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Der Kisslegger 13.10.2021

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Der Kißlegger 8 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Winterdienst in Kißlegg: das sollten Sie wissen! KISSLEGG (ra) - In ein bisschen mehr als zwei Monaten ist Weihnachten. Und viele träumen von Festtagen im weißen Gewand. Der Winter bringt mit Schnee und Eis aber auch eine Menge Arbeit mit sich, denn Fußgänger und Auto-/LKW-Fahrer wollen rasch und sicher ans Ziel gelangen. Damit dies gelingt, müssen viele mithelfen und gilt es Regeln zu beachten: Der Winterdienst in Kißlegg ist, wie in anderen Gemeinden auch, eine Gemeinschaftsaktion! Die Regeln für den Winterdienst in Kißlegg sind in der Räum- und Streupflichtsatzung geregelt. Die wichtigsten Regeln lauten hier: - Den Straßenanliegern (Eigentümer und Besitzer) obliegt es in den Ortschaften die Gehwege und –wenn kein Gehweg vorhanden ist auch auf den Straßen- einen 1,5 m breiten Streifen entlang dem eigenen Grundstück zu räumen sowie bei Schnee und Eisglätte zu bestreuen (mit Sand, Splitt oder Asche). - Die Gehwege müssen werktags bis 7 Uhr, sonn- und feiertags bis 8 Uhr geräumt und gestreut sein. Wenn nach diesem Zeitpunkt Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf auch wiederholt zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 20.30 Uhr. Die ca. 300 km Gemeindestraßen und Wege sowie über 100 weitere kommunale Grundstücke werden durch Gemeindepersonal (20 Bauhofmitarbeiter, 10 Hausmeister und 10 Fremdunternehmer) täglich von 03.30 – 21 Uhr geräumt und bestreut. Da es für den gemeindlichen Winterdienst praktisch nicht möglich ist alle kommunalen Grundstücke, Straßen, Wege und Plätze zugleich zu räumen und zu streuen und gesetzliche Vorgaben zu beachten sind, gibt es Prioritäten. Deshalb ist der kommunale Winterdienst in drei Prioritäten eingeteilt. Zuerst werden Schulbusstrecken und „besonders gefährliche Stellen“ (z.B. Gefällstrecken und Einmündungen) geräumt. Wenn diese Bereiche geräumt sind, dann kommen die stärker befahrenen Straßen. Erst danach folgen die Wohngebiete und Hofzufahrten, eine – rechtlich betrachtet – freiwillige Leistung der Gemeinde. An Tagen mit anhaltendem Schneefall kann es also auch passieren, dass nur die erste Priorität geleistet werden kann. Ein leider andauernd auftretendes Problem für den kommunalen Winterdienst sind parkende Fahrzeuge am Straßenrand. Besonders wenn die Straßen im Winter durch Schneeablagerungen enger werden, besteht ein größeres Schadensrisiko. Bedauerlicherweise ist auch die Schadensregulierung in den letzten Jahren in vielerlei Hinsicht aufwändiger geworden. Deshalb kann es passieren, dass bei hohem Schadensrisiko die betroffenen Straßenabschnitte nicht mehr geräumt werden können. Auch deshalb sollte der Schnee auf dem eigenen Gelände abgelagert und entsprechende Flächen selbst vorgehalten werden. Und: Fahrzeuge sollten vor allem auch im Winter auf den eigenen Grundstücken abgestellt werden! Abschließend noch eine Bitte: An schneereichen Tagen sind alle verfügbaren Mitarbeiter der Gemeinde nach einem festgelegten Plan im Einsatz um die Straßen und Wege von Schnee und Eis zu befreien. Dabei kann es durch Wetterereignisse, technische Pannen, parkende Autos etc. immer wieder zu Änderungen kommen. Deshalb bitten wir an diesen Tagen von Anrufen beim Bauhof oder im Rathaus mit dem Inhalt „wann kommt der Winterdienst zu mir?“ oder „bei mir wurde die Einfahrt zugeschoben“ abzusehen. Lass mich nicht erfrieren KISSLEGG (ra) - Mit Beginn der kalten Jahreszeit kommt die kritische Zeit die Wasserversorgung. Nicht tief genug oder an der Außenwand des Gebäudes verlegte Rohrleitungen sind durch Frost stark gefährdet. (Leitungen sollten ca. 1,40 m unter Gelände liegen.) Besonders nicht genügend gegen Kälte geschützte Wasserzähler sind sehr empfindlich. Unsere Wasserabnehmer erweisen sich selbst und uns einen großen Gefallen, wenn Sie für einen ausreichenden Kälteschutz gefährdeter Einrichtungen sorgen. Deshalb sollten folgende Punkte beachtet werden: • Abstellen und auslaufen lassen von nicht benötigten (Garten-) Leitungen. • Überprüfen der Absperrhähne auf Ihre Funktionsfähigkeit. • Die Einführstelle des Wasseranschlusses, den Wasserzählerraum und die Räume, in denen Verteilungsleitungen frei verlegt oder an den Außenwänden installiert sind, sichern und abdichten, damit Luftdurchzug vermieden wird (zerbrochene Scheiben ersetzen, Türen abdichten usw.). • Besonders gefährdete Leitungsteile wie Kellerleitungen, Ventile und Wasserzähler in geeigneter Weise schützen (umwickeln mit Stroh, Holzwolle, Säcken, Schaumstoffen u.ä.). • Den Zugang zu der Einführungsstelle des Wasseranschlusses, der Hauptsperreinrichtung und dem Wasserzähler stets freihalten, Kellerschlüssel bereitlegen. • Im Freien befindliche Wasserzählerschächte durch Einlegen von Glaswolle, von strohgefüllten Säcken usw. isolieren. Der Isolierstoff kann auf herausnehmbaren Einlagen (Holz- oder Kunststoffplatte mit Griff) gelagert werden, damit Ventile und Zähler zugänglich bleiben. Etwaige Be- und Entlüftungen der Schächte abdichten. Ist es trotz wärmender Fürsorge zum „Bruch“ gekommen, muss das Bürgermeisteramt darüber informiert werden. • Bei Wasserrohrbrüchen in der Straße bzw. im Grundstück außerhalb des Hauses bitten wir Herrn Detzel, Telefon 936- 116 oder Herrn Puszti, Telefon 936-140 sofort zu verständigen. Falls beide nicht zu erreichen sind, hilft der zuständige Wassermeister unter folgender Handynummer 0171/3037573 weiter. • Bei Wasserrohrbrüchen außerhalb der regulären Geschäftszeit ist der zuständige Wassermeister unter der Ruf-/Bereitschaftsnummer 0171/3037573 erreichbar. • Rohrbrüche im Gebäude sind von einem Installateur Ihrer Wahl zu beheben. • Sobald ein Wasserzähler durch Frost oder andere Einwirkungen beschädigt worden ist, sollte das Bürgermeisteramt, Frau Schlichter, Telefon 936-128 umgehend davon in Kenntnis gesetzt werden, damit alles Weitere veranlasst werden kann. Schon wegen der Kosten dürfte es im Interesse der Hauseigentümer sein, Wasserleitung und Wasserzähler vor Frosteinwirkungen zu schützen. Für die Behebung solcher Schäden haftet grundsätzlich der Grundstückseigentümer. Eine entsprechende Vorsorge lohnt sich deshalb bestimmt.

9 Der Kißlegger Amtlicher Teil NACHRICHTEN Bepflanzungen an öffentlichen Straßen KISSLEGG (ra) - In den vergangenen Wochen wurde im Rahmen der Streckenkontrolle vermehrt festgestellt, dass einige Straßen und Rad-/Gehwege schlecht bzw. nicht mehr befahrbar oder begehbar sind. Desweiteren entsprechen an einigen Stellen die Sichtwinkel an Kreuzungen und Straßeneinmündungen nicht mehr den gesetzlichen Vorschriften. Verkehrssicherung ist nicht nur Sache der Straßenverkehrs- und Straßenbaubehörde. Auch die Eigentümer und Besitzer von Grundstücken an Straßen sind für die Verkehrssicherheit mit verantwortlich. An öffentlichen Verkehrsflächen muss das Lichtraumprofil über der Fahrbahn mindestens 4,50 m, über Rad- und Gehwegen mindestens 2,50 m hoch von überhängenden Ästen freigehalten werden. Hecken und Sträucher entlang von Geh- und Radwegen sind auch seitlich so zu schneiden, dass der Fußgänger- und Radfahrerverkehr nicht beeinträchtigt wird; soweit sie in den Geh-/Radweg hineinragen, sind sie auf die Hinterkante/Grenze zurückzuschneiden. Auch am Grundstück befindliche öffentliche Verkehrszeichen sowie die öffentliche Straßenbeleuchtung sind so freizuschneiden um ihrer Funktion Rechnung zu tragen. Abb. Das Lichtraumprofil an öffentlichen Straßen, Rad- und Gehwegen Klimaschutzteam Kißlegg sucht Vertreter aus der Bürgerschaft KISSLEGG (ra) - Die Gemeinde Kißlegg ist seit 2010 „europäische Energie- und Klimaschutzkommune“ und wurde letztmalig im Jahr 2018 beim European Energie Award mit der Zertifizierung in Silber ausgezeichnet. Die Gemeinde möchte ein Vorreiter zum Thema Klimawandel und Energiepolitik sein und strebt die Zertifizierung in Gold an. Wir bieten interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die Gelegenheit zur Mitarbeit im Klimaschutzteam an. Für weitere Informationen und zur Anmeldung dürfen Sie sich gerne via Email werner.zeh@kisslegg.de oder telefonisch (07563/936-132) bis 29.10.2021 an Werner Zeh wenden. Das Straßengesetz Baden-Württemberg verpflichtet auch private Straßenanlieger, Bepflanzungen im Bereich von Straßeneinmündungen so anzulegen und zu beschneiden, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird. Um Sichtbehinderungen ausschließen zu können, sind an Straßeneinmündungen und –kreuzungen alle sichtbehindernden Pflanzen auf 70-80 cm ab Fahrbahnoberkante zurückzuschneiden. Ein Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern auf diese Höhe kann im Eckbereich auf einer Länge von jeweils 10 m oder mehr erforderlich sein. Wir weisen darauf hin, dass das Zurückschneiden der Sträucher und Hecken nicht nur im Interesse der Allgemeinheit erforderlich ist, sondern auch dem Anrainer selbst dient. Sollte es zu einem Verkehrsunfall kommen, bei dem zu hohe Sträucher und Hecken mitverursachend sind, haften in der Regel auch die betroffenen Grundstückseigentümer. Gerade im Winter kann es zu gefährlichen Situationen für Auto-, Radfahrer und Fußgänger kommen, wenn Äste und Zweige wegen Schneelast in das Lichtraumprofil ragen. Deshalb bitten wir alle Grundstückseigentümer und Mieter die Bepflanzung auf Ihrem Grundstück zu kontrollieren und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften zurückzuschneiden. Vielen Dank.