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Isny Aktuell 28.10.2020

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Amtsblatt

Amtsblatt Isny Isny aktuell 28. Oktober 2020 6 Der Neubau im Schulzentrum geht gut voran Stadt Isny (rau) – Der Neubau des Schulzentrums geht stetig voran. Der Baufortschritt ist am Erdgeschoss zu sehen, das bis Mitte November die Decke erhält. Zum Sachstand gibt das Bauamt Auskunft: Liegt der Neubau im Zeitplan? Trotz Aufwendungen zur Wasserhaltung zu Beginn der Rohbauarbeiten, liegen diese im Zeitrahmen. Corona hatte nach Aussage der Firma Hebel bisher keine Auswirkungen auf den Bauablauf. Die Decke über dem Erdgeschoß wird bis Mitte November fertiggestellt. Bisher wurden rund 3.500 m 3 Beton und gut 600 t Baustahl verbaut. Im zweiten Quartal 2021 werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen. Was wird derzeit ausgeschrieben, was sind die nächsten großen Gewerke? Aktuell werden die Gewerke für die Sanitär- Heizungs- und Elektroinstallation, sowie die Lüftungstechnik und Gebäudeautomation ausgeschrieben. Es ist geplant, dass der Gemeinderat in der letzten Sitzung des Jahres die entsprechenden Fachfirmen der Haustechnik beauftragen kann. Deren Auftragssumme liegt bei prognostizierten 5,6 Mio. Euro. Der Neubau des Schulzentrums wächst in die Höhe. Die Momentaufnahme vom 20. Oktober der Webcam auf dem Mensadach zeigt in der Bildmitte die offene Haupttreppe, die vom EG ins 1. OG führt. Fotos: Stadt Isny Liegt der Bau im Kostenrahmen? Momentan sind rund 37 Prozent der Bauleistungen vergeben. Zum Ende des Jahres werden es 70 Prozent sein, sodass sich die Kostensicherheit des Neubauprojekts erhöht. Die aktuelle Kostenprognose über eine Bruttosumme von 34,788 Mio. Euro des Büros Löhle Neubauer Architekten vom 7. Oktober liegt 0,4 Prozent über der mit Baupreisindex versehenen Kostenberechnung vom September 2018. Damit liegt das Schulprojekt sehr gut im Rahmen, es kann sogar als Punktlandung bezeichnet werden. Infos: Hintergrund: Im Schulzentrum entsteht ein Neubau für die Verbundschule aus Werkrealschule und Realschule für 30 Klassen. Im Juli 2015 erhielt das Architekturbüro Löhle Neubauer Architekten aus Augsburg nach gewonnenem VOF Verfahren den Auftrag für Planungen am Schulzentrum. Die Schulbaukommission hat sich 2016 für einen Neubau statt Sanierung der bisherigen Schulgebäude von Werkrealschule und Grundschule ausgesprochen. Für den Neubau erwartet die Stadt 11 Mio. Euro an Zuschüssen. In den Sommerferien 2018 wurde mit den Abrissarbeiten begonnen. Im Oktober 2018 genehmigte der Gemeinderat den Entwurf für den Neubau. Seit 2019 wird gebaut. Spielgerät – Sponsoren gesucht Für den Schulhof im neuen Schulzentrum ist für die Erst- bis Viertklässler ein großes Spielgerät vorgesehen. Die Anschaffung ist aufgrund der finanziellen Lage der Stadt derzeit aber nur möglich, wenn Dritte bereit sind, mitzufinanzieren. Falls jemand eine höhere Summe spenden möchte, gäbe es auch die Möglichkeit, eine Spendenplakette anzubringen. Baufortschritte am Schulzentrum live beobachten Stadt Isny (rau) – Auf dem Dach der Mensa wurde eine Webcam installiert, die es ermöglicht, die Baufortschritte beim Neubau im Schulzentrum zu beobachten. Timo Riedel und Jürgen Tischer haben auf dem Dach der Mensa in ihrer Freizeit eine Webcam installiert. Die beiden verfügen über einige Erfahrung mit dieser Technik. Sowohl die Storchen-Webcams als auch die Webcams der Stadt auf dem Blaserturm haben sie installiert. Dass die Baufortschritte in der Südlichen Altstadt von oben mitverfolgt werden konnten, kam in der Isnyer Einwohnerschaft gut an. Beim Schulzentrum wollte die Verwaltung dies nun auch ermöglichen. Daher hatte Hauptamtsleiter Frank Reubold Tischer darauf angesprochen. Eigentlich sollte die Kamera schon längst senden. Anfang Januar dieses Jahres gab Timo Riedel (links) und Jürgen Tischer habe die Webcam zur Beobachtung des Neubaus auf der Mensa installiert. Foto: Stadt Isny es das erste Gespräch mit Jürgen Tischer. Der klärte mit Hausmeister Matthias Lässer zunächst einmal ab, ob es auf dem Dach der Mensa grundsätzlich möglich ist, die Kamera zu installieren und wie die technischen Voraussetzungen aussehen. Für die Umsetzung holte Tischer Timo Riedel hinzu. Mit den ausführenden Baufirmen des Schulzentrums musste zudem der Datenschutz abgeklärt werden, die Mitarbeiter auf dem Bau sollten beispielsweise nicht erkennbar sein. Die Bilder werden auch nicht gespeichert. Aus verschiedenen Gründen und letztlich natürlich Corona bedingt kam es zu weiteren Verzögerungen. Jetzt sendet die wetterfeste Kamera Bilder im Fünf-Minutentakt. Die Webcam ist in die Homepage der Stadt Isny eingebunden. Unter www.isny.de/webcam können Interessierte die Baufortschritte am Schulneubau live beobachten. „Das Schulzentrum ist eine unserer wichtigsten Baustellen und das größte Bauprojekt der Stadt seit Jahrzehnten“, sagt Bürgermeister Rainer Magenreuter. „Deshalb freue ich mich, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern diesen Service anbieten können.“

7 Isny aktuell 28. Oktober 2020 Isny aktuell Elf junge Frauen waren dabei ISNY (WS) - Vorträge ersetzen nicht die eigene Erfahrung. Nur zusehen dürfen was andere schon längst können und vorführen, wäre auch nicht viel effektiver. Selber Hand anlegen dürfen, eigene kleine Erfahrungen machen, verspricht zumindest ein Gefühl entwickeln zu können für das was werden kann und soll: der aktive Rettungsdienst. Durch Erfahrungen ein Gefühl entwickeln. Elf junge Frauen nahmen am Schnuppertag der Freiwilligen Feuerwehr Isny (FFI) teil Foto: Walter Schmid Übungsstationen aufgebaut. „Wir erklären was zu tun ist, garantieren die Sicherheit, stehen für Fragen zur Verfügung und dann sollen die „Schnupperfrauen“ selbst Hand anlegen und eigene Erfahrungen sammeln. In zwei Gruppen eingeteilt, mussten auf der ersten Station Schläuche ausgerollt werden vom Hydranten zum Löschfahrzeug und dann weiter zum Verteiler. Vom Verteiler dann zwei dünnere Schläuche bis zu den Strahlrohren Richtung NTA. Bei der zweiten Übung musste gesichert die Drehleiter hochgeklettert werden bis zum Korb von dem aus agiert wird zur Rettung von Menschen oder zur Brandbekämpfung. Die dritte Übung 'Brandbekämpfung' begann mit einer Einführung zur Handhabung eines professionellen Feuerlöschers, damit jede Teilnehmerin in der Lage ist, einen Papierkorbbrand mit Erfolg zu löschen. Das durchgängige Urteil der Teilnehmerinnen: Richtig toll. Mitgliederversammlung der Freunde der Appretur Isny e.V. ISNY - Mit zwanzig anwesenden Mitgliedern konnten die Freunde der Appretur ihre Jahreshauptversammlung abhalten. Die Vorstände Petra Eyssel und Liane Menz gaben einen Überblick über das vergangene Jahr. Seit dem Schaden durch Risse an der Stadtmauer, Appretur und Diebsturm im Frühjahr 2019 war das Gebäude nicht mehr zugänglich. Die Arbeit konzentrierte sich nun auf die Erstellung eines Finanzierungkonzeptes zur Umsetzung des bereits erstellten Nutzungskonzeptes. Dafür waren weitere 4000 Euro durch die Allianz für Beteiligung bewilligt worden. Immer wieder fanden Gespräche mit dem Denkmalamt und der Stadt Isny statt. Ein vom Gericht bestellter Gutachter zur Schadensklärung lässt seit eineinhalb Jahren auf sich warten. Der unbefristete Stillstand ist eine harte Geduldsprobe für den Verein und seine 135 Mitglieder. Hauptamtsleiter Frank Reubold, ebenfalls Mitglied des Vereins FdA führte durch die Wahl. Petra Eyssel und Liane Menz wurden im Vorstand bestätigt. Ebenso Silke Denniger als Schriftführerin und Ursel Gutmair für die Öffentlichkeitsarbeit. Anke Tregner stand nicht mehr zur Wahl. An ihre Stelle rückte Sabine Dinser als Schatzmeisterin. Was bringt das neue Jahr für die Freunde der Appretur? Bis Ende des Jahres wird mit dem Berater P. Schmidt von der Sutter 3 KG eine Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Handlungsempfehlung erstellt... und das Warten auf den Gutachter hat hoffentlich ein Ende. Die Isnyer Floriansjünger starteten eine breit angelegte Nachwuchs-Kampagne um neue, aktive Mitglieder zu rekrutieren. Diesmal waren junge Frauen angesprochen. Frauen würden bei der Feuerwehr den Männern in nichts nachstehen, meint jedenfalls der Obmann der Aktionstage, der stellvertretende Kommandant Lukas Pfeiffer. Es müsse Schluss sein mit der Männerdomäne Feuerwehr. Einige jüngere Aktive haben drei Die einzelnen Stationen wurden begleitet von Rosi Klemp, Daniela Halberstadt, Karina Prinz, Hans Dinser, Stephan Terstegge und Georg Holzer. Wer von den jungen Frauen an diesem Nachmittag „Feuer gefangen hat“ für die Feuerwehr, ist am 29. Oktober um 19.30 Uhr zum Ausbildungszug herzlich eingeladen. Im Januar 2021 wird die Nachwuchskampagne fortgesetzt für Jugendliche, im Juni 2021 für Männer. Petra Eyssel, Silke Denniger, Sabine Dinser, Anke Tregner, Liane Menz, Ursel Gutmaier. Foto: Gutmaier Landwirtschaft zum Anfassen: Apfelprojekt am Gymnasium ISNY/BEUREN – Es ist Erntezeit: Schüler des Gymnasiums haben in den letzten Wochen die Gelegenheit genutzt, aus der üppigen Apfelernte in diesem Herbst eigenen Apfelsaft herzustellen. Die sechsten Klassen sammelten an einem unterrichtsfreien Nachmittag auf Streuobstwiesen in Sommersbach, die Klasse 7a an der Felderhalde. „Gerade in dieser von Einschränkungen geprägten Zeit ist es für die Klassen besonders wertvoll, so eine Gemeinschaftsaktion durchführen zu können“, betonen die Klassenlehrer Christian Reiter und Tamara Osberghaus und Franziska Boll. Ganze 2,5 Tonnen packten die Schüler in die Eimer und Kisten. „Die Schüler haben mit viel Engagement und Durchhaltevermögen gesammelt“, waren sich die Lehrer einig. Ganz nebenbei übten sie das Überschlagen von Mengen und das Bruchrechnen: Wieviel Apfelsaft ergibt wohl die gesammelte Menge? Während sich die Behälter füllten, witterten die Schüler ein gutes Geschäft. Je nach Sorte und Reifegrad ergeben rund 150 Kilo rund 100 Liter Saft. Nur der aktuelle Apfelpreis ernüchterte die jungen Leute: Ein Bauer bekommt derzeit nur rund XY Euro pro 100 Kilo. „Ich hätte gedacht, dass er mindestens zehnmal so viel kriegt!“, sagte ein Schüler aus der Klasse 6b überrascht. Sofort fragten sich eine Gruppe junger Schüler: Warum ist dann Apfelsaftschorle im Discounter so billig? Der Vergleich führte bei den Kindern schnell zu der Erkenntnis, dass die Erzeuger der Äpfel, die im Schorle stecken, vermutlich keinen fairen Preis erhalten haben. Das bremste aber das Engagement vor Ort keineswegs. In der darauffolgenden Woche wurden die Äpfel von der „Mobilen Saft Moschte“ in Vorholz bei Maierhöfen zu knapp 1700 Litern naturtrübem Apfelsaft verarbeitet. Wieder arbeiteten die Schüler fleißig mit beim Einfüllen der Äpfel sowie beim Verpacken und der Lagerung des Saftes. „Wenn die Schüler nicht so gut mit angepackt hätten, hätten wir in der geplanten Zeit sicher nicht geschafft, das ganze Obst zu verarbeiten“, lobte Markus Fischer von der „Mobilen Saft Moschte“ seine Nachwuchsassistenten. Auch einige Vorschulkinder aus dem Felderhalde Kindergarten nutzen zusammen mit ihrer Erzieherin Jutta Müller die Gelegenheit, beim Mosten munter dabei zu sein. Die Kindergartenkinder brachten selbst auch einige Kisten Äpfel mit, halfen den schon großen Schülern und probierten die zerkleinerten Äpfel sowie den frischen Apfelsaft. Das goldig süße Ergebnis wird im kommenden Jahr sowohl in der Mensa des Gymnasiums und im Felderhalde-Kindergarten ausgeschenkt. Ein paar Schüler dürften den Saft dann wohl besonders wertschätzen und richtig genießen - schließlich wissen sie jetzt, wieviel Mühe darin steckt. „Gerade, weil die Kinder einmal sehen, welche Arbeit die Apfelernte macht, unterstützen wir das Projekt immer wieder gerne“, betonen die Landwirte Hubert Peter und Xaver Prinz aus Sommersbach, die nicht nur ihre Äpfel spendeten, sondern das Projek auch mit Hängern und Geräten unterstützen. „Ohne diese Mithilfe der Landwirte, der Eltern und Kollegen wäre das Projekt nicht möglich“, betont Ute Pfaff, die die Aktion immer wieder gerne organisiert. Besonders dankbar zeigte sich die Lehrerin den Spendern der Äpfel und Markus Fischer von der „Mobilen Saft Moschte“ gegenüber. In den nächsten Wochen steht der Apfelsaft im Gymnasium auch für die Schüler für ihre Familien zum Verkauf. Der Erlös aus dem Verkauf geht zugunsten der Klassenkassen – für Ausflüge und Schullandheime, wenn diese dann wieder stattfinden dürfen.