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Der Kisslegger 29.04.2020

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Der Kißlegger 8 Evangelische Kirchengemeinde Kißlegg Informationen ab dem 29. April Das Leben in der Kirchengemeinde in Zeiten der Corona-Pandemie Liebe Gemeindeglieder! Seit Ostern haben wir unsere evangelische Kirche zu den gewohnten Gottesdienstzeiten (9.30-10.30 Uhr) geöffnet für alle, die gerne dort ihre persönliche Andacht halten möchten. Pfarrer Glaser steht in dieser Zeit zum Einzelgespräch bereit. Bitte beachten Sie, dass die Kirche ein öffentlicher Raum ist. Daher gelten dort auch alle Verordnungen des Landes Baden-Württemberg zur Eindämmung des Corona-Virus, wie zum Beispiel der Abstand zu anderen Personen von zwei Metern. Es besteht die Aussicht, dass unter Wahrung bestimmter Hygiene-Auflagen im Mai vielleicht wieder Gottesdienste gefeiert werden dürfen. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses dieser Ausgabe des „Kißleggers“ lagen dazu aber noch keine verbindlichen Informationen vor. So gilt weiter, dass aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus alle Gottesdienste und Veranstaltungen der Kirchengemeinde vorläufig entfallen. Kirche (mit Ausnahme des Sonntagmorgens), Gemeindehaus und Pfarramt sind geschlossen. Sie erreichen aber Pfarrer Glaser auf jeden Fall unter der Telefonnummer 07563/2408 oder per Mail (Friedemann.Glaser@elkw.de oder Pfarramt.Kisslegg@elkw.de). Voraussichtlich wird auch unsere Pfarramtssekretärin, Sabine Wauer, nach dem 3. Mai wieder wie gewohnt mittwochs und freitags von 9-11.30 Uhr telefonisch oder per E- Mail (Pfarramt.Kisslegg@elkw.de) erreichbar sein. Wir verweisen auf unsere Homepage (www.kisslegg-evangelisch.de), auf der es Informationen gibt, und für jeden Sonntag einen Gottesdienstvorschlag, den wir Ihnen auf Wunsch auch gerne zuschicken. Daneben gibt es Gottesdienstangebote im Radio, Fernsehen und im Internet. Klicken Sie einfach auch einmal die Homepage der Landeskirche (www.elk-wue.de) an. Dort finden Sie viele wertvolle Hinweise und Angebote. Jugendliche können auf der Homepage des Jugendwerks Ravensburg für jeden Die Kirche der evangelischen Kirchengemeinde Kißlegg ist momentan zu den Gottesdienstzeiten sonntags, 9.30 bis 10.30 Uhr zur persönliche Andacht geöffnet. Tag eine Anregung finden (www.ejwrv.de). Unter www.kirchenbezirk-ravensburg.de gibt es Links zum Erwachsenbildungswerk und zum Diakonischen Werk. Hilfe in persönlichen Krisen bietet das Krisentelefon der Psychologischen Beratungsstelle Ravensburg (0751/3977). Rund um die Uhr steht allen Menschen die Telefonseelsorge zur Verfügung: 0800-1110111 oder 0800-1110222. Wer praktische Hilfe braucht oder als Freiwilliger gerne hilfsbedürftigen Menschen helfen möchte, hat die Möglichkeit, sich an die Aktion „Kißlegg hilft“ zu wenden. Für uns alle ist es schwierig, als Gemeinde ohne direkte Begegnungsmöglichkeiten zu leben. Bitte nutzen Sie deshalb alle medialen Möglichkeiten (Telefon, Internet, Briefe …), um miteinander und mit dem Pfarramt in Kontakt zu bleiben. Der Apostel Paulus schreibt am Ende seines ersten Briefes an die Gemeinde von Korinth (16,13+14), die er gerne einmal wiedersehen möchte: „Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark! Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen.“ Dank und gute Wünsche für unsere katholische Schwestergemeinde Herzlichen Dank sagen wir der katholischen Kirchengemeinde, die uns auch in diesem Jahr als Zeichen ökumenischer Verbundenheit die Osterkerze für unsere Kirche geschenkt hat. Sie zeigt als Motiv Brot und Wein – Symbole des Abendmahls, in dem uns der auferstandene Jesus begegnet. Brot und Wein sind Zeichen dafür, dass Jesus uns Leben in Fülle schenken will. Und wir möchten den neugewählten Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäten in Kißlegg, Immenried und Waltershofen gratulieren. Wir wünschen ihnen Gottes Segen, Kraft, Phantasie und einen langen Atem für ihre Aufgabe. Wir freuen uns auf die Zeit nach der Corona-Krise, in der wir uns hoffentlich bald einmal als evangelische und katholische Kirchengemeinderäte gemeinsam treffen können, um die Ökumene weiter zu stärken und mit Leben zu erfüllen! Umwelt-Team Das Umwelt-Team hat in den vergangenen Monaten die Unterlagen für die Revalidierung unserer Kirchengemeinde (EMAS-Zertifizierung, „Grüner Gockel“ der Landeskirche) in einer großen Fleißarbeit zusammengestellt. Sie geben Auskunft über den Energieverbrauch der Kirchengemeinde, nachhaltiges Wirtschaften, das Abfall-Management, die Belegungszahlen des Gemeindehauses und viele andere Bereiche unserer Arbeit. Daran kann man ablesen, wie der Leitgedanke der Bewahrung von Gottes Schöpfung ganz konkret im Alltag einer Kirchengemeinde umgesetzt wird. Herzlichen Dank dem Umwelt-Team für sein großes Engagement und seine hervorragende Arbeit! Die Revalidierung sollte ursprünglich am 15. Juni 2020 stattfinden. Ob aufgrund der aktuellen Corona-Krise der Termin verschoben wird oder per Video- Konferenz gehalten werden kann, müssen wir sehen. Die Gemeinde wird auf jeden Fall über das Ergebnis informiert. Wenn Sie Interesse an der Arbeit des Umwelt-Teams haben, sind Sie herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Informationen bekommen Sie über das Pfarramt. Der Klinikseelsorger Pfarrer Christof Kreitmeier zieht in einem Video-Blog eine interessante Parallele zwischen unserem Umgang mit der Natur und der Corona-Pandemie: „Die Lunge der Erde wird seit Jahrzehnten massiv geschwächt, der Amazonas hemmungslos gerodet. Gleichzeitig scheint sich ein Virus zu verbreiten, der ebenso gezielt die Lunge des Menschen schwächt”. Das könnte einen doch wirklich zum Nachdenken bringen.

9 Der Kißlegger Aus Kißlegg Kreisjägermeister besucht Kißlegger Hegeringversammlung Hegeringleiterin Oswald begrüßt fachkundige Referenten Erste Hilfe rettet Leben – auch während der Corona-Pandemie Johanniter im Allgäu geben Tipps zum Verhalten im Notfall v.l. Ferdinand Graf von Waldburg, Daniel Burchard, Wildforschungsstelle Aulendorf, Peter Lutz, Kreisjägermeister und Manuela Oswald, Hegeringleiterin. Foto: privat Wer sein Wissen zu Erster Hilfe auffrischen möchte, kann das bei der Johanniter- Unfall-Hilfe online unter www.johanniter.de/corona-erste-hilfe. Foto: Johanniter KISSLEGG (dk) - Im Mittelpunkt der diesjährigen Versammlung standen die Themen Schwarzwildbejagung sowie die Nachsuche von Wild. Zu Beginn der Hegeringversammlung in Kißlegg führte Manuela Oswald durch die Tagesordnung und informierte die Mitglieder über die Themen aus dem Verwaltungsausschuss der Kreisjägervereinigung. Besonders begrüßt wird die Tatsache, dass die Kreisjägervereinigung künftig 5 000 Euro jährlich zur Verfügung stellt, um Naturschutzmaßnahmen umzusetzen. Die Durchführung des beliebten Kinderansitzes sowie die Treibjagd der Jagdgesellschaft Kißlegg Süd standen vergangenes Jahr im Zentrum der jagdlichen Aktivitäten. Wie gewohnt waren Jungjäger sowie die Jagdschule Wolfegg herzlich zur Treibjagd eingeladen und beteiligt. Beide Veranstaltungen wurden von Jagdhornbläsern begleitet. Für Oswald steht fest, mit diesen Aktivitäten werden Kameradschaft, Werte und Tradition der Jäger gelebt und weitergegeben. Auch dieses Jahr wird der Kinderansitz wieder stattfinden. Am 15. Mai 2020 sind Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren herzlich eingeladen, Jäger in ihre Reviere zu begleiten, Wildtiere zu beobachten und viel Rund um das Thema Jagd zu lernen. Außerdem wird sich der Hegering an der „Dreck-weg-Aktion“ der Gemeinde Kißlegg beteiligen. „Gemeinsames Engagement für Kulturlandschaft und Weidwerk bilden wichtige Grundpfeiler der Jägerschaft“, so Oswald. Im Anschluss hielt Daniel Burchard von der Wildforschungsstelle Aulendorf den ersten Gastvortrag. Als Jäger ließ er viel persönliche Erfahrung in seinen Beitrag zur effektiven Schwarzwildbejagung einfließen. Mit dem Nachweis von an der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweinen in Polen, kurz vor der deutschen Grenze, ist die Seuche noch näher heran- und die Bejagung weiter in den Fokus gerückt. „Die Frage nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland ist nicht eine Frage von ob sondern lediglich eine Frage nach dem Zeitpunkt“, teilte Burchard mit. Nach der anschließenden Diskussion ging Ferdinand Graf von Waldburg auf das Thema Nachsuche ein. Er bildet mit seinem Hund ein Nachsuchegespann, das im Auftrag der Kreisjägervereinigung im Einsatz ist. Ferdinand Graf von Waldburg gab den anwesenden Jäger wichtige Tipps und Hinweise zum Verhalten für den Fall, dass eine Nachsuche erforderlich wird. Darüber hinaus berichtete er aus seinen Erfahrungen und unter anderem von einer Nachsuche, die über zwei Tage andauerte und revierübergreifend stattfand. „Es ist erforderlich alle Zeichen zu deuten und nicht aufzugeben, um im Sinne der Weidgerechtigkeit Nachsuchen durchzuführen“, erklärte Ferdinand Graf von Waldburg. Weitere Ehrengäste, die gespannt dem Verlauf der Versammlung folgten waren Kreisjägermeister Peter Lutz sowie Alfons Baumann, der Vorstand der Jagdgenossenschaft Kißlegg. KISSLEGG (dk) - In Corona-Zeiten sind viele Menschen sehr besorgt um ihre eigene Gesundheit und wollen sich selbst schützen. Aber wie kann man in einem Notfall helfen, ohne sich selbst unnötig zu gefährden und eine Ansteckung mit Covid-19 zu riskieren? Besonders die Mund-zu-Mund-Beatmung während der Herz-Lungen- Wiederbelebung steht in der aktuellen Corona-Pandemie zur Diskussion. „Grundsätzlich sollte jeder Mensch immer Erste Hilfe leisten“, sagt Anja Spintzyk, Ausbildungsleiterin für Erste Hilfe der Johanniter in der Region Allgäu/ Oberschwaben. Einen Notruf abzusetzen, ist das Minimum im Notfall. Das gilt genauso während der Corona-Pandemie. „Der Ersthelfer sollte dabei jedoch immer auf seinen Eigenschutz achten und sich selbst nicht in Gefahr begeben.“ Ist der Verletzte an Corona erkrankt oder der Ersthelfer ist sich unsicher, kann aktuell auf die Beatmung verzichtet werden. Spintzyk erklärt: „Sie setzen den Notruf Raimund Haser MdL lädt zur telefonischen Bürgersprechstunde KISSLEGG (dk) - Die nächste telefonische Bürgersprechstunde des CDU- Landtagsabgeordneten Raimund Haser findet am Montag, 11. Mai, von 8.30 Uhr – 12.30 Uhr statt. Im direkten Gespräch können sich Bürger mit ihren Problemen, Anregungen oder auch mit in diesen Zeiten wertvollen ab und führen anschließend ununterbrochen die Herzdruckmassage durch.“ Gleichzeitig kann das Gesicht des Betroffenen mit einem Tuch oder einem Kleidungsstück abgedeckt werden, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion zu minimieren. Laut der Arbeitsgemeinschaft der Notärzte in Nordrhein-Westfalen (AGNNW) treten mehr als 60% der Herz- Kreislauf-Stillstände zuhause auf. In vielen Fällen sind die Ersthelfer also Familienmitglieder oder andere nahestehende Personen, die das Risiko einer möglichen Ansteckung in der Regel besser einschätzen können als eine fremde Person. „Wenn möglich, sollten Sie, neben der Herzdruckmassage, auch die Atemspende geben“, so Spintzyk weiter. Falls der Ersthelfer selbst zur Corona-Risikogruppe gehört, können andere Personen ermuntert werden, Erste Hilfe zu leisten. „Ist niemand in der Nähe, versuchen Sie, so gut es geht und mit angemessenen Sicherheitsabstand zu helfen“, so Spintzyk. Ein Notruf sollte in jedem Fall abgesetzt werden. Hinweisen an ihren direkt gewählten Landtagsabgeordneten wenden. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Wenden Sie sich für eine Terminabsprache bitte an das Büro im Landtag, per Telefon unter 0711 2063 8106 oder per Mail unter raimund.haser@cdu.landtag-bw.de