltet werden kann, dafür gibt es in den Tanzschulen von Nord bis Süd viele tolle Beispiele. Wer bei „Dis-TANZ auf der Zeitung“ teilnehmen will, meldet sich bei Magg Die Tanzschule ( ADTV ) in Isny/Allg. unter info@magg-tanzschule.de oder telefonisch 07562/981398. Hier gibt es alle Infos und die Möglichkeit, sich mit Tänzerinnen und Tänzern aus der Region zu vernetzen.