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Der Kisslegger 28.10.2020

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Der Kißlegger Aktuelles aus der Seelsorgeeinheit 14 Aktion „Zünd ein Licht an!" zu St. Martin Liebe Kinder und Familien, dieses Jahr wird St. Martin ganz besonders! Auch wenn Martinusumzüge vieler Orts ausfallen müssen, können wir doch gemeinsam ein Licht teilen und auch so anderen Menschen eine Freude machen. Dafür gibt es kostenlose Lichttüten mit einem Bild von St. Martin. Deine Lichtertüte kannst Du Dir ab Donnerstag, 5. November im Pfarrstadel in Kißlegg (zu Öffnungszeiten von Bücherei oder Pfarramt) oder an den Schriftenständen in den Pfarrkirchen Kißlegg, Waltershofen und Immenried abholen. Für die Lichtertüten haben wir für Euch drei Aktionsideen: Aktion Lichtertüten. Foto:privat • Ihr bemalt zwei Lichtertüten, die eine Tüte behaltet ihr und die andere Lichtertüte verschenkt Ihr an jemanden, der alleine ist, der krank ist, der Mut braucht oder… Und damit könnt Ihr Menschen eine Freude machen - so wie unser Diözesanpatron St. Martin, der dem Bettler mit seinem Mantelstücke eine Freude gemacht hat. • Und dann stellt Ihr eure Tüte abends immer um 18 Uhr im Zeitraum von 8.- 15.11.2020 in ein Fenster bei Euch zuhause. So erstrahlt an vielen Orten das Martinslicht. • Für die dritte Mitmachaktion brauchen wir Eure Fotos rund um das Thema St. Martin. Fotografiert Eure Lichtertüte im Fenster, Eure gebastelte Laterne, Euren Laternenumzug… Schickt sie an martinusgemeinschaft@drs.de. Dann werden sie auf http://www.martinuswege.de/lichteraktion/ eingestellt und es entsteht ein buntes Martins-Lichter-Meer auf der Homepage. Auf dieser Homepage findet Ihr auch wichtige Hinweise für die Nutzung der Lichter. Zusätzlich postet Ihr die Fotos mit dem #stmartin2020 auf den sozialen Medien. So können wir ein tolles Zeichen setzen. (St. Martin in unseren Kirchengemeinden ist in diesem Jahr anders: s. Artikel „St. Martin 2020“). M.Winstel, Pastoralreferent Allerheiligen und Allerseelenandacht dieses Jahr anders Die neue Coronaverordnung ab 19.10.2020 verpflichtet die Kirchengemeinden, bei allen religiösen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen und im Freien die Teilnehmer zu erfassen. Dies ist uns vor allem auf den Friedhöfen teilweise auch aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen nicht immer möglich. Deshalb werden wir schweren Herzens in Kißlegg und Immenried die Allerseelenandacht, die immer auf den Friedhöfen stattfindet, in die Pfarrkirchen verlegen müssen. In Waltershofen findet diese Allerseelenandacht auf dem Friedhof statt, da die Pfarrkirche zu wenig Personen fassen kann. Wie in den einzelnen Kirchengemeinden zu verfahren ist, sehen Sie hier: Kißlegg Allerheiligen 10.15 Uhr Eucharistiefeier anschließend Allerseelenandacht in der Pfarrkirche Bitte beachten Sie: Für die Eucharistiefeier und Allerseelenandacht in der Pfarrkirche werden am Samstag, 31.10., von 10-12 Uhr im Pfarrstadel Einlasskarten ausgegeben und dabei die Registrierung vorgenommen. Es müssen beide Gottesdienste (Eucharistiefeier und Allerseelenandacht) zusammen besucht werden, ein Personenwechsel zwischen den Gottesdiensten ist nicht möglich. In der Pfarrkirche besteht Mund-Nasenschutz-Pflicht. Der Besuch des Friedhofs findet im privaten Rahmen unter den Vorgaben der Gemeindeverwaltung statt (Aushang am Friedhof). Waltershofen Allerheiligen 8.45 Uhr Eucharistiefeier (Platzreservierung ist nötig: nur telefonisch am Freitag, 30.10.2020, von 17 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer: 2856, Inge Elison). 14 Uhr Allerseelenandacht auf dem Friedhof mit Gräberbesuch findet statt unter den Vorgaben: Mund- Nasenschutz-Pflicht auf dem Friedhof und Teilnehmererfassung. Sie helfen uns bei der Teilnehmererfassung, wenn Sie von zuhause einen schon ausgefüllten Zettel mit Name/Adresse und Telefonnummer oder eine Visitenkarte mitbringen. Jeder Teilnehmer muss erfasst werden. Der Besuch des Friedhofs vor und nach der Allerseelenandacht findet im privaten Rahmen unter den Vorgaben der Gemeindeverwaltung statt (Aushang am Friedhof). Immenried Samstag, 31.10.2020 19 Eucharistiefeier (mit Mund-Nasenschutz-Pflicht und Teilnehmererfassung, bitte selber ausgefüllten Zettel oder Visitenkarte mitbringen). Allerheiligen 14 Uhr Allerseelenandacht in der Pfarrkirche (Platzreservierung ist nötig: nur telefonisch am Freitag, 30.10.2020, von 16 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer: 2086, Ursula Hofer. Dabei wird die Registrierung vorgenommen). Mund-Nasenschutz-Pflicht besteht in der Pfarrkirche. Der Besuch des Friedhofs findet im privaten Rahmen unter den Vorgaben der Gemeindeverwaltung statt (Aushang am Friedhof). WIR HOFFEN AUF IHR VERSTÄNDNIS UND DASS WIR NÄCHSTES JAHR WIEDER NORMAL ALLER- HEILIGEN UND DIE ALLERSEELENANDACHT AUF DEN FRIEDHÖFEN FEIERN KÖNNEN. Neue Corona-Richtlinien ab 19.10.2020 für Gottesdienste in den Pfarrkirchen Auf Grund der ab Montag, 19.10.2020 in Kraft gesetzten Pandemiestufe 3 für Baden-Württemberg gelten auch für die Gottesdienste in unserer Seelsorgeeinheit neue Regeln: - Jeder einzelne Gottesdienstbesucher muss mit Namen, Anschrift/ Telefonnummer registriert werden: entweder durch bereitliegende Zettel oder noch besser: ausgefüllten Zettel mit diesen Angaben oder Visitenkarte mitbringen (Familien auf einem Zettel) - Mund-Nasenbedeckung muss getragen werden - Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten. Ausgenommen hiervon sind Mitglieder eines Haushaltes - Gemeindegesang bleibt weiterhin untersagt - Auf die Laufrichtung in den Kirchen muss geachtet werden. - Händedesinfektion am Eingang Auf die Ausgabe von Einlasskarten für die Gottesdienste können wir auf Grund der bisherigen Besucherzahlen bis auf weiteres verzichten (Ausnahme s. Artikel Allerheiligen und Allerseelenandacht). Wir bitten aber wegen der weiterhin begrenzten Besucherzahl alle Gemeindemitglieder denen dies möglich ist, auf die Werktagsgottesdienste auszuweichen. Wir bitten Sie, sich an diese Regelungen zu halten. Hier an dieser Stelle sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“ unseren Ordnern, die nicht immer ein Leichtes haben und die so manche Diskussion führen müssen.

15 Der Kißlegger Aus Kißlegg Bezirksrangliste Jugend: Yannick Geisler gewinnt - Christoph Bank und Franziska Schmid werden Zweite KISSLEGG (dk) - Zum ersten Turnierhighlight der noch jungen Tischtennis-Saison traf sich die Spitze der Altersklassen U13, U15 und U18 in Aulendorf zur Bezirksrangliste. Die geänderten Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie waren praktikabel und vom Gastgeber hervorragend umgesetzt worden. Mit zwölf Teilnehmern stellten die TTF Kißlegg die größte Gruppe und glänzte letztlich auch mit Spitzenplätzen. Mädchen U13: Lene Sonntag war ins Teilnehmerfeld nachgerückt und hatte aufgrund ihres Trainingsrückstands sehr individuelle Ziele, unabhängig vom Ergebnis. Ihre Fortschritte waren im Turnierverlauf zu sehen, der Lohn waren zwei Siege. Leona Hartmannsberger gehört bereits zu den erfahrenen Turnierspielerinnen. Sie unterstrich ihren Aufwärtstrend mit einer starken 3:2-Bilanz nach der Vorrunde, schied aber damit unglücklich vorzeitig aus. Mädchen U15/U18: Aufgrund einer Absagenflut spielten die Mädchen U15 und U18 zusammen, jedoch mit getrennter Wertung. Mit nur einer Niederlage spielte Franziska Schmid stark auf und erreichte den erhofften zweiten Platz, knapp vor Teamkameradin Isabell Cascini. Leni Kronthaler erreichte Rang 4 bei den Mädchen U15. Jungen U13: Mit David Fimpel und Christoph Bank hatten die TTF gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Nach einem glänzenden Start spielte sich Christoph Bank trotz Verletzung und „einarmigem Aufschlag“ in einen wahren Spielrausch: Rang 2 für den TTF-Youngster. Teamkamerad David Fimpel steigerte sich von Spiel zu Spiel und sein Durchhaltevermögen (6:3-Bilanz) brachte ihn noch auf den beachtlichen vierten Rang. Jungen U15: Nach Ausfällen mehrerer Favoriten avancierte Yannick Geisler zum Turnierfavoriten. Ohne Niederlage marschierte er durchs Turnier und freute sich als strahlender Sieger über den Platz an der Sonne. Niclas Fimpel war die größte TTF-Überraschung des Tages. Er besiegte einige höher eingestufte Spieler und schaffte es doch etwas unerwartet bis auf den vierten Rang. Ein klares Ausrufezeichen des Bezirksliga-Spielers. Jungen U18: Leon Minsch erwischte nicht seine beste Tagesform und er musste sich mit einer 4:5-Bilanz und Rang 6 begnügen. Yannick Kronthaler wiederum glänzte auf ganzer Linie, schlug den späteren Sieger und verlor nur ein einziges Mal. Einziger Wehrmutstropfen hierbei ist die Tatsache, dass trotz der 8:1-Bilanz „nur“ der dritte Rang heraussprang und damit die direkte Qualifikation für die Schwerpunktrangliste verpasst wurde. Das Betreuerteam um Elias Lampert, Peter und Robin Fischer, Alexander Fimpel und Armin Zeh blickt auf ein intensives erstes Turnier zurück, in dem sich auch zeigte, dass zum frühen Saisonzeitpunkt bereits fast bei allen Teilnehmern die Form stimmt. Mit Franziska Schmid, Linda Peter, Christoph Bank und Yannick Geisler haben nun vier Spieler das Ticket für die überregionale Schwerpunktrangliste am 15.11.2020 gelöst, bei dem dann auch die vornominierten Robin Fischer und Leo Kempter das TTF-Feld komplettieren werden. Einladung zum Waldorfmärktle KISSLEGG (dk) - In diesem Jahr wird kein Basar in gewohnter Weise stattfinden können – doch lädt der Freie Kindergarten Kißlegg – Waldorfkindergarten e.V., am Samstag, 14. November zu einem Waldorfmärktle im Rahmen des Wochenmarkts im Schlossgarten ein. Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser besonderen Zeit die Möglichkeit haben, unsere handgefertigten Zwerge, Holzfiguren, Puppen, Filzwaren und allerlei mehr darauf anzubieten. Der Erlös kommt dem Kindergarten zugute. Neben den Angeboten des Kindergartens wird auch die Bücherstube vertreten sein. Natürlich gibt es diese Mal – leider - kein Rahmenprogramm. Wir freuen uns auf einen schönen Tag und heißen Sie an diesem Samstag herzlich willkommen. Und wir bitten Sie, die bekannten Hygienemaßnahmen zu beachten und entsprechenden Abstand zu halten. Pfarrer Frank Witzel: Wenn Corona zum Trauma wird KISSLEGG (dk) - Zu diesem aktuell Leben beherrschenden und zugleich lebensbedrohlichen Thema hat die Hospizgruppe Kißlegg Pfarrer Frank Witzel, Seelsorger und Traumatherapeut aus dem Kleinwalsertal nach Kißlegg in die Katholische Kirche eingeladen. Die einfühlsam gespielten Harfenklänge von Frau Christina Beck wirkten harmonisierend auf die Zuhörer. Kontakteinschränkungen, Reduktion von Beziehungen, Abstand halten, Vermeidung von Körperkontakten werden den Menschen von Staatswegen aufgebürdet, um in der Covid 19-Pandemie die Ausbreitung der Corona-Viren zu verlangsamen. Viele Menschen zeigten Verständnis für den verordneten Beziehungsverlust. Sie würden kreativ und wüssten mit ihren Ressourcen gut umzugehen, erklärte Pfarrer Witzel. Am Beispiel der „vier heiligen Worte“ 1. Ressourcen, 2. Sicherheit, 3. Sinn und 4. Selbstwirksamkeit zeigte der Referent, wie entscheidend diese Kraftreserven für die Verarbeitung von traumatischen Folgen in der Coronakrise seien. Andererseits zeige auch die Erfahrung, dass Menschen mit verordnetem Hausarrest unruhig und mit veränderter Stimmlage sprechen würden. Sie litten unter Schlafstörungen, seien verstimmt, nervös, in ihren Gedanken fahrig und schwitzten. Mit dem Verlust des „DU-, der Beziehung von menschlichen Kontakten und Berührungen“, drohe der Mensch etwas zu verlieren, was er zum Leben brauche. Der Mensch könne nicht mehr gegen den Verlust ankämpfen. Er könne aus der Situation nicht entfliehen und hätte niemanden und nichts, das ihn tröste. Dadurch gerate der Betroffene in einen Alarmzustand. „Wir überleben besser in Gemeinschaft, denn Vereinzelung ist lebensgefährlich. Beziehung rettet“, so Pfarrer Witzel. Das Abgeschnitten sein von Beziehungen registriert unser Bewusstsein als ebenso gefährlich, wie der Mangel an den Grundbedürfnissen wie Essen, Trinken, Kälte, Wärme als auch Schlaf. Wir werden von Gott in eine Gruppe gedacht. „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“, stehe schon in der Bibel. Wir brauchen die freudigen Erfahrungen im Leben wie z.B. Verliebt sein, eine positive Lebenseinstellung, gelingendes Leben, gelingende Kommunikation, schöne Musik, Freundschaft, Sport, Wandern und gelebte Spiritualität. Unsere Ressourcen müssten wir wahrnehmen und einsetzen, damit wir durch unsere Widerstandskraft in den Herausforderungen das Gleichgewicht erhielten und die Coronakrise ohne Schaden durchstehen könnten. Manche Menschen würden gar mit extremen Haltungen in dieser schwierigen Situation reagieren. Durch eine Fehlsteuerung im Gehirn könnten sie ihr Tun nicht mehr lenken. Mit Worten und Erklärungen seien sie nicht mehr erreichbar. Das würde unweigerlich zu Konflikten führen. Als Individuum habe einerseits jeder Mensch das Recht auf Selbstverwirklichung, anderseits stoße er schnell an seine Grenzen, wenn es um ein Miteinander bzw. einem Leben in einer sozialen Gemeinschaft gehe. Unter den einfühlsamen Klängen der souverän gespielten Harfe von Christina Beck, konnte jeder Teilnehmer seinen Gedanken nachgehen und den Abend ausklingen lassen. Pfarrer Frank Witzel. Foto:privat