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Isny Aktuell 09.02.2022

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Amtsblatt

Amtsblatt Isny Isny aktuell 9. Februar 2022 6 Ortsnachrichten Beuren Einladung zur Sitzung des Ortschaftsrats Am Mittwoch, 9. Februar, um 19.30 Uhr als Online-Sitzung mit Videoübertragung in den Sitzungssaal im Rathaus Beuren. Tagesordnung auf www.isny.de/ öffentliche-bekanntmachungen. Zu beachten ist für Zuhörer die gültige Coronaverordnung, sowie die FFP2 Maskenpflicht und 3G. Großholzleute Einladung zur Sitzung des Ortschaftsrats Am Donnerstag, 17. Februar, 19 Uhr findet im Dorfgemeinschaftshaus in Großholzleute die Ortschaftsrats-Sitzung statt. Die Tagesordnung wird rechtzeitig in den Amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Isny unter www.isny.de/oeffentliche-bekanntmachungen sowie per Aushang am Rathaus Großholzleute veröffentlicht. Neutrauchburg Einladung zur Sitzung des Ortschaftsrats Am Dienstag, 15. Februar, 19.30 Uhr findet in der Turnhalle Neutrauchburg die erste Ortschaftsratssitzung statt. Die Tagesordnung wird rechtzeitig veröffentlicht in den amtlichen Bekanntmachungen der Stadt Isny unter www.isny.de/öffentliche-bekanntmachungen. Zu beachten ist die gültige Coronaverordnung, sowie die FFP2 Maskenpflicht und 3G. Fundbüro Bei der Ortsverwaltung Neutrauchburg wurde ein blau-schwarzes Funkgerät Marke Motorola abgegeben. Dieses kann nach telefonischer Rücksprache unter 07562/93793, abgeholt werden. Rohrdorf Aus der Ortschaftsrats-Sitzung vom 26. Januar 2022 Bericht des Ortsvorstehers: Die steigenden Infektionszahlen beeinträchtigen leider weiterhin das Leben im Ort, was auch Auswirkungen auf Schule und Kindergarten hatte. Der Austausch der Heizung im Rathaus konkretisiert sich. Die Loipe in Rohrdorf wird sehr gut angenommen und soll daher bei ausreichender Schneedecke weiterhin gespurt werden. Anfragen von Ortschaftsräten: Die Möglichkeiten, einen Grüngut-Container im Ort aufzustellen, werden geprüft. Ein Problem mit der Straßenbeleuchtung in Rengers wird geklärt. Thematisiert wird erneut ein Nahwärmekonzept. Da ein solches bereits schon einmal verworfen wurde, wird darüber in der nächsten Sitzung beraten. Dem vorliegenden Bauvorhaben wurde ohne Einwände zugestimmt. Die Verkehrsschau im November 2021 hat ergeben, dass die drei geplanten Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht sinnvoll sind, so dass es keine Änderungen geben wird. Freies WLAN Theatersaal: Es wird einstimmig beschlossen, künftig die kostenlose WLAN-Nutzung im Bereich des Theatersaals anzubieten. Beuren: Tel. 07567/285, Fax: 07567/211, E-Mail: info@ortsverwaltung-beuren.de Großholzleute: Tel.: 07562/2426, Fax: 07562/1238, E-Mail: info@ortsverwaltung-grossholzleute.de Neutrauchburg: Tel. 07562/93793, Fax: 07562/912294, E-Mail: info@ortsverwaltung-neutrauchburg.de Rohrdorf: Tel. 07562/93696, Fax: 07562/ 912197, E-Mail: info@ortsverwaltung-rohrdorf.de IsnyRundschau Kulturwerkstatt im Schloss Isny kann loslegen Stadt Isny (rau) – Mit der Kulturwerkstatt im Schloss Isny wird ein erster Meilenstein im Projekt Schloss Isny sichtbar. Elisabeth Olberz vom Kulturbüro und Museumsleiterin Ute Seibold sind die Verantwortlichen, die hier auch ihr Büro haben. Im südlichen Riegel des Schlosskomplexes haben die Stadt und die Isny Marketing GmbH (IMG) Räumlichkeiten angemietet, die in monatelanger Arbeit saniert, umgebaut und instandgesetzt wurden. Für die Umbaumaßnahmen wurden über die LEADER-Geschäftsstelle der Regionalentwicklung Württembergisches Allgäu e.V. LEADER-Fördermittel in Höhe von 44.760 Euro bewilligt. In dieser Kulturwerkstatt wird ein museums- und kulturpädagogisches Programm für das Drei-Institutionenhaus Schloss Isny etabliert. „Hier schaffen wir einen Ort, in dem kulturelles Treiben möglich ist“, freuen sich Elisabeth Olberz und Ute Seibold. Und das ist durchaus vielseitig angelegt. Im Blick haben die Verantwortlichen zuallererst Kindergärten und Schulen, deren Bedarfe vorher abgefragt wurden, mit dem Ziel, ein dauerhaftes Programm einzurichten. Generell wird es aber offene Kurse für Kinder aller Altersklassen geben, Kurse für Jugendliche und Erwachsene, aber beispielsweise auch die Möglichkeit, einen kreativen Kindergeburtstag zu feiern. Dazu werden die Organisatorinnen auch mit externen Partnern aus Isny und der Region zusammenarbeiten. Wissenschaftsministerium fördert Kulturprogramm Das Programm der Kulturwerkstatt startet mit „Junge Perspektiven“. Das ist ein Förderbaustein des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, innerhalb des Impulsprogramms „Kultur trotz Corona“, für den sich die Verantwortlichen beworben haben. 53 Anträge gab es und das Isnyer Projekt ist eines der 35, die den Zuschlag erhalten haben. Es soll kulturelle Teilhabe in den verschiedenen Sparten der Kulturarbeit, Kunst, Literatur, Theater, Musik, ermöglichen, und ist bei geringem Beitrag offen für alle. Auch dabei wird mit Kulturschaffenden aus Isny und der Region zusammengearbeitet. Ute Seibold ist mit ihrem Museumsbüro schon eingezogen. Derzeit kümmert sie sich mit Elisabeth Olberz um die Ausstattung. Ein Schmutzfangbecken, eine Küchenzeile und eine kleine Werkbank gehören zur praktischen Einrichtung und sind schon eingebaut. Nun gilt es Materialien anzuschaffen für alle möglichen Aktivitäten, von Holz bis Farben, von Knete bis Papier. Ein Trocknungswagen gehört ebenfalls dazu. Es wird also ein richtiger „Kunstwerkraum“. Der wird für das museumspädagogischen Programm ebenso gebraucht. „Die Isnyer Stadtgeschichte eignet sich ideal, um Die Kulturwerkstatt wird eingerichtet. Ute Seibold (links) und Elisabeth Olberz fassen kräftig mit an. Foto: Stadt Isny/Rau kreativ er- und bearbeitet zu werden“, ist Ute Seibold sich sicher.

7 Isny aktuell 9. Februar 2022 Amtsblatt Isny Rezertifizierung eea und Fortschreibung Klimaleitbild Stadt Isny (rau) – Isny hat bereits zweimal den European Energy Award (eea) in Gold bekommen. Nun soll das zum dritten Mal erreicht werden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung vom 13. Dezember 2021 die Rezertifizierung beschlossen. Gleichzeitig stimmte er der Fortschreibung des „Energie- und klimapolitischen Leitbilds“ zu. Rezertifizierung eea Isny erreichte beim ersten Audit 2014 auf Anhieb 78% Prozentpunkte, beim Re- Audit in 2018 insgesamt 79,7% und qualifizierte sich so beides Mal für den European Energy Award in Gold. Die Rezertifizierung wird nicht einfach. Die Stadt Isny hat seit der letzten Zertifizierung weiter an den entsprechenden Handlungsfeldern gearbeitet, aber die dritte Zertifizierung in Gold ist durch erhöhte Anforderungen eine schwierige Aufgabe. Nach erfolgreicher Zertifizierung gibt es einen Beitrag von 1.500 Euro vom Land für die Zertifizierungskosten. Noch wichtiger aber ist, dass bei Investitionen der Stadt im Rahmen des „CO2-Minderungsprogramms für kommunale Einrichtungen“ die Fördersumme um 10 Prozent erhöht wird. Hauptanliegen aber ist die Minderung des CO2-Ausstoßes, die unabdingbar ist für den Klimaschutz. Isny ist in vielen Bereichen schon sehr gut. Um noch besser zu werden – und an der Pflicht dazu, zweifelt niemand - wird das Energie- und klimapolitische Leitbild fortgeschrieben. Energie- und klimapolitisches Leitbild Bis 2040 soll das Gemeindegebiet von Isny zu 100 Prozent klimaneutral in Bezug auf den CO2-Ausstoß sein, der Heizenergieverbrauch soll um mehr als 66 Prozent gesenkt sein, und 100 Prozent erneuerbare Energien sowohl Strom als auch Wärme liefern. Das Leitbild gibt den Weg, den Isny schon seit mehr als einem Jahrzehnt eingeschlagen hat, weiter vor. Der Klimaschutz ist als Pflichtaufgabe verankert. Entscheidungen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats sind unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zu treffen und sie haben Vorbildfunktion. Die städtische Energiepolitik wird den Zielen Energiesparen, Steigerung der Energieeffizienz sowie Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energieträger, unterworfen. Damit sollen der Endenergieverbrauch und der CO2 - Ausstoß kontinuierlich gesenkt werden. Die Ziele der Bundesregierung werden dabei vollständig unterstützt. Voraussetzung für den Erfolg bei diesen Zielsetzungen ist, dass die gesamte Bevölkerung einschließlich Gewerbe und Industrie teilnimmt und unterstützt. Dem Leitbild werden alle städtischen Aufgaben und Belange unterworfen. Das betrifft beispielsweise die Stadtentwicklung, mit energieeffizienter Raumplanung und Vorrang für Nachverdichtung, um die Zukunftsfähigkeit der Stadt und die Standortqualität zu gewährleisten. Der Sektor „Tourismus“ wird ebenfalls beleuchtet, inwiefern dieser seinen Beitrag leisten kann und soll. Weitere Punkte im Leitbild sind Biodiversität und nicht zuletzt die Mobilität. Hierbei soll es eine Wende zu mehr Nachhaltigkeit geben. Die Stadt will dabei nicht nur klimafreundlichere Strukturen schaffen, beispielsweise durch das Radverkehrskonzept oder vernetzte Mobilitätsangebote (ÖPNV), sondern auch im eigenen Haus selbst Vorbild sein. Nur mit guter Kommunikation, welche ebenso im Leitbild verankert ist, lässt sich der gemeinsame Weg von Verwaltung und Bürgerschaft erfolgreich gehen. Und nicht zuletzt muss die Finanzierung stimmen. Verwaltung und Gemeinderat verpflichten sich, im städtischen Haushalt entsprechende Mittel bereitzustellen. Es wird ein Budget von anfangs sechs Euro pro Einwohner und Jahr für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen eingerichtet. Energiebericht 2020 – Isny übertrifft Zielsetzungen Stadt Isny (rau) – Der Energiebericht 2020 zeigt, dass Isny seine energiepolitischen Hausaufgaben beispielsweise beim Strom schon gut erledigt, dass es aber noch einiges zu tun gibt. Andrea Pezold, Sachgebietsleiterin Liegenschaften bei der Stadt Isny, hat den Bericht im Technik-, Immobilienund Umweltausschuss am 24. Januar vorgestellt. Dass im Januar 2022 der Energiebericht 2020 kommt, liegt daran, dass für 2021 noch nicht alle Daten vorliegen. Die Abrechnungen können zu Jahresbeginn erst nach und nach erfolgen. Das Land Baden-Württemberg hat sein Klimaschutzgesetz reformiert. Mittelfristig soll ein flächendeckendes kommunales Energiemanagement erreicht werden. Dafür ist ein Umbau des bisherigen Energieberichts notwendig. Unter anderem ist eine Berichtspflicht über Energieverbrauchsdaten von 80 Prozent der Hauptverbraucher an das Land bis zum 30. Juni des Folgejahres gefordert. Das erhöht den Zeitdruck für die Bearbeiter, wie Andrea Pezold erläutert. Eine Witterungsbereinigung ist dabei nicht mehr gefordert. Für die Vergleichbarkeit der Verbrauchsdaten über Jahre hinweg, ist sie dennoch notwendig. Entscheidend ist künftig auch die Hauptnutzung eines Gebäudes. Wenn also im Rathaus einer Ortschaft die Verwaltungsräume kleiner sind als die darin enthaltenen Wohnungen, zählt es komplett als Wohngebäude. Die Witterungsbereinigung bestätigt übrigens, was im Grunde ja längst bekannt ist: Im langjährigen Mittel wird es in Isny deutlich wärmer. Die Corona-Pandemie hinterlässt bei den Energieverbräuchen ihre Spuren. Die Kosten für Heizung, Strom und Wasser in den städtischen Liegenschaften, in denen nicht gewohnt wird (beispielsweise Schulen, Dorfgemeinschaftshäuser, Feuerwehren, Turnhallen, Parkhäuser) sind teils erheblich zurückgegangen. Insbesondere bei Strom und Wasser lässt sich ein starker Verbrauchsrückgang feststellen. Wieviel eine Umstellung auf LED-Leuchten bringt, zeigt ein Diagramm mit dem Stromverbrauch von Straßenbeleuchtung. Manche Linie geht da steil nach unten. Der Austausch gegen LED amortisiert sich in wenigen Jahren und wiegt sogar die Preissteigerungen beim Strom weit auf. Wärme aus regenerativen Energieträgern Was die Wärme anbelangt, ist Isny bei seinen kommunalen Liegenschaften richtig gut. 2020 lag der Anteil von regenerativen Energieträgern bei 77,3 Prozent, die Stadt hat damit die Zielsetzung für das komplette Gemeindegebiet von mehr als 65 Prozent bis 2030 im Bereich der kommunalen Liegenschaften also schon jetzt übertroffen. Bei den CO2-Emissionen hat Isny 2020 77 Prozent gegenüber 2009 eingespart. Damit wurde die Zielsetzung von 65 Prozent bis 2030 übertroffen. Beides beweist, dass Isny seine Vorbildrolle ernst nimmt. Sorgenkinder sind derzeit noch die Schulen wie auch die Gemeinschaftsunterkünfte bei Wasser und Strom. Und in Sachen selbsterzeugten Stroms hat Isny ebenfalls noch etwas nachzuholen. Die Stadt stellt zwar Dächer für Anlagen zur Verfügung, betreibt bislang aber keine PV-Anlage selbst. Erste Rohrdorfer Online-Ortschaftsratssitzung erfolgreich Stadt Isny/Rohrdorf – Für die erste digitale Ortschaftsratssitzung in Rohrdorf zieht Ortsvorsteher Max Boneberger ein positives Fazit. Und das, obwohl die Vorbereitungszeit denkbar kurz war. Bereits mit der erfolgreichen Einführung der Rohrdorf.App im Frühjahr 2021 ist man am Fuß der Adelegg neue Wege im Bereich moderner Kommunikation gegangen. Nun wurde Rohrdorf auch als erste der Isnyer Ortschaften zum Vorreiter in Sachen digitale Ortschaftsratssitzung, dem Beispiel der Stadt Isny folgend. Aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens sah Ortsvorsteher Boneberger die Verlagerung der Sitzung in den virtuellen Raum als beste Möglichkeit, um der Verantwortung für die Gesundheit der Ortschaftsrats-Mitglieder gerecht zu werden. Ohne lange oder ausgiebige Vorbereitung musste der Rohrdorfer Ortschaftsrat am 26. Januar seine erste digitale Sitzung abhalten. Denn aufgrund der rasanten Entwicklung der Infektionszahlen war erst zwei Tage vor der Sitzung klar, dass diese nicht wie geplant als Präsenzveranstaltung stattfinden konnte - schnelles Handeln war also gefragt. Dass es weder Erfahrungswerte noch die Chance auf eine Generalprobe gab, erschwerte die Organisation zusätzlich. Umso erfreulicher ist es, dass die Sitzung ohne Probleme verlief. Sämtliche Tagesordnungspunkte konnten erledigt werden und auch das Interesse in der Bevölkerung war überdurchschnittlich hoch. Für alle die nicht digital dabei sein konnten, gab es zwar im Rathaus eine Live-Übertragung; dieses Angebot wurde jedoch nicht genutzt. Dafür waren zeitweise bis zu 20 Gäste im virtuellen Raum anwesend - sehr viel mehr, als zuletzt persönlich zu den Sitzungen kamen. Ortsvorsteher Boneberger zieht also ein rundum positives Fazit und dankt nicht nur den interessierten Zuhörern, sondern ganz besonders auch den Mitgliedern des Ortschaftsrats, die so spontan und flexibel auf die Neuerung reagierten und dabei - wie immer - sehr motiviert waren.