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Der Kisslegger 09.12.2020

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Der Kißlegger 2 Amtlicher Teil NACHRICHTEN Neues Buch: Beseeltes Land – Zeichen der Frömmigkeit im westlichen Allgäu KISSLEGG (ra) - Beseeltes Land – ja, als solches kann man das westliche Allgäu charakterisieren. Kaum wo sonst gibt es eine solche Fülle an Zeichen der Frömmigkeit wie um die Städte Wangen, Isny, Leutkirch und Bad Wurzach. Die vielen Zeugnisse frommer Gesinnung wie Feldkreuze, Bildstöcke, Kapellen, Haus-, Hof- und Brückenheilige verleihen dem Land eine sakrale Note. Mehr als 1700 sind es, das ergaben jahrelange Forschungen und Erhebungen der hierzulande überaus aktiven Heimatpfleger, die sich in der AG Heimatpflege zusammenfinden. Ein neu erschienenes, reich bebilderte Buch befasst sich mit den Ergebnissen. „Beseeltes Land – Zeichen der Frömmigkeit im westlichen Allgäu“ ist sein Titel. Es ist eine Einladung an den Leser, sich mit diesen Glaubenszeichen zu befassen und sich auf den Weg hinaus in die schöne Allgäulandschaft zu begeben, um die oft weithin sichtbaren, mitunter auch verborgenen „Haltestellen für die Seele“ aufzusuchen. Die Besitzer von Feldkreuzen und Kapellen bekommen darin auch Hinweise über das Entstehen der kleinen Denkmale, ebenso Tipps zu ihrer Erhaltung und Pflege. Warum gibt es in der südöstlichen Ecke des Landes so viele dieser Glaubenszeichen? Wie erklärt sich die Vielfalt ihrer Formen? Warum wurden sie errichtet? Das sind einige Fragen, auf die das Buch Antworten gibt. Es ist zum Preis von 25 Euro in den Buchhandlungen oder auf Bestellung bei der Gemeindeverwaltung Kißlegg (Jutta.Heinig@Kisslegg.de oder 07563- 936111) erhältlich, umfasst 144 Seiten und ist mit 330 Fotos aus nahezu jeder Ortschaft, darunter zahlreichen faszinierenden Großfotos, reich bebildert. Ein ideales Weihnachtsgeschenk. Der Autor des Buches, der Geograf Prof. Dr. Manfred Thierer, ist in Deuchelried bei Wangen aufgewachsen und wohnt seit 1968 in Leutkirch. Er ist Verfasser zahlreicher landeskundlicher Publikationen und auch einer der Initiatoren des Projekts „Natur- und Kulturerbe“ der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege im württembergischen Allgäu. Mitglieder dieses Vereins erfassen und inventarisieren seit vielen Jahren die prägenden landschaftlichen Elemente ihrer heimatlichen Landschaft, um dadurch deren ganze Fülle und Verflechtung begreifbar zu machen. Wichtige Kontaktdaten auf einen Blick Gemeindeverwaltung Kißlegg Schlossstraße 5 88353 Kißlegg Bürgermeisteramt Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Donnerstag 14 bis 17 Uhr Telefon: Zentrale 07563/936-0 Standesamt 07563/936-127 Bauamt 07563/936-118 Finanzverwaltung 07563/936-123 Gäste- und Bürgerbüro (im Neuen Schloß) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 12.30 Uhr Mo., Di., Do., Fr., 14 bis 17 Uhr Samstag 9.30 bis 12 Uhr Telefon 07563/936-142 und 07563/936-117 Bahnschalter Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr Ortschaftsverwaltung Waltershofen Am Dorfplatz 1 88353 Kißlegg-Waltershofen Öffnungszeiten: Mo., Di., Mi., 8 bis 12 Uhr Di., abends nach Vereinbarung Do., 8.30 bis 12 Uhr und 17 bis 18.15 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr Kißlegger Weihnachtspost – Schreib mal wieder zu Weihnachten! KISSLEGG (ra) - In der Weihnachtszeit finden Sie dazu im Gäste- und Bürgerbüro, Neues Schloss die passende Weihnachtsgrußkarte. Preis: 1,50 Euro inkl. Briefumschlag. Solange der Vorrat reicht. Hinweis: Bitte vorab im Gäste- und Bürgerbüro die Abholung telefonisch bestellen Tel. 07563/936142 FUNDSACHEN Das Fundamt informiert KISSLEGG (ra) - Beim Fundamt im Gäste- und Bürgerbüro wurden in den letzten Wochen folgende Fundsachen abgegeben: - Armband mit Notfallknopf - Herrenfahrrad Informationen erhalten Sie telefonisch unter 07563/936-117. TERMINE Papiertonnen werden geleert KISSLEGG (ra) - Die nächste Leerung der Papiertonnen findet in Kißlegg am Freitag, 11.Dezember, statt. Die „Blaue Tonne“ sollte am Leerungstag ab 6 Uhr gut sichtbar am Straßenrand bereitgestellt werden. Die Abfuhrtermine der Papiertonne sind über den Abfallkalender und die Abfall-App des Landkreises abrufbar. Ortschaftsverwaltung Immenried St. Ursula-Straße 3 88353 Kißlegg-Immenried Öffnungszeiten: Ortsvorsteher Armin Notz Donnerstag 17 bis 19 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 07563/92368 Sekretariat Agnes Würzer Mo., Mi., Do., 9 bis 11 Uhr Telefon 07563/92367 Notrufnummern: Polizeiposten Vogt Mo. – Fr 7 bis 19 Uhr Telefon 07529/971560 Außerhalb der Dienstzeiten Polizeirevier Wangen Telefon 07522/984-0 Feuerwehr und Rettungsdienst Telefon 112 Bauhof: 07563/913031 Allgemeine Störung der Wasserversorgung: 0171/3037573

3 Der Kißlegger Amtlicher Teil NACHRICHTEN TERMINE Seminar „Hofübergabe – Hofauflösung“ KISSLEGG (ra) - Der Verband Katholisches Landvolk veranstaltet ein zweitägiges Seminar zum Thema „Hofübergabe – Hofauflösung“. Es findet am Freitag, 8. und Samstag, 9. Januar 2021 jeweils von 9.30 bis 17 Uhr im Gasthaus Ochsen in Kißlegg statt. Mittagspause von 12 bis 13.30 Uhr. Experten geben Auskunft zu familiären, betriebswirtschaftlichen und steuerlichen, sozialversicherungsrechtlichen, erbrechtlichen und juristischen Fragen. Es zeigt auf, wo die Hürden sind und auf was bei einer gelungenen Hofübergabe oder -auflösung geachtet werden muss. Seminargebühr: 30 Euro für Nicht-Mitglieder, 25 Euro für Landvolkmitglieder. Christbaumverkauf am Feuerwehrhaus am Samstag, 19. Dezember KISSLEGG (ra) - Ein schöner Christbaum in der Wohnung ist für die meisten von uns eine geliebte und selbstverständliche Tradition. Seit dem 19. Jahrhundert wird dieser schöne Brauch bei uns gehegt und gepflegt. Seit vielen Jahren bietet die Wolfegger Jagdhorngruppe ihre Christbäume in Kißlegg zum Verkauf an. Coronabedingt findet der Verkauf in diesem Jahr am Samstag, den 19. Dezember am Parkplatz neben dem Feuerwehrhaus in Kißlegg statt. Wir freuen uns auf viele Kunden die unseren Service nutzen möchten, wir freuen uns auf viele nette Gespräche. Anmeldung bis 4. Januar 2021 bitte bei: Heinz Gerster, Argenbühl- Eisenharz, Tel.: 07566 749. Unter Einhaltung der aktuellen Corona-Vorschriften. Lebensretter für Norbert Martin gesucht KISSLEGG (ra) - Blutkrebs – eine Diagnose, die für jeden Betroffenen, seine Familie, Freunde und Bekannte ein heftiger Einschnitt ist. Helfen kann hier nur eine Stammzellenspende. Immer wieder sind Menschen aus unserem nahen Umfeld betroffen und bangen um ihr Leben. Nun hat die Diagnose „Blutkrebs“ Norbert Martin „erst einmal die Füße unter dem Boden weggezogen“. Eine erste Chemotherapie hat der Vorstand der Kreissparkasse Ravensburg in zwischen hinter sich - und befindet sich gerade auf der zweiten Etappe. Martins akute Leukämie ist eine sehr aggressive Form der Erkrankung. Unbehandelt hätte sie innerhalb weniger Wochen zum Tode geführt. „Dass wir eine Stammzellenspende brauchen, steht nach Aussage der Ärzte fest“, sagt Norbert Martin: „Nur Chemo allein reicht nicht.“ Schlimm ist für den Familienvater vor allem die Trennung von seiner Familie. Das Immunsystem ist heruntergefahren, Norbert Martin erneut komplett isoliert. Jeder Besuch wäre zu risikoreich. All das belastet. Auch die Ungewissheit, wie es weitergeht, schleicht sich in die Gedanken. Wieder gesund zu werden und mit der Familie vereint zu sein, ist Martins Ziel. Was er Menschen, die noch nicht registriert sind, mit auf den Weg geben möchte? „Ich würde sie bitten, Menschen zu helfen, die gerettet werden können und ohne Spender sterben werden“, sagt Martin. Eine Veranstaltung zur Registrierung potenzieller Stammzellspender ist in Coronazeiten nicht möglich. Trotzdem sollten sich nun möglichst viele Personen zwischen 17 und 55 Jahren bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) testen und registrieren lassen. Die kostenfreie Testung ist übrigens ganz einfach und erfolgt mittels eines zugesandten Testset und darin enthaltenen Wattestäbchen, mit dem der einminütige Wangenabstrich gemacht werden kann. Danach muss der Test einfach wieder zum Briefkasten gebracht werden.