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Isny Aktuell 04.03.2020

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Amsblatt Isny Isny aktuell 4. März 2020 6

7 Isny aktuell 4. März 2020 Amtsblatt Isny Amtliche Bekanntmachung IsnyRundschau Sturmholzaufarbeitung Gemeinsame Information des Forstamtes und der SVLFG: Der Sturm Petra und besonders der Orkan Sabine haben in der Region zum Teil erhebliche Schäden in den Wäldern angerichtet. Das Aufarbeiten dieser Windwurfflächen ist mit erheblichen Risiken verbunden und es sind auch schon die ersten Unfälle darunter, leider auch Tödliche gemeldet. Waldbesitzer, die in der Windwurfaufarbeitung keine Erfahrung haben, unterschätzen leicht die Gefahren, die von solch einer Extremsituation ausgehen können. Bei entwurzelten oder abgebrochenen Baumstämmen, die unter Spannung stehen, kann bereits ein falscher Schnitt reichen, um den Stamm katapultartig nach oben oder zur Seite schnellen zu lassen. Daher hier die wichtigsten Tipps: - Keine Alleinarbeit, es muss mindestens eine weitere Peron anwesend sein, die bei Bedarf einen Notruf absetzen und Erste Hilfe leisten kann. - Die nächstgelegenen Rettungspunkte müssen bekannt sein. Die Erste Hilfe muss gewährleistet sein. - Vollständige persönliche Schutzausrüstung muss vorhanden sein und verwendet werden. - Sicherheitsabstände zu Kollegen einhalten. - Schwierige Situationen besonnen und überlegt angehen. Manchmal hilft der Erfahrungsaustausch mit einer weiteren erfahrenen Person. - Nie unter hängenden Wipfeln und Stämmen oder hinter ungesicherten Wurzeltellern arbeiten. Hier ist mindestens die Hilfe eines Schleppers und einer Seilwinde unabdingbar, um die Stämme zur Aufarbeitung in einen ungefährlichen Bereich zu ziehen. - Bei Holz in Spannung erst auf Druckseite einsägen dann von der Zugseite - Bei seitlicher Spannung immer von der Druckseite aus arbeiten. - Geeignetes Werkzeug, Maschinen einsetzen wobei Harvester wo immer möglich bevorzugt werden sollten. Da das Aufarbeiten von Windwürfen besonderer Fachkunde bedarf sollte sich jeder betroffene Waldbesitzer die Frage stellen, ob er das nötige Rüstzeug für diese Arbeiten hat oder ob ein Unternehmer, welcher über die Erfahrung, das Knowhow und die nötigen Maschinen verfügt, hier nicht der bessere Weg wäre. „Defizite, den Klimawandel als Herausforderung zu erkennen“ Stadt Isny (rau) – Vom Freitag, 20. März bis Sonntag, 22. März ist der 12. Energiegipfel im Kurhaus. Der Klimaforscher Professor Dr. Klaus Pfeilsticker von der Uni Heidelberg, der vor 13 Jahren das Energiekonzept für Isny entworfen hat, spricht zum Thema „Neues zur Energiewende in Isny“. Die Isny Rundschau sprach ihn vorab darauf an. Professor Pfeilsticker sieht es als „zähes Geschäft“ an, den Klimawandel ins Bewusstsein der Menschen zu bringen und das entsprechende Umdenken voranzutreiben. „Teile der Gesellschaft sehen immer noch nicht die Notwendigkeit, die Prof. Dr. Klaus Pfeilsticker Foto: Rau Wirtschaft und das Leben nachhaltiger zu gestalten und haben große Defizite darin, den Klimawandel (neben dem Artenschutz) als die Herausforde- rung der nächsten Jahrzehnte zu erkennen.“ Das beginne in der Politik und ende beim normalen Bürger. Er könne die alte Leier „so ein Wetter gab es schon immer und deswegen glauben wir nicht an den Klimawandel“ nicht mehr hören, formuliert der Experte drastisch. Klimawandel sei eben keine Religion, an die man glauben könne oder eben auch nicht, sondern eine Folge von Naturgesetzen. Die Menschen sollten sich lieber fragen, wie oft dieses oder jenes Wetterereignis früher auftrat und wie oft es heute auftritt – dann sei man beim Klima und seinen Veränderungen. Isny hätte viele Potentiale, sich besser und nachhaltiger aufzustellen, nutzt sie aber noch viel zu wenig. Als Beispiel nennt er die neu gebauten Eigenheime ohne PV-Anlage oder auch schlecht ausgerichtete Dächer und Aufbauten, um später einmal Solarenergie zu nutzen. „Vielleicht wird das aber besser, wenn die Eigenheimbesitzer erkennen, dass sie mit PV-Strom vom eigenen Dach und einem E-Mobil für circa zwei bis drei Euro 100 km weit Auto fahren können“, hofft Pfeilsticker. Auf seinen Vortrag bei der Eröffnung am Freitag, 20. März, 19.15 Uhr darf man also gespannt sein. Nach Pfeilsticker spricht Roland Roth, Wetterwarte Süd, über „Im Zeichen des Klimawandels - Klimakrise im Allgäu“. Auftaktveranstaltung des Energiegipfels, Freitag, 20. März, 18 Uhr, Kurhaus Isny. Kandidatensuche Stadtseniorenrat: Bewerbungsfrist verlängert Stadt Isny - Leider gibt es bisher nur wenige Kandidaten für die Stadtseniorenratswahl am 6. April 2020. Deshalb suchen die Stadtverwaltung und der amtierende Stadtseniorenrat noch Kandidaten. Die Mitglieder des Stadtseniorenrates sind sich einig: Dieses Ehrenamt ist etwas ganz Besonderes. Neben dem Kennenlernen neuer und interessanter Menschen und dem Knüpfen neuer Kontakte, sind Sie als Mitglied Ansprechpartner und vertreten die Interessen und Belange der Senioren in Isny im Allgäu. Dabei können Sie Ihre eigenen Fähigkeiten und Vorlieben zum Nutzen der Allgemeinheit einbringen und neue kreative Ideen umsetzen. Der Stadtseniorenrat besteht aus fünf Personen und wird für drei Jahre gewählt. Wahlberechtigt ist jeder, der das 60. Lebensjahr vollendet hat und in Isny oder den Ortsteilen mit Hauptwohnsitz gemeldet ist. Falls wir Ihr Interesse geweckt haben, kann Ihre Bewerbung nun verlängert bis zum 11. März 2020 bei der Stadtverwaltung eingereicht werden. Hierfür wurde ein Bewerbungsformular erstellt, das alle nötigen Informationen in Kürze enthält. Dieses ist im Rathaus an der Zentrale und in den Ortsverwaltungen erhältlich. Das Formular steht außerdem im Internet unter dem Link www.isny.de/stadtseniorenrat zum Download zur Verfügung.