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Der Kisslegger 29.04.2020

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Der Kißlegger Mittwoch, 29. April bis Mittwoch, 13. Mai 2020 6 Aktuelles aus der Seelsorgeeinheit Öffnungszeiten Die meisten Einrichtungen der Kirchengemeinden unserer Seelsorgeeinheit sind geschlossen. Um Kontakte zu vermeiden, bitten wir Sie, die Einrichtungen nur telefonisch oder per mail zu kontaktieren. Die Pfarrbüros können Sie zu den Zeiten im Kasten „Auf einen Blick“ telefonisch erreichen. Dem Pfarrarchiv können Sie auf den Anrufbeantworter 9133-18 sprechen. Die Kirchen bleiben für das persönliche Gebet weiterhin offen – doch auch dort gilt: Bleiben Sie auf Abstand zu den anderen Kirchenbesucher/innen. Für alle Informationen gilt: Änderungen sind derzeit stets möglich. Neue Termine für Erstkommunion Es wird eine Zeit nach Corona geben, daher planen wir weiter und hoffen, dass wir die feierliche Kommunion im Herbst nachholen können, und zwar: Am 20. September in Kißlegg, am 4. Oktober in Waltershofen, am 11. Oktober in Immenried. Am 27. September feiern wir dann das Erntedankfest in der Seelsorgeeinheit. Alle Termine sind vorbehaltlich der gesetzlichen Rahmenbedingungen - wir würden uns freuen, wenn es klappt. Ihr Matthias Winstel Die Bücherei im Pfarrstadel öffnet wieder Am Mittwoch, 29.April öffnet die Bücherei im Pfarrstadel wieder für den Publikumsverkehr. Die Öffnungszeiten sind verändert und Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten. Ausgeliehene Medien dürfen Sie bis Mitte Mai behalten. Versäumnisgebühren werden dafür keine berechnet. Wer nicht in die Bibliothek kommen möchte, kann sich weiterhin Medien über den Online-Katalog vormerken, es wird dann telefonisch ein Übergabetermin vereinbart. Montags und dienstags ist die Bücherei von 9- 12 Uhr telefonisch erreichbar unter 07563/913317. Weiter aktuelle Informationen sind auf der Homepage buecherei-kisslegg.de zu finden Es gelten vorläufig folgende Öffnungszeiten: Mittwoch 9-11 Uhr Donnerstag 16-18 Uhr Freitag geschlossen Samstag 10-12 Uhr Sonntag – Dienstag geschlossen Jeden Mittwoch und Sonntag Impulse in Coronazeiten In den drei Wochen vor Ostern sind viele gemeinsam einen Weg gegangen und haben die Impulse von der Homepage mit in den Tag genommen. Für die vielen Rückmeldungen und Aufmunterungen möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken. Auch in den folgenden Wochen wird es wieder Impulse geben: Jeweils zur Wochenmitte und zum Sonntag werden die Impulse auf der Homepage zu lesen sein. Wenn Sie die Impulse per mail bekommen wollen, melden Sie sich einfach bei mir. Nachruf Am Donnerstag der Osterwoche verstarb im hohen Alter von 96 Jahren Herr Anton Weiland. Besonders den Älteren unter unseren Gemeindemitgliedern ist er bestimmt noch in Erinnerung als Mesner und Kirchenpfleger in der Pfarrei Kißlegg durch viele Jahre. Im Jahr 1955 übernahm Anton Weiland das Mesneramt von seinem Vater, der es 40 Jahre lang ausgeübt hatte und dem er schon lange geholfen hatte; fünf Jahre danach wurde Anton Weiland außerdem Kirchenpfleger. Als er sich im Jahr 1970 beruflich veränderte gab er seine Ämter in der Kirchengemeinde ab – zum Bedauern derer, die mit ihm zusammengearbeitet hatten. 15 Jahre Mesner, 10 Jahre Kirchenpfleger: das sind dürre Zahlen. Wieviel an Zeit, an Arbeit und auch an Kenntnissen dahinter steht vor allem, wenn jemand seine Tätigkeit mit Engagement und persönlichem Einsatz ausgefüllt hat wie Anton Weiland, das wissen nur wenige. Die Dankbarkeit, die wir Anton Weiland bewahrt haben, wollen wir bei seinem Tod noch einmal zum Ausdruck bringen; wir vertrauen darauf, dass Gott ihn im ewigen Leben vergilt, was er unter uns getan hat für die Kirche und die Mitglieder der Kirchengemeinde. Mit unserem Beileid wollen wir uns auf die Seite der Ehefrau und der vielen Nachkommen von Anton Weiland stellen, auch wenn die Beisetzung nur im Kreis der Familie stattfinden darf aufgrund der besonderen Zeitumstände. Im Namen des Kirchengemeinderats und der Pfarrei St. Gallus und Ulrich Beda Hammer (Pfarrer) und Walter Kuon (Gewählter Vorsitzender des KGR) „Livestream“ – Lebensstrom Nachdem die Ostergottesdienste abgesagt werden mussten, war es wie eine Schockstarre: Keine Feiern! In meiner Heimatgemeinde Bad Waldsee wurde ich dann angefragt, ob ich beim Livestream der Gottesdienste musikalisch mitwirken will. Klar – gerne! Es waren Ostertage, die ich – trotz kleinster Gemeinschaft, mitfeiern konnte, aber auch mit ein wenig Wehmut, dass es in unserer Seelsorgeeinheit Kißlegg nicht geklappt hat mit dem Livestream. Dieses Wochenende war in Bad Waldsee wieder Livestream. Da ich dieses Mal nicht mitwirkte, konnte ich mir es im Internet anschauen. Es war eine sehr gut vorbereitete und gestaltete Feier, doch bei mir wollte sich dieses „Wohlgefühl“ und die innere Teilhabe nicht Bleiben Sie gesund! Ihr Matthias Winstel einstellen. Woran es wohl lag? Ich habe gemerkt, dass es keinen „Livestream“ bei mir gab - keinen Lebensstrom, der mich mit dieser virtuellen Welt verbinden wollte. Meine Sehnsucht ist eine andere: Die Begegnung in echter Communio - in einer Gemeinschaft, deren Gegenwart ich spüren kann; wo zwischen Menschen nicht virtuelle Livestreams, sondern echte Lebensströme fließen. Wann und wie das wieder möglich sein wird? Ich weiß es nicht, aber ich spüre diese große Sehnsucht nach Lebensstrom, der mich auf baldige Begegnungen und gemeinsame Feiern hoffen lässt. Ihr Seelsorger Pastoralreferent Matthias Winstel Diesen und weitere Impulse finden Sie unter www.se-kisslegg.drs.de Auf einen Blick ADRESSEN UND TELEFONNUMMERN PASTORALTEAM: Pfarrer Beda Hammer Telefon 07563/9133-12 E-Mail: beda.hammer@drs.de Pastoralreferent Matthias Winstel Telefon 07563/9133-11 Handy 0178 3211761 (Seelsorge) E-Mail: matthias.winstel@drs.de KATH. PFARRAMT ST. GALLUS UND ULRICH DR.-FRANZ-REICH-STR. 3 88353 KISSLEGG Telefon 07563/91330 kathpfarramt.kisslegg@drs.de www.se-kisslegg.drs.de nur telefonisch erreichbar: Montag 9-10.30 Uhr Dienstag 15-17 Uhr Mittwoch 9-10.30 Uhr Donnerstag 15-17 Uhr Freitag 9-10.30 Uhr KATH. PFARRAMT ST. PETRUS UND MAGNUS, KIRCHSTR. 9 88353 KISSLEGG-WALTERSHOFEN Telefon 07563/2322 kathpfarramt.waltershofen@drs.de www.se-kisslegg.drs.de nur telefonisch erreichbar: Mittwoch 15-17 Uhr Freitag 11-12 Uhr KATH. PFARRAMT ST. URSULA, HAUPTSTR. 37 88353 KISSLEGG-IMMENRIED Telefon 07563/914010 kathpfarramt.immenried@drs.de www.se-kisslegg.drs.de nur telefonisch erreichbar: Dienstag 9-10.45 Uhr Donnerstag 9-11 Uhr BEERDIGUNGS- UND NOTDIENST FÜR STERBEFÄLLE UND SEELSORGE Mo., 27.04. - So., 03.05. Pastoralreferent Matthias Winstel, Telefon 0178 3211761 Mo., 04.05. - So., 10.05. Pfarrer Beda Hammer, Telefon: 9133-12 Mo., 11.05. - So., 17.05. Pastoralreferent Matthias Winstel, Telefon 0178 3211761

Der Kißlegger 7 Kolpingsfamilie Kißlegg blickt auf ein gelungenes Jahresprogramm zurück KISSLEGG (dk) - Die Kolpingsfamilie hatte Glück: Sie konnte vor geraumer Zeit noch ihre Generalversammlung abhalten, bei der sie auf ein gelungenes, noch nicht vom Corona- Virus eingeschränktes Programm zurückblickte. Der 1. Vorsitzende Alfred Uhl begrüßte herzlich die Anwesenden, darunter auch Pfarrer Beda Hammer, und ließ den im letzten Jahr verstorbenen Mitgliedern Anton Netzer und Franz Stützenberger gedenken. Bei seinem Jahresbericht ging Uhl u. a. vor allem auf Veranstaltungen des Bezirks Württembergisches Allgäu ein, wie die Bezirkskegelmeisterschaften oder den Bezirksbesinnungstag in Wangen mit Generalpräses Ottmar Dillenburg, der in seinem beeindruckenden Referat die Enzyklika des Papstes „Laudato si“ in Bezug zur Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes stellte. Allen, die sich kraft ihres Amtes oder sonst in irgendeiner Weise für die Gemeinschaft eingesetzt haben, dankte er herzlich, besonders auch seinem Stellvertreter Hermann Straub und seiner Frau Birgit für ihre vielfältige Unterstützung. Kurzweilig ließen die Leiterinnen der Gruppe Erwachsene, Anne Straub und Martha Schneider, die restlichen Veranstaltungen Revue passieren, wie Vorträge mit unterschiedlichen Themen, Theaterbesuch, Funkenringwürfeln, Bastelabend, Schloss- und Ausstellungsbesichtigung, sowie das gelungene Fasnetskaffeekränzle, den Besuch der Bregenzer Seebühne mit anschließender Besichtigung einer Schnapsbrennerei und den festlichen Kolpinggedenktag. Sie dankten, auch im Namen des Ausschusses, Allen, die zum Gelingen des Aus Kißlegg Programms beigetragen haben, besonders dem 1. Vorsitzenden A. Uhl. Ihm und seiner Frau Birgit gratulierten sie unter allgemeinem Beifall zur Verleihung der Ehrenmedaille der Gemeinde Kißlegg. Den Bericht des neuen Vorstandes des Fanfarenzugs der Kolpingsfamilie Kißlegg, Andreas Pustzi, der mit seinem Team nicht anwesend war, las Uhl vor. Darin bedankte sich Pustzi für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Kolpingsfamilie. In seinem detaillierten Kassenbericht wies Franz Mock auf eine gute Finanzlage des Vereins hin. Er und die gesamte Vorstandschaft wurden auf Antrag von Daniel Uhl, der zusammen mit Noemi Welte die Kasse geprüft hatte, von der Versammlung einstimmig entlastet. Elisabeth Weiland erklärte, durch den monatlichen Kaffeeverkauf im Pfarrstadel, zuverlässige Dauerabnehmer, einen Rabatt als Großabnehmer bei Tatico und durch das Opfer beim Gedenktag habe man wieder Geld für neue Entwicklungsprojekte angespart. Die Versammlung beschloss, alle drei Projekte, die Ruth Welte vorgestellt hatte, zu unterstützen: Ausbildungsstipendien in Myanmar, Ausbildung in Timor-Leste und Hilfe für junge Mütter in Südafrika. Traditionsgemäß übernahm der Pfarrer der Kirchengemeinde das Amt des Präses als geistlicher Begleiter bei der Kolpingsfamilie. Auch Pfr. Beda Hammer erklärte sich dankenswerterweise dazu bereit und wurde einstimmig gewählt Schließlich meinte Uhl, es sei abzuwarten, wie es mit den geplanten Veranstaltungen weitergehe und ob die ausgebuchte Reise nach Umbrien im Herbst stattfinden könne. Mit dem Wunsch, Alle mögen gesund bleiben, beendete er die Sitzung. Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie Johanniter geben Tipps für Angehörige – kostenlose Online-Pflegekurse KISSLEGG (dk) - Pflegebedürftige trifft die Coronavirus-Pandemie besonders empfindlich: sie sind als Risikogruppe am meisten von einem schweren Verlauf der Erkrankung Covid-19 gefährdet. Angehörige stellt diese Situation vor besondere Herausforderungen; Betreuungsangebote fallen weg, viele müssen sogar von jetzt auf gleich selbst die Pflege in die Hand nehmen. Die Johanniter-Unfall-Hilfe gibt hilfreiche Praxistipps, wie die Pflege Zuhause gut gemeistert werden kann. Auf der Plattform johanniter-pflegecoach.de gibt es zudem kostenlose Online-Pflegekurse. Beachten Sie auch unsere speziellen Corona-Informationen auf unserer Homepage johanniter.de mit der Sonderseite Risikogruppe Großeltern. Vor Infektionen schützen Ältere und pflegebedürftige Menschen sind besonders durch das neuartige Virus sowie andere Krankheitserreger gefährdet. Penible Hygieneregeln sind daher äußerst wichtig: Vor jedem Kontakt sollten die Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Seife gewaschen und mit einem separaten Handtuch getrocknet werden. Wenn möglich, ist Husten und Niesen im gleichen Raum zu vermeiden, ansonsten bitte in die Armbeuge. „Abstand zu halten ist bei Pflegehandlungen nicht möglich. Empfehlenswert ist daher ein Plege zu Hause lernen. Foto: Johanniter Mund-Nasen-Schutz, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion zu senken“, erklärt Susanne Müller, Pflegedienstleiterin bei den Johannitern. Die Pflegeaufgaben sollten nach Möglichkeit von nur einer Person erbracht werden, die das Gebot des Abstandhaltens streng befolgen soll – also möglichst zu Hause bleiben, Einkäufe gegebenenfalls liefern lassen und keine unnötigen Arztbesuche. Alltag strukturieren und Aktivitäten ermöglichen Die besondere Situation ist eine Belastung für uns alle. Auch bei älteren, pflegebedürftigen Menschen kann sie Sorgen und Ängste hervorrufen. Feste Rituale und eine Tagesstruktur vermitteln eine gewisse Sicherheit und sind insbesondere für Menschen mit Demenz sehr wichtig. „Schaffen Sie einen Rahmen, etwa mit festen Essenszeiten“, empfiehlt Susanne Müller. „Etwas Abwechslung zwischendurch bringen Aktivitäten wie ein Gesellschaftsspiel, Musikhören oder der Videochat mit den Enkeln.“ Ein Spaziergang kann durch einen kleinen Ausflug auf den Balkon oder zum offenen Fenster ersetzt werden. Je nach körperlicher Verfassung ist es auch ratsam, die pflegebedürftige Person so weit wie möglich selbst aktiv werden zu lassen, anstatt alles abzunehmen. Bewegung und Kommunikation Die Aufgabe, eine pflegebedürftige Person zu versorgen, verlangt von den Pflegenden sehr viel ab, während die eigenen Bedürfnisse unter Umständen zu kurz kommen. In der aktuellen Lage fallen obendrein zahlreiche Möglichkeiten weg, etwas für die eigene Entspannung zu tun. „Achten Sie auf sich und suchen Sie nach kreativen Lösungen, sich selbst etwas Gutes zu tun“, rät Susanne Müller. „Halten Sie Kontakt zu Freunden und Familie und planen Sie feste, kleine Auszeiten ein – für ein Sportprogramm, eine Meditationspause oder einen telefonischen Kaffeeklatsch.“ Der Johanniter-Pflegecoach: Online pflegen lernen Gemeinsam mit der Töchter & Söhne digitale Helfer mbH hat die Johanniter- Unfall-Hilfe dieses Online-Angebot entwickelt, um pflegende Angehörigen digital bei der Vorbereitung und Durchführung der Pflege zu Hause zu helfen. Die Johanniter runden damit ihr großes Portfolio zur Unterstützung pflegender Angehöriger durch ein zeitgemäßes digitales Angebot ab, das jederzeit und ortsunabhängig kostenfrei genutzt werden kann. Vier Themenbereiche stehen unter johanniter-pflegecoach.de zur Verfügung: „Grundlagen der häuslichen Pflege“, „Alzheimer und Demenz“, „Wohnen und Pflege im Alter“ sowie „Rechtliche Vorsorge für den Ernstfall“. Nach einer einmaligen Registrierung steht das Angebot allen offen. Über die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 25 000 Beschäftigten, rund 40 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und knapp 1,25 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.