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Der Kisslegger 13.10.2021

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Der Kißlegger 16 Aus Kißlegg Viel Spaß und tolle Ausflüge bei den Ferienangeboten der Lebenshilfe KISSLEGG (dk) - Die Lebenshilfe Württembergisches Allgäu e.V. organisiert Freizeitangebote für Menschen mit einer Behinderung. Diese gemeinsamen Unternehmungen in der Freizeit dienen der sozialen Teilhabe der Menschen mit Behinderung. Freundschaften werden gepflegt und aufrechterhalten aber auch Gesundheit und Mobilität wird gefördert. Die Teilnahme an den Freizeitangeboten der Lebenshilfe dient gleichzeitig als Möglichkeit der Entlastung der Betreuungspersonen. Nach der langen Pause bedingt durch den Corona Lockdown startete die Lebenshilfe Württembergisches Allgäu e.V. mit Sommerferienbeginn wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Handicap. So konnten die Mitglieder der Lebenshilfe z.B. an einem Tag ausgelassen das Tanzbein schwingen- hier ein herzliches Dankeschön an die Evangelische Kirchengemeinde, die uns dazu ihre Räumlichkeiten an der Kirche geöffnet Foto: Lebenshilfe Württembergisches Allgäu e.V. hat, ein Bauernhof mit Kühen und Alpakas wurde besichtigt, es gab verschiedene Ausflüge wie z.B. in Wildparks in der näheren Umgebung und natürlich durften unsere Mitglieder auch wieder das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde erleben. Das gute Gelingen dieses Ferienprogramms lag ganz besonders an dem Engagement der Bürgerschaftlich Tätigen, die die verschiedenen Ausflüge begleiteten und mit viel Herzblut unseren Mitgliedern wunderschöne Ferienerlebnisse ermöglichten. Ihnen, als auch unserem Fahrer Herrn Locher, der den täglichen Heimfahrdienst übernahm, gilt ein großes Dankeschön im Namen der Eltern und der Lebenshilfe. Wer Interesse an den Angeboten der Lebenshilfe haben oder sich selbst als Betreuer im Rahmen einer Bürgerschaftlichen Tätigkeit in der Lebenshilfe einbringen möchten, kann gerne Kontakt aufnehmen mit: Stefanie Lechner, Hauptamtliche Mitarbeiterin der Lebenshilfe, 07563/913073-41 oder per email: steffi.lechner@owb.de Auf den Spuren von Natur, Geschichte, Geschichten, Gesellschaft und Genuss Wanderung des deutsch-französischen Gesellschaftskreis KISSLEGG (dk) - Das war in jeder Hinsicht eine gelungene Wanderung in und um Wolfegg, ein traumhafter Spätsommernachmittag, eine wissenswerte Führung durch unser DFGK-Ehrenmitglied Heiner Wiltsche und ein sehr unterhaltungsreicher Abschluss. Foto: privat Unser Weg führte uns durch den Hirschgraben, vorbei am Wildgehege wo wir entdecken konnten, dass die Eiszeiten nicht nur in der Hochgratkette, sondern auch hier bei uns Nagelfluh gebildet hatten. Des Weiteren klärte uns Heiner anschaulich über die Entstehung von Kalktuff durch Kalkwasser und Moor auf, dem Baustoff der Barockzeit, der hier in der Nähe im Tuffsteinbruch Weißenbronnen früher abgebaut wurde. Wenn der Tuff anfangs noch weich war, konnte er dort einfach herausgesägt werden und trocknete und härtetet danach aus. Heiner zeigte uns dazu im Verlauf unserer Tour aufschlussreiche Beispiele am Schloss Wolfegg und an mehreren Bildstöcken. Beim Besuch der Schlosskirche St. Katharina wusste er uns viel geschichtlich Interessanteres zu bieten. Die Historie des Adelsgeschlechts der Wolfegger und ihre Verbindungen durch Hans Ulrich von Schellenberg mit Kißlegg. Vor dem Schloss bewunderten wir die mächtigen alten Linden, die zu Jubiläen von Päpsten gepflanzt worden waren, die ältere „Piuslinde“ ist gut 150 Jahre alt und hat einen Stammumfang von ca. 4,5m! Anschließend gings zur „Alten Pfarr“, der ehemaligen Pfarrkirche St. Ulrich. Die Loretokapelle konnten wir allerdings, wie ursprünglich geplant nicht besuchen, da sie zurzeit renoviert wird. Den krönenden Abschluss hatten wir in der Museumsgaststätte Fischerhaus. Bei sehr leckerem Essen und guten Getränken saßen wir noch ausführlich in ausgesprochen fröhlicher Runde zusammen. Das Kinderhaus Regenbogen startet mit einer Wortgottesfeier ins neue Kindergartenjahr KISSLEGG (dk) - Am Montagnachmittag den 27. September feierten die Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Kinderhauses Regenbogen bei sonnigem Wetter mir Herrn Pfarrer Hammer im Garten eine Wortgottesfeier. Vorab begrüßte unsere neue Kindergartenleitung Ursula Eggensberger alle Anwesenden. Unser Jahresthema „Kinder unterm Regenbogen“ führte als Leitfaden durch die Feier. Wir erfuhren aus der Bibel etwas über die Arche Noah, in der Menschen und Tiere Schutz fanden. Am Ende der Flut zeigte ein Regenbogen die Vielfältigkeit der Farben und der Welt. Als liturgischen Impuls wurde von den Kindern ein Regenbogen aus Tüchern gelegt und einige tanzten einen Regenbogentanz in dem sie Farben und Vielfalt darstellten. Die Kinder stellten fest, dass in unserer Natur diese Farben alle vorkommen, besonders bei unserem Obst und Gemüse. Dafür sagten wir Gott Danke für unser tägliches Essen. Mit Gottes Segen beendete Pfarrer Hammer die Wortgottesfeier. Das Team vom Kinderhaus Regenbogen bedankt sich ganz herzlich bei Herrn Pfarrer Hammer für seine Unterstützung und wünscht ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.

17 Der Kißlegger KISSLEGG (dk) - Wenige Tage nach dem Schnarragaggesverbrennen 2020 war coronabedingt praktisch alles dicht. Anderthalb Jahre später gab es nun für die Mitglieder der Narrenzunft Kißlegger Hudelmale im Ochsen ein erstes Wiedersehen. Themen der Versammlung waren die letzte „normale" Fasnet im Jahr 2020, die diesjährige „Corona-Fasnet" und die anstehende närrische Saison. Außerdem standen Ehrungen und Zunftratswahlen statt. Aus Kißlegg Wie wird die nächste Fasnet? Hudelmale halten erste Versammlung seit 2019 Auf dem Foto gratuliert Zunftmeister Hajö Schuwerk (rechts) den frischgebackenen Trägern des Fridolinsordens zu 50 Jahren Mitgliedschaft: (v.l.) Hermann Kohler, Wilfried Dunst, Helga Fuchs, Anton Fröhlich, Maria-Luise Gebhard und Gebhard Schüle. „Corona war noch weit weg", sagte Zunftmeister Hajö Schuwerk rückblickend über die Fasnet 2020. Mit dem großen Narrentreffen in Bad Cannstatt, dem Landschaftstreffen in Baienfurt sowie den närrischen Festspielen in Staufen im Breisgau nannte er nur einige Highlights. Die Ortsfasnet sei gut verlaufen. Vor allem das Wetter bescherte einen „strahlend schönen Gumpigen im Flecken" und einen gut besuchten Narrensprung. Letzterer zeichnete sich auch im Kassenbericht von Säckelmeister Michael Müller ab: „Das war der beste Pinverkauf seit ich Säckelmeister bin", sagte der Vize-Zunftmeister. Er war mit den beiden vergangenen Jahren zufrieden. Die Kasse weist unterm Strich ein Plus auf. Das erklärte Müller wie folgt: „Auch wenn uns 2020 zum Beispiel das Straßenfest als Einnahmequelle gefehlt hat, sind auch Ausgaben wie das Einkaufen der Plaketten weggefallen." Die Kassenprüferinnen Jutta Frey und Steffi Malina-Gernert wurden in ihrem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt. Vize-Zunftmeister und Zunftschreiber Markus Veser wurde in den vergangenen beiden Jahren unter anderem durch sein Amt als Archivar nicht langweilig. „Insgesamt habe ich im letzten Jahr 93 Diaboxen mit insgesamt circa 6.700 Dias von unserem verstorbenen Zunftfotografen Emil Gähr eingescannt." Die Originale habe er ins Zentralarchiv der schwäbisch-alemannischen Fastnacht nach Bad Dürrheim geschickt. Über die Narrenblättle der vergangenen Jahre sagte er „eine so umfassende Fasnetszeitung, die allein von Zunftmitgliedern geschrieben und gestaltet wird, ist auch in der Vereinigung schwäbisch-alemannischer Narrenzünfte (VSAN) nur noch vereinzelt vorzufinden." Veser wünschte sich für die nächste Fasnet wieder eine „aktive" Komponente. Die gab es im Jahr 2021 leider nicht. „Wir haben relativ früh angefangen, auf digitale Angebote zu setzen", sagte Zunftmeister Hajö Schuwerk. Das habe schon am vergangenen Elften, Elften angefangen. Hier sei Zunftmitglied Hubert "Hu" Kling mit seinem historischen Hanomag zu sehen, wie er das Narrenbäumle zum Gießen zu den Zunfträten nachhause bringt. „Noch zur Jahreswende hatten wir Hoffnung, Teile der Ortsfasnet in abgespeckter Form durchführen zu können". Daraus wurde bekanntlich nichts. Der Zunftrat bereitete also ein Fasnet- Dahoim-Paket für jeden aktiven Hudler vor und verteilte diese. Außerdem seien etliche Videos ins Netz gestellt werden - vom Hemadglonker über den Gumpala Dunschtig bis zum Schnarragaggesverbrennnen. Der Zunftmeister bedankte sich bei den Mitgliedern für ihre Video-Einsendungen und die Teilnahme am Fasnetsdeko- Wettbewerb. Schuwerk bedankte sich auch bei den Kißlegger Geschäften, die ihre Schaufenster närrisch dekorierten und dem Bauhof, der geholfen hat den Rathausplatz samt Narrenbaum zu schmücken. Wie die nächste Fasnet aussehen wird, konnte Schuwerk noch nicht sagen. Aber er brachte die Mitglieder auf den aktuellen Stand. „Die Fasnet ist nicht abgesagt. Wir als Narrenzunft Kißlegg planen ganz normal, die Einladungen für den Narrensprung sind längst verschickt." Man wisse natürlich, dass es kurzfristig anders kommen könnte. Die Narrenzunft habe sich für 2022 für die Narrentreffen in Ehingen, Bad Saulgau und Burladingen (Närrische Festspiele) angemeldet. „Einige von euch werden es mitbekommen haben: Ehingen hat das Treffen vor wenigen Tagen abgesagt." Die Dorauszunft Saulgau hingegen plane weiter. Zunftmeister Schuwerk rechnet damit, dass nach der Hauptversammlung der VSAN in Engen mehr Klarheit herrscht, was die nächste Fasnet angeht. In der Hudelmale-Versammlung war man sich schnell einig, dass beispielsweise die 3-G-Regel bei der Kißlegger Straßenfasnet nicht umsetzbar sei. Man denke über andere Formate nach, eventuell auch wieder Saalveranstaltungen. „Wichtig ist, dass wir uns wieder treffen können im Häs und gemeinsam Fasnet machen", hielt der Zunftmeister fest. Die Neuwahlen führten zu keinen Überraschungen. Praktisch alle Positionen werden von den bisherigen Zunfträten fortgeführt werden. Nicht mehr angetreten sind Ariane Rutka und Patrick Eisenhöfer, neu bestätigt wurden die kommissarischen Zunfträte Petra Weber und Jochen Deininger sowie Jungzunftrat Paul Martin. Ordenswart Thomas Buffler zeichnete zahlreiche langjährige Hudler mit Mitgliedschaftsorden aus. Die Narrenzunft bedankt sich bei allen für ihre Treue zur Kißlegger Fasnet.: Für zehn Jahre: Anette Bergler, Eva Eisenhöfer, Paul Martin, Sarah Martin, Marcel Mast, Anke Mayerföls, Johannes Michel, Theresia Müller, Ulricke Nelles, Felix Puszti, Kai Rölli, Till Rölli, Amelie Saile, Sidonie Saile, Thomas Sontheim, Emilia Weiland, Thomas Weiland, Für 20 Jahre: Barbara Buchholz, Carmen Christante, Gisela Durach, Klaus Eder, Bernd Frey, Daniela Grupp-Genal, Karl Haug, Alexandra Heinrich, Roland Kant, Rosi Keck, Barbara Kible, Heidrun Kiechle, Rüdiger Krummrei, Angelika Kucharowics, Bianca Lehmann, Kai Lehmann, Corinna Mauch, Thomas Schartmann, Heinz Stoll, Belinda Unger, Johanna Weiland, Anette Wiltsche, Bettina Biller-Wiltsche Für 30 Jahre: Hubert Kling, Isidor Kohler, Eva Kraft, Jürgen Lieb, Anja Seidel, Friedemann Weindel, Klaus Zwerger Für 40 Jahre: Achim Bischofberger, Edwin Buchmann, Marion Fröhlich, Thomas Gut, Edeltraud Hanus, Werner Kullock, Wolfgang Mayer, André Radke, Robert Schabka, Siegfried Seeberger Für 50 Jahre (Fridolinsorden): Wilfried Dunst, Anton Fröhlich, Helga Fuchs, Maria-Luise Gebhard, Hermann Kohler, Ludwig Schneider, Gebhard Schüle, Anton Schuler, Markus Veser, Josef Wirth- Schäfer.