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Isny Aktuell 04.11.2020

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Amtsblatt

Amtsblatt Isny Isny aktuell 4. November 2020 6 IsnyRundschau Drei achte Klassen bilden den 8er-Rat in Isny Stadt Isny (rau) – Der Startschuss für den 8er-Rat ist gefallen. Das Projektteam mit Projektleiterin Nadine Rox hat sich und diese Form der politischen Beteiligung in den drei beteiligten achten Klassen der Isnyer Schulen vorgestellt. Ab 5. November hätte es richtig losgehen sollen. Die Pandemie macht erneut Anpassungen notwendig. Der schulartübergreifende 8er-Rat aus Schülern achter Klassen, hat sich in anderen Städten bereits als wirkungsvolle Form der jugendgerechten Beteiligungsform an Kommunalpolitik erwiesen. 2019 entschied der Gemeinderat, dass dies auch in Isny stattfinden soll. In den baden-württembergischen Bildungsplänen sind Themen wie „Demokratie in der Gemeinde“, Mitbestimmung und Mitwirkung im Gemeinwesen“ oder „Demokratische Möglichkeiten der Einflussnahme“ für den Unterricht in den achten Klassen vorgesehen. Deshalb bietet sich gerade der 8er-Rat als Instrument der politischen Bildung an. Die Gemeindeordnung von Baden-Württemberg sieht die Beteiligung von Jugendlichen in einer Kommune vor. Diese für die unterschiedlichsten Schüler erlebbar zu machen, sie dafür zu motivieren und das im schulischen Rahmen, ist erklärtes Ziel des 8er-Rats. Im Idealfall werden die Schülerinnen und Schüler von fachkundigen Paten aus Wirtschaft, Stadtverwaltung, Team Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und Gemeinderat unterstützt und mehrere Konferenzen abgehalten. Jeweils nur eine achte Klasse von Gymnasium, Werkrealschule und Realschule nimmt am 8er-Rat teil. Das wurde von den Schulen, der Stadtverwaltung und dem Verein Kinder- und Jugendarbeit Isny mit Blick auf die aktuelle Virus-Situation so vereinbart. „Wir wollten trotz der erschwerten Lage dieses Schuljahr nutzen und mit dem 8er-Rat loslegen“, erklärt Nadine Rox, „andere Städte arbeiten auch ohne Corona nur mit einer achten Klasse pro Schule“. Gemeinsam wurde mit den Schulleitungen abgestimmt, welche achte Klasse dieses Jahr dabei sein kann. Eines der Kriterien war, dass die Mehrheit der Schüler in Isny zuhause ist. In der Werkrealschule entschied man sich für die Inklusionsklasse. Alle zum Mitmachen motivieren Am 24. September besuchte das Projektteam mit Nadine Rox, den drei Schulsozialarbeiterinnen Kathrin Meier, Elisabeth Mayr und Melanie Anlauf, Matthias Hellmann vom Verein Kinder- und Jugendarbeit Isny, Franziska Bauer vom Kreisjugendring und Hauptamtsleiter Frank Reubold als Vertreter der Stadtverwaltung die ausgewählten Klassen. Neben der Vorstellung erfolgte auch eine erste Stimmungsbildabfrage. Ein Fazit von Nadine Rox: „Allen wurde klar, dass der 8er- Rat in den unterschiedlichen Klassen auf sehr unterschiedliche Schülerinnen und Schüler und Voraussetzungen trifft und dort ansetzen muss. Es wird spannend, alle zum Mitmachen zu motivieren und gemeinsam mit den Jugendlichen Ideen zu entwickeln.“ Allen sollen die Möglichkeiten der politische Beteiligung, ungeachtet ihres persönlichen Hintergrunds oder schulischen Niveaus, eröffnet werden. Man darf gespannt sein auf die Gedanken und Ideen der jungen Bürgerinnen und Bürger. Die Auftaktveranstaltung sollte am 5. November im Rathaus stattfinden. Erneut wurden die Planungen aber durch das Corona Virus ausgebremst. „Die ausgerufene Pandemiestufe 3 in Baden- Württemberg erlaubt derzeit nicht, dass wir so mit den Jugendlichen arbeiten“, sagt Matthias Hellmann, Kinder-, Jugend- und Familienbeauftragter der Stadt. Stadtverwaltung, Schule und kommunale Jugendarbeit arbeiten beim 8er-Rat eng zusammen, um möglichst viel während des normalen Unterrichts umzusetzen. Das Vorbereitungsteam hofft, baldmöglichst loslegen zu dürfen. „Sobald es die Situation erlaubt, können wir starten“, versichert Hellmann. Mehrere „Tieberts“ kommen heim nach Isny Stadt Isny (rau) – Das Ehepaar Dr. Paul-Dieter und Gerlinde Mehrle schenkt der Stadt Isny mehrere Bilder für die Kunstsammlung. Persönlich haben die beiden Zeichnungen von Emmy und Hermann Tiebert im Rathaus übergeben. Dieses detailreiche Blumenbild von Emmy Tiebert gehört zu den Schenkungen. Foto: Mehrle Mehrles leben in Kirchzarten bei Freiburg. Die Wurzeln der beiden Notare sind aber in Baienfurt und Isny. Gerlinde Mehrle ist Tochter des seinerzeit in Isny sehr angesehenen Arztehepaars Mutschler. Die Bilder von Emmy, geb. Daeniker (*4. Januar.1895 in Paris) und Hermann Tiebert (*31. Januar 1895 in Koblenz) stammen aus dem Nachlass der Mutschlers. „Die Bilder hat man sich in der Familie gegenseitig geschenkt, aber auch Tieberts haben meinen Eltern eigene Werke überlassen“, weiß Gerlinde Mehrle zu berichten. Das Ehepaar Tiebert ist 1921 nach Ried und 1929 nach Isny gezogen. Beide starben 1978. „Wir freuen uns von Herzen über die Schenkung und sind Ihnen sehr dankbar“, erklärt Hauptamtsleiter Frank Reubold gegenüber Familie Mehrle. Mit der Betreuung durch Kunsthistorikerin Elisabeth Olberz vom Kulturbüro wisse man die Bilder in besten Händen. Voriges Jahr habe sich die Stadt - durch einen Gemeinderatsbeschluss bestätigt - ein Sammlungskonzept gegeben. „Wir beschränken uns auf Künstler, die hier gewirkt haben und im Wesentlichen auf Gemälde“, versichert Reubold, dass die geschenkten Bilder Gerlinde Mehrle und Dr. Paul-Dieter Mehrle (Mitte) haben die Bilder persönlich ins Rathaus gebracht. Frank Reubold (links) und Elisabeth Olberz (rechts) haben sie gerne entgegen genommen. Foto: Stadt Isny/Rau genau ins Konzept passen. Elisabeth Olberz wird die Schenkung, darunter die Kohlezeichnung eines jungen Jägers von Hermann Tiebert und Blumenbilder von Emmy Tiebert, fachkundig analysieren und katalogisieren. Noch fehlen zu den Werken ein paar Informationen. Die Bilder werden sicher irgendwann in einer Ausstellung zu sehen sein. „Wir freuen uns dann sehr auf eine Einladung“, betonen Mehrles, die wegen der hier lebenden Tochter ohnehin öfter nach Isny kommen. Die Gemäldeübergabe gestaltete sich zu einem unterhaltsamen Ausflug in die ersten sechs Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Dr. Mehrle steuerte so manche Anekdote aus seiner Familiengeschichte und aus der Zeit seiner Doktorarbeit bei, die er über die Rechtshistorie eines Gebietes des Hauses Waldburg- Zeil, die Herrschaft Kißlegg, geschrieben hatte. Gerlinde Mehrle wusste von ihren Arzt-Eltern und ihrer Kindheit in Isny zu berichten.

7 Isny aktuell 4. November 2020 Isny aktuell Zusammenstehen in Zeiten des Abstands Isny – Erneut müssen Isnyer Betriebe wegen der Corona-Pandemie schließen. Erneut werden Kontakte im öffentlichen und privaten Raum beschränkt. Die am 28. Oktober beschlossenen bundeseinheitlichen Maßnahmen treffen die Bevölkerung und viele Geschäftstreibende hart. Die Solidarität unter dem Motto „Isny steht zusammen“ bekommt dadurch wieder eine enorme Wichtigkeit. „Für Isnyer Gastronomen, Betreiber von Freizeiteinrichtungen sowie viele Dienstleistungsbetriebe bricht im November erneut eine schwierige Zeit an“, erklärt Katrin Mechler, Leiterin des Büros für Stadtmarketing der Isny Marketing GmbH. „Die verordneten Schließungen verursachen wirtschaftliche Ausfälle und könnten schlimmstenfalls sogar dazu führen, dass einige der Betriebe nicht überleben.“ Mechler und ihre Kollegen der IMG setzen sich daher dafür ein, sie zu unterstützen. Durch engen Austausch und mit der Weiterleitung von Informationen, gleichwohl wie mit dem Aufruf zur Solidarität an die Isnyer. Gemeinsam über die nächsten Wochen „Wir nehmen zu den betroffenen Betrieben Kontakt auf und werden wie bereits im Frühjahr die Erreichbarkeiten und Angebote während der Geschäftsschließungen zusammentragen und veröffentlichen.“ Isnyer können sich so informieren, wo sie beispielsweise Essen für zu Hause bestellen können und welche Angebote nichtgastronomische Betriebe bereit halten - von Gutscheinangeboten bis hin zur Bestellung von Produkten. „Liefer- und Abholdienste sind vor allem für die Isnyer Gastronomie nun von besonderer Bedeutung“, betont Mechler. „In den meisten Isnyer Lokalen wird weiter gekocht und die Isnyer müssen auf das gute Essen nicht verzichten.“ Gleichzeitig steckt hinter der Aktion auch der Gedanke, diejenigen Isnyer zu unterstützen, die zur Risikogruppe gehören oder aus anderen Gründen auf Liefer- oder Abholmöglichkeiten angewiesen sind. „Nach den Erfahrungen im Frühjahr haben viele Isnyer Betriebe solche Services aufgebaut und sind auch im Fall der Schließung für ihre Kunden erreichbar.“ Alle Informationen zu den Isnyer Betrieben, die Erreichbarkeiten sowie die jeweiligen Angebote sind online unter www.isny-stehtzusammen.de zu finden. BWLT: Kinderbuchautorin begeistert Schüler ISNY (dk) – Mit den großartig gelesenen Episoden aus dem Schulleben der beiden Viertklässler Franz und Aki, die mit ihrer „fabelhaften“ Englischlehrerin „Miss Braitwhistle“ allerhand Kurioses erleben, schlug die erfolgreiche Kinderbuchautorin Sabine Ludwig die jungen Grundschüler in den Bann: Im Rahmen der Baden- Württembergischen Literaturtage war sie am 22. Oktober für drei Lesungen in der Isnyer Grundschule am Rain zu Gast. Mit dem gebotenen Abstand lauschten insgesamt sechs Klassen der Stufen 3 und 4 in der schuleigenen Turnhalle den Geschichten aus ihren „Miss Braitwhistle“-Büchern. Spannend und unterhaltsam erzählte Sabine Ludwig auch aus ihrem Leben und von ihrer Arbeit als Schriftstellerin. Besonders freuten sich die Kinder über persönliche Widmungen, die die Autorin in mitgebrachte Bücher sowie auf Autogrammkarten schrieb. „Dass so viele Kinder danach Bücher von Sabine Ludwig mit in die Schule brachten, beweist einmal mehr: Vorlesen weckt Leselust!“, erzählt Lehrerin Kristen Skowronek, die die Lesungen organisiert hatte. „Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung des Büros für Kultur der Isny Marketing GmbH und des Kinderschutzbundes Isny sowie bei den vielen Crowdfunding-Spender/innen, durch deren Beitrag das Angebot finanziert werden konnte. Wir sind sehr glücklich, dass diese von langer Hand geplanten Lesungen trotz der Corona-Einschränkungen stattfinden durften.“ Foto: Grundschule am Rain Rumänienhilfe sammelt auch 2020 Nikolaus- und Weihnachtspäckchen WEITNAU - Die Rumänienhilfe Weitnau sammelt seit 26 Jahren, wie immer am ersten Donnerstag im Monat von 14 bis 17 Uhr in Seltmans, Heinrich-Nicolaus-Str. 2a neuwertige Hilfsgüter aller Art für den Haushalt in Kartons oder Säcken verpackt. Die Geschenke werden sehnsüchtig erwartet. Foto: SZ-Archiv Außerdem sammelt die Rumänienhilfe am 5. November und am 3. Dezember Päckchen für Weihnachten, die schön eingepackt mit unten stehendem Inhalt angenommen werden. Auf den Päckchen sollte geschrieben stehen: z. B. für einen Jungen von 6 Jahren, oder für ein Mädchen von 4 Jahren oder für eine Frau, einen Mann, oder für eine Familie. Der neue Direktor der Caritas ist ein Pfarrer und heißt Ioan-Laurentiu ROMAN. Er hat der Rumänienhilfe mit seinem Assistenten einen Besuch abgestattet um sich vorzustellen, sich für die Hilfe an Sach- und Geldspenden zu bedanken und um weitere Hilfen zu erbitten. Den Dank und die Bitten besonders in dieser ungewissen Zeit, die durch Corona geprägt ist, geben wir gerne an alle Spender weiter und hoffen wieder auf viele Päckchen und auch auf Geldspenden. Diese werden jeweils an den Sammeltagen an der oben genannten Adresse angenommen. Die Weihnachtsbriefe über den Inhalt der Päckchen legen wir in allen katholischen Kirchen und in der evangelischen Kapelle der Gemeinde Weitnau aus. Sie werden auch an allen Anschlagtafeln aufgehängt und in den Lebensmitteläden der Gemeinde ausgelegt. Am 3. Dezember werden die Päckchen von 14 bis 16 Uhr auch in der Grund- und Mittelschule Weitnau entgegen. Päckchen für Kinder mit folgendem Inhalt: Schokoaufstrich, Süßigkeiten (Schokokekse, Schokowaffeln, Schokolade, Gummibärchen, Hustenbonbons, Bonbons mit Vitamin C), Brausetabletten, Kakao, Tee, Hygieneartikel (Seife doppelt verpackt) Shampoo, Duschgel, Zahnbürste, Zahnpasta, Schulmaterialien (Schreibzeug, A4 Papier, Buntpapier, Klebstoff, Buntstifte, Filzstifte, Knetmasse, Wasserfarbe usw.) Geschenke wie Kuscheltiere oder Spielzeug bitte nicht ins Päckchen legen, gesondert einzeln abgeben, ebenso Handschuhe, Schals, Mützen oder einzelne Lebensmittel oder einzelne Artikel vom obigen Bedarf. Päckchen für Familien: Lebensmittel: Konserven (Fleisch, Fisch, Wurst, Streichwurst), Zucker, Reis, Öl, Mehl (sehr wichtig), Nudeln, Butter, Margarine, Tee, Kaffee, Kakao, Süßigkeiten, Waschmittel, Spülmittel, Toilettenreiniger, Allzweckreiniger, Bettwäsche, Handtücher, Hygieneartikel, u. a. Text: Helga Freytag Vortrag ist jetzt online Das Brot ist geschmiert und die Trinkflasche gefüllt, die Schultasche oder der Kindergartenrucksack ist gepackt: Startklar steht das Kind im Hausflur. Und plötzlich hustet es. Anzeichen für das Coronavirus oder nur eine Erkältung? Was früher kaum Grund zur Sorge war, verunsichert nun Eltern: Kann ich mein Kind noch in die Schule oder den Kindergarten schicken, wenn es einen Husten oder Schnupfen hat? Der Chefarzt der Pädiatrischen Pneumologie und Allergologie an den Fachkliniken Wangen Prof. Dr. Josef Rosenecker hat in einem Vortrag zum Thema „In Zeiten der Corona- Pandemie: Mein Kind hustet!“ die wichtigsten Hinweise zusammengetragen und Fragen beantwortet. Aufgrund der großen Nachfrage steht der Vortrag kostenlos auf dem Youtubekanal der Waldburg-Zeil Kliniken unter https:// www.youtube.com/channel/ UCXzQOJVeQ4vpxmCEV14MPmg zur Verfügung.