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Der Kisslegger 27.05.2020

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Der Kißlegger 6 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Ausschreibung des Jahresprogramms 2021 im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) REGION (ra) - Minister Peter Hauk MdL: „Einkaufen vor Ort bringt Leben in unsere Dörfer. Kurze Wege zu Handwerkern und Dienstleistern steigern die Attraktivität des Ortes als Standort für Wohnen und Arbeiten.“ „Aktuell beschäftigen fehlende Einkaufsmöglichkeiten, Schließungen von Gaststätten und Handwerksbetrieben viele Gemeinden und Bürger. Die Landesregierung will die Versorgung der Bürger vor Ort mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs bestmöglich unterstützen. Hohe Priorität im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) haben deshalb weiterhin Gemeinden, die solche Betriebe unterstützen wollen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (15. Mai) anlässlich der neuen Ausschreibung des ELR-Jahresprogramms 2021. Generell soll mit dem ELR zur Ankurbelung der Wirtschaft Unternehmensinvestitionen Priorität eingeräumt werden, so der Minister. Allerdings bleibt die Sicherung der Grundversorgung ein zentrales Anliegen des ELR. „Sowohl dem Einzelhandel, wie auch einigen Dienstleistern, vor allem der Gastronomie, fällt es nicht immer leicht, den Bürgern eine breite Grundversorgung anzubieten. Mit der Corona-Pandemie hat sich dieser Trend leider noch verstärkt. Hier wollen und müssen wir helfen“, so der Minister. Eine veränderte Nachfrage und geänderte ökonomische Rahmenbedingungen erschweren den Anbietern ein auskömmliches Wirtschaften. Vor allem Dorfläden, Dorfgaststätten, Metzgereien und Bäckereien sind wichtige Einrichtungen zur Grundversorgung. Zur Grundversorgung können auch Ärzte, Physiotherapeuten und Handwerksbetriebe zählen. Um möglichst vielen Betrieben vor allem im Ländlichen Raum den Schritt in die Zukunft zu ermöglichen, werden im ELR seit dem Programmjahr 2020 in der Sonderlinie Dorfgasthäuser/Grundversorgung verstärkt Unternehmensinvestitionen in diesen Bereichen gefördert. „Wir wollen vor allem die Existenz kleiner Handels-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe zur Sicherung der Grundversorgung im Ländlichen Raum unterstützen. Letztlich bestimmt aber die Bevölkerung durch ihr Verhalten selbst, ob diese Angebote in ihrer Heimat eine Chance haben“, betonte Hauk. Weitere Schwerpunkte Der Fokus des ELR liegt weiterhin im Bereich ‚Innenentwicklung/Wohnen‘. Auch wird der sogenannte CO2-Speicherzuschlag beibehalten. „Für Projekte mit überwiegend ressourcenschonenden, CO2-bindenden Baustoffen wie z.B. Holz, ist ein Zuschlag auf die sonst übliche Fördersumme möglich“, erläuterte der Minister. Eine Vielzahl an öffentlichen Einrichtungen, aber auch Einrichtungen zur Grundver-sorgung, sind nicht barrierefrei. Gerade bei Gebäuden älterer Baujahre ist der Zugang für Bürger mit Handicap häufig erschwert. Im ELR werden daher örtliche Koordinato-ren bei der Durchführung sogenannter ‚Barrierefreiheitschecks‘ gefördert. „Auch investive Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit in öffentlichen Bereichen können gefördert werden“, so der Minister. Hintergrundinformationen: Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Förderprogramm der Landesregierung zur integrierten Strukturentwicklung von Städten und Gemeinden im Ländlichen Raum sowie von ländlich geprägten Orten im Verdichtungsraum und den Randzonen um den Verdichtungsraum. 2020 hatte das Land mit 90 Millionen Euro 1.538 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 730 Millionen Euro gefördert. In den vier Förderschwerpunkten Innenentwicklung/Wohnen, Grundversorgung, Arbeiten und Gemeinschaftseinrichtungen können 2021 sowohl kommunale als auch private Investitionen mit Zuschüssen gefördert werden. Interessierte private Investoren erhalten nähere Informationen bei ihrer Gemeinde. Voraussetzung für die Aufnahme in das Jahresprogramm 2021 ist ein Aufnahmeantrag der Gemeinde mit Darlegungen zur strukturellen Ausgangslage, zu den Entwicklungszielen, zum Maßnahmenplan mit Einzelprojekten sowie zum Umsetzungs- und Finanzierungskonzept. Der Aufnahmeantrag kann auf der Ebene von Teilorten, von Gemeinden oder von interkommunalen Zusammenschlüssen gestellt werden und soll die jeweils vorliegenden Herausforderungen aufgreifen. Anträge auf Aufnahme in das Jahresprogramm können Städte und Gemeinden bis zum 30. September 2020 bei ihrer Rechtsaufsichtsbehörde (Landratsamt oder Regierungspräsidium) stellen. Die Ausschreibung für das ELR-Jahresprogramm 2021, die ELR-Verwaltungsvorschrift sowie weitere Informationen sind im Internet abrufbar unter https://mlr.baden-wuerttemberg.de/ de/unsere-themen/laendlicherraum/foerderung/elr/. Kein Einzug der Eigenanteile für Mai-Schülermonatskarten Eltern erhalten finanziellen Ausgleich für bis zu zwei Monate KISSLEGG (ra) - Seit Beginn der Schulschließungen auf Grund der Corona-Pandemie blieben Schülermonatskarten größtenteils ungenutzt. Das baden-württembergische Verkehrsministerium reagierte und kündigte eine Ausgleichslösung an, die mit einer Pressemitteilung vom 07.05.2020 nochmals im Detail bestätigt wurde. Demnach werden die Eigenanteile für ungenutzte Schülermonatskarten für bis zu zwei Monaten ersetzt. Wichtig ist hierbei, dass die Schülermonatskarten nicht zurückgegeben sind und der Eigenanteil bezahlt ist. Landkreise und Verkehrsverbünde wurden zudem beauftragt die konkrete Um setzung des finanziellen Ausgleichs abzustimmen. Eigenanteile Mai werden nicht eingezogen Eine erste Maßnahme gilt dem aktuellen Abrechnungsmonat Mai. Im Rahmen der Ausgleichslösung wird der Eigenanteil für diesen Monat nicht eingezogen und demzufolge die für Mitte Mai angesetzte SEPA-Lastschrift nicht durchgeführt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Schülermonatskarte Mai nicht zurückgegeben wurde. Ausgleich für April im Juni Für all jene, die die Schülermonatskarte April behalten und den Eigenanteil entrichtet haben, wird es einen finanziellen Ausgleich im Monat Juni geben. Heißt konkret: Die Fahrkarte für den Juni ist kostenlos, weil kein Einzug des Eigenanteils erfolgen wird. Juni-Karten mit hohem Freizeitnutzen Auch wenn die Rückkehr zum normalen Schulalltag nur schrittweise erfolgt, kann die Schülermonatskarte im Juni gut genutzt werden. In den Pfingstferien gilt die übliche Ferienregelung, so dass die Schülermonatskarte dann von Montag bis Sonntag verbundweit und ganztägig gelten wird. Und auch gut genutzt werden kann. Denn die ersten Ausflugsziele öffnen aktuell wieder ihre Türen und die Region bietet zahlreiche Natur-Highlights sowie Outdoor-Akti vitäten, die gut mit Bus und Bahn zu erreichen sind. Hinweis zu aktuellen Mahnverfahren Auch all jene, die bereits eine Mahnung erhalten haben, können die Schülermonatskarte Juni noch beitragsfrei erhalten. Dafür muss die vollständige Bezahlung des für Monat April angemahnten Betrags bis zum Stichtag 29. Mai 2020 erfolgen. Damit ist dann der Weg für die Ausgleichsregelung frei.

Sonderveröffentlichung Kisslegger 27. Mai 2020 Kohler Fensterbau Zweiter Bauabschnitt ist fertiggestellt Geschäftswelt Kohler Fensterbau: „Alle Leistungen aus einer Hand“ Kohler Fenster- und Rollladenbau ist ein innovatives Unternehmen im Gewerbegebiet Kißlegg-Zaisenhofen. Kunststofffenster, Kunststoff-Aluminiumfenster und Sturzrollladenkästen werden in der eigenen Fertigung produziert. Mit dem Motto „Alle Leistungen aus einer Hand“ hat sich der Fachbetrieb einen guten Namen als zuverlässiger Anbieter von Fenstern, Rollläden, Jalousien, Markisen, Sonnen-/Insektenschutz, Haustüren und Vordächer, Glasfassaden, Outdoor Living Lösungen, Terrassendächer, Sicherheitsfenster/Einbruchsprävention und Smart-Home Lösungen gemacht. KISSLEGG (red) - Gegründet wurde der Handwerksbetrieb 1972 in Schurtannen bei Kißlegg von Isidor Kohler sen. Anfangs wurden Rollläden und Rollladenkästen produziert und eingebaut. 1982 wurde das Betriebsgebäude am heutigen Firmensitz in Zaisenhofen erbaut. Seit 1993 werden dort Kunststofffenster produziert. 2005 absolvierte Isidor Kohler jun. die Meisterprüfung und ist als Geschäftsführer tätig. In einem ersten Bauabschnitt wurden 2014 die Produktions-, Lager und Büroflächen um 250 Quadratmeter erweitert Qualität und Zuverlässigkeit stehen bei Kohler Fenster- und Rollladenbau im Fokus. „Wir legen höchsten Wert auf die Qualität unserer eigens produzierten Fenster sowie der Produkte, die wir darüber hinaus anbieten“, versichert das Kohler-Team. Foto: Nicole Möllenbrock sowie die Ausstellungs-, Büro und Sozialräume renoviert. Darüber hinaus wurde in einen modernen Maschinenpark mit automatischem Profilzuschnitt- und Profilbearbeitungszentrum, Schweiß- Putzlinie und papierloser Fertigung investiert. Hierdurch wurde die Qualität der produzierten Kunststofffenster noch gesteigert und die Fertigungskapazitäten erhöht. 2019 begann der zweite große Bauabschnitt, der im Frühjahr 2020 abgeschlossen wurde. Hierbei wurden die Produktions- und Lagerflächen auf insgesamt 1270 Quadratmeter erweitert. Dabei wurden auch die Ausstellungsräume auf 160 Quadratmeter erweitert und neugestaltet. In den neuen Ausstellungsräumen können zahlreiche Ausstellungsstücke des Produktportfolios zum Thema Fenster, Sonnenschutz, Markisen, Glasoasen/ Kaltwintergärten, Haustüren/Vordächer und Sicherheitsfenster besichtigt werden. Ein immer wichtigeres Thema stellt der Einbruchschutz dar. Auch hier bietet das Unternehmen als zertifizierter Partner zahlreiche Lösungen für Neu- und Umbauten sowie Nachrüstungen an. Die Geschäftsleitung legt viel Wert auf die Ausbildung und bietet Jugendlichen die Möglichkeit eine Ausbildung zum Glaser oder Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker zu machen. Die Firma hat sich nicht nur im Westallgäu einen guten Namen als zuverlässiger Partner gemacht, mittlerweile gehören auch Kunden in Vorarlberg, Karlsruhe, Freiburg und München dazu. I. Kohler GmbH Friedrich-List-Straße 34 88353 Kißlegg Tel. 0 75 63/84 93 Fax 0 75 63/33 68 www.kohler-fensterbau.de Aus Kißlegg Zeltlager „to go": Ein willkommenes Angebot? KISSLEGG (dk) - Ob es 2020 in Baden- Württemberg Zeltlager und Jugendfreizeiten geben kann, ist noch unklar. Ein normales Lagerleben ist äußerst unwahrscheinlich. Das wissen auch die rund 30 Leiter und Betreuer des Kißlegger „Ministrantenzeltlagers". Voraussichtlich wird es in diesem Jahr kein Zeltlager an der Neumühle zwischen Dettishofen und Dürren geben. Dennoch will der Arbeitskreis für die Kißlegger Kinder zwischen acht und 15 Jahren etwas auf die Beine stellen. Erste Ideen zu Tagesangeboten (beispielsweise in Kleingruppen, jeweils circa von neun Uhr bis 16.30 Uhr) gibt es bereits. Angedacht ist dafür der Zeitraum in dem das Zeltlager normalerweise stattfindet. Das wäre in diesem Jahr zwischen dem dritten und dem siebten August. Dazu gab es bereits Gespräche mit der Gemeindeverwaltung und der Infektionsschutz hat selbstverständlich auch für die Zeltlager-Organisatoren Priorität. Um herauszufinden, ob sich weitere Planungen lohnen, bittet das Orga-Team die Eltern schnellstmöglich eine kurzes Feedback zu der Idee per E-Mail an zeltlager-kisslegg@web.de zu senden. Je nachdem, wie die Rückmeldungen ausfallen, werden wir in den nächsten Ausgaben des Kißleggers über alles weitere informieren. Bleibt gesund! Euer Team vom Ministrantenzeltlager. Das SBBZ-Lernen Kißlegg trauert um seine Rektorin Frau Monika Kuhn KISSLEGG (dk) - Am 28. April verstarb für alle doch überraschend und noch unfassbar die Schulleiterin und langjährige 2. Vorsitzende des Freundeskreises der Förderschule Kißlegg. Frau Monika Kuhn habe den Schülerinnen und Schülern, den Eltern, den Kollegen und dem Förderverein unendlich viel Gutes getan. Unermüdlich habe sie Tag für Tag mit Gewissenhaftigkeit, Freude und voller Hingabe für das SBBZ-Lernen Kißlegg gearbeitet. Dafür wollen die Schülerinnen und Schüler, die Kollegen, die Eltern und die Mitglieder des Freundeskreises von ganzem Herzen danken: „Wir werden sie immer in bester Erinnerung behalten. Im Eingangsbereich der Schule haben wir einen Gedenktisch aufgestellt, auf dem Gedanken und Erinnerungen an Frau Monika Kuhn gesammelt und ausgestellt werden.“ Dieser ist von außen gut sichtbar und kann gerne ergänzt werden. Gedenktisch für Monika Kuhn. Foto: SBBZ