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Isny Aktuell 21.04.2021

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Amtsblatt

Amtsblatt Isny Isny aktuell 21. April 2021 4 Stadtnachrichten Gemeinderat Einladung zur Sitzung der Gemeinderats am Montag, 26. April, 18 Uhr im Kurhaus am Park 1. Aktueller Bericht des Bürgermeisters und Bekanntgaben 2. Anfragen von Stadträten 3. Bürgeranfragen 4. Information zu größeren Bauvorhaben 5. Quartalsbericht zum Haushalt 6. Vergabe Schulzentrum Isny - Erweiterungsneubau - Metallbau - Innentüren - Landschaftsbauarbeiten 7. Bewerbung der Stadt Isny als Modellkommune „Öffnen mit Sicherheit“ - Antrag der Fraktion Bündnis 90 Die Grünen vom 29.3.2021 8. Bebauungsplan „Großfamilienstiftung Immler“ - Ergebnis der Auslegung und Satzungsbeschluss Termine Bürgermeistersprechstunde Am Donnerstag, 22. April, ist wieder Sprechstunde mit Bürgermeister Rainer Magenreuter von 16 bis 18 Uhr. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen können die Anliegen nur telefonisch unter 07562/ 984-112 oder per Mail unter rainer.magenreuter@isny.de vorgebracht werden. Sprechtag Pflegestützpunkt Der nächste Sprechtag des Pflegestützpunkts ist am Donnerstag, 22 April, im Rathaus Isny. Nur mit Anmeldung bei Sabine Bracciale, Tel. 07561/9820-3501 oder E-Mail: s.bracciale@rv.de. Vollsperrung Kanzleistraße Die Kanzleistraße wird auf Höhe Haus Nr. 37 bis 14. Mai wegen Kranaufstellung voll gesperrt. Die Zufahrt für Anlieger und zur Kleintierpraxis ist frei, umgeleitet wird über die Adlergasse. Die Einbahnregelung ist aufgehoben. Halbs. Sperrung An der Felderhalde Wegen Baumaßnahmen für eine Tiefgarage ist die Straße „An der Felderhalde“ Nr. 5 bis 7 bis 12. Mai halbseitig gesperrt. Onlineseminar für Senioren Herz und Gemüt lädt zum Online-Seminar „Entspannt und wach im Hier und Jetzt“ am Donnerstag, 29. April, 14 bis 15 Uhr ein. Achtsamkeit ist ein Zauberwort für einen entschleunigten Alltag. Die meisten wünschen sich dadurch weniger Stress, mehr Gelassenheit, mehr Lebensfreude. Oftmals steckt das Wörtchen mehr dabei, das bedeutet, es ist schon etwas davon da. Petra Anna Dröber, fragt in ihrem Seminar: „Was haben Sie bis jetzt schon, was ist für Sie zur Normalität geworden? Auf was richten Sie ihren Fokus?“ Im „Westen“ ist unser Denken und Handeln vom Materialismus geprägt, vom Haben wollen, von Neid, Konkurrenz, Ablehnung, Egoismus. „Es ist aber unser eigener Geist, und nur der allein, der uns fesselt oder befreit.“ Voraussetzung für die Teilnahme am Online-Treff sind Laptop oder Tablet und ein Internetzugang. Interessierte bekommen technische Hilfe von den Unterstützern des offenen Computernachmittags für Senioren. Otto Besch, Tel. 07562/9 36 95; Wolfgang Richard, Tel. 0152/34 14 38 71. Bitte rechtzeitig Kontakt aufnehmen. Anmeldung unter Herz und Gemüt (Projektleitung Petra Anna Dröber), info@herzundgemuet.de, Tel. 07562 – 90 57 47. Zum Online-Meeting wird rechtzeitig ein Link zugesendet, mit dem sich Teilnehmer einloggen können. Photovoltaik lohnt sich Landkreis Ravensburg und Energieagentur bieten eine Online-Informationsveranstaltung am Montag, 26. April, von 18.30 bis 20 Uhr die herstellerneutral über gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten informiert. Anmeldungen bitte per Mail an k.dold@rv.de. Die Region Bodensee-Oberschwaben verfügt dank 1.700 Sonnenstunden im Jahr über optimale Voraussetzungen zur Nutzung der Sonnenenergie. Der Landkreis Ravensburg will Solarlandkreis Nummer 1 werden und hat das notwendige Potenzial dafür. Ob sich das Dach grundsätzlich für die Stromerzeugung eignet, können Hausbesitzer im Solaratlas des Landkreises Ravensburg herausfinden: www.rv.de/solaratlas. Women change IT“ Die Veranstaltungsreihe „Women change IT“ mit je zwei kostenlosen Online-Veranstaltungen im Frühjahr und im Herbst beschäftigt sich mit dem Thema Frauen als IT-Fachkräfte Den Auftakt macht am Dienstag, 20. April, 16 Uhr der Online-Vortrag „Frauen gewinnen und binden – wie Sie IT-Fachkräfte finden“. Am Dienstag, 4. Mai, 18 Uhr heißt es: „Digital Woman – wie berufliche Wege und Vernetzung in der IT gelingen". Informationen und Anmeldung: Kontaktstelle Frau und Beruf Ravensburg – Bodensee-Oberschwaben c/o WiR GmbH, Tel.: 0751/35906-63, E-Mail: info@frauundberuf-rv.de, www.frauundberuf-rv.de. Amtliches Wegweiser für Senioren Der Wegweiser für Senioren, den die Stadt Isny, die Aktion Herz und Gemüt und der Stadtseniorenrat gemeinsam herausgeben, liegt jetzt auch als Broschüre vor. Bisher war die neue Ausgabe nur im Internet zu finden. Der Wegweiser enthält alle wichtigen Informationen zu Institutionen, Einrichtungen, Beratungsund Hilfsangeboten in der Stadt und den Ortschaften. Die Broschüre liegt aus an der Rathauspforte, im BürgerBüro, in der Stadtbücherei, den Ortsverwaltungen, in der Unteren Mühle, bei Ärzten und ist auch beim Stadtseniorenrat zu bekommen. Einrichtungen, die den Wegweiser ebenfalls auslegen möchten, können sich an die Stadtverwaltung wenden. Kostenlose Papiertonne Nach der Neuregelung der Müllabfuhr besteht auch in den Ortschaften die Möglichkeit, eine kostenlose Papiertonne zu bekommen. Es lohnt sich, dieses Angebot zu nutzen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an das Bürgerbüro Ravensburg unter der Telefon-Nr. 07 51/85-23 45 bzw. per E- Mail an buergerburo-ab@rv.de oder über das Onlineportal unter www.onlinedienste.rv.de. Naturschutz-Info 2020 Die Fachzeitschrift „Naturschutz-Info“ informiert ausführlich über aktuelle Entwicklungen, Projekte, Erhebungen und Hintergründe im baden-württembergischen Naturschutz. An Naturschutzthemen Interessierte finden hier aktuelle Ergebnisse und landesspezifische Beispiele. Das nun erschienene aktuelle Heft gibt einen Überblick über die Aktivitäten im Jahr 2020. Neben zahlreichen Monitoringberichten steht das Thema Streuobstwiesen im Fokus. Die aktuelle Ausgabe „Naturschutz-Info 2020“ kann kostenlos als barrierefreie PDF-Datei im Internetauftritt der LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg heruntergeladen werden. Nichtamtliches Umfrage zum Mountainbiken Die Allgäu GmbH und der Verband Naturbiken Allgäu/Tirol machen eine gemeinsame Umfrage, wie das Mountainbike-Angebot im Allgäu und im Bezirk Reutte/Tirol noch verbessert werden könnte. Bis 21. Mai läuft die Umfrage unter mtb.naturbiken.com Stellenausschreibung Die Stadt Isny im Allgäu sucht für das Kinderhaus Spatzennest für den Zeitraum 31.05. bis 30.06.2021 einen Erzieher oder Kinderpfleger (m/w/d) Beschäftigungsumfang 80% - 100 % (31,00 Std. - 39,00 Std./Woche) Die leistungsgerechte Bezahlung richtet sich, je nach Qualifikation, nach Entgeltgruppe S 4 oder S 8a TVöD Sozial- und Erziehungsdienst. Es handelt sich um ein zunächst befristetes Arbeitsverhältnis aufgrund von Elternzeit von 4 Wochen. Eine Weiterbeschäftigung kann in Aussicht gestellt werden. Die kompletten Stellenausschreibungen finden Sie unter www.isny.de/stellenangebote. Nähere Auskünfte und Informationen: Sachgebietsleiterin Anita Gösele, Tel. 07562 984-148, anita.goesele@isny.de Wir freuen uns auf Ihre Online-Bewerbung bis zum 30. April 2021 über unser Online-Bewerbungsportal unter www.isny.de/stellenangebote. Schriftliche Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Aus den Fraktionen Stellungnahme der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Mit dem Regionalplanentwurf Bodensee-Oberschwaben wird für viele Jahre weiterer ungezügelter Flächenverbrauch in der Region (insg. 2.100 ha) und auch in Isny vorgezeichnet. Am Krummbach, einem wichtigen stadtnahen Naturraum, ist darin eine 14 Hektar große Vorratsfläche für künftiges Bauland verzeichnet. Der Entwurf beruht auf politisch gesetzten Annahmen zur künftigen Bevölkerungsentwicklung, die in klarem Gegensatz zu den Prognosen des statistischen Landesamtes stehen. Der Plan darf so nicht verabschiedet werden. (Siehe auch www.gruene-isny.de) V.i.S.d.P. Jürgen Ziegler, Fraktion Die Grünen Testzentrum Testzentrum St. Michael - Gemeinnützig - Die Tests sind kostenlos, auch bei mehrmaligem Testen. - Offen für jeden, auch von außerhalb des Gemeindegebiets, auch aus Bayern. - Keine Anmeldung erforderlich. - Falls positiv, Anruf innerhalb von 20 Minuten.

5 Isny aktuell 21. April 2021 Amtsblatt Isny - Testergebnis gültig für acht Stunden. - Bescheinigung für Arbeitgeber möglich. - Nicht ins Testzentrum kommen bei typischen Symptomen einer Infektion. Telefonhotline: 07562/971120 Kemptener Str. 12, Isny; Testzeiten: Montag, Mittwoch, Freitag: 16 bis 18 Uhr Dienstag, Donnerstag, Samstag: 10 bis 12 Uhr. Stadtbücherei Neue Bücher in der Stadtbücherei Susanne Abel: Stay away from Gretchen – eine unmögliche Liebe; Eva Almstädt: Ostseefalle; Thommie Bayer: Das Glück meiner Mutter; Taylor Brown: Maybelline; Frauke Buchholz: Frostmond; Goldie Goldblum: Eine ganze Welt; Anne Prettin: Die vier Gezeiten; Sabine Schumacher: Gemeinsam sind wir tot; Daniel Speck: Jaffa Road; Luca Ventura: Bittersüße Zitrone. Während des Lockdowns bietet die Bücherei weiterhin einen Abholservice für Medien an. Informationen auf www.buecherei-isny.de oder telefonisch 07562/912161. Auch eine reine Rückgabe ist nach telefonischer Terminvergabe möglich. Ortsnachrichten Rohrdorf Aus der Ortschaftsratssitzung In der Ortschaftsratssitzung am 6. April, wurden folgende Themen behandelt: 1. Bericht des Ortsvorstehers Das Maibaumstellen muss 2021 wegen Corona erneut ausfallen. Im Mai findet ein Gespräch zum Kindergarten Rohrdorf statt. 2. Anfragen von Ortschaftsräten: Für die Geschwindigkeitsmessungen werden Standortanpassungen vorgenommen. 3. Anfragen von Bürgern: Die Scheune vom Hof Landsbeck steht ab Jahresende nicht mehr als Lagerfläche für Vereine zur Verfügung. Die Vereine suchen nach Alternativen. Das Auffüllen mit Humus nach dem Wasserleitungsbau bei Aigeltshofen kann erst Mitte Mai erfolgen. 4. Bauvorhaben: Den Bauvorhaben wird zugestimmt. 5. Spielplatz Salzmoosweg: Der Ortschaftsrat entscheidet sich bei der Anschaffung von Spielgeräten für das Angebot der Firma Espas. 6. Investitionen: Der Ortschaftsrat entscheidet sich beim neuen Spindelmäher für den Sportplatz für das Angebot der Firma BAG Isny für 19.873 Euro. Der Parkplatz Kirchweg wird asphaltiert, Pflasterung wäre wegen Winterdienst ungeeignet. Die Beleuchtung im Bus-Wartehäuschen Aigeltshofen wird demnächst neu installiert. 7. Bekanntgaben: Maria Pareth hat zum 1. April ihre Stelle als Sekretärin der Ortsverwaltung angetreten. Ortsvorsteher Max Boneberger stellt eine „Dorf- App“ vor, der Ortschaftsrat entscheidet sich für eine dreimonatige Testphase. IsnyRundschau Erstes Gebäude am Mittelösch bekommt Nahwärme Stadt Isny (rau) – Die Energiebox am Lärmschutzwall liefert Wärme für das Wohngebiet Mittelösch, das erste Handwerkerhaus wird schon beheizt. Bei einem Ortstermin erfolgte mit einer „kleinen Einweihung“ die offizielle Inbetriebnahme durch die Bio- Energie-Isny (BEI). Vor genau zwei Jahren hat der Gemeinderat Isny beschlossen, das Wohngebiet Mittelösch mit Abwärme der Firma Früchte Jork versorgen zu lassen und sich gleichzeitig für eine Anschlusspflicht (10 Jahre) entschieden. Dem waren heftige Diskussionen vorausgegangen. Die BEI hatte aus wirtschaftlichen Gründen das neue Wohngebiet nicht an das bestehende Nahwärmenetz anschließen können, erläuterte Klaus Schwarz, Geschäftsführer der BEI. Unter anderem, weil Neubauten durch ihren energetischen Standard deutlich weniger Wärmebedarf haben, als beispielsweise die Altbauten der Innenstadt. „Die Stadt hat aber sehr auf eine zentrale Wärmeversorgung gedrängt“, betonte Schwarz. „Eine neue Einfamilienhaussiedlung mit Nahwärme zu versorgen, wäre unsinnig gewesen. Aber verdichtetes Bauen und ein naheliegender Wärmelieferant machten das Projekt möglich“, begründet Bürgermeister Rainer Magenreuter das Engagement Die Energiebox (im Vordergrund) für das Nahwärmesystem im Mittelösch ist schon in Betrieb. Foto: Stadt Isny/Rau der Stadt. Er danke allen Beteiligten, die hier vorbildlich zusammenwirken, um einen Beitrag zu effizienter Energienutzung zu leisten. Um die Akzeptanz zu erhöhen, waren vorab mit möglichen Investoren Workshops zur Entwicklung dieser Quartiers- Wärmeversorgung abgehalten worden. Als Energiequelle bot sich die ungenutzte Abwärme der Firma Früchte Jork an. Diese entsteht durch die Kühlhallen und wurde bislang weitgehend übers Dach abgeblasen. Bei Geschäftsführer Joachim Jork stieß man mit dem Ansinnen auf großes Entgegenkommen. Er berichtete, dass seine Firma das Projekt durch Studenten der Hochschule Biberach wissenschaftlich begleiten lässt. Die Umsetzung erwies sich jedoch als nicht ganz einfach. „Unser größtes Problem war, dass auf grüner Wiese geplant wurde, wir wussten nicht, was gebaut wird, wie groß das Netz ausgelegt werden muss“, berichtete Schwarz. Den Prozess bei der Entwicklung des Wohngebiets, bei dem alles im Fluss war, habe man keineswegs „euphorisch“ begleitet, da durch zunehmend mehrgeschossige Bebauung mehr Wohneinheiten entstanden, als ursprünglich vorgesehen. War man anfangs noch von 560 KW Wärmeleistung für das gesamte Quartier ausgegangen, so sind es mittlerweile 800 KW. Wegen des erhöhten Energiebedarfs wurde die Naturenergie Isny als Partner mit ins Boot geholt, bei der Einweihung vertreten durch Geschäftsführer Bernd Böck. Gegenüber den ersten Berechnungen hat sich die Vorlauftemperatur von 28 auf ca. 38 Grad erhöht, daher kann direkt aus der Leitung geheizt werden, ohne Zwischenschaltung einer Wärmepumpe. Erschwert wurde die Planung laut Schwarz auch durch Änderungen in den gesetzlichen Rahmenbedingungen, bei Förderrichtlinien und Vorgaben. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 2 Mio. Euro. Die BEI hat für diese innovative Wärmeversorgung mit sogenanntem „lauwarmem Netz“ eine Innovationsförderung über das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Rahmen der Projektträgerschaft Umweltforschung des Landes Baden-Württemberg erhalten. Als Pilotprojekt löst es auch bei anderen Kommunen großes Interesse aus. In der Energiebox, einem kleinen, holzverschalten Gebäude am Lärmschutzwall, erfolgt die Zusammenführung der beiden Energieerzeuger. Untergebracht sind dort die gesamte, fernüberwachte Verteiltechnik und ein Pufferspeicher. Die praktische Umsetzung der technischen Anlage verantwortete Firma Christ und Wieprecht aus Isny, Jens Wieprecht nahm an der Einweihung ebenfalls teil. „Wir sind stolz darauf, dass sich für dieses Projekt ausschließlich lokale Mitstreiter zusammengetan haben. Die gesamte Innovation bleibt in der Region“, betonte Hellen Maus, Prokuristin der BEI.