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Isny Aktuell 13.05.2020

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Isny

Isny aktuell Isny aktuell 13. Mai 2020 10 Gewinner des Treuepass 2.0 Isny – Die erste Aktion Treuepass 2.0 ist beendet und war bereits ein kleiner Erfolg. Vom 22. April bis 6. Mai waren die Isnyer aufgerufen, mitzumachen: lokal einzukaufen, Kassenbelege zu sammeln und sie digital einzureichen. Am 6. Mai wurden die Gewinne verlost. Viele Isnyer schätzen – auch in dieser Zeit der Krise - die Angebote der Geschäfte und Lokale vor Ort. Das sollte mit der Aktion Treuepass 2.0 gewürdigt und belohnt werden. Das Büro für Stadtmarketing erreichten im Aktionszeitraum 310 Kassenbelege – gesammelt von insgesamt 46 treuen Isnyer Kunden. Güldiner als Gewinne Die Aussicht stand auf Gewinne im Gesamtwert von 600 Euro in Isny Güldinern, gesponsert von Isny Aktiv e.V.. Ein besonderer Anreiz war der Sonderpreis für die meisten Belege. Damit sollte derjenige belohnt werden, der in besonders vielen verschiedenen Geschäften vor Ort einkauft. Mit einem Vorsprung von zwei Belegen gewann der Isnyer Christian Hagg Der Isnyer Christian Hagg (zweiter von rechts) hat bei der Verlosung gleich doppelt gewonnen und freute sich riesig darüber. Katrin Mechler (links) überreichte den beiden Isnyerinnen Monika Zehrlaut (mitte) und Christine Sahlmen (rechts) ihren Gewinn. Fotos: Christiane Brockhoff den Preis über 100 Euro in Güldinern. Die Namen derjenigen, die mindestens vier Belege von verschiedenen Geschäften oder Lokalen eingereicht hatten, wanderten in die Lostrommel. Unter ihnen wurden zehnmal 10 Euro, achtmal 25 Euro, sowie die Hauptpreise von zweimal 50 Euro und einmal 100 Euro verlost – alles in Güldinern. Die zwei Hauptpreise über 50 Euro haben Monika Zehrlaut und Christine Sahlmen gewonnen. Zur großen Überraschung aller Beteiligten wurde Christian Hagg als Gewinner des Hauptpreises über 100 Euro in Güldinern gezogen. Er gewann damit doppelt. „Das ist ja der Wahnsinn!“ war seine Reaktion, als er von seinem Gewinn erfuhr. Die Gewinner können sich jetzt auf einen Einkaufsbummel durch Isny freuen und einmal mehr durch die Auslagen und Regale stöbern. Da die Güldiner nur in Isny angenommen werden, stärkt das noch einmal den lokalen Handel und die Gastronomie. Solidarität kann Spaß machen „Mit der Aktion wollen wir einmal mehr bewusst machen, was wir an unserer Stadt haben,“ sagt Katrin Mechler, Leiterin des Büros für Stadtmarketing. „Wir freuen uns, dass schon beim ersten Treuepass 2.0 viele Isnyer mitgemacht haben! Das zeigt, dass sich die Isnyer solidarisch zeigen und auch in Krisenzeiten zu ihrer Stadt stehen.“ Die Isnyer Betriebe brauchen treue Kunden mehr denn je, denn sie sind von der Corona-Krise wirtschaftlich besonders betroffen. Sie bedanken sich deswegen von Herzen bei allen, die auch in diesen Zeiten bei ihnen einkaufen, sich kulinarisch zu Hause verwöhnen lassen und einfach treu bleiben. Vom 13. bis 27. Mai findet die nächste Runde der Aktion Treuepass 2.0 statt. Erneut besteht die Chance mit seiner Treue zu den Isnyer Geschäften und Lokalen Isny Güldiner zu gewinnen. Näheres dazu auf Seite 9 in diesem Heft. Isny Güldiner - Währung in Isny Regionales draußen kaufen Isny – Die Isny Güldiner gibt es bereits seit mehr als 15 Jahren. Sie sind die Isnyer Zweitwährung und können wie Euro als Zahlungsmittel genutzt werden, aber eben nur in Isny. Die Isny Güldiner stärken die Heimat, denn die Kaufkraft bleibt in der Stadt. Mit der Aktion Treuepass 2.0 erleben sie aktuell einen Aufschwung, denn sie sind die ausgelobten Gewinne bei der Aktion. Zur Unterstützung des lokalen Handels und der Isnyer Gastronomie und damit der regionalen Wirtschaft hat Isny Aktiv e.V. den Treuepass 2.0 in der Krisenzeit gestartet und Güldiner im Gesamtwert von 600 Euro pro Aktion ausgeschrieben. Die Gewinner der Verlosungen können sich auf einen Einkaufsbummel durch Isny freuen und ihre Läden und Lokale ganz unkompliziert unterstützen. Das Geld verschwindet nicht in undurchschaubaren Finanzströmen oder bei anonymen Online-Riesen, sondern bringt die lokalen Betriebe und Konsumenten zusammen. Geschenk für jeden Anlass Sie eignen sich auch als Geschenke für jeden Anlass und sind eine hervorragende Alternative zu Gutscheinen. Beschenkte können sich nämlich aussuchen, wo und wofür sie ihre Güldiner in Isny ausgeben wollen. Mit dem Isnyer Geld kann man bequem bezahlen und so den lokalen Handel unterstützen. Mittlerweile nehmen 74 Isnyer Geschäfte und Lokale die Isny Güldiner an. Sie sind erkennbar am Aufkleber im Eingangsbereich. Die Güldiner sind bei der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG in der Bergtorstraße und im BürgerBüro im Rathaus erhältlich. Sie können auch telefonisch oder per E-Mail im Büro für Stadtmarketing bestellt werden. Isny Güldiner können Sie im Büro für Stadtmarketing bestellen und nach Hause schicken lassen. Wenn Sie als Betrieb Partner werden wollen, melden Sie sich ebenfalls beim Büro für Stadtmarketing: Telefon: 07562 905311, E-Mail: info@isny-aktiv.de. Isny (WS) - Nicht nur verschiedene Bio-Käsesorten aus Heumilch gibt’s jetzt am Automaten draußen im Pavillon auf dem Parkplatz der Käsküche Isny zu kaufen, sondern auch allerlei andere regionale Brotzeit-Beilagen mit denen es besonders gut schmeckt. „Der größte Unterschied zwischen Bio-Käse und konventionellem Käse ist der Rohstoff Milch. Artgerechte Tierhaltung und ökologisch angebautes Futter zeichnen die Bio- Milch aus. Beim Käsen verzichten Bio-Käsereien auf problematische Zusatzstoffe die helfen, Qualitätsprobleme bei der Milch oder in der Verarbeitung zu umgehen. Vom Futteranbau bis zum fertigen Käse wird auf Chemie wie Kunstdünger, Herbizide, Pestizide, Konservierungsmittel usw. verzichtet“, garantiert Käsereimeister Alexander Diet. „Wir und unsere Landwirte sind zertifizierte Bioland-Partner.“ Der Käse im Automaten ist vakumiert. Der Preis ist der gleiche wie im Laden. Die Ware ist permanent gekühlt und wird mit frischer Ware ständig neu aufgefüllt. Bezahlt wird am Automaten mit Münzen oder Geldscheinen, nicht mit der Karte. „Durch diese Neuerung vor der Käsküche Isny steht einer gesunden Brotzeit 24 Käsemeister Alexande Diet zeigt, wo am Automat das gewünschte Produkt herauskommt. Foto: Walter Schmid Stunden am Tag eigentlich nichts mehr im Wege“, meint der Käsemeister. Die Käsküche Isny ist zu finden in der Maierhöfer Straße 78, Ausfahrt der B12: Isny-Mitte, Richtung Stadtmitte.

11 Isny aktuell 13. Mai 2020 Isny aktuell Doppelter Abschied von Ursula ISNY - „Meine Zeit auf dieser Welt geht bald zu Ende, dann kann ich nur noch von oba rab gugga, wie hier mit den Senioren die Messe gefeiert wird“, sagt Karl Immler, vor der Ursula-Statue sitzend, mit leiser, gebrochener Stimme. Sein Leiden ist spürbar. Nicht erst im Älterwerden fühle er sich mit dem Altenhilfezentrum St. Elisabeth (AHZ) verbunden, sondern schon seit mindestens 40 Jahren: „Ein Werk von Isnyern für Isnyer, damit identifiziere ich mich voll und ganz.“ Meine Zeit auf dieser Welt geht bald zu Ende. Dann kann ich nur noch 'von oben rabguga' wie hier mit den Senioren die Messe gefeiert wird“, sagt Karl Immler. Foto: Walter Schmid Frank Höfle, Kirchenpfleger und AHZ- Geschäftsführer, blickt wenige Jahre zurück: „Als mir und dem ganzen Kirchengemeinderat die prognostizierten Kosten des AHZ-Neubaus schlaflose Nächte bereiteten, da stellte sich der sturmerprobte Karl Immler an unsere Seite und übernahm die Schirmherrschaft des Vorhabens. Mehr noch: Er verlor sein Herz für den 'geistlichen Kern' des AHZ und übernahm die Kosten für die Ausstattung der Kapelle.“ Das war 2017, als Immobilienunternehmer Karl im gleichen Zeitraum seine Ehefrau Ursula für immer verlor – und damit gedanklich die Brücke zur „heiligen Ursula“ geradezu unvermeidlich war. Immler und die Verantwortlichen der Kirchengemeinde beschäftigten sich mit der Heiligen der katholischen Weltkirche. Und nach Fertigstellung der Kapelle im AHZ wurden schließlich Altar, Tabernakel und die Bronzestatue von Weihbischof Matthäus Karrer, dem ehemaligen Isnyer Pfarrer, in einem öffentlichen Gottesdienst feierlich der heiligen Ursula geweiht. Die frühkirchliche Märtyrerin, Schutzpatronin der Familie, Helferin in der Not und in der Todesstunde, soll der Legende nach eine britannische Königstochter gewesen sein, voller Würde, Weisheit und Schönheit. Sie habe ihr Leben Christus geweiht und sich fortan der Weitergabe des Glaubens verpflichtet gefühlt, erzählt die Legende. Sie habe sich standhaft dem Begehren eines Hunnenkönigs verweigert und sei deshalb von ihm umgebracht worden. Daraufhin seien tausende Engel erschienen und hätten die Feinde aus der Stadt Köln vertrieben und in die Flucht geschlagen. Als Dank errichteten die Kölner ihrer Schutzheiligen Ursula eine Kirche und wählten sie zu ihrer Stadtpatronin. Die Kapelle im Isnyer AHZ wurde auf lokaler Ebene zum Ort der Erinnerung, sowohl an eine bekannte Familie der Stadt, als auch an Ursula Immler; und an ein Glaubensvorbild der frühen katholischen Weltkirche des 4. Jahrhunderts. Lag doch auch Ursula Immler, geborene Edelmann, die Familie gleichfalls am Herzen; die eigene mit drei Kindern, andere Familien, die sie durch ihr ehrenamtliches Engagement im Kinderschutzbund und die ideelle Unterstützung der Immler-Familienstiftung zum Ausdruck brachte. Beide Ursulas wirkten in dieselbe Richtung. „Was den Altar betrifft, muss man nicht nach China reisen, um einen noblen Stein auszusuchen, womöglich dann auch noch einen von Kinderhand gebrochen und bearbeitet“, sagt Karl Immler. „Das Beste und Schönste bietet meist die eigene Heimat.“ Den Fels aus Nagelfluhgestein habe er in einem Steinbruch selbst ausgesucht und nach eigenen Vorstellungen bearbeiten lassen. Der Altar sei ein Schmuckstück geworden, auf dem der Pfarrer die Wandlung zelebriert, von Wein und Brot zum gegenwärtigen Christus, gereicht den Gläubigen zur Vergewisserung des Glaubens. Karl Immler hinterlässt mit der Heiligenstatue, dem Altar, mit Tabernakel und Ambo – alles von heimischen Künstlern gefertigt, wie er betont – seine Spuren in der Ursula-Kapelle im AHZ, an denen sich noch viele Generationen beim Beten, Singen und bei der Feier der Eucharistie erfreuen dürfen. Er sagt über sich selbst, dass er „nur“ ein Bauernsohn sei. Künstlerisches Talent sei ihm bei der Geburt 1948 nicht in die Wiege gelegt worden, durchaus aber Kreativität und Durchsetzungsvermögen. Die Immobilienfirma sei bereits in die nächste Generation und in gute Hände übergeben worden. Was das eigene Leben betrifft, trete eine andere Dimension in den Vordergrund. Vor der heiligen Ursula sitzend, körperlich von seiner Krankheit schwer gezeichnet, sang er mit geistlichem Beistand ein Lied aus dem Gotteslob, las und betete: „Meine Zeit steht in Deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein. Gib mir ein festes Herz, mach’ es fest in Dir. Mutlos frag’ ich: Was wird morgen sein? Doch Du liebst mich, Du lässt mich nicht los. Vater Du wirst bei mir sein. Meine Zeit steht in Deinen Händen.“ Stadtrallye startet im Familienzentrum St. Josef ISNY (WS) - Beate Kaa und Yennifer Holzinger haben sich für alle Kinder, denen es zu Hause längst langweilig ist, und für alle Eltern, denen die Decke auf den Kopf fällt, genau den richtigen Ausgleich für die kommenden, sonnigen Tage ausgedacht: Eine knapp einstündige Stadtrally für die ganze Familie. Den Laufzettel findet man in der kleinen Gerätehütte im Eimer. Der Laufzettel beschreibt den Weg zu insgesamt 24 Stationen, die zu entdecken sind und an denen die größeren Kinder oder die Eltern auf dem Laufzettel eintragen müssen, was sie entdeckt haben. Die Rallye sei nicht ganz Kinderwagen tauglich, gibt die St. Josef-Leiterin Beate Hadwiger zu. Diese wenigen Stationen müsse man halt auslassen und der Laufzettel gilt dann trotzdem als vollständig. Es gehe nicht um Schnelligkeit. Es geht ums Mitmachen und soll eine kleine Unterstützung v. l. Beate Kaa und Yennifer Holzinger weisen im Hof des Kindergarten St. Josef darauf hin, dass der Eimer mit den Laufzetteln im kleinen Geräteschuppen zu finden ist. Foto: Walter Schmid sein – für alle Familien – in diesen beschwerlichen Zeiten. „Den ausgefüllten Laufzettel einfach im Kindergraten St. Josef abgeben oder in den Briefkasten werfen, dann bekommt ihr bald eine Urkunde.“ Kunsthalle im Schloss wieder geöffnet Nachdem die Maßnahmen zur Einschränkung von Infektionen wegen der Coronapandemie gelockert wurden, darf auch die Kunsthalle im Schloss Isny ab 9. Mai wieder ihre Tore öffnen. Momentan finden noch keine Führungen statt, das Team hofft, dass unter Einhaltung der Hygienevorschriften auch demnächst wieder kleinere Gruppen durch die Ausstellung und das Abthaus geführt werden können. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 11 bis 18 Uhr. Samstag, Sonntag, Feiertage 11 bis 18 Uhr; www.kunsthalleschloss-isny.de. Foto: Hechelmann