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Isny Aktuell 01.07.2020

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Amtsblatt Isny Isny aktuell 1. Juli 2020 6 AmtlicheBekanntmachungen

7 Isny aktuell 1. Juli 2020 Amtsblatt Isny IsnyRundschau Große Elternbefragung zur Kinderbetreuung - Ergebnisse Stadt Isny (rau) – Im Frühjahr führte die Stadt Isny in Zusammenarbeit mit dem Gesamtelternbeirat der Kindertageseinrichtungen (GEKI) und der Grundschulen eine große Elternbefragung zur Kinderbetreuung der Stadt Isny durch. Anita Gösele, bei der Stadtverwaltung für den Bereich Familien, Bildung und Soziales zuständig und Dagmar Frick, Vorsitzende des GEKI, sind erfreut über den sehr guten Rücklauf bei der Elternbefragung. „Die Teilnehmerquote ist hervorragend“, betont Dagmar Frick. Bei der Krippe waren es 48 Prozent, bei Kindergarten 41 Prozent und bei den Grundschulen 39 Prozent. Die Ergebnisse wurden in verschiedenen Runden mit dem paritätischen Kindergartenausschuss, den Leiterinnen der Einrichtungen und dem Gemeinderat diskutiert. Vor allem im Kindergartenbereich sind die meisten Eltern zufrieden mit dem Angebot und die Akzeptanz der Beiträge ist hoch. „Ich war positiv überrascht über die hohe Zufriedenheit in den Kindergärten“, sagt die Gesamtelternbeiratsvorsitzende dazu. Es gibt vor allem drei Punkte, die Eltern Sorgen machen. Das sind einmal die Schließtage, und damit die fehlende Betreuung in den Ferien, die viele Eltern von Kindergartenkindern bemängeln. Bei den Krippen empfinden zum einen viele Eltern die Beiträge als zu hoch und zum anderen die Öffnungszeiten für unzureichend. Alles über 300 Euro Monatsbeiträge ist für die meisten Eltern grenzwertig. „Das sind unsere wichtigsten Baustellen, an denen wir schon dran sind oder die wir noch angehen sollten, beziehungsweise, die teils nicht so einfach lösbar sind“, sagt Anita Gösele dazu. Am Beispiel Öffnungszeiten stelle sich die Frage, ob diese nur in einer Einrichtung verlängert werden oder in mehreren. „Das bedeutet auch höheren Personalbedarf“, gibt Dagmar Frick zu bedenken. Davon abgesehen, dass diese Fachkräfte nicht so leicht zu bekommen seien, müsse das ja auch jemand bezahlen. Bei der aktuellen Betreuungssituation ist aus den Antworten ersichtlich, dass beispielsweise 86 Prozent der Eltern für ihr Kind unter drei Jahren eine Betreuung anstreben und 67 Prozent darauf angewiesen sind, um einer Erwerbstätigkeit nachgehen zu können. „Das zeigt doch, dass Kleinkinder vorwiegend aus beruflichen Gründen in die Krippe gegeben werden“, stellt Dagmar Frick hierzu fest. 15 Prozent gaben an, die Betreuung privat abdecken zu können und 14 Prozent haben keinen Betreuungsbedarf. Zusätzlich zu den Öffnungszeiten müssen 69 Prozent der Eltern von Krippenkindern und 63 Prozent der Eltern von Kindergartenkindern die Betreuung selbst abdecken, um ihrem Beruf nachgehen zu können. Des Weiteren zeigt die Umfrage, dass die Ferien und damit die Schließtage in den Kinderbetreuungseinrichtungen die Eltern ziemlich fordern. Dass sie aber auch hier selbst viel abdecken. Das ist ein weiterer Punkt, den Dagmar Frick erstaunlich fand: Wie viele Eltern zusätzliche private Betreuung organisieren müssen, um zur Arbeit gehen zu können. „Das wird uns im Elternbeirat in diesem Ausmaß nicht kommuniziert, dass das notwendig ist“, erklärt sie. „Aber daran merkt man, dass wir noch eine sehr familiär strukturierte Stadt sind, in der sich Familien, Freunde und Nachbarn unterstützen.“ Größere Probleme mit den Öffnungszeiten sieht sie heraufziehen, wenn beispielsweise wegen des neuen Baugebiets Mittelösch mehr Familien herziehen, denen die familiären Strukturen fehlen. Neue, größere Garage für die Schulhausmeister Die Hausmeister des Schulzentrums haben eine neue Garage bekommen. Der Platz für den Radlader, der unter anderem für den Winterdienst gebraucht wird, den Traktor, die Kehrmaschine und weitere Gerätschaften reichte nicht mehr. Es wurde lange nach einer Lösung an anderen Standorten gesucht, bis der Abriss einer der alten Garagen an der Rainstraße beschlossen wurde. Der Baubetriebshof übernahm die gesamte Baumaßnahme nahezu komplett. Baubetriebshofleiter Albert Kolb plante den Neubau und die Mitarbeiter Thomas Kögel und Herbert Deubele bauten vom Fundament über die Mauern bis zur Decke alles selbst. Verputzarbeiten und Arbeiten am Dach wurden vergeben. Die neue Garage erhielt eine Aufdachbegrünung. Die Stadtgärtnerei bepflanzte mit Sedum Pflanzen (Dickblattgewächse), die mit Trockenheit zurechtkommen. „Das ist so eine ideale Lösung“, freuen sich die Hausmeister Manfred Beschler, Matthias Lässer und Sven Lippold über die neue Garage. Text und Foto: Stadt Isny/Rau