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Der Kisslegger 10.08.2022

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Der Kißlegger 8 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Stadtradeln geht erfolgreich zu Ende – Gemeinde Kißlegg fährt insgesamt 98 853 Kilometer von links – Dieter Krattenmacher, Thilo Maier, Matthias Nitschke, Andreas Höpperle Foto: Gemeinde Kißlegg KISSLEGG (ra) - Drei Wochen lang – vom 25. Juni bis 15. Juli – beteiligten sich der Landkreis Ravensburg mit 26 Städten und Gemeinden im Kreis am gemeinsamen STADTRADELN, einer Kampagne des internationalen Netzwerkes Klima-Bündnis. Dass die Kißleggerinnen und Kißlegger gerne in die Pedale treten zeigte sich durch die große Teilnehmerresonanz. 18 Teams mit insgesamt 450 Radler haben sich gebildet und legten insgesamt 98 853 Kilometer zurück. Das sind ca. 17 000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Dadurch konnten 15 Tonnen CO2 vermieden werden. Auch bei der Platzierung im Landkreis Ravensburg konnte sich Kißlegg verbessern und liegt in diesem Jahr auf Platz 7. Auch die Realschule beteiligte sich wieder mit großem Engagement am Wettbewerb und war mit 224 Radlern das größte Team in Kißlegg. Alle RadlerInnen der Realschule dürfen sich über eine Kugel Eis freuen. Die genauen Teamergebnisse sind auf www.stadtradeln.de/kisslegg veröffentlicht. Die Gemeinde und der Landkreis verlosen unter allen aktiv Radelnden, unabhängig von der erzielten Kilometerzahl Preise, die per Post verschickt werden.

9 Der Kißlegger Amtlicher Teil NACHRICHTEN Bürgernotgroschen: Helfen Sie mit! KISSLEGG (ra) - Armut ist auch in Kißlegg ein Thema! Es ist zwar bei uns meist nicht immer auf den ersten Blick sichtbar, aber nicht wenige Menschen in unserer Gemeinde plagen finanzielle Sorgen und immer wieder kommt es auch vor, dass eine kaputte Waschmaschine, eine unerwartet hohe Rechnung, ein Schulausflug oder andere Dinge das Leben von Menschen oder Familien völlig durcheinanderbringen. Das Hilfsnetz unseres Landes ist zwar einigermaßen dicht gewoben, aber nicht jedes Angebot wird genutzt, weil man sich schämt, oder weil es eine „Lücke“ im Sozialnetz gibt. Wir alle kennen die Fälle, bei dem jemand über längere Zeit „über die Verhältnisse“ gelebt hat. Oft spielt hier auch Alkohol eine Rolle. In solchen Fällen neigt man dann gerne dazu dies als selbstverschuldet abzutun. Aber es gibt eben auch die vielen unverschuldeten Fälle, die Schicksale dazwischen und das Verstecken dieser Umstände vor anderen. Im Rathaus erfahren wir dann davon und möchten helfen. Allerdings sind uns bei der Auszahlung von öffentlichen Geldern auch Grenzen gesetzt. Deshalb waren wir in der Vergangenheit sehr froh und dankbar über Spenden, Erbschaften und Vermächtnisse. Diese sind nun aber weitgehend ausbezahlt. Wohl noch nie wurde so viel Geld und Vermögen vererbt wie in den letzten Jahren, die Spendenbereitschaft gegenüber den Mitmenschen vor Ort hat aber eine andere Entwicklung genommen. Deshalb habe ich mich entschlossen einen „Bürgernotgroschen“ bei der Gemeindeverwaltung einzurichten um in unverschuldeten Notfällen von Mitbürgerinnen und Mitbürgern rascher helfen zu können. Beim Konzert des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg vor wenigen Wochen wurden bereits knapp 1.000 Euro gesammelt, die nun eingesetzt werden können. Für diese Spenden sage ich allen mein „herzliches Dankeschön“. Meine Bitte an Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger ist, dass Sie mit offenen Augen durch unsere Gemeinde gehen und bei unverschuldeten Notfällen die Betroffenen darauf aufmerksam machen, dass sie im Rathaus (Herr Miller) vorbeikommen können. Sie können aber auch direkt helfen und mit Ihrer Spende den „Bürgernotgroschen“ auffüllen helfen. Spenden sind möglich an die Gemeindekonten bei der Kreissparkasse Ravensburg IBAN DE55 6505 0110 0018 3011 48 oder der Volksbank Allgäu-Oberschwaben IBAN DE97 6509 1040 0470 4560 00 unter Angabe des Verwendungszwecks „Bürgernotgroschen“. Ich werde Sie dann informieren, wie es sich entwickelt. Dieter Krattenmacher Bürgermeister Begrüßung Ukrainischer Flüchtlinge KISSLEGG (ra) - Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat viel Leid über die Menschen gebracht. Die dortige Zerstörung und die Angst der Menschen hat mehr als 5 Mio. zur Flucht bewogen. 85 der geflohenen Menschen aus der Ukraine sind in Kißlegg angekommen, darunter viele Kinder, und wurden kürzlich in der Mensa begrüßt. In mehreren Redebeiträgen durch Bürgermeister Dieter Krattenmacher, Pfarrer Glaser (ev. Kirche) Peter Killat vom Freundeskreis, Elisabeth Schede, die Sprachkurse anbietet und Reinhold Stitzenberger von der Kleiderstube Kisslegg wurde unser Land und unsere Gemeinde vorgestellt. Herrn Schäfer, der schon lange hier lebt, übersetzte gekonnt und erreichte die Gäste. Bestens angekommen ist auch die musikalische Gestaltung durch die Stubenmusik und das Fingerfood-Buffet, beides komplett durch ehrenamtliches Engagement auf die Beine gestellt. Im Anschluss an die Reden gab es beim Buffet angeregte Unterhaltungen zwischen den zahlreichen Teilnehmern der Veranstaltung, die sich zu etwa gleichen Teilen aus Kißleggern und Gästen aus der Ukraine zusammensetzten. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren neben dem Kennenlernen neuer Menschen die von der Krumbach-Quelle gespendeten Getränke eine wohltuende Erfrischung. Wer auch in Zukunft an persönlichen Foto: Gemeinde Kißlegg Begegnungen mit den Ankömmlingen aus der Ukraine interessiert ist, kann unverbindlich im ehrenamtlich verantworteten Sprachcafé im Kaplaneihaus vorbeischauen. Nach der Sommerpause, also ab Mitte September, wird dort das bereits erprobte Angebot mit neuer Uhrzeit einmal wöchentlich stattfinden.