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Der Kisslegger 28.10.2020

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Der Kißlegger 16 Aus Kißlegg Die Twister Alley starten wieder mit Line Dance Training Neuer Termin für Kindertrauergruppe im Landkreis Ravensburg URLAU/KISSLEGG (dk) – Die offene Line Dance Gruppe der Twister Alley, ehemals Hirsch-Twisters, eine der größten Gruppen in Süddeutschland mit mehr als 100 Mitgliedern (vor Corona) begann nach langer „Tanz-Abstinenz“ unter Einhaltung der aktuellen Hygiene- und Abstandsvorschriften im September wieder mit dem Training. Anfängerkurse finden derzeit keine statt. Ende August fand der erste Stammtisch im Hirsch-Stadl Urlau statt, zu dem rund 30 Teilnehmer kamen, ohne Hut und Cowboy-Stiefel, ganz zivil. Sich nach vielen Monaten mal wiedersehen, war für alle eine große Freude, denn seit März konnten weder Training noch Auftritte oder Line-Dance-Veranstaltungen stattfinden. Vorsichtig will man nun starten, nur in kleinen Gruppen, an zwei Abenden. Wegen den Abstandsvorschriften kommt derzeit nur das Sportheim in Kißlegg in Frage. Während den Sommerferien konnte eine Gruppe in die Turnhalle nach Beuren zum Üben. Instructor und Chef der Twister Alley, Mike Buchweitz, dankte den beiden Co- Trainern Karola Fellner und Daniel Auchter aus Wuchzenhofen für ihre Unterstützung. Er selber wolle zwar nicht die Stiefel an den Nagel hängen, aber dennoch etwas kürzer treten und könne nicht mehr so viele Trainingsstunden übernehmen. Drei Jahre lang hat Mike an drei Abenden bis zu 6 Gruppen unterrichtet. Martina Hinz aus Urlau hatte für den Stammtisch ein kleines Programm vorbereitet. Auch flotte Country-Musik wurde gespielt und ein wenig getanzt, um Choreografien aufzufrischen. „Bald tanzen wir die Corona-Pölsterchen von den Hüften wieder weg“, hieß es in der lustigen Runde der Lince-Dancer, die ihr Hobby sehr vermisst haben. Info: Die Twister Alley suchen nach neuen günstigen Räumlichkeiten in der Region Kißlegg/Leutkirch/Wangen, möglichst mit Holzboden und Stromanschluss, die man zwischen 18 und 21 Uhr nutzen möchte. Tel. 0163/988 3791 (M. Buchweitz) LANDKREIS RAVENSBURG (dk) – Ab November bietet der Kinderhospizdienst AMALIE gemeinsam mit der Sonja Reischmann Stiftung eine neue Kindertrauergruppe an. Das Angebot „Ich schenk dir einen Sonnenstrahl“ richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. Geleitet wird die Kindertrauergruppe von zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Ambulanten Kinderhospizdienstes AMALIE, die speziell für die Trauerbegleitung bei Kindern geschult sind. In der geschlossenen Gruppe, die sich einmal im Monat trifft, lernen die Kinder andere Betroffene kennen, und erfahren so, dass sie nicht die Einzigen sind, die um einen Angehörigen trauern. In den Gruppentreffen beschäftigen sich die Kinder neun Monate lang mit Themen um Tod und Trauer. Sie gestalten Erinnerungskerzen und machen sich Gedanken darüber, wo der verstorbene Mensch einen neuen Platz in ihrem Leben und im Alltag der Familie bekommen kann. Die Kinder erfahren, dass es im Zusammenhang mit ihrer Trauer keine falschen Gefühle und keine falschen Fragen gibt. Sie alle verfügen über Stärken, die ihnen helfen werden, mit der Traurigkeit umzugehen. Auch wenn die Trauer Teil ihres Lebens bleiben wird, brauchen Kinder die Zuversicht, dass es wieder Glück, Fröhlichkeit und Lachen in ihrem Leben geben wird und geben darf. Während der Gruppentreffen, gibt es für die Eltern die Möglichkeit, sich beim Café-Gespräch auszutauschen. Moderiert werden diese Gespräche von ehrenamtlichen Hospiz-Paten. Weitere Informationen bei s.woelfle@kinderhospizdienst-bodensee.de, www.kinderhospizdienst-ravensburg.de und www.sonja-reischmann-stiftung.de. Gastfamilien gesucht KISSLEGG (dk) - Auch in Corona- Zeiten brauchen Menschen mit Behinderungen Gastfamilien, in denen sie gut begleitet leben können. Gesucht werden daher Familien oder Einzelpersonen, die ein Zimmer oder eine kleine Wohnung frei haben. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Gastfamilie sollte Freude am Umgang mit Menschen mit Behinderungen haben und sich vorstellen können, ein Kind, einen Jugendlichen oder eine erwachsene Person bei sich aufzunehmen und im Alltag zu begleiten. Fachkräfte der Stiftung Liebenau sorgen für eine dauerhafte Begleitung durch den Fachdienst sowie ein angemessenes Betreuungsentgelt. Informationen unter: Stiftung Liebenau, Betreutes Wohnen in Familien (BWF), Friedhofstraße 11, 88212 Ravensburg, Telefon 0751/9771230, www.stiftung-liebenau.de/teilhabe. Wallfahrtskirche Rötsee – eine Wanderung durch Moos und Ried KISSLEGG (dk) - Die ursprüngliche Kapelle in Rötsee, unweit von Kißlegg, wurde im 10. Jahrhundert durch den seligen Ratperonius von Hand erbaut. Der Einsiedler stammte aus dem thüringischen Adelsgeschlecht der Grafen von Rappenberg und kam auf einer Reise mit dem Bischof von Augsburg durch die Gegend um Kißlegg. Der Bischof wies ihn an, sich hier niederzulassen. Nachdem die adeligen Grundbesitzer ihn abwiesen, bekam er schließlich dennoch einen Landstrich im Ried, auf dem er seine Kapelle erbaute. Nach seinem Tod kamen Wallfahrer zu seinem Grab und erhofften sich Linderung ihrer Krankheiten. Der heutige Kirchenbau lässt darauf schließen, dass es sich ehemals um einen basilikalen Raum handelte. Der Chor wurde Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut. 1580 und 1748 erfolgten grundlegende Erneuerungen der Kirche. Besonders sehenswert sind Hochaltar und Seitenaltäre, die Deckenfresken, sowie die im 15. Jahrhundert entstandene, holzgeschnitzte Marienstatue von Hans Multscher oder dessen Schüler. Bis heute ist die Wallfahrtskirche ein besonderer Ort und hat ihren Platz im christlichen Leben der Bürger. Die Tour Der Weg zur Wallfahrtskirche in Rötsee führt durch die Tier- und Pflanzenwelt der Moorlandschaft. Die Runde geht von Kißlegg über die Kapelle in Emmelhofen durch das Rötseer Moos und das Gründlenried. Entgegen dem Arrisrieder Moos, ist dieses Naturschutzgebiet jedoch nicht touristisch erschlossen; die Wege dürfen nicht verlassen werden. Das Ried dient als Refugium für seltene Pflanzen- und Tierarten, die entlang des Weges bestaunt werden können. Höhepunkt der Tour ist die Wallfahrtskirche Maria Königin der Engel. Bis heute ist dies ein ganz besonderer Ort, der im Gemeindeleben eine wichtige Rolle spielt.

17 Der Kißlegger KISSLEGG (dk) - Die Teilwahlen zur Vorstandschaft bei der 63. Generalversammlung brachten einige Veränderungen mit sich. Timo Hausmann wird 2. Beisitzer, Michael Frick wird 1. Haus- und Gerätewart, beide wurden einstimmig in den Ausschuss gewählt. Aus Kißlegg Timo Hausmann ist neu im Ausschuss der Zimmerschützengilde Kißlegg Gleichberechtigte Vorsitzende sind weiterhin Andrea Stark-Engelhardt und Hubertus Buchholz. Schriftführer bleibt Bernd Keppler. Auch der 1. Jugendleiter, Jochen Reck und Xaver Feierle als 1. Beisitzer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Kassenprüfer Wolfgang Engelhardt und Roland Müller wurden ebenfalls wiedergewählt. Außerdem wurde Thea Sontheim für 50 Jahre Mitgliedschaft mit Ehrennadeln in Gold und Urkunden ausgezeichnet und gleichzeitig für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zum Ehrenmitglied der Zimmerschützengilde ernannt. Die verantwortlichen Vorstandsmitglieder informierten die Anwesenden ausführlich über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Vieles wurde 2019 von den Mitgliedern vereinsintern geleistet, wusste Vorsitzende und Versammlungsleiterin Andrea Stark-Engelhardt zu berichten. Der Stand auf dem Straßenfest Der neu gewählte Gesamtausschuss der Zimmerschützengilde Kißlegg. und das erfolgreich durchgeführte Bürgerschießen hätten den Verein personell an seine Leistungsgrenze gebracht und gefordert. Viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien aber Dank und gleichzeitig Ansporn für die erfolgreiche Vereinsarbeit. Zu fünf Sitzungen war der Gesamtausschuss zusammengekommen, um so die wichtigsten Vereinsaktivitäten und vor allem das Bürgerschießen zu organisieren. Die Aufgabenverteilung im Ausschussgremium funktionierte sehr gut, berichtete Schriftführer Bernd Keppler. Sportlich erfolgreich sind die Kißlegger Schützen vom Schüler bis zum Seniorenbereich. Mehrere Kreismeistertitel konnten die Schützen erzielen. Auch bei den Foto: Zimmerschützengilde Kißlegg Foto: Picasa Bezirks- und Landesmeisterschaften wurden sehr gute Platzierungen erzielt. Schatzmeister Lukas Engelhardt berichtete von einer guten Ertragslage in 2019, die vor allem dem Straßenfest und dem Bürgerschießen zu verdanken waren. Zugleich mahnte er an, dass 2020 auf Grund aller abgesagten Veranstaltungen diese Erträge wohl auch wieder Sonntag, 8. November: Der SAV Kißlegg wandert zum Gottrazhofer Stausee KISSLEGG (dk) - Der Schwäbische Albverein lädt am Sonntag, 8. November, zu einer 9,5 Kilometer langen Herbstwanderung ein. Start der Wanderung ist in Christazhofen bei der Schule. Der Weg führt nach Gottrazhofen zum idyllisch in der Landschaft gelegenen Stausee und über Oberharprechts zurück nach Christazhofen bei herrlicher Herbststimmung an Weg und See. Treffpunkt ist um 12 Uhr an der Realschule Kißlegg oder 13.30 Uhr in Christazhofen Parkplatz bei der Schule. Die Teilnehmerzahl ist coronabedingt auf 20 Personen beschränkt. Mundschutz ist dringend erforderlich. Anmeldung u. nähere Auskünfte bis 7.November um 12 Uhr unter Telefon 07563/8459. ANZEIGE Der Kißlegger IMPRESSUM Herausgeber: Gemeinde Kißlegg, Schlossstr. 5, 88353 Kißlegg Tel. 0 75 63/9 36-0 Fax 9 36-2 99, info@kisslegg.de Verantwortlich für den amtlichen Inhalt einschließlich der Sitzungsberichte der Gemeindeorgane und anderer Veröffent lichungen der Gemeindever waltung Kißlegg ist Bürgermeister Dieter Krattenmacher oder sein Vertreter im Amt Roland Kant. Verlag: Schwäbische Zeitung Wangen GmbH & Co. KG Eselberg 4, 88239 Wangen, Tel. 0 75 22/916 82-20, Fax 0 75 22/916 82-29 Anzeigen-Annahme: Eselberg 4, 88239 Wangen Tel. 0 75 22/916 82-20, Fax 0 75 22/916 82-29, anzeigen.wangen@schwaebische.de Anzeigen-Preisliste: Nr. 14 vom 1.1.2020 Verantwortlich für den Anzeigenteil: Wilhelm Zürn, 88239 Wangen, Tel. 0 75 22/916 82-33, w.zuern@schwaebische.de Verantwortlich für den redaktionellen Teil: Jan Peter Steppat, Tel. 0 75 22/ 9 16 82-44, j.steppat@schwaebische.de Redaktion: Tel. 0 75 22/916 82-44, Fax 0 75 22/916 82-49 kisslegger@schwaebische.de Redaktionsschluss: Mittwoch, 18 Uhr, vor dem jeweiligen Erscheinungstermin Anzeigenschluss: Freitag, 12 Uhr, vor dem jeweiligen Erscheinungstermin Auflage: 4.300 Exemplare Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben GmbH & Co. KG Herknerstraße 15, 88250 Weingarten