Aufrufe
vor 9 Monaten

Der Kisslegger 21.04.2021

  • Text
  • April
  • Gemeinde
  • Kisslegg
  • Telefon
  • Eucharistiefeier
  • Ravensburg
  • Waltershofen
  • Tiere
  • Informationen
  • Krattenmacher
  • Kisslegger

Der

Der Kißlegger 2 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Kleineode bei Fischreute Wichtige Kontaktdaten auf einen Blick Gemeindeverwaltung Kißlegg Schlossstraße 5 88353 Kißlegg Bürgermeisteramt Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Donnerstag 14 bis 17 Uhr Telefon: Zentrale 07563/936-0 Standesamt 07563/936-127 Bauamt 07563/936-118 Finanzverwaltung 07563/936-123 Ortsheimatpfleger Heinz Linder hat das Feldkreuz gegenüber des Zeppelindenkmals neu vergoldet. KISSLEGG-FISCHREUTE (ra) - Wer von Kißlegg nach Sommerried fährt, kommt an einem ganz besonderen Platz vorbei: Im Jahr 1906 stürzte hier der Zeppelin LZ 2 ab, und beinahe wäre die Geschichte der Zeppeline hier zu Ende gegangen, bevor sie richtig losging. Vielleicht war es auch ein bisschen das schlechte Gewissen der Kißlegger, dass hier ein Denkmal errichtet worden ist: Es wird davon berichtet, dass Graf Zeppelin damals sogar Militär anfordern musste um den abgestürzten Zeppelin vor Kißleggern und Sommersriedern zu schützen und eine allzu große „Souvenirsammelleidenschaft“ nach dem damals noch unbekannten und teuren Metall „Aluminium“ einzudämmen. Keine Berichte sind hingegen bekannt, ob das gegenüber dem Zeppelindenkmal stehende Feldkreuz ein Sühnezeichen für den „Zeppelinfrevel“ ist, oder für Wichtigeres steht. Auf jeden Fall ist das Feldkreuz nun wieder eine echte Augenweide. In der Werkstatt von Wolfgang Huber wurde das verwitterte Kreuz von den Spuren seiner Vergänglichkeit befreit und neu vergoldet. Hinter dieser guten Tat steht zuerst und wieder einmal Ortsheimatpfleger Heinz Linder. Heinz Linder hat im Jahr 2006 anlässlich des 100. Zeppelinjubiläums zusammen mit seinem Sohn Achim („Laufsport Linder“) einen Gedenklauf veranstaltet und auf der Flugroute des Unglücksvogels- Zeppelin nach Friedrichshafen eine Stafette veranstaltet. Auch wurde eine Birke gepflanzt, die seither gut gedeiht. Die „Häfler“ haben diese sportliche Geste der Kißlegger natürlich wesentlich freundlicher aufgenommen als die Souvenirjagd vor 100 Jahren. Dies wiederum hat in Heinz Linder offenbar die Erkenntnis reifen lassen, Vor-Ort-Impfung: Termine frei! KISSLEGG (ra) - Das Landratsamt Ravensburg hat mitgeteilt, dass die Gemeinde Kißlegg ein Impfstoff-Sonderkontingent (BioN- Tech/Moderna) zugeteilt bekommt. Das Sonderkontingent wird am Dienstag, den 04. Mai 2021 in der Turn- und Festhalle Kißlegg verabreicht. Alle Bürgerinnen und Bürger der Ge meinde über 60 Jahre, die dieses Angebot nutzen wollen, können sich bei Frau Jutta Heinig im Rathaus Kißlegg unter Telefon 07563/936111 oder Jutta.Heinig@Kisslegg.de melden und registrieren lassen. Die Auswahl der Impflinge wird nach Alter und Bedürftigkeit erfolgen. Fotos: Robert Eichbaum dass es noch mehr in der Heimatpflege zu tun gibt und alsbald erklärte er sich bereit das Amt des ehrenamtlichen Ortsheimatpflegers zu übernehmen. Nach 15 Jahren Linderscher Heimatpflege hat sich der Kreis nun in Fischreute wieder geschlossen. Nach vielen Kreuzen, Kapellen und Kleinoden, die ihr heutiges gutes Aussehen und unser Wissen darüber dem unermüdlichen Einsatz von Heinz Linder zu verdanken haben, wacht und mahnt der Herrgott nun gegenüber vom Zeppelindenkmal zur Osterzeit wieder in würdigem Aussehen und ordentlicher Umgebung. Finanziert wurde dies durch Spenden von der Familie Heinz Linder, der Eigentümerfamilie Eichbaum und der Gemeinde. Allen die daran mitgewirkt haben gilt mein bester Dank. Und vielleicht finden sich noch weitere Gönner, die ihr Kleinod zur Freude von Radfahrern und Wanderern für die Zukunft fit machen wollen. Wochenmarkt wird vorverlegt KISSLEGG (ra) - Aufgrund des Feiertages am Samstag, den 1. Mai wird der Wochenmarkt auf Freitag, den 30. April vorverlegt. Nutzen Sie die Möglichkeit und kaufen Sie frische und regionale Produkte zu den gewohnten Marktzeiten auf dem Kißlegger Rathausplatz. Gäste- und Bürgerbüro (im Neuen Schloß) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Mo., Di., Do., Fr., 14 bis 17 Uhr Samstag 9.30 bis 12 Uhr Telefon 07563/936-142 und 07563/936-117 Bahnschalter Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr Ortschaftsverwaltung Waltershofen Am Dorfplatz 1 88353 Kißlegg-Waltershofen Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., 8 bis 12 Uhr Di., abends nach Vereinbarung Do., 8.30 bis 12 Uhr und 17 bis 18.15 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr Ortschaftsverwaltung Immenried St. Ursula-Straße 3 88353 Kißlegg-Immenried Öffnungszeiten: Ortsvorsteher Armin Notz Donnerstag 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 07563/92368 Sekretariat Agnes Würzer Mo., Mi., Do., 9 bis 11 Uhr Telefon 07563/92367 Notrufnummern: Polizeiposten Vogt Mo. – Fr 7 bis 19 Uhr Telefon 07529/971560 Außerhalb der Dienstzeiten Polizeirevier Wangen Telefon 07522/984-0 Feuerwehr und Rettungsdienst Telefon 112 Bauhof: 07563/913031 Allgemeine Störung der Wasserversorgung: 0171/3037573

3 Der Kißlegger Amtlicher Teil NACHRICHTEN Spatenstich für das Neubaugebiet „Am Tannenstock“ - Hier entsteht ein klimaneutrales Zuhause für etwa 250 Menschen KISSLEGG (ra) – Die Erschließung des Neubaugebietes am nordöstlichen Ortsrand von Kißlegg, an der Straße nach Emmelhofen, mit dem historischen Flurnamen „Am Tannenstock“ hat begonnen. Im September 2021 soll sie bereits abgeschlossen sein, damit die ersten Häuslebauer noch im Oktober dieses Jahres mit dem Bau ihres klimaneutralen Einfamilienhauses loslegen können. Nun sind also die Bagger angefahren, die Baustelle wird eingerichtet – und es ist gute Tradition, dass es zum Start eine Feier gibt – was in der Corona-Pandemie aber nicht möglich ist. Weil so ein großes Projekt aber nicht sang- und klanglos starten soll, fand wenigstens eine Zusammenkunft im kleinen Rahmen statt, formlos und ohne jegliche sonst übliche Festlichkeit, dafür mit Schneegestöber, das wie weißes Konfetti auf die frisch aufgeworfene braune Erde fiel. Es ist ein außergewöhnliches Bauvorhaben für die Gemeinde Kißlegg. Bei den Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg werde aktuell über das klimaneutrale Wohngebiet als Standard beraten. „Wir sind schneller als das Land Baden- Württemberg und können am Beispiel Tannenstock zeigen, wie man den Standard umsetzen kann“, sagte Bürgermeister Dieter Krattenmacher und fügte hinzu „wir sind froh, dass wir mit der Firma Gaschler einen regionalen Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung gefunden haben, mit dem wir dieses innovative Projekt umsetzen können.“ Dass die Firma Dobler mit den Erschließungsarbeiten beauftragt wurde, sei eine weitere große Freude. „Die Firma Dobler ist seit einigen Monaten auch bei uns in Kißlegg ansässig und hat nun ihren ersten großen Auftrag vor Ort.“ Die Klimaneutralität werde durch die Wärmeversorgung mittels einer Kombination aus Geothermie-/Erdwärmebohrungen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach erreicht, berichtete Jürgen Gaschler, der Geschäftsführer des Zum offiziellen Baubeginn des Neubaugebietes „Am Tannenstock“, haben sich (von links nach rechts) von der Firma Gaschler (Bauträger) Immobilienfachwirt Sebastian Lingg und Geschäftsführer Jürgen Gaschler, gemeinsam mit Kißleggs Bürgermeister Dieter Krattenmacher, Ralf Arnold (Prokurist/Abteilungsleiter Tiefbau Dobler Lindenberg) sowie Manfred Rommel (Bauamtsleiter der Gemeinde Kißlegg) auf der Baustelle getroffen. Der Corona-Pandemie geschuldet, fand die Zusammenkunft formlos und ohne jegliche sonst übliche Festlichkeit statt. Foto: Susi Donner im Bereich Bauträger für Wohn – und Gewerbebau und Grundstücksentwicklung tätigen Unternehmens. Dies werde auf jedem Grundstück dezentral erfolgen, sodass jedes Grundstück für sich gesehen autark ist. Somit könne über das Jahr gesehen die Wärmeversorgung bilanziell CO2-neutral erfolgen, da die Wärme aus dem Erdreich kommt und der benötige Strom für die Wärmepumpe von der PV-Anlage geliefert werde. Die prognostizierte CO2-Bilanz nach 20 Jahren kann sich sehen lassen: Die Gesamtersparnis liege dann bei 2.234.704 Kilogramm CO2, was 225 Kleinwagen mit 100.000 Kilometern Laufleistung entspreche. Die Erdwärmepumpen haben daran einen Anteil von 1.060.960 Kilogramm und die Photovoltaik 1.173.744 Kilogramm. Projektentwickler Jürgen Gaschler bat zudem den Bürgermeister, der Kißlegger Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat, seinen Dank zu übermitteln, für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Ebenso dankte er den Fachplanern aus dem Büro Sieber aus Lindau, dem Büro Fassnacht aus Bad Wurzach und der Grundstücksverkäuferin, die Kißlegger Familie Brühl, sowie den direkten Anwohnern für das sehr vertrauensvolle Miteinander. Gaschler stellte weitere Einzelheiten des außergewöhnlichen Projektes vor. Die Gaschler Wohnbau GmbH & Co. KG mit Sitz in Wohmbrechts, hat das rund 70 000 Quadratmeter große Gesamtgrundstück angekauft. In den vergangenen knapp zwei Jahren entwickelte sie auf etwa 40 000 Quadratmetern der Gesamtfläche einen Bebauungsplan. Die restliche Grundstücksfläche widmet sie der Gemeinde Kißlegg für die geplante Umgehungsstraße, Zufahrtstraßen und Grünflächen. „Am Tannenstock“ werden 40 Bauplätzen realisiert, davon 35 zur Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern, sowie fünf für die Bebauung mit vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt rund 55 Wohnungen. Für die 35 Bauplätze hatten sich über hundert Bewerber gemeldet. Alle Bauplätze sind vergeben. Der Baubeginn der fünf Mehrfamilienhäuser ist ebenfalls für Oktober 2021 geplant. Bereits heute gebe es zahlreiche Kaufanfragen für Wohnungen darin. In den Mehrfamilienhäusern werden ebenfalls Wohnungen zur Miete angeboten. Nach der Fertigstellung aller Gebäude bis Mitte 2024, werden „Am Tannenstock“ circa 250 Menschen ein klimaneutrales neues Zuhause haben.